John Farndon - Big Ideas. Das Wirtschafts-Buch

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So funktioniert Wirtschaft
Was ist ein gerechter Preis? Warum kosten Diamanten mehr als Wasser? Können wir arme Länder anschieben, indem wir ihnen die Schulden erlassen? Weshalb spiegelt der Immobilienmarkt Auf- und Abschwünge wider?
In Zeiten, in denen Wirtschaftsthemen die Nachrichten beherrschen, ist es wichtiger denn je, über die Hintergründe Bescheid zu wissen. «Das Wirtschaftsbuch» erklärt auf spannende, moderne und leicht verständliche Weise über 100 zentrale Theorien der Wirtschaftswissenschaften, mit denen wir das Zusammenspiel der Märkte und Interessen sowie den vielfältigen Einfluss wirtschaftlicher Entwicklungen auf unser Leben verstehen können.
Anhand übersichtlicher Diagramme werden die zentralen Gedankengänge veranschaulicht. Porträts wichtiger Ökonomen und hervorgehobene Kurz-Biografien liefern umfassende Informationen zum Leben der Wissenschaftler und ihren Thesen. Außerdem wird jede Theorie durch übersichtliche Querverweise in einen historischen Zusammenhang gestellt und einem speziellen Schwerpunkt zugeordnet. So entsteht eine spannende Einführung in die Ökonomie und ihre unterschiedlichen Fachbereiche.
Von der Dependenztheorie bis zur Verhaltensökonomie – dieses innovative Buch animiert sogar «Wirtschaftsmuffel» zum Reinlesen, Nachschlagen und Auffrischen. Perfekt auch für Schüler und Studenten!

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SPÄTER

1544Der Spanier Luis Saravia de la Calle meint, Preise sollten durch »allgemeine Schätzung« von Menge und Qualität festgelegt werden.

1890Alfred Marshall schlägt vor, Preise sollten sich durch Angebot und Nachfrage bilden.

1920Ludwig von Mises hält den Sozialismus für nicht funktionsfähig, weil der Bedarf nur durch den Preis feststellbar sei.

Viele Menschen wissen, was es bedeutet, »über den Tisch gezogen« oder »abgezockt« zu werden, beispielsweise in bekannten Touristenorten. Trotzdem gibt es der vorherrschenden Wirtschaftstheorie zufolge keine Abzocke. Alle Preise sind Marktpreise – eben das, was die Menschen zu zahlen bereit sind. Für Marktwirtschaftler haben Preise keine moralische Dimension: Sie betrachten die Preisbildung als das automatische Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Kaufleute, die dem Anschein nach zu viel verlangen, gehen nur bis an die äußerste Grenze. Treiben sie den Preis zu hoch, kaufen die Kunden die Ware nicht mehr und der Preis muss wieder gesenkt werden. Für Marktwirtschaftler ist der freie Markt das einzige Mittel zur Preisgestaltung, weil nichts – nicht einmal Gold – an sich einen Wert hat.

Im Mittelalterreagierte man empfindlich auf irreguläre Preisgestaltung 1321 - фото 18

Im Mittelalterreagierte man empfindlich auf irreguläre Preisgestaltung: 1321 wurde William le Bole aus London durch die Straßen geschleift, weil er zu leichtes Brot verkauft hatte.

Aus freien Stücken Eine völlig andere Auffassung vertritt der sizilianische - фото 19

Aus freien Stücken

Eine völlig andere Auffassung vertritt der sizilianische Gelehrte Thomas von Aquin in seiner Summa Theologica , einer der ersten Marktstudien. Für den gelehrten Mönch waren Preise eine zutiefst moralische Angelegenheit. Er betrachtete Habgier als Todsünde. Gleichzeitig war ihm klar, dass ein Händler aufhört Handel zu treiben, wenn er den Profit als Anreiz verliert. Dann erhielte die Gemeinschaft nicht die Güter, die sie braucht.

Thomas schloss daraus, dass Händler berechtigt seien, einen »gerechten Preis« zu fordern – mit einem anständigen Profit, aber ohne sündhaften Wucher. Dieser gerechte Preis sei der Preis, den der Käufer aufgrund ehrlicher Information freiwillig zu zahlen bereit sei. Auf künftige Ereignisse, die den Preis verringern könnten, müsse der Käufer jedoch nicht aufmerksam gemacht werden.

Die Frage einer moralischen Preisgestaltung spielt auch heute noch eine große Rolle. Ökonomen und Öffentlichkeit diskutieren »den gerechten Preis«, den Banker für ihre Arbeit verlangen dürfen, oder auch das Problem eines Mindestlohns. Verfechter einer freien Marktwirtschaft, die Einmischungen in den Markt ablehnen, und Befürworter von Eingriffen der Regierung diskutieren unablässig über das Für und Wider einer Preisregulierung. картинка 20

»Also darf keiner dem andern ein Ding teurer verkaufen, als es wert ist. «

Thomas von Aquin

Thomas von Aquin

Der heilige Thomas von Aquin war einer der bedeutendsten Gelehrten des - фото 21

Der heilige Thomas von Aquin war einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Er wurde 1225 in Aquino (Sizilien) als Sohn einer Adelsfamilie geboren und begann früh mit dem Lernen. Mit 17 beschloss er, weltlichen Besitztümern zu entsagen, und schloss sich einem Orden armer Dominikanermönche an. Seine Familie war so schockiert, dass sie ihn entführen ließ und zwei Jahre gefangen hielt. Sein Entschluss stand jedoch fest. Schließlich gab die Familie nach und ließ ihn nach Paris ziehen, wo er bei dem Gelehrten und Mönch Albertus Magnus (1206–1280) in die Lehre ging. Thomas lernte und lehrte in Frankreich und Italien. 1272 begründete er ein studium generale (eine Art Universität) in Neapel (Italien). Seine philosophischen Werke gelten als Wegbereiter der Moderne.

Hauptwerke

1256–1259 Über die Wahrheit

1261–1263 Summa contra gentiles

1265–1273 Summa Theologica

WER MÜNZEN HAT MUSS NICHT TAUSCHEN DIE FUNKTION DES GELDES IM KONTEXT - фото 22

WER MÜNZEN HAT, MUSS NICHT TAUSCHEN

DIE FUNKTION DES GELDES

IM KONTEXT

SCHWERPUNKT

Bank- und Finanzwesen

SCHLÜSSELEREIGNIS

Kublai Khanführt im 13. Jh. im mongolischen Reich das Fiatgeld ein.

FRÜHER

3000 v. Chr.In Mesopotamien dient der Schekel als Währung: Eine Gewichtseinheit Gerste entspricht einem bestimmten Gold- oder Silberwert.

700 v. Chr.Auf der griechischen Insel Ägina werden die ältesten bekannten Münzen hergestellt.

SPÄTER

13. Jh.Marco Polo bringt Schuldscheine aus China mit nach Europa.

1696Als erste Privatnotenbank gibt die Bank of Scotland Banknoten aus.

1971US-Präsident Nixon hebt die Konvertierbarkeit des US-Dollars in Gold auf.

In vielen Ländern geht der Trend hin zur bargeldlosen Gesellschaft, in der Waren nur noch per Kreditkarte, elektronischer Überweisung oder Handy gekauft werden. Aber auf Bargeld zu verzichten bedeutet nicht, dass gar kein Geld mehr benutzt wird. Im Kern geht es bei allen Transaktionen immer noch um Geld.

Die negativen Auswirkungen des Geldes sind allenthalben bekannt: von Geiz über Verbrechen bis hin zum Krieg. In religiösen Riten wird Geld als Zeichen des Respekts oder zur Dekoration verwendet. Mit »Blutgeld« zahlt man für einen Mord, Bräute werden mit Brautgeld gekauft. Geld verleiht Individuen, Familien und Nationen Status und Macht.

Tauschhandelswirtschaft Ohne Geld konnten die Menschen nur tauschen Viele - фото 23

Tauschhandelswirtschaft

Ohne Geld konnten die Menschen nur tauschen. Viele von uns betreiben heute noch eine Art Tauschhandel, wenn wir Gefälligkeiten erwidern und beispielsweise im Gegenzug für die Kinderbetreuung die Haustür des Nachbarn reparieren. Im großen Rahmen ist ein solcher Austausch aber schwierig. Was ist, wenn jemand einen Laib Brot haben möchte, aber nur das neue Auto zum Tauschen hat? Tauschhandel ist abhängig davon, dass Bedürfnisse genau zusammenpassen. Der andere muss haben, was ich brauche, und ich muss haben, was er braucht.

Die Volksgruppe der Tiwaaus Assam Indien treibt Tauschhandel bei der Jonbeel - фото 24

Die Volksgruppe der Tiwaaus Assam (Indien) treibt Tauschhandel bei der Jonbeel Mela, einem uralten Fest zur Wahrung der Freundschaft zwischen den Volksgruppen.

Geld löst diese Probleme. Wenn die Ware bezahlt wird, kann der Verkäufer das Geld nehmen und selbst woanders das kaufen, was er braucht. Geld ist übertragbar und seine Verwendung aufschiebbar. Ohne den flexiblen Austausch, den das Geld ermöglicht, wären nach Meinung vieler Fachleute keine hoch entwickelten Kulturen entstanden. Außerdem liefert Geld einen Maßstab für den Wert der Dinge. Wenn alle Güter einen Gegenwert in Geld haben, können wir ihre Preise vergleichen.

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