Esther Grünig-Schöni - Glut im Herz

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Die Geschichte um Florent, der sein Leben meistert. Wie aus Schlechtem Gutes werden kann? Einfache Formel? Nein. Vielleicht Konstruktives versus Destruktives? Alles, was gesagt werden kann, trifft es nicht annähernd. Aber es ist.
Florents Leben wirbelt Fragen auf. Nicht immer können schlüssige Antworten gefunden werden. Sein Leben erschüttert und führt in eine Welt, die vielleicht lieber nicht betreten wird. Die Welt eines Opfers. Und doch lohnt es sich, dies kennen zu lernen.
Flo – Weggeworfenes Kind – Schönes Kind – im Heim missbraucht, gequält Objekt – Straßenjunge – Kleinkrimineller – Rocker – Biker – Lernender – Unternehmer – Mensch – Schöner Mann – Freund und Geliebter – bewegtes und bewegendes Leben. Muss er seine Kindheit töten, um seine Traumata überwinden zu können, um leben zu können. Wohin geht er?
Es kann in der Stadt, in der Gegend, im Land geschehen, wo wir uns aufhalten. Überall hautnah und bewegend eine Geschichte über die Ursachen, Hintergründe und die Folgen des Missbrauchs von Kindern und der Gewalt an Kindern. Die Folgen einer verlorenen Kindheit. Und doch ein Blick auf Hoffnung und Licht.

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Flo ging seinen Helm holen, legte ihn auf einen leeren Stuhl am Tisch, zog sich die Jacke aus und setzte sich vis-à-vis von ihm hin, musterte ihn noch einmal eingehend, bestellte beim Kellner sein Frühstück und hatte es in kurzer Zeit vor sich stehen. "Mann, jetzt an deinem Tisch mit deiner Hilfe, klappt das." "Ist es keine Überreaktion?" "Nein. Ich kenne das. So krass war es schon lange nicht mehr."

Chris betrachtete ihn. "Provozierst du es nicht? Mit Absicht?" "Und du bist Psychologe?" "Nein. Aber ist das hier deine Welt?"

"Deine Welt, meine Welt, was soll der Scheiß! Sehe ich heruntergekommen aus? Deine Andeutungen nerven." Seine Augen funkelten wieder ärgerlich. Chris kam der versteckten Aufforderung nach, betrachtete ihn und sah ihm in die Augen. "Nein, das tust du nicht. Du siehst gut aus. Aber wie ein Biker, der sich in ein Lokal wie dieses verirrt hat."

"Das habe ich mich nicht, auch wenn es mir in der Zwischenzeit selbst so vorkommt." "Also keine Absicht. Was dann?" "Ganz banal. Ich hatte um die Ecke zu tun, sah das. Es sah von außen okay aus, wie ein Lokal, in dem man trinken und essen kann. Konnte ich ahnen, dass es etwas anderes ist? Das war nirgends vermerkt. Es gab kein Schild: Nur für feine Pinkel. Ich hatte Hunger und wollte frühstücken. Etwas anderes ist nicht dahinter."

"Das kannst du tun." "Heißt das übersetzt: Halt die Klappe und iss? Ich muss mich erst an die Sprache gewöhnen. Meine ist direkter." "Nein, das wollte ich damit nicht ausdrücken. Nur das, was ich gesagt habe. Interpretiere nicht hinein, was nicht da ist." „Punkt für dich Chris.“

Er lachte, nahm seine Zeitung wieder auf, öffnete sie und überflog die Meldungen. Der Kerl hatte doch gewaltigen Unterhaltungswert. Er musste grinsen. Da er hinter der Zeitung steckte - unbemerkt. Er blieb still und Chris hörte, dass er sein Frühstück zu genießen schien. "Ohne zu schmatzen, zu rülpsen und alles voll zu kleckern", kam es von der anderen Seite der Zeitung. Chris lachte, senkte kurz das Blatt und kontrollierte nach. "Stimmt. Manieren sind vorhanden."

„Du stufst mich irgendwo ein und bist erstaunt, dass es anders ist.“ „Aha. Und du? Stufst du mich nicht ein?“ Ein langer Blick. „Doch.“ „Wusste ich es. Ich bin schließlich für dich der feine Pinkel.“

„Na schau dich an.“ „Ja und du dich.“ „Auf den Mund gefallen bist du echt nicht. Wieder ein Punkt für dich. Das gebe ich neidlos zu. Lassen wir also das Einstufen. Gegenseitig.“ Flo grinste und jeder von ihnen ging wieder seiner Tätigkeit nach.

Nach einer Weile griff sein noch weitgehend unbekannter Tischnachbar nach einem der Flyer, die Chris hingelegt hatte. Er wollte die Zettel danach an der Theke auflegen lassen. Chris legte die Zeitung hin, die heute wenig Neues hergab, sah auf und direkt in diese durchdringenden Augen. Flo schmunzelte leicht, wurde aber gleich ernst und wies auf den bunten Zettel. "Hast du damit zu tun?"

Chris nickte. "Der Verlag gehört mir." "Oh. Aha." Er sah aus dem Fenster zum Gebäude mit dem Schriftzug und musterte ihn wieder eingehend und abwägend. Er winkte dem Kellner, ohne weiter etwas zu äußern und Chris, der merkte, dass er bezahlen wollte, wandte sofort ein: "Nein, nein, lass es. Ich habe dich eingeladen."

Wieder kam ein spöttisches "Aha", das sich anhörte wie "Oh wie großzügig" und etwas später hinterher ein "Danke". Flo stand auf, zog sich die Lederjacke über, nahm den Helm. Er nahm auch einen der Flyer, musterte Chris noch einmal neugierig und schritt auf die Türe zu. Einige der Leute im Raum traf ein spöttischer Blick, andere ein ärgerlicher. Dem Kellner, der ihn hatte weg haben wollen, hinterließ er kurz vor dem Ausgang ein eindeutiges Zeichen mit einem der Finger, lachte und ließ dabei seine weißen Zähne sehen. Chris grinste er zu, tippte wie ein Soldat an eine nicht vorhandene Mütze, bevor er beschwingt und gut gelaunt hinausging.

Chris sah hinaus. Flo wechselte forsch auf die andere Seite der Straße, so dass jeder anhielt und entdeckte, dass dort ein Motorrad stand. Und was für eines. Eine Harley Davidson. Was für ein Morgen. Seit Flo weg war, war es erschreckend still geworden. Der Raum hatte an Farbe verloren. Chris hatte die Zeit vergessen. Seine Pause war länger als beabsichtigt ausgefallen. Der Kellner ärgerte sich offensichtlich immer noch, vor allem über die Geste beim Abschied. Chris hingegen fand das unterhaltsam. Nun musste er sich sputen, denn sie warteten bestimmt mit der nächsten Besprechung auf ihn. Er ließ die Flyer wie vorgesehen auflegen und ging genauso forsch wie zuvor Flo über die Straße. Es klappte. Alle hielten an. Er lachte. Und lachend ging er an seine Arbeit.

2. Buchvernissage

Der Flyer brachte es auf den Punkt. Das Plakat weckte Neugierde. Eine gute Arbeit der Grafiker. Sie lancierten mit einem Großprojekt einen neuen Autor. Sie setzten alle Medien ein. Er versprach sich eine Menge von ihm.

Chris erhoffte sich viel Publicity und Aufsehen durch ihn. Dieser Autor war eine schillernde Persönlichkeit und sein Schaffen speziell. So etwas kam meist gut an. Chris hatte ihn entdeckt. Mit der Aufmerksamkeit in Medien und Gesprächen würde der Verkauf richtig anlaufen und den anderen Werken und vor allem dem Verlag viel bringen. Einige schrien vielleicht Skandal, obwohl genau dieses Projekt kaum skandalöser war, als einige anderer ihrer Bücher, Fotobände und Kalender. Aber man schrie schnell und andere amüsierten sich darüber. Es schadete nicht, im Gegenteil, es förderte den Verkauf. Er nutzte beides zum Vorteil des Verlages. Ein guter Schachzug. Er musste sich dafür selbst auf die Schultern klopfen. Sein Vater hatte ihm gute Tipps gegeben. In diesem Fall war er für einmal mit ihm einig.

Weigert Senior hatte ein goldenes Händchen. Aber es gab Verlagsprodukte, für die sein Vater stand, die er selbst zu gewagt oder noch mehr, als pervers ansah. Schilderungen von sexuellen Straftaten, in Romanen, in Berichten, in Bildern. Es war zum Teil Glorifizierung von Gewalt als Ausdruck von Lust. Nicht etwa einfach SM, oder wenn doch, die krassesten Formen davon. Solche, bei denen Grenzen überschritten wurden und die sogar zum Tod führen konnten. Darstellungen von Quälereien, zum Teil ausgehend von alten Gemälden, von historischen Ereignissen. Künstlerische Darstellungen von grausamen Orgien. Das war das eine ja. Dinge, die hart an Grenzen gingen. Das andere waren Bildbände, die auf den ersten Blick harmlos schön daher kamen. Die auf den zweiten Blick Fragen aufwarfen und auf den dritten Blick – je nach Neigung – unruhiges Flattern der Libido oder Unbehagen auslösten. Die Grenzen waren fließend. Für die einen vorhanden, für andere gar nicht. Eines der älteren Bildbände, der Anfang dieser Serie, war sehr schön. Es war Fotokunst der genialen Art. Er zeigte Mütter mit Kindern. Es waren großartig belichtete, erotisch und weich wirkende Bilder. Er sah sich den Band ab und zu an. Die Nachfolgebände widmeten sich den Kindern allein, in verschiedenen Umgebungen. Die Themen unterschiedlich abgehandelt. Es war keineswegs Porno, denn schließlich war das verboten und hätte ihnen große Probleme einbringen können. Aber es waren größtenteils Aktbilder. Keine Schnappschüsse. Es waren künstlerisch arrangierte Bilder. Für ihn waren einige davon, in den Nachfolgebänden, knapp an der Grenze. Nicht verboten, aber dennoch sehr gewagt. Auch wenn sie die Schönheit des Menschen zeigten, vom kleinsten bis zum Erwachsenen.

Nun gut, allzu viele Gedanken machte sich Chris darüber nicht. Er hatte Erfolg. Nur ab und zu stieß ihm das eine oder andere, über das er stolperte, schräg auf. Seiner Ansicht nach hatte sich sein Vater damit des Öfteren zu weit aus dem Fenster gelehnt und war knapp an der Illegalität vorbei geschrammt. Der Fenstersturz war nicht weit entfernt. A b und zu bereitete ihm dieser Teil Kopfzerbrechen. Der Vater hatte ihn ausgelacht. Darum ließ er es vorerst dabei bewenden. Das Unbehagen trat wirklich nur ab und zu sporadisch auf und verschwand wieder, so wie ein unangenehmer Geruch aus einer Latrine, der die Nase kurz beleidigte und an den man sich mit der Zeit gewöhnte. Das war nicht sein Stil, obwohl gerade damit das große Geld geflossen war oder noch immer floss. Sein Stil war feiner.

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