Emma Baro - Rawanni und der Drogenboss

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Rawanni und der Drogenboss: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Rawanni mit 13 Jahren das Reservat in Wyoming verlässt, ahnt sie noch nicht, welche Gefahren sie erwarten. Bei der Bewältigung ihres neuen Lebens hilft ihr der pensionierte Polizeichef von Denver. Nachdem sie in die Polizeiarbeit hineingeschnuppert hat, beschließt sie selbst Polizistin zu werden. Doch zuvor muss sie noch einige Jahre die Schulbank drücken.
Als sie einen Mitschüler beim Drogendealen erwischt, beginnt sie mit Nachforschungen und gerät nach kurzer Zeit in größte Schwierigkeiten. Als sie sich während ihrer Ermittlungen im Drogenmilieu auch noch Hals über Kopf verliebt, fangen ihre Probleme erst an …
Auftakt einer Krimiserie um die schöne Indianerin Rawanni, die immer bis zum Schluss an das Gute in jedem Menschen glaubt und die geborene Ermittlerin ist. Doch ihr Leben entpuppt sich als Drahtseilakt …

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Über alles hielt Jeff Andrews seine lenkende Hand und er fühlte sich selbst eher als Vater einer Familie. Er war 65 und sein freundliches Gesicht strahlte Güte und Wärme aus, aber auch Entschlossenheit und Durchsetzungskraft. Sein dichtes, graues Haar bestand aus widerspenstigen kleinen Locken, die ihm einen humorvollen Ausdruck verliehen, ebenso wie seine Lachfältchen an den Augenwinkeln.

Peggy Milton war die Computerspezialistin des Teams, 28, gertenschlank und mit einer blonden, langen Löwenmähne gesegnet. Sie sprühte vor überschäumender Lebensfreude und konnte jeden im Haus schnell wieder aufmuntern, wenn er mal deprimiert war. Ihr messerscharfer und analytischer Verstand fügte manches Puzzle zusammen.

Der breitschultrige Dan Williams steuerte neben seinem Fachwissen auch eine Portion Muskeln bei, die zwar selten, aber doch hin und wieder eingesetzt werden mussten. Der 32-jährige war der ruhige und besonnene Pol des Teams. In der Reihe seiner schwarzen Vorfahren gab es einige Vermischungen mit Weißen, was ihm eine schöne hellbraune Hautfarbe vermacht hatte, die seine wohlgeformten Gesichtszüge noch attraktiver zur Geltung brachte.

Der zwei Jahre jüngere Pete Dickson war genau das Gegenteil von seinem Freund und Partner Dan: quirlig und immer zu Späßen aufgelegt. Seine dunkelblonden Locken wellten sich frech bis zum Nacken und gaben ihm einen lausbubenhaften Touch. Wenn es notwendig war, konnte er ebenfalls seine Fäuste einsetzen, doch diesmal hatte es ihm nicht geholfen.

Nach zwei Wochen wurde Pete endlich aus dem Krankenhaus entlassen, nachdem er die Krankenschwestern so lange genervt hatte, bis sie ihn lachend hinauswarfen. Doch sollte er sich in den nächsten Tagen noch schonen und daher verbrachte er die meiste Zeit im Haus oder Garten.

Rawanni leistete ihm sehr gerne Gesellschaft, während die anderen ihrer Arbeit nachgingen. Pete erzählte ihr eine Menge über die Art ihrer Tätigkeiten, und sie begann sich immer mehr dafür zu interessieren. Oft sah sie Peggy am Computer über die Schulter und auch von Jeff erhielt sie genauere Einblicke in die Fälle, die sie gerade bearbeiteten. Er bemerkte ihre schnelle Auffassungsgabe und ihr logisches Denken. Während er und seine Mitarbeiter über manchen Fällen mit rauchenden Köpfen saßen und nach der Lösung suchten, fand Rawanni sie spontan durch ihr gradliniges Denken. Die anderen waren zu sehr eingefahren in ihre oftmals komplizierte Denkweise, sodass sie das Einfachste gar nicht auf Anhieb erkannten. Jeff lachte jedes Mal und meinte, sie sähen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Rawanni wohnte jetzt bereits vier Wochen bei Jeff Andrews, obwohl es ihr unangenehm war, dass Jeff für ihren Unterhalt aufkam, aber er bestand darauf, denn sie würde ja schließlich einiges zu ihren Fällen beitragen. In der Tat hatte sie das Gefühl, er würde auch in ihr inzwischen eine Tochter sehen.

Eines Tages rief er sie zu sich ins Wohnzimmer: „Hast du dir schon einmal überlegt“, fing er mit einem väterlichen Ton an und faltete die Hände im Schoß, „wie dein weiteres Leben aussehen soll?“

„Nein“, gestand sie, „soweit habe ich noch nicht gedacht.“

Er lächelte nachsichtig. „Ja, das habe ich geahnt. Ich sehe, wie viel Spaß dir unsere Arbeit macht. Du kannst dich sehr gut in das Verhalten eines Verbrechers hineinversetzen, hast eine schnelle Auffassungsgabe und kannst gut kombinieren. Was hältst du davon bei uns zu bleiben und zur Schule zu gehen, um später als Polizistin zu arbeiten?“

Ihre großen Augen sahen ihn fragend an. „Was? Du meinst, ich könnte … ?“

„Ja, mit Sicherheit. Wir werden dich zunächst unterrichten“, schlug er weiter vor, „bis deine gröbsten Wissenslücken aufgefüllt sind und du dann eine Schule besuchen kannst. Mit dem Abschluss einer Highschool kannst du weiter zur Polizeiakademie. Es wird natürlich eine große Umstellung für dich sein, vor allen Dingen musst du einem festen Tagesrhythmus mit vorgegebenen Aufgaben folgen. Es gehört eine Menge Disziplin dazu. Wenn du bereit bist diese Regeln anzunehmen, wirst du es schaffen, davon bin ich fest überzeugt. Bis du Polizistin bist, kannst du uns weiterhin hier bei einigen Fällen helfen und dabei schon viel für die Zukunft lernen. Ich empfehle dir, frühzeitig mit einem speziellen Kampftraining anzufangen und auch den Umgang mit Waffen zu üben, umso besser bist zu später. Wir würden uns alle freuen, wenn du bei uns bleibst. Na, was sagst du dazu?“

Sie war sehr überrascht über sein Angebot. „Glaubst du wirklich, ich könnte das schaffen?“

„Warum nicht? Inzwischen kenne ich dich gut genug, um sagen zu können, dass du die entsprechenden Fähigkeiten für eine Polizistin mitbringst.“

Rawanni lächelte gerührt und war zunächst sprachlos. Sie dachte an Harry, den Trucker, der ihr gesagt hatte sie bräuchte einen Beruf, wenn sie allein in einer Stadt leben wolle. Jeff bot ihr diese Möglichkeit, die sie wahrscheinlich nie wieder erhalten würde, ansonsten bliebe ihr nur die Rückkehr ins Reservat. Aber wollte sie so leben, wie die letzten 13 Jahre? Nein! Sie stimmte zu.

Peggy, Pete und Dan waren ebenso begeistert über ihre Entscheidung. Jeff hatte zuvor natürlich mit ihnen darüber gesprochen, denn auf die drei kam eine große Aufgabe zu.

Sie halfen Rawanni dabei, die schulischen Grundkenntnisse, die sie bisher versäumt hatte, nachzuholen. Außerdem erhielt sie Unterricht von einem Privatlehrer, der ihr in den folgenden zwei Jahren fundiertes Wissen vermittelte, damit sie schließlich eine Highschool besuchen konnte.

Nebenbei erlernte sie verschiedene Kampftechniken und auch den Gebrauch von Schusswaffen. Es beeindruckte sie sehr, dass sie trotz ihrer geringen Körperkräfte einen ausgewachsenen, Mann mit wenigen Griffen zu Boden werfen konnte. Obwohl sie Gewalt ablehnte und hoffte niemals damit in Berührung zu kommen, war sie doch eine gelehrige und gute Schülerin. Sollte sie jemals angegriffen werden, musste sie sich verteidigen können, ihr Leben konnte davon abhängen.

Was das Schießen anging, hatte ihr Großvater bereits einige Vorarbeit geleistet, denn sie waren oft jagen gegangen. Fleisch war ihre Hauptnahrungsquelle, außerdem konnten aus den Fellen und anderen tierischen Bestandteilen viele Dinge für das tägliche Leben hergestellt werden. Die Benutzung eines Gewehres hatte also schon früh zu ihrem Leben gehört. Doch sie empfand auch hierbei eine große Ablehnung Waffen auf Menschen zu richten, ganz zu schweigen davon auch auf sie zu schießen, obwohl sie bewiesen hatte, dass sie dies konnte wenn es darauf ankam. Jeff, Peggy, Pete und Dan erklärten ihr, dass es manchmal notwendig sei sie zu benutzen. Ein Verbrecher kannte keine Skrupel abzudrücken. Auch als Drohung erfüllte eine Schusswaffe oftmals ihren Zweck. Aber wenn man angegriffen wurde musste man in der Lage sein sie abzufeuern, nur eine Sekunde des Zögerns konnte für einen selbst den Tod bedeuten. Rawanni hoffte, dass dieser Fall niemals eintreten würde, auch wenn es nur in Notwehr geschah. Deshalb trainierte sie mehr als andere, um ihre Treffsicherheit sowie ihr Reaktionsvermögen so gut auszubilden, dass sie den Gegner möglichst nur verletzte. Bald beherrschte sie verschiedene Waffen in höchster Perfektion.

Da Rawanni noch minderjährig war, wurde Jeff als Vormund eingesetzt, um auch den gesetzlichen Bestimmungen Genüge zu tun. Dazu übernahm er sämtliche Kosten ihrer Ausbildung — ein mehr als großzügiges Angebot.

In den folgenden zwei Jahren lernte sie vieles, was andere Mädchen in ihrem Alter längst wussten. Es war wie ein großes Abenteuer und jeden Tag kam etwas Neues hinzu, was sie wissbegierig aufnahm. Durch das Fernsehen erfuhr sie, wie es in anderen Teilen der Welt aussah. Sie hätte dies alles niemals für möglich gehalten.

Doch oft fehlte ihr die ungezwungene Freiheit und sie fühlte sich manchmal wie in einem Gefängnis. Jeff hatte ihr anfangs gesagt, welche große Umstellung es für sie bedeuten würde, und er zeigte viel Verständnis, wenn sie wieder mal von dieser inneren Unruhe ergriffen wurde. Er gab ihr den nötigen Freiraum und fuhr mit ihr dann jedes Mal zwei, drei Tage in die nahegelegenen Berge, wo sie wieder Kraft tanken konnte. Auch Pete und Dan begleiteten sie öfters, denn die beiden angelten gerne und konnten ihrem Hobby bei dieser Gelegenheit endlich mal wieder nachgehen.

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