Hans-Joachim Rech - Der Güldene Baum

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"Was wäre die Welt doch ohne Träume, ohne Märchen. Wie arm wäre unser Leben, gäbe es nicht unsere Träume und Wünsche, Sehnsüchte und die Hoffnung. So möge es denn sein, dass es immer Träume gibt, Träume so schön und bunt, aus denen dann die Märchen und Geschichten werden, die uns unsere Großmütter und Großväter an den langen Winterabenden erzählen – unsere Wintermärchen. Und was im Winter gut ist, wird im Sommer ebenso schön und bunt sein, denn die Träume sind die Wünsche der Herzen – bei den Kleinen wie den Großen."

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“Und was ist er noch?”

“Ach nichts, ich habe es vergessen. Komm - lass und hinein gehen.”

Miriam ging zur Tür und drückte vorsichtig die Klinke herunter. Knarrend gab die alte Eichentür nach, und die bunten Windspiele die hinter der Glasscheibe hingen, begannen mit ihrem zarten Gesang.

“Tommy - bist du da? Wir sind es - Miriam, Luna und Max. - Hallo - Tommy - dürfen wir herein kommen?”

Zaghaft klang Miriams Stimme in dem kleinen Laden, der bis unter die Decke vollgestopft war mit allem, was ein Kinderherz begehrt. Da gab es wunderschön geschnitzte Vögel, große Bäume und Schmetterlinge. In den Regalen standen Igel, Pferde, Kühe, Nashörner und Giraffen. Ja sogar Blumen leuchteten in einer Vase gerade so, als ob sie eben erst aus dem Garten kamen. Und wie es nach Holz duftete. Die Kinder genossen es jedes Mal, wenn sie bei Tommy sein durften. So einen Laden gab es in Filigrania nicht noch einmal. An den Wänden klebten Heuschrecken, Spinnen und Krebse, als seien sie eben erst dort hinauf gekrabbelt. Von der Decke hingen bunte Bänder herab, die sich wie Regenbögen leicht im Luftzug bewegten. Die Windspiele wurden leiser und leiser, und der Duft aus zahllosen getrockneten Blüten schwebte wie ein feiner Schleier durch Tommys kleines Paradies.

“Was machen wir jetzt? Tommy ist wohl nicht da - oder?”

“Er muss hier sein, Luna, denn die Ladentür ist doch auf. - Komm - wir schauen einfach nach. Wenn er wirklich nicht Zuhause ist, dann schreiben wir ihm einen Zettel.”

Behutsam schritten die Kinder durch den Laden. Dann standen sie in Tommys Werkstatt. Die drei Freunde waren sprachlos, denn auf einem Tisch hatte Tommy Dutzende Figuren aufgebaut, eine schöner als die andere. Kraniche, Adler und Schwäne. Dazu zwei Tauben und Singvögel in den herrlichsten Farben.

“Ohhh -- ist das wunderbar. So etwas habe ich noch nie gesehen. Wann hat Tommy die wohl geschnitzt?”

“Ich weiß es nicht, aber wenn er kommt werden wir ihn fragen. Du hast recht Luna, dass sind die schönsten Figuren, die Tommy jemals gemacht hat. Sicher ist er vom vielen Arbeiten müde und schläft."

"Dann wollen wir nicht weiter stören und nach Hause gehen. Vorher schreiben wir ihm aber noch einen Zettel. Damit er Bescheid weiß wann wir wiederkommen.”

“Gut Max, schreiben wir ihm einen Zettel. Dann freut sich Tommy. - Wo finde ich denn hier einen Bleistift. - Ach - da auf dem Tisch. - Und Papier ist auch da. - Was soll ich denn jetzt schreiben?”

“Frag doch einfach Miriam, die weiß immer einen guten Satz. - Luna - Miriam, kommt mal schnell her, hier steht noch etwas auf dem Tisch. Aber ich kann es nicht erkennen, weil ein Tuch darüber gedeckt ist. - Wollen wir nachschauen?”

“Hm-hm, lieber nicht - nachher ist Tommy böse, weil wir so einfach in seinen Sachen herumwühlen.”

“Luna - erstens wühlen wir nicht in Tommys Sachen herum, sondern sind sehr vorsichtig und behutsam. So wie immer. Und zweitens hat es uns Tommy ja auch erlaubt.”

“Wenn er da ist”

“Ja Miriam, wenn er da ist. Nur weil wir ihn nicht sehen heißt dass noch lange nicht, dass er nicht hier ist. Ich möchte ja nur das Tuch ein wenig anheben, mehr nicht. Also, habt keine Angst, ich mache bestimmt nichts kaputt.”

Vorsichtig kamen die Mädchen näher und sahen mit großen Augen an Max vorbei, wie dieser ganz behutsam das blaue Tuch mit den vielen goldenen Sternen anhob. Kleine Steine kamen zum Vorschein, dann ein Gehweg, ein paar alte Laternen, das erste kleine Fachwerkhaus, dann ein zweites, ein drittes und dann standen Miriam, Luna und Max vor jener Gasse, die sie heute bei ihrem Spaziergang durch die Stadt entdeckten.

“Schnell, decke es wieder zu! Ich habe Angst!”

Rasch zog Miriam das blaue Tuch mit den goldenen Sternen über die kleinen Häuser, und ehe sie sich versahen, waren sie auch schon verschwunden.

“Was - was war das?” stotterte Luna.

“Das sah so aus wie die Gasse, die wir heute gesehen haben. Aber - das gibt es doch gar nicht, das ist ja wie...”

“Wie Zauberei - nicht wahr!”

“Aaahahhh-hiiiii” kreischten die Kinder wie wild.

“Oh-oh-oh - wer schreit denn da so laut? Da wird man ja glatt taub.”

Schlotternd vor Schreck standen Miriam, Luna und Max vor dem Tisch mit dem blauen Tuch und den vielen Sternen.

“Wer - wer - wer bist du? Doch - doch nicht Tommy?”

“Hahaha - nein, ich bin nicht Tommy. Aber Tommy ist ein guter Freund von mir. Doch zur Zeit ist er leider nicht erreichbar. - Ach so - wie unhöflich von mir - mein Name ist Bonalibona. Ich bin ein Zauberer. Und wer seid ihr?”

Die drei Freunde brachten vor Überraschung und staunen kein Wort heraus.

“Na - was ist los, hat es euch die Sprache verschlagen? Seid ihr etwa noch nie einem Zauberer begegnet? - Oh je - oh je, und das ausgerechnet mir, dem großen Bonalibona. Aber - ich vergebe euch, schließlich seid ihr nur einfache Menschen. -- Lasst mich raten - wie könntet ihr heißen, etwa Miriam, Luna und Max?”

“Ja - ja, aber woher weißt du... und wo bist du überhaupt?”

“Sehr gut - sehr gut, dass war nur ein kleiner Beweis meiner zauberischen Fähigkeiten. Wo ich bin wollt ihr wissen? Nun - dann schaut euch doch um. Ich bin überall da zu finden, wo die Menschen noch Träume haben und an Wunder glauben. -- Hahaha - dieser Satz war gut - nicht wahr. - Aber ich sehe schon, ihr sucht an den falschen Stellen. Damit ihr euer halbes Leben nicht damit zubringt, will ich euch ein wenig helfen. Da liegt so ein blaues Tuch mit goldenen Sternen auf dem Tisch, wenn ihr das einfach beiseite....”

“Was - wie - wo - du liegst - du bist - du stehst unter dem blauen Tuch?”

“Na klar - oh Mann, was seid ihr heute schwierig. Womit habe ich das verdient, ich - der große Bonalibona. - Aber das ist wohl mein Schicksal, mich mit begriffsstutzigen Menschen herumzuplagen.”

“Wir sind überhaupt nicht begriffsstutzig - wir sind die besten Schüler in unserer Klasse. So - jetzt weißt du es!”

“Die besten Schüler seid ihr - in eurer Klasse. Na und - was ist das schon. Was ist eine Menschenklasse gegen die Hohe Schule der Zauberer und Magier - nichts - nichts - nichts!!! - So - jetzt wisst ihr es. - Ja - nun nehmt endlich das blaue Tuch weg - sonst schlaft ihr mir noch ein. Und das würde Tommy überhaupt nicht verstehen - dass Kinder bei mir einschlafen. - Na los - oh-oh, ein bisschen mehr Bewegung - wenn ich bitten darf. Schließlich erlebt ihr Bonalibona den Zauberer - live. Das ist etwas anderes als stundenlang auf die Glotze starren.”

“Erstens starren wir nicht stundenlang auf die Glotze und zweitens könntest du ruhig etwas freundlicher sein - findest du nicht?” rief Miriam.

“Freundlicher - habe ich freundlicher gehört. Ja - da hört sich doch alles auf. Ich - der große Bonalibona - ich - der große Zauberer - soll unfreundlich sein - und das zu Kindern? --- Lasst das ja nicht Tommy hören. Der hätte dafür überhaupt kein Verständnis. - Ich gebe ja zu, manchmal habe ich so eine Art - aber das ist ganz lieb gemeint - Hand aufs Herz. In Wirklichkeit bin ich ein ganz lieber Zauberer, viel zu lieb. Das ist mein Problem. Als Zauberer musst du ernst genommen werden, und wenn du nur lieb bist, dann lachen die Leute über einen und reißen Possen. Das kann ich mir nicht erlauben. Deshalb haue ich von Zeit zu Zeit auf den Putz - so sagt ihr Menschen doch - nicht wahr? - Also nehmt mich so wie ich bin, dann kommen wir gut miteinander aus. - Na was ist denn nun, wollt ihr mich unter meinem blauen Tuch vertrocknen lassen?”

“Ist ja schon gut, rege dich bloß nicht auf, wir nehmen das Tuch ja weg.”

Miriam, Luna und Max zogen fast gleichzeitig an dem blauen Tuch mit den goldenen Sternen, und im selben Augenblick standen sie mitten in der alten, schmalen Gasse mit den alten, windschiefen Häusern.

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