Martin Kay - Überrannt

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Es beginnt in Schweden und breitet sich von dort über die ganze Welt aus. Das große Sterben. Menschen fallen ohne ersichtlichen Grund tot um. Die Experten sind ratlos und vermuten zunächst den Ausbruch einer viralen Pandemie. Doch sie sind nicht in der Lage, einen Erreger zu identifizieren. Da macht Major Albin Nielsen von der schwedischen Armee eine seltsame Entdeckung. Ein blinder Mann ist von dem seltsamen Sterben ebenso verschont geblieben, wie ein schreiendes Neugeborenes. Mysteriös wird es, als die deutsche Wissenschaftsjournalistin Ariane Hellenberg und ihre schwedische Freundin Ella Degerlund ebenfalls Opfer der neuen Krankheit werden – und überleben. Während Ariane das Erlebnis unbeschadet übersteht, mutiert Ella jedoch. Zum ersten Mal keimt der Verdacht, dass die Pandemie außerirdischer Herkunft ist. In Sundsvall errichten die Überlebenden eine Militärbasis und gründen die Joint Defense Initiative, um einer möglichen Alieninvasion zu begegnen. Aber zu diesem Zeitpunkt scheint jedes Handeln bereits zu spät, denn der unsichtbare Gegner hat die Erde sprichwörtlich … ÜBERRANNT.

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»Ja, Herr Minister?« Nielsen lockerte den Griff um den Hörer etwas. Er spürte Wut und Verzweiflung in sich aufkeimen. Er hatte seine ganze Truppe verloren. Und er wusste nicht einmal, an wen. Das versetzte ihm nicht nur einen Stich im Herzen, sondern drängte seinen Verstand an den Rand einer Ohnmacht. Er atmete tief durch und rief sich selbst zur Räson. Er musste handlungsfähig bleiben, außer ihm gab es vorerst niemand anderen hier vor Ort.

»Halten Sie uns auf dem Laufenden über den Gegner.«

Als das Gespräch beendet war, nickte Nielsen mit dem Kinn in Eggströms Richtung. »Haben wir Bilder von Larsen?«

Der Wissenschaftler schüttelte den Kopf. Er beugte sich über ein Pult und drückte die Sendetaste der Funkstation, um die anderen beiden Zelte zu rufen. Vielleicht hatten sie mehr Glück gehabt und Videomaterial von den Militärposten empfangen.

Zelt drei meldete sich nicht.

Doch aus dem zweiten kam eine Bestätigung. Einer der Ärzte im Team. »Wir haben eine Aufzeichnung, aber nur bruchstückhaft. Sie ist nicht von Larsen, sondern von einer Webcam. Mein Gott, mein Gott ! Die ganzen Menschen. Sie … sie fallen einfach … Viklund, was ist mit Ihnen?«

Das war der andere Arzt, der sich ebenfalls im zweiten Zelt befand.

»Großer … Viklund ! Mein Gott, es ist hier drinnen, es ist bei uns! Was … was war das?«

Nur noch Rauschen.

Dann Stille.

Eggström war kalkweiß geworden. Hanna zitterte.

»Ich … ich werde uns ein Bild von dieser Webcam …«

»Nein!« , schrie Nielsen und sprang vor. Er riss den Sicherungskasten auf und hieb auf den Notschalter. Von einem Lidschlag auf den nächsten wurde es stockdunkel im Zelt. Der Strom war weg. Alle Geräte und Lichter ausgegangen.

Nielsen wartete zusammen mit Hanna Agren und Dr. Eggström in der bedrückenden Finsternis des Zeltes auf den Tod.

Kapitel 6

Die Kälte kroch durch ihre Kleidung und ließ sie frösteln. Ariane zitterte und hatte nicht die geringste Ahnung, wo sie sich befand. Sie hockte mit angezogenen Knien auf dem Rücksitz von Ellas Volvo C30 und spielte bereits das fünfte Mal mit dem Gedanken auszusteigen, um ihren Koffer aus dem Kofferraum zu holen, damit sie sich wärmere Sachen anziehen konnte. Ella schlief. Sie saß vornübergesunken auf dem Lenkrad und gab immer wieder einen Seufzer von sich. Hin und wieder schrie sie leise auf, ruckte hoch, ohne dabei aufzuwachen.

Ariane wischte mit dem Handrücken über das beschlagene Seitenfenster und bemühte sich, draußen in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Außer der Nacht sah sie nichts. Es war finster. Kein Stern am Himmel zu sehen. Keine Lichter in der Ferne. Sie fragte sich, ob der Fährmann überhaupt etwas erkennen konnte. Ariane drehte den Kopf und blickte in Richtung Leitstand des kleinen Bootes. Hinter den Fenstern sah sie nur schwache Schemen und das Glimmen einer Zigarette. Der Bekannte Ellas, der den Fährbetrieb führte, war ein alter Mann mit hagerem Gesicht, vollem Bart und wenig Haaren auf dem Kopf. Er wirkte wie der Henker aus einem Horrorfilm. Ariane konnte sich nur nicht mehr erinnern, an welchen. Zu allem Übel trug er noch einen dieser Ölmäntel, der in der Dunkelheit gruselig auf Ariane wirkte.

Mach dir nichts vor , sagte sie ich. Das einzig Gruselige, was momentan passiert, ist das, was in Boden und Luleå vor sich geht.

Ariane rieb sich über die Oberarme. Die Kälte war nicht mehr auszuhalten und so würde sie unmöglich schlafen können. Sie beugte sich zwischen den Sitzen nach vorne und nahm den Wagenschlüssel an sich, den Ella auf die Mittelkonsole vor der Handbremse gelegt hatte. Dann klappte sie den Beifahrersitz nach vorn, öffnete die Tür und zwängte sich aus dem Wagen. Mit eng umschlungenen Armen ging sie zum Kofferraum, steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn. Es klemmte. Sie brauchte drei Anläufe und war froh, als sie ein vertrautes Klacken hörte. Die Haube schwang hoch. Ariane beugte sich über ihren Koffer, fischte einen Rolli heraus und eine Windjacke. Den Pullover zog sie sich über ihre Bluse und erwartete, sich gleich wärmer zu fühlen. Enttäuscht musste sie feststellen, dass die Wolle des Pullovers eiskalt war und sie nur noch umso mehr fror. Rasch streifte sie die Jacke über und zog den Reißverschluss bis zum Kinn hoch.

Sie schloss die Haube. Eigentlich wollte sie sofort wieder in den Wagen gehen, doch dann erstaunte sie sich selbst, indem sie den Weg Richtung Leitstand einschlug. Vor der Kabinentür blieb sie stehen und klopfte. Als keine Antwort kam, drehte sie den Knauf. Die Tür schwang nach innen auf. Warme, stickige Luft wehte ihr entgegen. Rasch trat Ariane ein und drückte die Tür wieder zu.

»Was wollen Sie?«

Die Stimme des Mannes war ein Brummen. Sein Englisch hatte einen deutlichen Akzent. So wie er da am Ruder stand, die Zigarette im Mundwinkel, den Blick starr geradeaus gerichtet, die Ärmel seines dicken Pullovers hochgekrempelt, sodass auf seinen Unterarmen schlangenhafte Tätowierungen sichtbar wurden, glaubte Ariane, er würde sich jeden Moment steif zu ihr umdrehen, eine Axt nehmen und ihr den Schädel damit spalten.

Unsinn!

»Ehrlich gesagt, ist mir kalt und ich kann nicht schlafen. Ich dachte mir, ich leiste Ihnen ein wenig Gesellschaft. Immerhin haben Sie es hier muckelig warm.« Arianes Blick wanderte zu der Ölheizung, die in der Ecke der Kabine stand. Sie war über ihr Netzkabel mit einer Steckdose verbunden, die wahrscheinlich Strom vom Generator im Bauch des Fährbootes erhielt.

»Hm«, machte der Skipper.

»Haben Sie ein Radio?«

Er drehte tatsächlich den Kopf, doch statt Ariane anzusehen, nickte er nur mit dem Kinn auf eine Stelle seitlich vom Armaturenbrett, auf dem ein altes Kofferradio stand.

»Haben Sie schon Nachrichten gehört?«

»Hm.«

Ariane deutete das als ein Nein und beugte sich vor, um das Radio einzuschalten. Es knackte. Dann war nur Rauschen zu hören. Ariane streckte die Hand nach dem Frequenzregler aus, da ließ die schneidende Stimme des Skippers sie zusammenzucken.

»Nicht anfassen! Der Sender ist eingestellt. Aber hier draußen haben wir keinen Empfang. Wir kommen in zwei, zweieinhalb Stunden in Ufer- und damit in Sendereichweite.«

»Haben Sie denn vorhin noch mal reingehört?«

»Hm.«

Ariane verdrehte die Augen. »Und?«

Jetzt sah er sie an. Sein Blick war trüb. Ariane glaubte, der Mann würde jeden Augenblick umkippen und nicht mehr aufstehen. Doch er stand wie ein Fels in der Brandung und umklammerte das Ruder, ohne vor oder zurück zu wanken.

»Die haben was von einer Virenepidemie gesagt.« Das Thema schien für ihn damit erledigt zu sein. Er wandte den Blick wieder nach vorn.

»Ganz toll.« Ariane verschränkte die Arme vor der Brust. Ihre Windjacke gab ein quietschendes Geräusch von sich. »Gibt es von dort, wo wir anlegen, eine Möglichkeit, weiterzureisen und zu einem Flughafen zu gelangen.«

»Hm.«

Ariane seufzte und wollte den Skipper gerade in den Stiefel stellen, als er wider Erwarten weiterredete.

»Sie kommen von dort aus auf die Autobahn. E4 und E10. Die E4 führt zur finnischen Grenze nach Tornio. Im Nordwesten gibt es einen kleinen Flughafen, über den Sie nach Helsinki kommen, wenn Ihnen das weiterhilft.«

Es lebe die EU! , dachte Ariane. Die Grenze zwischen Schweden und Finnland war offen. Sie brauchte kein Visum. Und Helsinki klang nicht übel, wenn sie somit dem ganzen Schlamassel entfliehen konnte. Doch was war mit Schweden? Was mit Ella? Und Liam? Der musste sich doch längst in der Luft auf dem Weg nach Luleå befinden. Möglicherweise bekam seine Maschine gar keine Landeerlaubnis und wurde umgeleitet.

»Danke«, sagte Ariane und wandte sich zum Gehen. »Ich werde die Augen ein wenig zutun. Können Sie mich wecken, wenn wir wieder in Sendereichweite sind?«

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