Florian Wächter - Allein

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Lisa erwacht eines Tages und stellt fest, dass alle anderen Menschen verschwunden sind. Sie ist allein. Was ist geschehen? Auf der Suche nach einem Weg zurück in ihre vertraute Welt begegnet sie nach und nach anderen, die sich ihr anschließen, um das Rätsel um ihr Verschwinden zu lösen.

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noch nicht vor, ergänzte er den fehlenden Schluss.

Der Saft ist dem Ding ziemlich genau um halb drei ausgegangen. Was haben wir hier?

Er riss den Papierstreifen vom nächsten Fernschreiber herunter und las auch die darauf gedruckten Nachrichten durch.

02:02 Uhr

Amokläufer in Portland, Maine, erschoss seine Familie mit einer Pump-Gun. Unter den Opfern befinden sich seine Frau, zwei Töchter, ein Sohn, seine Schwiegermutter und ein Nachbar. Er lieferte sich mit der Polizei ein zwei Stunden dauerndes Gefecht. Auf seiner Flucht erschoss er drei Polizisten, fünf Passanten und verletzte weitere elf Menschen zum Teil schwer. Es handelt sich bei dem Täter um ...

... ein Riesenarschloch!

Dieser Bericht war zwar vollständig angekommen, doch er las schon den nächsten durch.

02:14 Uhr

Die Monet - Ausstellung in New York ist ein Riesenerfolg. Der Direktor des M.A.N.Y. Museum of Art, New York, möchte sie um zwei Wochen verlängern, ...

02:17 Uhr

Eine Gruppe von belgischen und französischen Bergsteigern wird seit einer Woche in Tibet, im Gebiet des K2, vermisst. Die Suche gestaltet sich äußerst schwierig, da schwere Unwetter...

02:30 Uhr

Was soll das? Als ob jemand um halb drei den Stecker aus der Dose gezogen und die Welt rundherum plötzlich zu existieren aufgehört hätte.

Mit einer Ausnahme. Dieser jemand hatte ihn, Robert Lang, übersehen. Robert kontrollierte noch einen weiteren Bericht, der keinerlei nennenswerte Informationen lieferte, die Aufschluss über seine eigene Situation ergeben hätten können.

Was habe ich eigentlich erwartet? Eine Lösegeldforderung? Wir haben sie in eine andere Dimension entführt! Zahlen sie eine Milliarde in gebrauchten Scheinen, und wir bringen sie wieder zurück. ... Oder wie wäre es damit: Sie sind verstorben! Melden sie sich umgehend bei Petrus in der Himmelpfortgasse 1, Innere Stadt.

Er warf die abgetrennten Zettel in einen Korb mit der Aufschrift EINGANG - AUSLAND und verließ enttäuscht den Raum. Auf dem Rückweg zur Treppe musste er an Fred Zimowskys Büro vorbei. Fred war das, was man allgemein als typischen Kettenraucher bezeichnete. Er hatte stets eine Stange Zigaretten in der untersten Schublade seines Schreibtisches gebunkert, und Robert wusste davon. Er verspürte just in dem Augenblick, als er die Tür passieren wollte und einen Blick hinein warf, den Drang sich eine Zigarette anzuzünden.

Was soll’s. Hab’ heute sowieso nichts Besseres vor!

Die Tür stand offen und Robert betrat das leere Büro. Freds Schreibtisch war das reinste Chaos, das den Eindruck vermittelte, als ob die Sachen, die einmal dort abgelegt worden waren, denselben niemals wieder verlassen würden. Der Aschenbecher war randvoll mit Stummeln und Asche. Daraus folgerte Robert, dass Fred zu dem Zeitpunkt, als das geschehen war, worauf er sich noch keinen Reim machen konnte, hier gewesen sein musste. Er machte einen Bogen um den Schreibtisch herum und öffnete die unterste Schublade.

„Fred, alter Kumpel, du hast sicher nichts dagegen. Sollten wir einander jemals wiedersehen, kriegst du sie bestimmt zurück.“

Er entwendete eine Packung Sargnägel, wie sein Kollege sie zu nennen pflegte, und riss sie auf. Er steckte sich eine Camel in den Mundwinkel und griff nach einem Benzinfeuerzeug, das seltsamerweise neben dem Aschenbecher lag. Fred trug sein Zippo normalerweise stets bei sich. Roberts Hand zitterte ein wenig, als er die Zigarette in Brand setzte und den ersten Zug inhalierte, der den Hals hinunterkratzte, und er konnte direkt fühlen, wie der Rauch seine Bronchien überrannte wie die Hunnen eine dürftige Festung.

Wozu ein langes Leben führen, wenn man der einzige Mensch auf diesem verfluchten Planeten ist? ... Wenn! ... Ich werde es herausfinden!

Er hüstelte, doch es war längst nicht so unangenehm, wie er erwartet hatte. Vielmehr übermannte ihn ein angenehmes Schwindelgefühl, das mit jedem Zug stärker wurde. Er steckte die angebrochene Packung und das Feuerzeug in die Brusttasche seines Hemdes und ließ sich in Freds, mit braunem Leder überzogenen, Schreibtischsessel fallen. Die Sitzfläche war ziemlich weich gepolstert, was Robert zu der Überlegung führte, dass Fred an Hämorriden leiden könnte. Er schnappte sich den Aschenbecher, leerte dessen Inhalt in den Papierkorb zu seiner Rechten und veränderte seine Sitzposition um hundertachtzig Grad, sodass er aus dem Fenster blicken konnte. Den Aschenbecher deponierte er auf seinem Schoß und seine Füße auf dem Fensterbrett zwischen einem Kaktus und einem Bonsai - Bäumchen.

Am Himmel waren in der Zwischenzeit Gewitterwolken aufgezogen, die diesen in zwei Hälften teilten. In eine Blaue und eine Schwarze. Die Sonnenstrahlen hatten noch freie Bahn, doch in Kürze würde sich das Wolkensystem vollends zwischen Sonne und Erde schieben und den Tag verdunkeln. Während er das Firmament und die menschenleere Gegend beobachtete und seine Zigarette rauchte, überlegte Robert die nächsten Schritte, die er zu unternehmen gedachte.

7.

Der Autobus donnerte mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A1 in Richtung Wien an der Landeshauptstadt von Oberösterreich vorbei.

In Linz beginnt’ s, dachte Karl Brehm aufgeregt.

Der Spruch stammte aus einem Werbefilm über die Stadt und enthielt für Karl einen bitteren Kern der Wahrheit, obwohl es schon wesentlich früher begonnen hatte, und nicht erst hier, in Linz, drei Stunden später. Doch Angesichts der Brisanz seiner Entdeckung, die er gemacht hatte, wollte er sich nicht an solch banalen Kleinigkeiten stoßen.

Er hatte allen Grund, aufgeregt zu sein. Er war nun schon seit fünfzehn Jahren Busfahrer und hatte alle möglichen Gruppen von Menschen zu den unterschiedlichsten Orten in ganz Europa gefahren. Ob es sich dabei um Rentner handelte, die er nach Stockholm kutschieren musste, oder eine Schulklasse, die in St. Johann, im Pongau, ihren Schulschikurs verbringen wollte. Doch während all der Jahre - in seinem ganzen Leben, das nun schon 39 Jahre währte - war ihm nichts Vergleichbares untergekommen.

Seine Aufgabe war es gewesen, eine Reisegruppe - vorwiegend ältere Herrschaften - von Wien nach St. Gilgen am Wolfgangsee zu fahren und am nächsten Morgen eine andere Urlaubergruppe von St. Wolfgang abzuholen und nach Wien zurückzubringen. Eigentlich keine außergewöhnliche Herausforderung für einen routinierten Chauffeur. Von außergewöhnlicher Natur war jedoch die Entdeckung, die er am Morgen nach dem Aufstehen machen musste. Er stellte nämlich fest, dass sich St. Gilgen über Nacht offenbar in eine Geisterstadt verwandelt hatte.

Zuerst war es ihm gar nicht aufgefallen. Der batteriebetriebene Reisewecker, den er stets mit sich führte, hatte ihn zuverlässig geweckt. Die Dusche war etwas kurz ausgefallen, da anscheinend kein Warmwasser zur Verfügung stand. Das war nicht weiter ungewöhnlich und kam in den ländlichen Gegenden häufig vor, da das Wasser für die Gästezimmer in vielen kleineren Pensionen mittels Sonnenenergie erwärmt wurde. Nach der Morgentoilette hatte er sich in den Frühstücksraum begeben, wo er eine Viertelstunde darauf gewartet hatte, dass er bedient wurde. Doch es war niemand gekommen, um nach ihm zu sehen. Das allerdings war ungewöhnlich.

Dann begann seine Suche. Erst nach den Betreibern der Pension, dann nach anderen Einwohnern in der nächsten Umgebung. Er hatte gedacht, dass die Bewohner bei einem Umzug mitmachten, einem Schützenfest oder einer ähnlichen Veranstaltung, einem Feuerwehrfest möglicherweise, das irgendwo stattfand. Aber so sehr er sich auch bemüht hatte, einen Einwohner aufzustöbern, der ihm erklären hätte können, was vor sich ging, blieb er ohne entsprechenden Erfolg. St. Gilgen war wie ausgestorben.

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