John Farndon - Big Ideas. Das Wirtschafts-Buch

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So funktioniert Wirtschaft
Was ist ein gerechter Preis? Warum kosten Diamanten mehr als Wasser? Können wir arme Länder anschieben, indem wir ihnen die Schulden erlassen? Weshalb spiegelt der Immobilienmarkt Auf- und Abschwünge wider?
In Zeiten, in denen Wirtschaftsthemen die Nachrichten beherrschen, ist es wichtiger denn je, über die Hintergründe Bescheid zu wissen. «Das Wirtschaftsbuch» erklärt auf spannende, moderne und leicht verständliche Weise über 100 zentrale Theorien der Wirtschaftswissenschaften, mit denen wir das Zusammenspiel der Märkte und Interessen sowie den vielfältigen Einfluss wirtschaftlicher Entwicklungen auf unser Leben verstehen können.
Anhand übersichtlicher Diagramme werden die zentralen Gedankengänge veranschaulicht. Porträts wichtiger Ökonomen und hervorgehobene Kurz-Biografien liefern umfassende Informationen zum Leben der Wissenschaftler und ihren Thesen. Außerdem wird jede Theorie durch übersichtliche Querverweise in einen historischen Zusammenhang gestellt und einem speziellen Schwerpunkt zugeordnet. So entsteht eine spannende Einführung in die Ökonomie und ihre unterschiedlichen Fachbereiche.
Von der Dependenztheorie bis zur Verhaltensökonomie – dieses innovative Buch animiert sogar «Wirtschaftsmuffel» zum Reinlesen, Nachschlagen und Auffrischen. Perfekt auch für Schüler und Studenten!

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Alternative Ansätze Ende des 20 Jahrhunderts nahmen neue Gebiete der - фото 10

Alternative Ansätze

Ende des 20. Jahrhunderts nahmen neue Gebiete der Wirtschaftslehre Ideen etwa aus der Psychologie und der Soziologie in ihre Theorien auf – ebenso wie neue Erkenntnisse aus der Mathematik und der Physik wie beispielsweise die Spiel- und die Chaostheorie. Ihre Theoretiker warnten vor Schwächen des kapitalistischen Systems. Die schweren und häufigen Finanzkrisen zu Beginn des 21. Jahrhunderts verstärkten das Gefühl eines grundlegenden Fehlers im System. Gleichzeitig setzte sich die Erkenntnis durch, dass der stetig wachsende wirtschaftliche Wohlstand zu Lasten der Umwelt geht und möglicherweise seinen Preis in Form eines Klimawandels von katastrophalen Ausmaßen fordern wird.

Europa und die USA müssen sich heute den wohl ernstesten wirtschaftlichen Problemen ihrer Geschichte stellen. Gleichzeitig entstehen neue Volkswirtschaften, insbesondere in Südostasien und den sogenannten BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika). Die wirtschaftliche Macht verlagert sich erneut, und zweifelsohne wird es ein neues ökonomisches Denken geben, das uns helfen wird, die knappen Ressourcen sinnvoll zu verwalten.

Ein prominentes Opfer der jüngsten Wirtschaftskrise ist Griechenland. Dort nahm die Geschichte der Ökonomie ihren Anfang und von dorther stammt das Wort »Ökonomie«. 2012 wiesen Demonstranten in Athen darauf hin, dass auch der Ursprung der Demokratie in Griechenland liegt. Sie läuft Gefahr, bei der Suche nach einer Lösung für die Schuldenkrise geopfert zu werden.

Wie die Weltwirtschaft ihre Probleme lösen wird, bleibt abzuwarten. Aber gewappnet mit den Prinzipien der Wirtschaftswissenschaft, wie sie in diesem Buch dargestellt sind, werden Sie verstehen, wie wir in die heutige Situation gelangt sind. Und vielleicht beginnt sich dann ein erster Ausweg abzuzeichnen … картинка 11

»Der Sinn und Zweck des Studiums der Wirtschaftswissenschaften besteht darin … zu lernen, wie man es vermeidet, von Wirtschaftswissenschaftlern übers Ohr gehauen zu werden. «

Joan Robinson

Britische Ökonomin (1903–1983)

DIE ANFÄNGE DES WELTHANDELS

400 V. CHR.–1770 N. CHR.

UM 380 V. CHR.

Platon beschreibt den idealen Staat,in dem es kein Privateigentum und eine differenzierte Arbeitsteilung gibt.

1265–1274

Thomas von Aquin ist der Ansicht, der Preis eines Produkts sei nur dann »gerecht«,wenn kein überhöhter Gewinn gemacht und niemand betrogen wird.

UM 1400

Wechselwerden zu einem beliebten Zahlungsmittel im europäischen Handel. Sie werden von Handelsbanken eingelöst.

1599

Die britische Ostindien-Kompanie, eine internationale Handelsgesellschaftund die erste weltweite Handelsmarke, wird gegründet.

UM 350 V. CHR.

Aristoteles spricht sich für das Privateigentumaus, aber dagegen, Geld nur um seiner selbst willen anzusammeln.

1397

In Florenz (Italien) wird der Banco Medici gegründet, ein erstes Bankhaus,das dem internationalen Handel dient.

1492

Christoph Kolumbus erreicht Amerika. Bald fließt Gold nach Europa und erhöht die Geldmenge.

UM 1630

Thomas Mun befürwortet eine merkantilistische Politik:Auslandsexporte sollen den Wohlstand der Nation vergrößern.

1637

Auf dem holländischen Tulpenmarkt platzt eine spekulative Blase.Tausende Investoren sind ruiniert.

1682

William Petty zeigt in Quantulumcunque Concerning Money , wie die Wirtschaftsleistung gemessen werden kann.

1697

Gregory King erstellt einen statistischen Überblicküber den englischen Handel im 17. Jh.

1756

François Quesnay und seine Anhänger, die Physiokraten, betrachten das Land und die Landwirtschaftals die einzigen Quellen für wirtschaftlichen Wohlstand.

1668

Josiah Child beschreibt den Freihandel.Er setzt sich für eine Erhöhung sowohl der Exporte als auch der Importe ein.

1689

John Locke vertritt die Meinung, Wohlstand rührenicht vom Handel, sondern von der Arbeit her.

1752

David Hume ist der Ansicht, für öffentliche Güter sollten die Regierungen bezahlen.

1758

Quesnay stellt mit seinem Tableau économique erstmals die Funktionsweise einer ganzen Volkswirtschaft dar – die »Makroökonomie«.

In den Kulturen der Antike entwickelten sich Systeme zur Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen. Diese frühen Wirtschaftssysteme entstanden auf natürliche Weise: Handwerk und Gewerbe produzierten Güter, die sich zum Austausch eigneten. Die Menschen begannen Handel zu treiben, zunächst als Tauschgeschäft und später mit Münzen aus Edelmetall. Der Handel entwickelte sich zu einem zentralen Bestandteil des Lebens. Jahrhundertelang wurden Waren gekauft und verkauft, ehe jemand danach fragte, wie das System eigentlich funktionierte.

Die Philosophen der griechischen Antike gehörten zu den ersten, die über die »Ökonomie« schrieben. In Der Staat beschreibt Platon die politische und soziale Gestalt eines idealen Staates, der seiner Ansicht nach ökonomisch funktionieren würde: Spezialisierte Produzenten sollten die Allgemeinheit mit Gütern versorgen. Doch sein Schüler Aristoteles verteidigte das Privateigentum, das es erlaube, auf dem Markt Handel zu treiben. Diese Diskussion setzt sich bis heute fort. Als Philosophen betrachteten Platon und Aristoteles die Ökonomie als Angelegenheit der Moralphilosophie: Statt zu analysieren, wie die Wirtschaft funktionierte, entwickelten sie Ideen, wie sie funktionieren sollte. Dieser Ansatz wird als »normativ« bezeichnet.

Der normative Ansatz hat im wirtschaftlichen Denken bis in die christliche Zeit überdauert. Mittelalterliche Philosophen wie Thomas von Aquin versuchten, eine Ethik des Privateigentums und des Handels zu definieren. Thomas machte sich Gedanken über die Preismoral, er plädierte für »gerechte« Preise ohne überhöhte Gewinne für die Händler.

In den Gesellschaften der Antike wurde die Arbeit zum großen Teil von Sklaven verrichtet und das mittelalterliche Europa funktionierte nach einem Feudalsystem: Die Bauern wurden von Regionalfürsten geschützt und leisteten dafür Arbeit und Militärdienst. Die Argumente der Philosophen waren daher eher theoretischer Natur.

Aufstieg der Stadtstaaten

Eine wesentliche Veränderung fand im 15. Jahrhundert statt. In Europa entwickelten sich Stadtstaaten, die durch Handel zu Reichtum gelangten. Eine neue, wohlhabende Schicht von Kaufleuten löste die feudalen Landbesitzer als Akteure der Wirtschaft ab. Sie arbeiteten Hand in Hand mit Bankiers, die ihren Handel und ihre Entdeckungsreisen finanzierten.

Neue Handelsnationen ersetzten die kleinräumigen feudalen Wirtschaftsformen, der Austausch von Waren und Geld zwischen den Ländern rückte zunehmend in den Vordergrund. Das wirtschaftliche Denken jener Zeit, bekannt als Merkantilismus, kreiste um die Zahlungsbilanz – die Differenz zwischen dem, was ein Land für Importe ausgibt, und dem, was es durch Exporte einnimmt. Waren im Ausland zu verkaufen, galt als gut, Waren zu importieren, galt als schädlich. Um ein Handelsdefizit zu vermeiden und die Produzenten im Inland gegen Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen, plädierten die Merkantilisten dafür, Importe zu besteuern. Der zunehmende Handel entzog sich immer mehr den einzelnen Kaufleuten. Teilhaberschaften und Kompanien wurden gegründet, häufig mit Unterstützung von Regierungen. Diese Firmen wurden oft in »Anteile« zergliedert, sodass sich mehrere Investoren beteiligen konnten. Das Interesse am Kauf von Anteilen wuchs im späten 17. Jahrhundert schnell, was zur Einrichtung zahlreicher Aktiengesellschaften und Börsen führte.

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