Martin Kay - Überrannt

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Es beginnt in Schweden und breitet sich von dort über die ganze Welt aus. Das große Sterben. Menschen fallen ohne ersichtlichen Grund tot um. Die Experten sind ratlos und vermuten zunächst den Ausbruch einer viralen Pandemie. Doch sie sind nicht in der Lage, einen Erreger zu identifizieren. Da macht Major Albin Nielsen von der schwedischen Armee eine seltsame Entdeckung. Ein blinder Mann ist von dem seltsamen Sterben ebenso verschont geblieben, wie ein schreiendes Neugeborenes. Mysteriös wird es, als die deutsche Wissenschaftsjournalistin Ariane Hellenberg und ihre schwedische Freundin Ella Degerlund ebenfalls Opfer der neuen Krankheit werden – und überleben. Während Ariane das Erlebnis unbeschadet übersteht, mutiert Ella jedoch. Zum ersten Mal keimt der Verdacht, dass die Pandemie außerirdischer Herkunft ist. In Sundsvall errichten die Überlebenden eine Militärbasis und gründen die Joint Defense Initiative, um einer möglichen Alieninvasion zu begegnen. Aber zu diesem Zeitpunkt scheint jedes Handeln bereits zu spät, denn der unsichtbare Gegner hat die Erde sprichwörtlich … ÜBERRANNT.

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Der Kofferraum sprang auf. Ariane stand unschlüssig da und sah zurück zum Flughafenterminal. Erstaunlich, sie befand sich etwa fünfhundert Meter davon entfernt auf einem Parkplatz. Sie hatte gar nicht mitbekommen, so weit gelaufen zu sein. Aus der Ferne schimmerte der runde Wellblechvorbau des Eingangs in Karmesinrot. Gegenüber auf der Straße stand eine Skulptur die von Weitem wie ein braungoldener Kaktus aussah.

»Ariane!«

Sie zuckte zusammen, als Ella sie durch das heruntergelassene Seitenfenster anbrüllte.

»Ich will zurück«, sagte sie.

Ella schüttelte den Kopf. Dabei blieben ihr einige Strähnen im Gesicht hängen. »Das geht nicht. Du kriegst jetzt keinen Flug. Und in einer Stunde ist hier die Hölle los, weil jeder fortwill. Dann ist es zu spät wegzufahren, weil die Straßen verstopft sein werden. Und du würdest noch immer keinen Flug bekommen. Jetzt steig endlich ein! «

Widerwillig hievte Ariane den Trolley über die Kofferraumkante und schlug den Deckel zu. Dann ließ sie sich in den Beifahrersitz fallen. Ella fuhr bereits los, ehe Ariane sich anschnallen konnte. Die Straße vor dem Flughafen rauschte an ihr vorbei. Dann verschwand auch der Parkplatz aus ihrem Blick und machte Baumgruppen Platz. Um die Gegend einen Wald zu nennen, waren die Bäume zu klein. Sie glichen eher künstlich angepflanzten Hainen, die errichtet wurden, nachdem die Baustelle Flughafen irgendwann geschlossen werden konnte.

Ella folgte der Straße kurz nach Norden, doch statt an der Abzweigung den Verkehrsschildern Richtung Luleå zu folgen, bog sie rechts ab. Nach fünfzig Metern kamen an Arianes Fensterseite wieder die Parkplätze des Flughafens in Sicht. Sie sah die parkenden Fahrzeuge durch die Bäume im Licht der untergehenden Herbstsonne schimmern.

»Wohin fahren wir?«, hörte sie sich leise fragen. Zuerst befürchtete sie, dass Ella sie nicht verstanden oder sie die Frage nur in Gedanken formuliert hatte, doch dann drehte die Schwedin den Kopf zur Seite.

»In der Stadt ist es nicht sicher. Da wird bald Chaos herrschen. Mein Bruder hat eine Hütte weiter im Norden. Ich muss einen Umweg fahren, damit ich den Hauptstraßen Luleås nicht zu nahe komme und wir nicht in einem Stau hängen bleiben.«

»Wie weit nach Norden?«

Sie ließen das Flughafengelände hinter sich. Die Bäume wurden weniger und machten einer hügeligen Graslandschaft Platz. Im Süden waren die Ufer der Ostsee zu sehen.

»Wir setzen über nach Sandon. Es gibt im Süden einen Fährdienst, keinen offiziellen, aber mein Vater hat den Eigner gekannt. So sind wir öfter zum Flughafen gekommen, statt uns durch die Stadt zu quälen. Die Fähre bringt uns hoch nach Bottenviken, von dort erreichen wir die Hütte.«

Ariane spürte, wie ihr Puls raste. Ihr fiel das Atmen schwer und sie fühlte einen Druck auf ihrer Brust. Angst. Panik. Sie merkte, dass sie noch immer ihr Handy umklammerte, und sah auf das Display. Ohne zu überlegen, tippte sie auf dem Touchscreen eine SMS an Liam O’Connell, die er hoffentlich noch las, bevor er in ein Flugzeug nach Luleå stieg.

Komm nicht! Hier herrscht Ausnahmezustand. Verfolg die Nachrichten! Ari

Dann schaltete sie das iPhone ab und begann zu weinen.

Kapitel 5

Eine Stunde zuvor

Der Kaffee schmeckte abgestanden und extrem bitter. Albin Nielsen verzog die Lippen und schüttete den Rest der schwarzen Suppe in den Ausguss. Er widmete sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung der letzten Stunden: Dr. Hanna Agren bei ihrer Arbeit zu beobachten. Er lächelte amüsiert, während er ihren Rücken und den Hintern musterte. Sie hatte zunächst versucht, die Obduktion mit Dr. Eggström in der Tyr-Rüstung durchzuführen, war aber schnell davon abgekommen. Die Körperpanzer waren für den persönlichen Schutz ausgelegt, nicht für feinfühlige Arbeiten wie eine Operation.

Während Eggström sich einen OP-Kittel und Haube mit Sichtschutz übergezogen hatte, begnügte sich Hanna mit einer Schürze, die hinten offen war und Nielsen einen hübschen Anblick auf ihren knackigen Po in einer engen Jeans bot. Hannas brünettes Haar war dicht und fiel ihr wie ein Samtvorhang weit über die Schultern auf den Rücken.

»Möchte noch jemand Kaffee?«, fragte Nielsen.

»Nein, danke.« Hanna schüttelte den Kopf und beugte sich über die dem Körper eines Jugendlichen entnommenen Organe.

Die beiden Ärzte beschäftigten sich mit zwei Leichen, die in einer Art gläsernem Sarg lagen. Mithilfe von computergesteuerten Roboterarmen schnitten sie die toten Körper auf und entnahmen ihnen die Organe, legten sie in Schalen, die über ein Fließband und durch eine Schleuse zu einem weiteren Plexiglaskasten transportiert wurden. Falls diese Menschen draußen am See durch irgendwelche Erreger gestorben waren, wollte man das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich halten. Deshalb benutzten die Ärzte und Wissenschaftlicher nicht den Labortruck, sondern hatten drei Zelte mit Schleusen rund um den Lkw errichtet und obduzierten zu sechst sechs Leichname gleichzeitig. Falls eines der Zelte kontaminiert wurde, wurden die anderen beiden sofort informiert, die Operation abzubrechen. In dem Fall hätte man die Stellung aufgegeben und die Zelte und alle Leichen mit Magnesiumfeuer abgefackelt.

»Für mich, bitte.« Eggström. Ganz fantastisch. Für Hanna Agren hätte Nielsen gerne einen Kaffee aufgesetzt, aber nicht für die eingebildete Laborratte aus Stockholm. Aber er hatte gefragt, also blieb ihm nichts anderes übrig, als zu gehen.

Nielsen drehte sich um, nicht ohne einen letzten Blick auf Hannas Hintern zu werfen. Er seufzte und passierte die Schleuse. Da die Leichen in steriler Umgebung in den Glaskästen untersucht wurden, verzichtete man auf Bioschutzanzüge, wohl wissend, dass diese ohnehin nicht schützen würden. Das Seuchenteam draußen am See hatte es trotz dieser Vorkehrungen erwischt.

In der Dekontaminationsschleuse ließ Nielsen eine Dampfwolke über sich ergehen. Trockene Entgiftung, die Erreger, gleich ob bakteriellen oder virologischen Ursprungs, abtöten sollte. Auch wenn Eggström mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass man nicht töten konnte, was nicht lebte. Damit meinte er seine heiß geliebten Viren.

Nielsen war die wissenschaftliche Definition von Leben herzlich egal. Er atmete, also lebte er. Ob Viren das taten oder nicht, sie waren der Feind und mussten eliminiert werden.

Vor der Schleusentür sog er tief die Luft ein. Nach der künstlichen, wiederaufbereiteten Atmosphäre im Zelt war die frische Luft unter freiem Himmel mehr als willkommen.

»Und? Schon irgendwelche kleinen Biester entdeckt?« Larsen kam aus einem der anderen beiden Zelte und grinste seinen Vorgesetzten an.

»Bisher nicht. Vielleicht sollte ich mein Vorurteil, dass wir es hier mit einem Erreger zu tun haben, beiseiteschieben.«

»Was sollte es sonst sein?«, fragte Larsen. »Wir haben keine Strahlung gemessen, es gibt keine sichtbaren Verletzungen. Es bleibt doch nur was Kleines, Unsichtbares.«

Nielsen machte eine wegwerfende Handbewegung. »Oh, wenn ich militärisch denke, fallen mir da noch ein Dutzend anderer Möglichkeiten ein. Es gibt zahlreiche Waffen, die das Nervensystem eines Menschen kollabieren lassen können, ohne Spuren zu hinterlassen.«

»Elektromagnetische Felder oder elektrische Impulse? Aber auch das würde die Obduktion aufdecken, oder nicht?«

»Möglich.« Nielsen schürzte die Lippen. Er ging zum Kaffeeautomaten, den sie unter einem Vorzelt des Trucks errichtet hatten, zog zwei Becher und stellte sie unter die Düsen. Für sich wählte er einen normalen Kaffee, für Eggström einen extrastarken, mit extra viel Zucker. Nicht, dass der Virologe danach verlangt hätte.

»Jedenfalls hab ich ein Scheißgefühl bei der Sache«, sagte Larsen.

»Deswegen tragen Sie auch noch die Rüstung?« Nielsens Blick hing skeptisch an dem monströsen Schutzpanzer. Nur den Helm hatte Larsen abgelegt.

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