1 ...7 8 9 11 12 13 ...19 Sarah hatte das Gefühl, dass Sie schleunigst weg musste. Sie konnte nicht alleine mit ihm, in seiner Umgebung, sein. Immer wieder rief sie sich zur Vernunft. Er hatte etwas Anziehendes. Sie wollte ihn am liebsten die Kleidung vom Leib reißen. Sie sagte sich, nein es ist nur ein Moment. Seine wahren Gefühle gehörten seiner Familie. Und sie würde auf keinen Fall ein One-Night-Stand für ihn oder für überhaupt jemanden sein.
Sie verließ den VIP-Bereich und wünschte Steve eine gute Nacht. In Ihrer Kabine ging sie duschen, um einen klaren Kopf zu bekommen. Zum Glück hatte sie eine eigene Dusche in der Kabine und sie konnte sich einen Moment entspannen. Ihre Gedanken schwirrten um den heutigen Tag und Abend. Sie wusste nicht, warum gerade, Jack es ihr angetan hatte und vorallem warum sie so überwaltigt von ihm war. Weder wollte sie irgendwas mit einem VIP-Gast anfangen, noch konnte sie sich überhaupt vorstellen, wie daraus eine Beziehung werden sollte. Sie schüttelte den Kopf während das Wasser über ihren Oberkörper plätscherte. Sie hatte mit allen möglichen Situation gerechnet, die so ein VIP-Gast haben könnte, aber das sie sich dermaßen von jemand angezogen fühlte, hatte sie sich nicht vorstellen können.
Nachdem sie mit ihren Gedanken aus der Dusche stieg und sich die Zähne geputzt hatte, klopfte es an Ihrer Tür. Sie wunderte sich. Was wollte man mitten in der Nacht von ihr. Um 3 Uhr. Die Rezeption oder einer der Bodyguards konnten es nicht sein. Sie hatte keine Idee und zog sich schnell einen Bademantel an. Sie vermutete, dass es vielleicht doch jemand vom Schiffspesonal war.
Hektisch öffnete sie die Tür, während sie ihre Haare abtrocknete. Es war Jack. "Ähm..." staunte sie. "Was machst..." mehr konnte sie nicht sagen. Er kam auf sie zu und küsste sie leidenschaftlich. "Wow ... was war das?" "Ich konnte dich nicht gehen lassen, ohne dir zu zeigen, was mir der heutige Abend bedeutet hat." "Wie hast du meine Kabine ausfindig gemacht?" "Ich habe Steve gefragt und ihnen gesagt, dass ich dir schnell die Unterlagen bringe. Eigentlich dürften sie mich nicht alleine gehen lassen, aber da vorne steht Steve, wenn du raus sehen willst. Und sie holen mich, wenn ich in zwanzig Minuten nicht zurück bin."
"Oha... und das... hier?"... sie zeigte auf ihn und sich gleichzeitig. Er legte seinen Finger auf ihre Lippen um ihr zu sagen, dass sie jetzt nicht darüber sprechen sollten. Dann küsste er sie erneut. Sie konnte jede Sekunde spüren. Dann zog sie ihn in die Kabine und schloss die Tür. Er drückte sie gegen die Wand, während sie sich küssten. Die Leidenschaft wurde immer heftiger. Dann rissen sie sich die Kleider vom Körper und landeten in ihren Bett. Er liebkoste jede Stelle ihres Körpers, bevor er sie fest an sich drückte und er tief in sie eindrang. Sie genoss jeden Stoß von ihm. Es war für sie wie Erlösung. Er stieß und stieß und sie stöhnte und stöhnte bis sie beide schwitzend zum Höhepunkt kamen.
Als sie wieder zu Atem kamen, sagte Jack: "Oh mein Gott. Das war der absolute Hammer." Sie lächelte: "Das fand ich auch. Willst du hier bleiben?" "Darf ich das?" "Klar. Hier bin ich doch privat. Ich muss nur Steve und Brody Bescheid geben." Sie schrieb Steve eine SMS, dass sie noch Unterlagen durchgehen müssten und sie sich meldete, wenn sie seine Hilfe brauchte. Dann schmiegte sie sich an ihn: "Was denkst du gerade?" "Nun ja ich würde sagen, ich bin gerade fremdgegangen und du hast deinen Job riskiert." Nun legte sie den Finger auf seine Lippen: "Lass uns den Moment geniessen."
Dann kroch sie auf ihn und küsste ihn. Sie liebkoste und knabberte an seinen Lippen. Während sie sich sanft auf ihn bewegte, merkte sie, dass er bereits wieder erregt wurde und dann liebten sie sich erneut. Dieses mal bewegten sie sich sanfter. Sie genossen erneut jeden Moment der Lust. "Du bist wundervoll", streichelte er ihre Wange. Wieder küssten sie sich ausdauernd. Dann gingen sie küssend ins Bad und stellten die Dusche an. Sie seiften einander ein und hatten erneuten Sex. Danach fielen Sie erschöpft ins Bett und schliefen ein.
Sarah erwachte, als ihr Arbeitshandy Sturm klingelte. "Oh mein Gott", erschrak sie. "Hallo?" "Hi – hier ist Liam. Hab ich dich geweckt?" "Leider ja. Ich wollte schon längst wach sein. Ich hoffe, es ist noch nicht all zu spät?" "Naja – eigentlich schon. Wir versuchen Jack zu finden. Wir haben in einer halben Stunde den Interview Termin." Sie sah sich erschrocken um, aber dann stellte sie fest, dass er noch friedlich neben ihr lag. Sie lächelte und musste sich schnellstens eine Lüge einfallen lassen.
"Ähm. Entschuldige Liam. Ich wollte schon längst bei euch sein, aber ich glaube es war doch sehr spät heute morgen, so dass ich leider den Wecker nicht gehört habe. Ich springe schnell ins Bad und dann helfe ich euch beim Suchen." "Alles klar", fügte er bei. Als er auflegte, musste sie lächelnd an den gestrigen Abend denken. Sie hatte die sexintensivste Nacht ihres Lebens und es war so wunderschön. Sie war völlig ausgehungert gewesen und Jack hatte es geschafft, alle Ihre Sinne zu wecken.
Er drehte sich um: "Was ist los?" "Das war Liam. Ihr habt gleich das Interview." "Oh nein – Ich will da gar nicht hin." "Du musst aber..." rüttelte sie an ihm, als er wieder einschlafen wollte. Sie setzte sich auf ihn und liebkoste seinen Hals. Sie merkte, dass sich etwas in seinem Schoß regte. Dann sprang sie auf und sagte liebevoll: "Vergiss es, du musst aufstehen, aber ich möchte, dass du nachher wieder kommst." Er grinste: "Du bist wahnsinnig." "Ich weiss..."
Dann rüttelte sie ihn so lange, bis er knurrend aufstand. "Ok, du hast gewonnen..." Er zog seine Sachen an und bevor er ging, sagte er: "Einen Kuss möchte ich noch." Sie küssten sich erneut leidenschaftlich.
Er ging vorsichtig den Gang entlang und schlich sich vorbei an Brody in seine Kabine. Dann sprang er unter die Dusche, putzte seine Zähne und ging in den Fühstücksraum. Er schwang voller Elan herein: "Da bist du ja", stellte Dean fest. "Ich war die ganz Zeit da. Ich war ein wenig an der frischen Luft. Hab ich was verpasst?" "Naja wir haben noch zehn Minuten dann müssen wir aufbrechen." Da stürmte Sarah herein. Liam rief ihr zu: "Er ist da. War falscher Alarm." "Ok. Habt ihr alle eure Pläne?" "Alle nickten. Gut, dann bringe ich euch mal in den Presseraum."
Sie sah zu Jack. Auch als er die Tasse Kaffee und das Brötchen, welches er gerade vom Buffet genommen hatte im Mund hatte, sah er noch sexy aus. Sie tauschten einen vielsagenden Blick aus. Liam hatte bemerkt, dass sich zwischen Ihnen etwas verändert hatte. Er sagte in dem Moment nichts, aber er würde beiden später noch etwas dazu sagen. Der Rest hatte nichts gemerkt. Eigentlich mochte er Sarah, aber es sah ganz so aus, als dass da jemand unvernünftig war. Das würde er sofort beenden.
Kapitel 7
Sarah brachte die fünf in den Presseraum. Es herrschte irgendwie beklemmendes Schweigen zwischen den Jungs, empfand sie. Die gesamte Presse war bereits dort. Es klickten jede Menge Kameras, als sie kamen. Sarah stellte sich an die Seite. Der Manager, der frühmorgens eingeflogen wurde, nahm sie in Empfang und sie begrüßten sich gegenseitig. Am liebsten würde sie jetzt gehen, gerade weil sie nicht viel geschlafen hatte, aber ihr Tag hatte erst angefangen. Sie stand in der Nähe der Bodyguards der Jungs, während ein Journalist nach dem anderen Fragen stellte. Sarah merkte, dass alle keine Lust auf die Fragen hatten.
Sie wollte gerne wissen, welche Laus ihnen über die Leber gelaufen ist. Gestern war noch alles ok. Also musste es mit heute morgen zusammen hängen. Sie dachte zwar, dass Jack irgendeine Ausrede den Jungs aufgetischt hatte, aber so wie sie sich ihm gegenüber benahmen, stimmte etwas nicht. Sie beantworteten alle die Fragen nach einem Muster, keiner schweifte ab. Alle wollten es hinter sich haben, dabei waren sie nicht unfreundlich, aber Sarah merkte das sie alle genervt waren. Die Journalisten fragten nach den weiteren Plänen, nach ihrem Privatleben, nach der Kreuzfahrt und wie sie das Schiff und die Kabinen fanden. Sarah schob es auf die Müdigkeit.
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