Jack Bredaux - Kommissar Valderon &

Здесь есть возможность читать онлайн «Jack Bredaux - Kommissar Valderon &» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Kommissar Valderon &: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Kommissar Valderon &»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In einem Land, in welchem bis vor wenigen Jahren die Köpfe nur so rollten, wie sonst überreifes Obst von den Bäumen fällt, erregen elf Tote mehr oder weniger nicht unbedingt die Gemüter. Wenn es sich dabei jedoch um hinterhältige Morde handelt, deren abscheuliche Ausführungen Gemeinsamkeiten aufweisen, fühlt sich die Obrigkeit sehr wohl berufen, für Aufklärung Sorge zu tragen. Von Marseille bis hin nach Biarritz, zieht sich eine Spur des Grauens. Niemand, als Kommissar Valderon, der ansonsten in Marseille den Ganoven das Leben schwer macht, wäre besser geeignet den spärlichen Hinweisen nachzugehen. So gelangt der Kommissar im tiefen Süden Frankreichs zu einem Gasthaus, welches wohlschmeckende Fleischgerichte zu einem äußerst günstigen Preis anbietet. Doch reicht alleine der stete Appetit des mehr als vollschlanken Monsieurs, um den Täter dingfest zu machen?

Kommissar Valderon & — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Kommissar Valderon &», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Um Himmelswillen, ein Wunder, aber das sieht verdammt gut aus““, stößt Andre´ schon mit Entzückung hervor. „Was ist hier nur geschehen und was ist mit deinem Gesicht?“

„Ich habe keine Ahnung, wie die Schwellung in Fabiens Gesicht gekommen ist, aber Hauptsache ist doch, dass es ihm insgesamt besser geht. Kurz schildert Rosalie von den Vorkommnissen des Vortages.

„Ja-ja, die Kutsche und die vielen Besucher, das ist wohl keinem im Dorf entgangen. Du wirst ein gutes Geschäft gemacht haben“, gibt Andre´ seinen Kommentar dazu ab. „Und der junge Mann; der sich stundenlang in deinem Geschäft aufhielt“; fügt Andre´ mit leichtem Tadel in der Stimme hinzu.

„Das war der Arzt, der Fabienne so vortrefflich behandelt hat“, entgegnet Rosalie mit einem strafenden Blick. Die süffisante Anspielung des Barbiers übergeht sie mit dem Hinweis: „Du wirst mit ihm übrigens auch noch dein Geschäft machen, Andre. Wenn ich ihn richtig verstanden habe plant er, einen Barbier aufzusuchen.“

„Er ist noch nicht fort?“

„Nein, Andre´, er hat ein Zimmer bei Simon genommen, damit er Fabiens Behandlung fortsetzen kann.“

„Oh, das ist erfreulich. Wird kostspielig sein, eine derartige Behandlung und sicher ein großes Loch in deine Kasse fressen, wenn nicht gar alle Ersparnisse dafür draufgehen?“ fragt Andre´ neugierig nach.

„Für Bertrands und meinen Sohn, wird mir nichts zu teuer sein, Andre´“, verschweigt Rosalie die Vereinbarung des Geschäfts auf Gegenseitigkeit.

„Gut, dann will ich mich mal wieder auf den Weg machen. Nicht, dass der Fremde noch vor einer verschlossenen Tür landet und mir das Geschäft entgeht. Wenn du Hilfe brauchst, du weißt wo du mich findest. Halt die Ohren steif, Fabien, es wird schon gut werden“, wendet er sich noch dem Jungen zu, bevor er sich davon macht.

„Komm, mein Kleiner, trink noch einen Schluck, hält Madame le Trec ihrem Sohn abermals den Becher an die Lippen. Dann macht sie sich daran, die Tücher vom Fuß zu entfernen, die trotzt aller Sorgfalt leicht an der Wunde kleben. Fabien stöhnt auf, als Rosalie mit einem flotten Zug die Tücher fortzieht, um den Fuß gleich darauf neu zu bedecken.

„Schlaf dich gesund, mein Bester, ich gehe jetzt nach unten und mache das Geschäft auf. Wenn du etwas benötigst, dann rufe nach mir.“

Emsig geht die fleißige Frau daran, den üblichen Getreidebrei zuzubereiten und machte sich Gedanken, wie es nun weitergehen soll. Sie wird es nicht leicht haben, in den nächsten Tagen die Vorräte an den benötigten Waren heranzuschaffen, wenn sie Fabien nicht für Stunden alleine lassen wollte. So in die Arbeit und in ihre Gedanken eingebunden zuckt sie leicht zusammen, als sich die Tür zum Geschäft öffnete.

„Guten Morgen, Madame le Trec“, grüßt der junge Arzt freundlich und lüftet dabei kurz den Zylinder. „Wie versprochen komme ich, um nach eurem Kind zu schauen.“

„Guten Morgen, Monsieur Debarcuse; so früh habe ich euch nicht erwartet. Fabien schläft wieder, aber ihm geht es deutlich besser.“

„Das ist schön zu hören, Madam. Dann werde ich mich zunächst einem Frühstück bei euch zuwenden, wenn es keine Umstände bereitet. Darf ich um einen Becher Kaffee und um eine Portion des Breis bitten?“

„Selbstverständlich, Monsieur, aber habt ihr denn bei Simon kein Frühstück bekommen?“

„Madame, ein Bauer, der Hühner und Schweine hält, aber sich außerstande sieht, mir ein Stück Fleisch auf den Teller zu bringen; da nehme ich doch lieber bei euch den Brei zu mir. Wozu hält dieser Simon das Viehzeug, wenn er nicht bereit ist, ein Stück davon zu schlachten?“

„Monsieur, ich kann mir nicht vorstellen, dass es unhöflich von Simon gemeint ist, doch ihr müsst verstehen, dass das Fleisch zum eigenen Verzehr für uns immer noch viel zu teuer ist. Das hält er für die Gutbetuchten bereit, wo er einen besseren Preis dafür erzielen kann.“

„Aber Madame le Trec, ich wäre doch bereit gewesen, dafür zu bezahlen.“

„Monsieur Debarcuse, soll Simon nur für euch ein Huhn oder ein Schwein schlachten? Wir sind weitab von großen Städten und es kommt nicht häufig vor, dass Fremde bei uns einkehren. Die Leute hier hängen an dem wenigen Besitz, den sie noch haben. Griffen uns früher der Klerus und der Adel in die Taschen, so sind es heute die anderen freien Bürger, die sich am einfachen Volk bedienen. Kaum ist die Salzsteuer abgeschafft, die doch gerade uns zu schaffen machte und kaum ist das Brot wieder für die meisten erschwinglich, da kommen neue Ideen auf, uns in die Kasse zu greifen.“

Ebenso wie den extra starken Kaffee für Monsieur, stellt Rosalie auch den Teller mit dem Brei auf den Tisch, an welchem sich der Arzt nun auf einem Stuhl niederlässt. Indem er den ersten Löffel des Breis zu seinem Mund führt, meinte er zu Rosalie gewandt: „Ihr solltet das Haar weiterhin offen tragen, Madame, dies nimmt die Strenge aus eurem Gesicht.“

„Monsieur“, kommt es unerwartet scharf über Rosalies Lippen und erst jetzt wird ihr bewusst, dass sie nicht wie sonst üblich daran gedacht hatte, ihr Haar nach hinten zu kämmen, um es als dichten Knoten in ihrem Nacken festzustecken.

„Verzeiht, Madam, ich wollte keineswegs anzüglich oder gar aufdringlich erscheinen. Mir war lediglich daran gelegen, die Schönheit eures Antlitzes und die eures Haares festzustellen“, gibt Monsieur Debarcuse beinahe gelangweilt zurück.

„Monsieur Debarcuse“, entgegnet Rosalie in ungewohnt scharfem Ton, „mit allem Respekt vor der Hilfe, die ihr mit und meinem Sohn zukommen lasst, halte ich derartige Komplimente für äußerst unangebracht und dies nicht nur, weil mein liebevoller Mann erst vor wenigen Tagen zur letzten Ruhe fand.“

„Madame, ich wusste doch nicht…“, kommt es nun doch sehr kleinlaut aus dem Mund des Besuchers, wobei er Rosalie offen anschaut.

Jetzt erkannt Rosalie, dass dessen Augen grünlich schimmern und seiner drahtigen Gestalt das Aussehen einer Wildkatze geben, was durchaus zu seinem Auftreten passt.

Bevor ein Moment des peinlichen Schweigens auftreten kann, verabschiedet sich der Gast. „Madame Le Trec, ich werde mich dann mal zu dem Barbier aufmachen und anschließend nach Fabien sehen. Übrigens, euer Getreidebrei schmeckt vorzüglich.“

Andre´, der Barbier, weiß nur zu gut, welcher Fremde da als erster Kunde am frühen Morgen sein Geschäft betritt. Natürlich hielt ihn am Vortag nichts in seinem Laden, als die Kutsche geräuschvoll in Valet de Coeur vorfuhr. Sein Naturell ist nun einmal geprägt von einem überaus großen Wissensdurst, um die übertriebene Neugierde einmal wohlwollend zu umschreiben. Dabei ist Andre´ weiß Gott kein unangenehmer Mensch. Der nicht zu hoch gewachsene Mann mit dem lichten Haarkranz kommt stets hilfsbereit daher. Lediglich seine Geschwätzigkeit, mit welcher er sich zumeist selbst hervorhebt, stößt gelegentlich auf Unverständnis und gibt ihn bisweilen der Lächerlichkeit preis. So rühmt er sich selbst als Schürzenjäger, wenngleich es bislang keine Schürze gibt, die sein Leben bereichert. Ja, und seine Eifersucht auf alle und alles die zufriedener daherkommen oder sich dafür begeistern, was nicht von ihm stammt, ist ein nicht so schöner Wesenszug von ihm. Wie gerne hätte er Fabien geholfen und seinen Fuß oder seinen Unterschenkel amputiert, um den kleinen Burschen von seinem Leid zu befreien; und auf diese Weise vielleicht sogar mit dessen Mutter anbandeln zu können. Dass sich da jetzt ein völlig Fremder an dem Jungen zu schaffen macht und sich zudem stundenlang im Hause der attraktiven Witwe aufhält, findet nicht gerade sein Wohlwollen.

Er hatte zumindest der Schicklichkeit halber mit seinen Avancen ihr gegenüber noch einige Zeit gewartet. Etwas Missgunst scheint zudem sein ständiger Begleiter zu sein; doch ansonsten ist er ein überaus liebenswerter Mann. Sein Können als Barbier macht ihm niemand streitig. Es gibt keinen, der das Haar besser schneiden, die Bärte besser stutzten kann, als Andre´. Zumal er der einzige Barbier des Ortes ist. Mit dem Geschick seiner Hände und der Zuhilfenahme seiner überaus scharfen Rasiermesser, vollbringt er wahre Kunstwerke. In Valet de Coeur gibt es bekanntermaßen nichts Schärferes, als des Barbiers Rasiermesser. Dennoch verließ bislang niemand das Geschäft des Barbiers mit auch nur dem kleinsten Kratzer.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Kommissar Valderon &»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Kommissar Valderon &» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Kommissar Valderon &»

Обсуждение, отзывы о книге «Kommissar Valderon &» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x