Jack Bredaux - Kommissar Valderon &

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Kommissar Valderon &: краткое содержание, описание и аннотация

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In einem Land, in welchem bis vor wenigen Jahren die Köpfe nur so rollten, wie sonst überreifes Obst von den Bäumen fällt, erregen elf Tote mehr oder weniger nicht unbedingt die Gemüter. Wenn es sich dabei jedoch um hinterhältige Morde handelt, deren abscheuliche Ausführungen Gemeinsamkeiten aufweisen, fühlt sich die Obrigkeit sehr wohl berufen, für Aufklärung Sorge zu tragen. Von Marseille bis hin nach Biarritz, zieht sich eine Spur des Grauens. Niemand, als Kommissar Valderon, der ansonsten in Marseille den Ganoven das Leben schwer macht, wäre besser geeignet den spärlichen Hinweisen nachzugehen. So gelangt der Kommissar im tiefen Süden Frankreichs zu einem Gasthaus, welches wohlschmeckende Fleischgerichte zu einem äußerst günstigen Preis anbietet. Doch reicht alleine der stete Appetit des mehr als vollschlanken Monsieurs, um den Täter dingfest zu machen?

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Mit der Geschwätzigkeit, die wohl nur den Barbieren zu eigen ist, sucht Andre´ sogleich das Gespräch mit dem Neuankömmling. „Ah, Monsieur, ich hörte nicht nur von eurer Wohltat, sondern hatte bereits durchaus das Vergnügen, mich von euren Fertigkeiten überzeigen zu können. Respekt, Respekt“, hängt er an, um sich sogleich nach den Wünschen seines Besuchers zu erkundigen. Er ergreift eines seiner Rasiermesser und wetzt es an dem starken Lederband, als er von Monsieur Debarcuse die Bitte nach einer Rasur erfährt.

„Ich habe mich bereits im Vorfeld um das Wohlergehen des kleinen le Trec bemüht, wie ihr sicherlich erfahren haben werdet“, spricht Andre´ ungefragt beim Einseifen des Arztes weiter.

„Mit reichlich Erfolg, wie ich feststellen durfte“, kommt es mit deutlicher Ironie aus dem Mund des Mediziners zurück. Diese nicht wahrnehmend, schwatzt der Barbier munter weiter.

„Durchaus, durchaus; nicht auszudenken was geschehen wäre, hätte ich nicht sofort Hand angelegt. Aber, Monsieur, sozusagen als Berufskollege wisst ihr, dass einem Barbier ab einem gewissen Moment quasi die Hände gebunden sind. Doch sagt, was machte euch sicher, dass die durchgeführte Art der Operation von Erfolg gekrönt sein wird.“

„Eine gehörige Portion Wissen und ein überaus scharfes Messer“, bringt Monsieurs Debarcuse in einer Art die Antwort, die unmissverständlich darauf hindeutet, dass er das Gespräch zu diesem Thema als beendet ansieht.

Unmissverständlich wohl für jeden anderen Bewohner Valet de Coeurs, nicht aber für den selbstgefälligen Barbier. Während der Arzt die Augen schließt und sich voll und ganz der Rasur hingibt, redet Andre´ unentwegt weiter. Ihm, dem weitaus Älteren kommt es nicht annähernd in den Sinn, von einem Jüngeren burschikos abgekanzelt worden zu sein. So erfährt Monsieur Debarcuse haarklein, welche Umstände genau Bertrand le Trec das Leben kosteten und wie es zu der schweren Verletzung an Fabiennes Fuß kam.

„Wenn ihr eure Reise jetzt fortsetzt, werde ich mich selbstverständlich um Fabienne kümmern, das bin ich der Familie le Trec schuldig. Zumal ich im Ort der Einzige bin, der mit medizinischem Sachverstand aufwarten kann“, trägt Andre´ ziemlich dick auf. Die letzte Äußerung lässt Monsieur Debarcuse jedoch leicht zusammenzucken, ein „Autsch“ aus dessem Munde schließt sich unmittelbar daran an. Sein leichtes Zucken hat nämlich zur Folge, dass Andres scharfes Rasiermesser leicht seinen Hals ritzt.

„Ich werde noch nicht abreisen können, sondern die nächste Kutsche abwarten müssen. Bis dahin werde ich mich um das Wohlergehen des Knaben bemühen, denn die Wunde ist noch zu groß und zu frisch, als dass man bereits jetzt von einer gelungen Operation sprechen könnte.“ „Autsch“, fügt Monsieur Debarcuse abermals an, denn bei seiner Bemerkung noch nicht abreisen zu wollen, ist es diesmal Andre´, der leicht zusammenzuckt und dem Arzt so einen weiteren Schnitt auf der Wange verpasste. Zwei Schnitte an einem Tag und dazu bei einer und derselben Person, so etwas ist Andre´ nie zuvor untergekommen.

„Verzeiht, Monsieur“, es scheint heute nicht mein bester Tag zu sein, bringt Andre´ gehetzt hervor und tupft mit einem mit Alkohol befeuchteten Lappen auf die winzigen Schnitte.

„Lasst gut sein, der Kopf ist ja noch auf meinen Schultern“, scherzt der Arzt und legte zur Entlohnung eine Münze auf den bereitstehenden Teller.

Frisch rasiert und äußerst froh darüber, der weiteren Schwatzhaftigkeit sowie weiteren Schnitten des Barbiers entgangen zu sein, macht sich Monsieur Debarcuse auf den kurzen Rückweg zum Haus von Madame le Trec. Dort angekommen, wartete er geruhsam ab, bis Rosalie den im Geschäft befindlichen Kunden bedient hat und fragte dann nach: „Kann ich nun nach dem kleinen Patienten sehen?“

„Natürlich, Monsieur. Soll ich weitere Tücher mitbringen?“, fragt Rosalie ihrerseits nach und fügt sofort an: „Monsieur Debarcuse, ihr blutet am Hals und auf der Wange.“

„Ich weiß, Madame. Der Beruf des Barbiers scheint an diesem Ort nicht weniger blutig zu sein, als der eines Operateurs.“

„Das war Andre´? Kaum vorstellbar; er ist bekannt für seine äußerst ruhigen Hände.“

„Nun denn, auf mich machte er nicht unbedingt einen ruhigen Eindruck. Ich bin dankbar mit zwei Schnitten davongekommen zu sein“, lächelt der Arzt. „Wann habt ihr die Tücher zuletzt gewechselt, Madame?“

„Heute Morgen, kurz bevor ihr erschienen seid.“

„Ich denke, dann wird es genügen, in einigen Stunden neue Tücher zu benutzen. Dennoch will ich mir die Wunde genauer ansehen“, ergreift der Monsieur seine lederne Tasche und macht sich daran Fabiens Kammer aufzusuchen. Eilig folgte ihm Rosalie.

„Der junge Mann macht doch einen äußerst guten Eindruck“, spricht der Arzt, nachdem er zunächst in Fabiens Gesicht schaut. Hast du große Schmerzen?“, richtet er daraufhin seine Frage direkt an den Knaben.

„Ja, Monsieur, Im Fuß und hier“, streicht sich Fabienne bei seinen Worten über die Wange und das Kinn.

„Ich werde die Wunde am Fuß gleich noch einmal mit Branntwein säubern. Das wird wiederum höllisch brennen, doch dafür wird es auch mit jedem Tag besser werden.“ Sogleich nimmt der medizinisch Geschulte die noch bereitstehende halbvolle Flasche mit dem stark alkoholischen Getränk, hebt die Tücher behutsam an und träufelte von der Flüssigkeit über die blutigen Stellen.

„Ah“, stöhnt Fabien langezogen.

„Es ist schon vorbei, mein Freund“, legt Monsieur die Tücher wieder über den Fuß. „Trink hin und wieder von dem Tee, den deine Mutter dir zubereitet.“

„Ja, Monsieur“, antwortet Fabien beflissen.

„Oh, Monsieur Debarcuse, eine Frage“, schaltet sich nun Rosalie ein. „Seht, Fabiennes Gesicht, grün und blau ist es auf der einen Seite und die Schmerzen, die er dort verspürt, hat dies mit eurem Tee zu schaffen?“

„Hm, eher indirekt“, kommt die zögerliche Antwort, „doch lassen wir uns zunächst hinunter gehen. - Ich schaue morgen wieder nach dir, Fabien“, verabschiedet er sich von seinem Patienten.

Unten angekommen, wiederholt Rosalie die oben bereits gestellte Frage und ist neugierig, mehr über diesen Tee zu erfahren.

„Sagt, Monsieur Debarcuse, was hat es nun mit dem Tee auf sich, was sind das für sonderbare Blätter?“

„Madame, das sind Cocablätter. Ich bekam sie von einem befreundeten Arzt in Toulouse überreicht. Sie stammen aus Südamerika und die Einheimischen dort schreiben ihnen eine große Wirkung zu. In Europa wird allerdings noch geforscht, was es genau damit auf sich hat.“

„Monsieur“, hängt Rosalie nicht sehr erfreut an, „meiner Dankbarkeit könnt ihr Gewiss sein. Doch was seid ihr nur für ein Mediziner? Ihr operiert meinen Sohn, ohne je zuvor operiert zu haben, wenn ich einmal von euren Schilderungen der Mäuse und Ratten absehe. Dann verabreicht ihr einen Tee, vom dem ihr scheinbar selbst nicht wisst, was genau er bewirkt. Nur das Fabiens linke Gesichtshälfte grün, blau und leicht geschwollen ist, das ist klar zu erkennen.“

„Madame, so beruhigt euch doch. Wie ihr selbst seht, geht es eurem Sohn besser, als zuvor. Ja und zum Tee; ich gab ihm diesen in der Hoffnung, er würde ihn einwenig betäuben und den Schmerz nehmen, um an seinem Fuß schneiden zu können. Als ich erkannte, dass die erhoffte Wirkung nicht meinen Vorstellungen entsprach, musste ich Fabienne auf die klassische Weise ruhig stellen.

„Und was bedeutet dies nun wieder, Monsieur, auf klassische Weise?“

„Ich sah mich, verzeiht, Madame, ich sah mich gezwungen, Fabien einen Kinnhaken zu versetzen, sonst wäre sein Schreien womöglich bis nach Biarritz gedrungen. Nun gut, sein Kiefer schmerzt noch zwei-drei Tage. Da ihr ihm aber eh nur Brei anbieten könnt, als dass er sich an einem Stück Braten versuchen muss, fällt dies kaum mehr in´s Gewicht“, fügt Monsieur schon kokett hinzu.

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