Michael Schenk - Wolken, Land und Wasser

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Das Volk der Zwerge, das Volk der Pferdelords und das Volk der Antari …Wolken, Land und Wasser.
Drei unterschiedliche Lebensbereiche und drei Völker, die in ihrer friedlichen Existenz bedroht werden.
Nun müssen sie ihre Gegensätze überwinden und ihre verschiedenen Fähigkeiten kombinieren, denn ein Überleben ist nur gemeinsam möglich.
Der Roman ist, wie «Zwerge der Meere», ein unabhängiges Abenteuer aus der Welt der «Pferdelords» und erzählt deren weiteres Schicksal.

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Der Befehlshaber des Wall-Reets war sichtlich stolz, während er die Karte mit einem Zeigestock erläuterte. „Wir haben viel Mühe darauf verwendet, alles im richtigen Maßstab zu halten. So können wir die Entfernungen einschätzen und die Dauer der Verlegung unserer Truppen besser kalkulieren.“

Grimmbart Hartschlag nickte anerkennend. „Ja, ihr Landbewohner habt euch wirklich eine Menge Mühe gemacht. Alle diese Feinheiten sind anerkennenswert und sicher recht nützlich.“ Er strich mit breitem Grinsen über seine Bartzöpfe. „Ich denke allerdings, dass die Wolkenstadt euch nun eine Menge zusätzlicher Arbeit bescheren wird.“

Barbrot Himmelsherr lächelte ebenfalls. „Ihr habt dies alles vom Boden aus gemessen und alle Sorgfalt walten lassen. Doch der Blick aus unseren Schwingen wird wohl manches verändern.“

Antarim erwiderte das Lächeln. „Jedoch nur, wenn die Augen eurer Schwingenflieger scharf genug sind und sie auch die Gabe haben, ihre Beobachtungen exakt in eine Karte zu übertragen.“

„Seid unbesorgt, Lord Antarim, die haben sie.“

Nedeam räusperte sich. „Das wird sicher von Nutzen sein, Stadtmeister, doch in der Hauptsache geht es mir nicht um die Beschaffenheit unserer Landmark, sondern um das, was sich jenseits des Walls befindet. Wie Ihr sehen könnt, zeigt unsere Karte auch die Landbrücke und rund zwanzig Tausendlängen des dahinter liegenden Kontinents. Wir wissen recht gut, wie es auch in dem dahinter folgenden Land aussieht. Aber ich will nicht wissen, wie die Gegend beschaffen ist.“

„Ich verstehe. Der Hochlord interessiert sich mehr für die Vorgänge jenseits der Grenze.“

„So wurden wir uns im Handel einig.“

„Der Hochlord der Landmenschen braucht mich nicht daran zu erinnern.“ Das Lächeln von Barbrot Himmelsherr schien für einen Moment zu gefrieren. „Wir vom Wolkenvolk erfüllen immer die Bedingungen eines Handels.“

„Dessen bin ich mir absolut gewiss“, versicherte Nedeam versöhnlich. „Ich wollte den Herrn der Wolkenstadt auch nicht an den Inhalt unseres Handels erinnern, sondern lediglich hervorheben, welche Bedeutung er für uns hat und wie dankbar wir für die Gelegenheit sind, auf die Dienste der Himmelsschwingen zugreifen zu können.“

Nedeam hatte das Recht des ersten Handels beansprucht und auf eine Weise genutzt, welche die Zwerge des Wolkenvolkes, zumindest nach Antarims Überzeugung, gegenüber der Landmark bevorzugten. Man hatte der Wolkenstadt Stoffe, Tauwerk, Leinen, Mehl und gegossene Eisenbarren in relativ großen Mengen zugestanden. Auf das Angebot des Blaukristalls der Zwerge hatte der Hochlord verzichtet, da er im Gespräch mit dem Handelsherrn des Wasservolkes erfuhr, dass die Zwerge selber großen Bedarf hatten. Nedeam beschränkte sich auf zwei der von den Antari angebotenen Säulen und überließ es den Zwergen, die anderen beiden einzuhandeln. Zu welchem Preis dies geschehen war, wusste Antarim nicht, doch er vermutete, dass das Wolkenvolk auch hier seine einzigartigen Schwingen ins Spiel gebracht hatte.

In den vergangenen Wochen waren die Waren zur fliegenden Stadt gebracht worden und dort war mit dem typischen Fleiß und Können des kleinen Volkes damit begonnen worden, die dortigen Schäden auszubessern. Das Wolkenvolk konzentrierte sich vor allem auf die Flugfähigkeit von Eldont'haneeva und die der Flügelschwingen. So erhielt die Stadt ihre Wehrkraft zurück und war nun auch in der Lage, die vereinbarten Schwingenflüge aufzunehmen.

Barbrot und Grimmbart waren hier, um die Einzelheiten hierfür festzulegen.

Lord Antarim tat, als betrachte er intensiv die Karte. Er war verlegen. Ein geschickter Diplomat hätte sicher andere Worte gewählt als die seinen. Doch Nedeams Erläuterung besänftigte offensichtlich die kurze Unstimmigkeit, die sich abgezeichnet hatte.

Barbrot Himmelsherr stieg auf einen der umstehenden Stühle, um die Karte besser überblicken zu können. „Das Schweben einer Flügelschwinge ist kein Problem. Die Füllmenge an Gas im Auftriebsbehälter hält sie nahezu unbegrenzt in der Luft, es sei denn, dieser wird undicht oder der Flieger verringert die Gasmenge über das Ventil“, erklärte er. „Was nur in einem absoluten Notfall geschieht, wie ich euch versichere. Kein Zwerg setzt den Fuß bereitwillig auf gefährlichen Boden oder fällt gerne ins Wasser.“ Barbrot lachte leise und klatschte in die Hände. „Für die Strecke, die eine Schwinge zurücklegen kann, ist die Beinkraft des Fliegers entscheidend. Sie treibt den Propeller an, welcher die Schwinge durch den Himmel zieht. Dabei kann der Schwingenflieger niemals zum Äußersten gehen, denn er muss immer vor Augen haben, zur Stadt zurückkehren zu können.“

Grimmbart Hartschlag nickte bestätigend. „Was wahrlich nicht leicht ist, ihr guten Herren. Dort oben gibt es Luftströmungen und Winde, die gegen die Schwinge stehen.“

„Ich verstehe. Eine Schwinge kann also nicht beliebig weit fliegen“, fasste Nedeam die Worte der Zwerge im Kern zusammen. Er trat an Barbrots Seite. „Was meint Ihr, Herr der Wolkenstadt, wie weit Ihr die Schwingen entsenden könnt?“

Barbrot sah Grimmbart an. „Was meinst du, alter Freund?“

Der Axtmeister zog nachdenklich an seinen Bartzöpfen. „Aus der Sicht eines Axtschlägers sehe ich die Sicherung dieser Grenze unter zwei Gesichtspunkten: Was tut sich im Hinterland des Walls und gibt es tatsächlich keinen Weg, ihn zu umgehen.“

„Die Pässe über die Gebirge wurden zerstört.“

Grimmbart sah den ersten Schwertmann Antarim freundlich an. „Was der Hände Werk zerstört, dass kann der Hände Werk auch wieder aufbauen. Oder auch Neues erschaffen.“

Nedeam leckte sich über die Lippen. „Es könnte tatsächlich nicht schaden, in den Bergen nach Wegen zu suchen, Antarim. Der Axtmeister des Wolkenvolkes hat recht. Möglicherweise suchen sich die Walven schon längst einen neuen Pfad über die Berge, um uns dort anzugreifen, wo wir nicht mit ihnen rechnen. Zumindest können wir diese Möglichkeit nicht ausschließen. Ja, ich stimme Euch zu, Stadtmeister Himmelsherr. Des Weiteren will ich wissen, was sich jenseits des Walls tut, doch das erwähnte ich schon. Wenn ich Eure Worte recht verstanden habe, dann ist der Flug entlang der Grenze unproblematisch, da Eure Schwingen rasch auf befreundetem Boden landen können. Nur das Vordringen, weit nach jenseits der Grenzmauer, ist wirklich gefährlich.“

„So ist es, Hochlord der Landmark. Wobei ich nicht verschweigen darf, dass auch der Flug über die Berge große Gefahren in sich birgt. Dort gibt es aufsteigende und abfallende Winde, die nahezu unberechenbar sind. Doch keine Sorge, Eldont'haneeva verfügt über die besten und erfahrensten Schwingenflieger aller Wolkenstädte.“

Gerade als Nedeam instinktiv nach der Zahl der fliegenden Städte fragen wollte, kam ihm Antarim mit einer Zwischenbemerkung zuvor. „Wenigstens sind die Küsten vor diesen Barbaren sicher. Sie scheinen, Wüstenbewohner, die sie nun einmal sind, das Meer wie eine Seuche zu meiden. Vom Wasser aus droht keine Gefahr. Wenigstens nicht durch die Walven.“

„Sicher würde Euch doch das Wasservolk vor jeglicher Bedrohung warnen, nicht wahr?“, erkundigte sich Himmelsherr hintergründig.

„Wir treiben freundschaftlichen Handel und das seit Gründung unserer Mark“, antwortete Nedeam. „Ja, sie würden uns darauf hinweisen, wenn vom Wasser aus Gefahr droht. Doch bei aller Freundschaft … Wir können nicht im Wasser kämpfen und sie nicht an Land.“

„Ja, die Lebensräume sind sehr unterschiedlich“, räumte Grimmbart verständnisvoll ein.

„Nun, Barbrot Himmelsherr, zurück zu der Frage, wie wir die Fähigkeiten Eurer Schwingen zum größten Vorteil der Landmark einsetzen“, erinnerte Nedeam.

Barbrot nickte und ließ sich den Zeigestab aushändigen. „Also, ich schlage Euch Folgendes vor …“

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