Esther Grünig-Schöni - Glut im Herz

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Die Geschichte um Florent, der sein Leben meistert. Wie aus Schlechtem Gutes werden kann? Einfache Formel? Nein. Vielleicht Konstruktives versus Destruktives? Alles, was gesagt werden kann, trifft es nicht annähernd. Aber es ist.
Florents Leben wirbelt Fragen auf. Nicht immer können schlüssige Antworten gefunden werden. Sein Leben erschüttert und führt in eine Welt, die vielleicht lieber nicht betreten wird. Die Welt eines Opfers. Und doch lohnt es sich, dies kennen zu lernen.
Flo – Weggeworfenes Kind – Schönes Kind – im Heim missbraucht, gequält Objekt – Straßenjunge – Kleinkrimineller – Rocker – Biker – Lernender – Unternehmer – Mensch – Schöner Mann – Freund und Geliebter – bewegtes und bewegendes Leben. Muss er seine Kindheit töten, um seine Traumata überwinden zu können, um leben zu können. Wohin geht er?
Es kann in der Stadt, in der Gegend, im Land geschehen, wo wir uns aufhalten. Überall hautnah und bewegend eine Geschichte über die Ursachen, Hintergründe und die Folgen des Missbrauchs von Kindern und der Gewalt an Kindern. Die Folgen einer verlorenen Kindheit. Und doch ein Blick auf Hoffnung und Licht.

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Etwas später war es, als auf der gleichen Straßenseite, wo Flo’s Motorrad stand, ein anderer Mann aus dem Haus trat und eine Lücke im Straßenverkehr suchte. Es war einer, der zu dieser Gegend gehörte, der hier heimisch war. Chris hatte sich im Büro über alles orientiert und eine erste Besprechung hinter sich.

Gerade lächelte er zufrieden. Erstaunlich wie sehr er im Betrieb akzeptiert wurde. Er hatte nach Übernahme von seinem Vater mit mehr Problemen gerechnet. Mit Machtkämpfen vor allem, als er ihm alles in die Hände legte und sich zurückzog. Natürlich redete er im Hintergrund noch mit. Sie verstanden sich nicht besonders. Es konnte sein, dass es Gleichgültigkeit war oder der Alte glaubte, gute Arbeit bei seinem Sohn geleistet zu haben, so dass dieser ganz in seinem Sinne weiter machte. Vermutlich war es so. Sein Vater wirkte nicht nur kalt und hart. Er war es. Die Schwester war früh ausgezogen und wollte vom Verlagsgeschäft nichts wissen. Zu Gabriele hatte er in der Folge kaum noch Kontakt. Sie lebte in Australien. Sie war in Urlaub geflogen und nicht wiedergekommen.

Umso mehr war von ihm erwartet worden, dass er seine Pflicht tat und sich auf die Aufgaben eines Verlegers vorbereitete. Da es ihm lag, hatte er sich gerne in dieses Schicksal gefügt. Gabriele war die Rebellin in der Familie, nicht er oder wenn, nur in unwesentlichen Dingen, die von den Eltern kaum beachtet wurden. Allerdings war es wohl mehr als Rebellion, dass sie so viel Abstand zwischen sich und die Familie gebracht hatte. Sie hatte nicht so recht zu ihnen gepasst. Und er? Die Mutter hatte ihm, so gut sie das konnte, etwas Wärme vermittelt, aber im Grunde kannte er sie kaum. Sie war verschlossen, achtete auf Manieren, aber fröhlich oder zufrieden hatte er sie nie erlebt. Es hatte in den Kindertagen Zeiten gegeben, in denen er mehr Nähe und Herzlichkeit gebraucht hätte. Da er diese nicht bekam und nicht kannte oder nur von anderen, arrangierte er sich damit. Er tat seine Pflichten, lebte gut, hatte alles, was er brauchte und sogar mehr. Als er in das passende Alter kam, merkte er, dass sich die Mädchen für ihn interessierten und später die Frauen. Er hatte früh geheiratet, aber feststellen müssen, dass es Michaela nur um sein Geld und Ansehen oder Aussehen gegangen war. Vielleicht war das bei allen so. Vielleicht tat er einigen unrecht, aber das war ihm egal, es belastete ihn nicht. Er hatte sich mehr erhofft. Worum ging es ihm? Um Geld nicht, aber vielleicht das Körperliche und es war möglich, dass es nicht ausgereicht hatte. Wie auch immer. Da nicht mehr kam, hatten sie die Sache beendet.

Nun war er ein geschiedener Jungchef. Wenn er einmal Begleitung wollte, etwas wie Wärme oder schlicht Sex, ging er die Namen seiner Liste durch und rief eine an. Er machte sich keine Gedanken. Er fühlte sich nicht unglücklich, nahm das Leben wie es war und packte seine Gelegenheiten und Möglichkeiten beim Schopf. Das hatte der Vater ihm vermittelt. Alles und jeder und jede war käuflich, alles und jeder bezahlbar. Man musste nur die richtigen Mittel finden und anwenden. Was sollte er sich beklagen. Es ging ihm gut.

Hässlich war er nicht. Er war groß und schlank, stellte etwas dar, trug seine dunkelbraunen Haare gepflegt und modisch, seine braunen Augen wurden oft als geheimnisvoll bezeichnet, obwohl in ihm kein Geheimnis lag. Vielleicht waren das nur Schmeicheleien. Es war wie es war. Er trug gerne gute Kleidung. Preis spielte keine Rolle und er fuhr seinen Liebling, einen roten Porsche. Sein Zuhause ließ keine Wünsche offen, auch wenn alles nicht so groß angelegt war wie bei Herbert, dem Alten.

Es war Zeit für eine Kaffeepause im Stammlokal gegenüber dem Verlagshaus. Der Tag war grau in grau und auf seinem kurzen Weg begegneten ihm mürrische Gesichter. Seinem sonnig beschwingten Gemüt tat dies keinen Abbruch. In seinem Stammlokal nahm er meist sein Mittagessen ein. Man kannte sich hier flüchtig. Mehr war nicht nötig. Er konnte in Ruhe Zeitung lesen oder mit jemandem über Aktualitäten diskutieren. Insofern war es eine Art Wohnzimmer für ihn geworden. Er trat durch die Glastür ein und erwartete das Gewohnte.

In gewissem Sinne fand er es. Aber nicht ganz. An diesem Morgen roch es wie immer: nach Kaffee, Brot, Gebäck, nach Zigarettenrauch und Parfums unterschiedlicher Marken. Aber es war nicht wie sonst. Keine Sinfonie an Stimmengemurmel, dezenter Musik und Kaffeemaschinenbrummen, Klappern von Besteck in Tassen und Teller, ab und zu ein Lachen, der vertraute Klangteppich, sondern da war Tumult. Laute Stimmen. Erstaunt hielt er inne. Er ließ sich an seinem Tisch nieder, in einer guten Ecke am Fenster, von der aus er alles überblicken konnte. Wo er selbst nichts im Rücken hatte, das zu verpassen war. Er sah zu den beiden Männern, die in einen immer lauter werdenden Disput verwickelt waren. Der eine war der Kellner, den er bis dahin noch nie richtig wahrgenommen hatte. Der dienstbare Geist, der ihm brachte, was er brauchte. Nach und nach, indem er die anderen Geräusche ausblendete, verstand er, worum es ging. Die Lautstärke war angeschwollen, so dass es keine Mühe bereitete, die Sache zu verfolgen. Der junge Fremde fühlte sich unhöflich behandelt. Eine erstaunliche Feststellung! Anstatt einfach zu gehen, brachte er das energisch an den Mann. Das war hier ein außergewöhnliches Verhalten.

Christoph, durch diesem Umstand neugierig geworden, betrachtete ihn von seiner Ecke aus genauer. Er stellte als erstes fest, dass er den anderen noch nie gesehen hatte. Der Mann war nicht groß und eher zierlich gebaut, trug enge dunkle Jeans, einen hellgrauen Pullover und eine offene Lederjacke mit Fransen, außerdem unter dem Arm einen Helm. Den knallte er auf einmal ärgerlich auf die Ausgabe-Theke, so dass Tassen und Teller hüpften, das Besteck und die Gläser klirrten. Ein Biker hier? In der Tat ungewöhnlich. Ungepflegt wirkte er nicht. Er trug seine Haare zwar etwas lang, aber nicht so, dass er sie hinten hätte zusammen binden können. Sie waren leicht gewellt, aber nicht gekräuselt, hellbraun mit Lichtern darin. Es sah aus wie Lichter. Strähnen, die heller wirkten, vermutlich ein Werk der Sonne und nicht eines Friseurs. Sein Gesicht hatte die Farbe eines Menschen, der sich oft im Freien aufhielt und sah so aus, dass es bestimmt manche Frau zum Schwärmen anregte. Bei genauer Betrachtung musste zugestanden werden, dass dies der ganze Kerl mühelos schaffte. Gut aussehend der Mensch! Was er für Augen hatte, konnte er von seinem Platz aus nicht sehen. Frauen schauten auch auf diese, nicht nur auf den Hintern. Wie kam er nun auf so einen Gedanken? Na ja, eigentlich war ihm die Augenfarbe und der Ausdruck der Augen egal, der Hintern auch. Er war keine Frau und nicht anders herum veranlagt.

Auf jeden Fall war der Kerl verärgert. Chris hörte ihn brüllen: "Das ist eine Schweinerei! Ich werde zur Seite geschoben, vertröstet und ignoriert. Hören Sie auf mit ihren lahmen Lügen. Erst wird mir erzählt, der Tisch sei für jemanden reserviert, kaum setz ich mich hin. Aber ich sehe kein Schild weit und breit. Kein Anzeichen, dass es so ist. Gut, vielleicht ist das jahrelang so und Gewohnheit, die ich nicht riechen kann. Soweit ist mein Riechorgan nicht entwickelt. Vielleicht stör ich an dieser Stelle nur das biedere Bild. Ich setz mich woanders hin und warte. Keiner kommt auch nur in meine Nähe. Ich warte geduldig eine ganze Viertelstunde lang. Nichts. Ich mache endlich auf mich aufmerksam und höre 'ich bin gleich bei Ihnen'. Wieder warte ich. Wieder vergehen Minuten. Nichts tut sich. Ich stehe auf und komme zu Ihnen, um meine Bestellung aufzugeben. Ich werde angeschnauzt, ich solle nicht so ungeduldig sein und beim Tisch warten. In der Zwischenzeit werden alle prompt bedient, die nach mir herein kommen und ich..." "Einen Moment..."

Der Kellner hatte während der Ansprache Kaffee bereit gemacht und stellte den nun in aller Ruhe Chris hin, dazu einen Korb mit Brötchen und Croissants und lieferte damit weitere Argumente, die sogleich aufgenommen wurden. Es war ein Beweis, dass stimmte, was er bemängelte.

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