Hans-Joachim Rech - Der Güldene Baum

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"Was wäre die Welt doch ohne Träume, ohne Märchen. Wie arm wäre unser Leben, gäbe es nicht unsere Träume und Wünsche, Sehnsüchte und die Hoffnung. So möge es denn sein, dass es immer Träume gibt, Träume so schön und bunt, aus denen dann die Märchen und Geschichten werden, die uns unsere Großmütter und Großväter an den langen Winterabenden erzählen – unsere Wintermärchen. Und was im Winter gut ist, wird im Sommer ebenso schön und bunt sein, denn die Träume sind die Wünsche der Herzen – bei den Kleinen wie den Großen."

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Bonalibona schüttelte sich vor lachen, und sein großer Hut wackelte wie ein Pudding auf dem Teller. Vorsichtig steckten die Kinder ihre Nasen unter der Decke hervor. Da saß er nun, der große Zauberer und Magier und bekam kaum noch Luft vor lauter Lachen. Miriam, Luna und Max schauten sich an. Das war ihnen ja noch nie passiert. Da sitzt ein Zauberer und erzählt ihnen Geschichten, und sie verstecken sich vor Angst unter einer Decke.

“Was - was - was sind wir doch für Hasenfüße. Es ist doch bloß eine Geschichte. -- Schaut nur, draußen gehen die Laternen an. - Oh Gott, wie spät ist es überhaupt. Wir müssten doch längst Zuhause sein” flüsterte aufgeregt Luna.

“Dann kommen wir eben etwa später. Schließlich haben wir in ein paar Tagen sowieso Ferien. - Ja - das ist doch, wauu - schaut euch das an. Da kommen Menschen aus den Häusern. Und wie die alle aussehen. Seht nur, die Kleider - wie von früher” rief Max laut.

“Das ist ja fast wie im Märchen” hauchte Miriam.

“Ja - ja, fast wie im Märchen. Ist das alles was ihr dazu sagen könnt “fast wie im Märchen? Oh je, womit habe ich das nur verdient. Da gibt sich unsereins die größte Mühe, zaubert bis die Socken qualmen und was ist der Dank? -- Es hat keinen Zweck - oder ich bin zu alt geworden. -- Aber eins sage ich euch, glaubt ja nicht, dass ich euch noch Mal in mein Haus einlade. Nie mehr. So - und jetzt geht nach Hause, zu euren Eltern, in die keimfreien Wohnungen mit den weißen, leblosen Wänden. Da warten schon die Glotzen auf euch mit der Berieselung. Die erzählen euch dann die wahren Märchen des Lebens. - Na los, worauf wartet ihr noch - geht schon. Ich muss mich um meine Freunde kümmern.”

Bonalibona huschte zur Tür, riss sie mit einem Schlag auf, und bevor Miriam, Luna und Max noch etwas sagen konnten, saßen sie auf dem Gehweg, wo die Menschen der Stadt, bepackt mit Tüten, Taschen und Körben an ihnen vorbei rannten. Niemand achtete auf die Kinder, die mit großen Augen diesem seltsamen Treiben zusahen. Miriam, Luna und Max blickten sich nur an. Langsam drehten sie sich um. Von der schmalen alten Gasse mit den windschiefen alten Häusern war nichts mehr zu sehen, nur das Getrappel der Füße vieler Menschen hallte wie ein bedrohlich nahendes Unheil über ihre Köpfe hinweg.

“Einfach unglaublich - das gibt es doch überhaupt nicht. Das ist ja wie im Märchen” stieß Max stotternd hervor,

“so was habe ich noch nie erlebt. Das glaubt uns kein Mensch.”

“Aber wir glauben es, und das sind schon drei Menschen. Und andere Kinder werden es auch glauben. Wir müssen es nur richtig erzählen. Du wirst sehen, bald werden viele Kinder in die alte Gasse mit den windschiefen alten Häusern gehen. Dann wird Bonalibona auch nicht mehr verärgert sein. Ich kann ihn verstehen, er hat sich wirklich große Mühe gegeben - und wir? Wir haben nur da gesessen und an ihm und seinem Leben herumgemäkelt. Ich kann ihn verstehen. - Kommt - gehen wir heim.”

“Meinst du wirklich Max, wir werden Bonalibona wiedersehen?”

“Da bin ich ganz sicher Miriam. Und du Luna, mache nicht so ein trauriges Gesicht. Eigentlich war es doch sehr lustig bei dem alten Fuchs, findet ihr nicht. Wie er uns begrüßt hat, in seinem blauen Mantel mit den goldenen Sternen.”

“Und sein großer Hut mit der langen Feder” kicherte Luna.

“Da ist ja schon Tommys Laden. Ob er wohl in der Werkstatt ist?”

“Vielleicht Luna, aber wir werden Tommy heute nicht mehr besuchen. Es ist schon spät. Unsere Eltern warten bestimmt schon mit dem Essen.”

“Ach was Miriam, ich habe überhaupt keinen Hunger. Das waren aber auch leckere Sachen, die uns der Zauberer zu essen gegeben hat.”

“Na seht ihr, die Tür ist zu und alles dunkel. Tommy ist nicht mehr da. Vielleicht treffen wir ihn morgen oder nächste Woche. Die Märchen laufen uns nicht weg, wenn wir nur fest daran glauben.”

“Du hast recht Max, wir müssen nur daran glauben. - - Also dann Tommy, bis nächste Woche. Und bestelle Bonalibona viele Grüße von uns. Wir kommen ihn bald wieder besuchen” riefen Luna und Miriam wie aus einem Mund.

In Tommys Werkstatt war alles still. Auf dem großen Tisch standen die geschnitzten Tiere, Bäume und Menschen ganz ruhig beieinander. Über der kleinen alten Gasse mit den windschiefen alten Häusern wölbte sich der dunkle, sternklare Himmel. Aus den winzigen Fenstern fiel das Licht zahlreicher Laternen auf das Pflaster der Gasse. Ganz leise erklang das Gemurmel von Stimmen, eine Katze miaute und die Glocke der Turmuhr schlug mit hellem Klang.

Vielleicht war ich etwas zu grob, bestimmt war ich zu grob. - Ach Bonalibona, du alter Zauberer, wirfst die Kinder einfach hinaus, nur weil sie nicht auf Anhieb deine Geschichten glauben. Es ist ja auch nicht so leicht, in der heutigen Zeit. Jedenfalls werde ich mich bei Miriam, Luna und Max entschuldigen. - Jawohl - das werde ich tun. - Ich - der große Bonalibona werde um Verzeihung bitten für mein ungebührliches Verhalten. - Bin nur gespannt, ob die Kinder zurückkommen? Aber - natürlich kommen sie zurück. Kinder sind neugierig und glauben noch an Märchen - auch im Computerzeitalter - oder gerade deshalb. - Ja - ja - so werde ich es machen. Ich glaube, ich habe da eine fantastische Idee.

Luna, Miriam und Max erreichten ihr Zuhause und sagten den verdutzen Eltern, dass sie bei einem sehr guten Freund zu Abend gegessen hatten. Und das Tommy in seiner Werkstatt wunderschöne Figuren geschnitzt hat.

“Ach so, viele Grüße noch von Bonalibona an euch alle.”

“Bonalibona - ja wer ist denn das?” fragten die Eltern der Kinder.

“Ein sehr guter alter Freund. Ihr müsstet euch an ihn erinnern. Ihr seid ihm als Kinder sicher begegnet. - Also dann - gute Nacht und träumt was schönes.”

Miriam, Luna und Max sagten für heute Gute Nacht und träumten schon bald von einer alten kleinen Gasse mit windschiefen alten Häusern. Endlich sind große Ferien. Miriam, Luna und Max haben noch eine ganze Woche für sich allein. Danach werden sie mit ihren Eltern in Urlaub fahren. Miriam auf die Nordseeinsel Norderney, Max in die Deutschen Alpen und Luna zu ihren Großeltern in den Spreewald. Diese eine Woche wollen sie unbedingt nutzen, um ihren Freund Tommy in seiner Werkstatt zu besuchen. Außerdem ging ihnen der Zauberer Bonalibona nicht aus dem Sinn. Waren sie ihm wirklich begegnet? Saßen sie tatsächlich in seinem prachtvollen Haus und lauschten atemlos und mit Herzklopfen seinen fantastischen Erzählungen vom Anfang der Welt? Je mehr Zeit darüber verging, um so weniger waren sich die Freunde sicher, ob nicht doch alles nur ein Traum war, ein wunderschöner Traum zwar, doch keine Wirklichkeit.

"Wir sind da, schau Miriam, es brennt sogar Licht in der Werkstatt. Komm, gehen wir hinein und sagen Tommy guten Tag. Er freut sich doch so sehr über unseren Besuch."

"Gut Luna, dann klopfe an und mache die Tür auf" flüsterte Miriam,

"damit sich Tommy nicht erschreckt."

Luna klopfte dreimal auf den Holzrahmen und drückte die Klinke herunter. Knarrend öffnete sich die Tür, und im gleichen Augenblick hörten sie Tommys Stimme aus der Werkstatt.

"Herein und guten Morgen. Ich bin in der Werkstatt, herein bitte" klang es fröhlich an die Ohren der Freunde.

"Hallo Tommy, guten Morgen, schön dass du da bist. Wir wollten dich besuchen, einfach nur so. Weil wir nächste Woche in Urlaub fahren, und dann ist niemand da, - ich - wir meinen, wem erzählst du dann deine wunderschönen Geschichten und Märchen? Wir stören doch hoffentlich nicht? Wenn du viel Arbeit hast, dann gehen wir lieber" sprachen die Kinder wie aus einem Mund.

"Ach was, ihr habt mich noch nie gestört, im Gegenteil, ich freue mich immer ganz besonders über euren Besuch. Es ist doch schön Kindern Geschichten und Märchen zu erzählen, weil sie die einzigen sind, die noch zuhören wollen. - Na , dann setzt euch und sagt mir, was ich für euch tun kann?"

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