Jack Bredaux - Kommissar Valderon &

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Kommissar Valderon &: краткое содержание, описание и аннотация

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In einem Land, in welchem bis vor wenigen Jahren die Köpfe nur so rollten, wie sonst überreifes Obst von den Bäumen fällt, erregen elf Tote mehr oder weniger nicht unbedingt die Gemüter. Wenn es sich dabei jedoch um hinterhältige Morde handelt, deren abscheuliche Ausführungen Gemeinsamkeiten aufweisen, fühlt sich die Obrigkeit sehr wohl berufen, für Aufklärung Sorge zu tragen. Von Marseille bis hin nach Biarritz, zieht sich eine Spur des Grauens. Niemand, als Kommissar Valderon, der ansonsten in Marseille den Ganoven das Leben schwer macht, wäre besser geeignet den spärlichen Hinweisen nachzugehen. So gelangt der Kommissar im tiefen Süden Frankreichs zu einem Gasthaus, welches wohlschmeckende Fleischgerichte zu einem äußerst günstigen Preis anbietet. Doch reicht alleine der stete Appetit des mehr als vollschlanken Monsieurs, um den Täter dingfest zu machen?

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Ein Schlag von diesem kräftigen Mann in das Gesicht ihres Sohnes, auch wenn sie die Notwendigkeit durchaus versteht, wollte Rosalie so nicht hinnehmen und gerade, als sie ihren Unmut darüber äußern will, dringt von draußen Hufgetrappel an ihr Ohr. Durch das kleine Fenster entdeckt sie, dass wieder eine Kutsche vor dem Haus hält. Sehr ungewöhnlich, denn nie zuvor fanden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Kutschen den Weg in das unscheinbare Valet de Coeur. Die Freude darüber, dass die drei dem Gefährt entsteigenden Männer, nebst dem Kutscher, sich nun augenscheinlich dazu aufraffen, das Geschäft zu betreten, wird getrübt von den Gedanken, dass Monsieur Debarcuse mit eben dieser Kutsche seine Reise fortsetzen wird.

„Ihr werdet somit nun eure Reise nach Biarritz fortsetzen?“, stellt Rosalie mehr fragend als feststellend in den Raum. Obwohl sie versucht ihren Worten eine gewisse Gleichgültigkeit zu geben, ist die mitschwingende Sorge in ihrer Stimme nicht zu überhören.

„Keineswegs, Madame; ich versprach doch, mich um Fabien zu kümmern. Eine Woche möchte ich ihn schon noch beobachten und falls Komplikationen auftreten, zur Stelle sein. Die nächste Kutsche, die dann vorfährt, die wird mich meinem Ziel ein Stück näherbringen.“

„Das ist überaus freundlich von euch, Monsieur Debarcuse“, kann Rosalie noch hervorbringen, bevor die neuen Kunden mit ihren Wünschen an sie herantreten.

Ein Stück Käse für den Einen, ein paar Tomaten und ein Stück Brot für den Nächsten, sowie zweimal von dem Getreidebrei, lassen die Kasse des kleinen Geschäfts klingeln. Lediglich bei der Frage nach einer kräftigen Suppe, vielleicht mit einem Stück Hühnerfleisch darin oder vielleicht einem Stück Gebratenem, muss Rosalie abschlägig mit den Schultern zucken.

„Was sagte ich euch, Madame, ihr solltet den Reisenden mehr anbieten, als nur Brot und Käse. Diejenigen, die das Geld haben große Reisen auf sich zu nehmen, sind auch gerne bereit, für ein gutes Stück Fleisch ordentlich zu bezahlen. Die Lage eures Geschäftes ist doch vortrefflich“, kann sich der Arzt eines Kommentars nicht enthalten.

„Später vielleicht einmal, Monsieur; später, wenn Ruhe eingekehrt und Fabien vollends genesen ist.“

„Seid nicht zu ungeduldig mit eurem Sohn, es wird noch Wochen dauern, bis er einigermaßen gehen kann. Vergesst nicht, ihm fehlt beinahe der halbe Fuß und die Wunde ist tief und frisch. Ihr solltet einen guten Schuhmacher finden, der ihm angepasstes Schuhwerk fertigt; und eine Krücke, auf seine Größe angepasst, ist sicherlich nicht verkehrt.“

„Der Schuhmacher ist, war, ein guter Freund meines Mannes. Er wird sich bestimmt für Fabien viel Mühe geben.“

„Gut, Madame le Trec, dann sehen wir uns morgen wieder. Versäumt nicht, dem Jungen weiterhin von dem Tee zugeben. Ich habe euch die Dose mit den restlichen Blätter auf die Theke gestellt.“

„Den Tee, von dem ihr nicht wisst, in welcher Weise er wirkt, Monsieur“, bestätigt Rosalie mit einem versöhnlichen Lächeln um den Mund.

„Genau , Madame. Ich sagte doch bereits, dass die Indios von der Wirkung der Cocablätter überzeugt sind. Wer weiß, wenn ich meine Studien in Südamerika fortsetze und mich mehr mit diesen Gewächsen befasse, vielleicht mache ich eine Entdeckung, die Großes verspricht“, lächelt nun auch der Arzt, lüftet grüßend den Zylinder und verlässt das Geschäft.

Kaum anders trägt es sich am nächsten Tag zu, am drauf Folgenden, oder an denen, die sich daran anschließen. Lediglich die ebenfalls täglichen Besuche beim Barbier verlaufen für Monsieur Debarcuse in der Weise erfolgreich, dass er keine Wunden mehr davontragen muss. Bereits zum elften Mal sieht der Arzt nach dem Patienten, dem es den Umständen entsprechend erstaunlich gut geht. Allerdings fährt bis dahin auch keine weitere Kutsche vor, die den geschickten Operateur endlich seinem ersehnten Ziel entgegenbringen kann. Es scheint nun wahrhaftig an der Zeit, sich auf den Weg zu machen. Denn auch in einem beschaulichen Ort, wo sich die Nachbarn überwiegend hilfreich zu Seite stehen, gibt es Leute, die Fremden und somit auch dem hilfreichen Tun des Arztes mit Argwohn bedenken. Sei es Madame Rively, ein altes Mütterchen, die es einfach für unschicklich hält, dass sich dieser fremde Mann Stunde um Stunde im Haus der Witwe befindet. Oder sei es auch einer der Männer, die selbst insgeheim darüber nachdenken, der hübschen Witwe im geeigneten Moment irgendwie näherzukommen. Monsieur Debarcuse jedenfalls sitzt davon unbeeindruckt am Bett des jungen Patienten und spricht diesem Mut zu.

„Es wird werden, Junge. Die Wunde verheilt weitaus besser, als ich es selbst erwartet habe. In einigen Wochen wirst du wieder laufen können; nicht ganz so, wie die anderen Kinder, aber immerhin. Du musst zusehen, dass du zu Kräften kommst. Ich denke, dass du später einmal, bei körperlichen Arbeiten, kleine Einschränkungen wirst hinnehmen müssen. Darum fände ich es vernünftiger, du würdest dich mehr auf deinen Kopf verlassen, um damit zu arbeiten.“

„Damit ich mal ein so guter Arzt werde, wie ihr es seid, Monsieur Debarcuse?“, fragt Fabien nach, der sich in seinem Bett aufgerichtet hat.

„Ja, wieso nicht, Fabien, Dafür musst du nur viel lernen; sofern dass in diesem Kaff überhaupt möglich ist“, hängt der Arzt mehr zu sich selbst sprechend noch an. „Weißt du, Junge, Wissen ist Macht und Worte sind schärfer als ein Schwert. Darum lerne so, als könntest du es nie erreichen.“

Mit seinen großen braunen Augen, dass Gesicht eingerahmt von dem braungelockten Haar, schaut Fabien nun völlig perplex zu Monsieur Debarcuse. „Monsieur, das sind die gleichen Worte, die mein Vater zu mir sprach.“

„Wahrhaftig? Dann muss dein Vater ein sehr kluger Mann gewesen sein.“

„Das war er Monsieur, das war er wahrhaftig; groß, stark und sehr klug.“

„Das freut mich für dich, mein Junge, dann wird viel Gutes von ihm in deinem Blut sein. Ich frage mich nur, was so einen Klugen Mann ausgerechnet in dieses Valet de Coeur verschlagen hat?“

„Die Liebe vielleicht, Monsieur“, meldet sich Rosalie zu Wort, die unbemerkt nach oben gekommen ist und im Türrahmen stehend dem Gespräch folgt.

„Durchaus, Madame“, erwidert der Arzt, „Die Liebe ist die einzig mögliche Erklärung dafür.“ Sein Blick geht dabei von Fabienne hin zu Madame le Trec und erst jetzt bemerkte er diese überaus große Ähnlichkeit. Fabien scheint seiner Mutter geradezu aus dem Gesicht geschnitten zu sein.

„Ja, die Liebe könnte durchaus ein Grund dafür sein, in diesem Nirgendwo heimisch zu werden“, bestätigt er abermals Rosalies Erklärung.

„Eine Kutsche!“, ruft Fabienne dazwischen und seine Worte wirken wie eine Erlösung von einem Gespräch, welches im Begriff ist, einen sonderbaren Charakter anzunehmen.

„Ich höre eine Kutsche“, sagt Fabienne nochmals, und schon können alle das Hufgetrappel und das Schnauben eines Pferdes vernehmen.

„Madame, für euch scheint sich wiedereinmal ein gutes Geschäft aufzutun und für mich wird sich womöglich die Gelegenheit ergeben, meine Reise fortzusetzen.“ Bei seinen Worten erhebt sich Monsieur Debarcuse und drückt sich an der immer noch im Türrahmen stehenden Rosalie vorbei; bedacht darauf, ihr keineswegs zu nahe zu kommen. Ihre Blicke treffen sich und Madame le Trec läuft ein Schauer über den Rücken, als sie in die grünen, katzenhaften Augen des Mannes blickt.

Diesmal entsteigen nur zwei Reisende dem zweispannigen Gefährt. „Wohin geht die Reise?“, wendet sich Monsieur Debarcuse dem jungen Kutscher zu.

„Nach Biarritz, Monsieur“, gibt der Kutscher zur Antwort.

„Habt ihr noch Platz für einen weiteren Reisenden?“, fragt der Arzt nach.

„Natürlich, Monsieur; zur Not auch auf dem Kutschbock. Wenn ihr euch bereit haltet, werden wir ein einer guten Stunde unsere Fahrt fortsetzen.“

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