Jack Bredaux - Kommissar Valderon &

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Kommissar Valderon &: краткое содержание, описание и аннотация

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In einem Land, in welchem bis vor wenigen Jahren die Köpfe nur so rollten, wie sonst überreifes Obst von den Bäumen fällt, erregen elf Tote mehr oder weniger nicht unbedingt die Gemüter. Wenn es sich dabei jedoch um hinterhältige Morde handelt, deren abscheuliche Ausführungen Gemeinsamkeiten aufweisen, fühlt sich die Obrigkeit sehr wohl berufen, für Aufklärung Sorge zu tragen. Von Marseille bis hin nach Biarritz, zieht sich eine Spur des Grauens. Niemand, als Kommissar Valderon, der ansonsten in Marseille den Ganoven das Leben schwer macht, wäre besser geeignet den spärlichen Hinweisen nachzugehen. So gelangt der Kommissar im tiefen Süden Frankreichs zu einem Gasthaus, welches wohlschmeckende Fleischgerichte zu einem äußerst günstigen Preis anbietet. Doch reicht alleine der stete Appetit des mehr als vollschlanken Monsieurs, um den Täter dingfest zu machen?

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„Das macht mir nichts, Mama. Da gehe ich die Strecke doch lieber vergeblich, als dass ich den anderen Kindern beim Spielen nur zuschauen kann“.

Also macht sich Fabien am Morgen des folgen Tages auf den Weg. Recht geschickt und unter Zuhilfenahme seiner Krücke humpelt er entlang der staubigen Wege, über von Furchen durchzogene Äcker oder auf weichen Wiesen, immer der kleinen Kapelle entgegen. Nach mehr als einer Stunde erreichte er das einfache Gotteshaus.

Gut dreißig Personen fassen die zur linken, wie die zur rechten Seite aufgestellten vier Reihen, mit den harten Holzbänken, die sich zumeist an einem Sonntag rasch füllen. Dies entspricht nur einem Bruchteil der Einwohner Valet de Coeurs und dessen umliegenden Ortschaften, die ebenfalls diese Kapelle für ihren Gottesdienst nutzen. Da es sich bei den Bewohnern aber überwiegend um Bauersleute handelt, deren Vieh und dessen Melkzeiten sich nur schlecht den Gegebenheiten eines Gottesdienstes anpassen können, reicht der spärliche Platz meist aus. Lediglich zu Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen drängen sich die Besucher derart eng beisammen, dass zu befürchten ist, die Wände des Gebäudes würden dem Druck von innen nachgeben.

Abbe` Cremon, dieser feingliedrige, weißhaarige Mann, der mit Sicherheit sein sechzigstes Lebensjahr vor langer Zeit überschritten hat, genießt hohes Ansehen; auch über den Ort hinaus. In ihm entdeckt einjeder den Diener Gottes, da er nicht Wasser predigt und selbst dem Weine zuspricht, wie es die Kirchenfürsten in den großen Städten stets gerne pflegen. Er war sich nie zu fein dafür, dem alten Mütterchen beim Tragen des Einkaufs behilflich zu sein, oder einer Witwe das Feuerholz zu spalten, sofern seine Zeit es zuließ. Dem ausschweifenden Lebensstil des Adels oder anderer Gottesmänner stand er stets kritisch gegenüber. Wohl darum hatten die Auswüchse der Revolution ihm keinerlei Schaden zugefügt. Vielleicht war dies dem glücklichen, wenn auch ungewöhnlichen Zustand zu verdanken, dass sein Gotteshaus nicht wie üblich im Zentrum des Ortes lag, sondern am Rand von Valet de Coeur und somit auch am Rande anderer Ortschaften.

Der Abbe` zündet gerade zwei große Kerzen an, damit deren Honigduft den Raum ausfüllen können, als sich hörbar die Tür der kleinen Kapelle öffnet.

„Guten Morgen, Abbe` Cremon“, grüßt Fabien höflich.

„Guten Morgen, mein Junge. Was treibt dich denn in aller Herrgottsfrühe schon hierher? Du bist doch der kleine….“, sucht Abbe` Cremon nach dem Namen.

„Le Trec, Fabien le Trec, Monsieur Cremon“, kommt Fabien dem Abbe` eilig zur Hilfe.

„Genau. Ich erinnere mich noch gut an deinen Vater, wenn er auch kein häufiger Besucher war. Schlimme Sache, die da geschehen ist. Aber wie ich sehen kann, geht es dir schon wieder so gut, dass du sogar bis hierher laufen kannst. Nunja, es ist ja auch einige Zeit seitdem vergangen.“

„Ja, Monsieur, und ich kann sogar eine kurze Strecke schon ohne die Krücke zurücklegen.“

„Und, nun möchtest du dich dafür bei dem Herrn bedanken?“, fragt Abbe´ Cremon nach.

„Ja, natürlich“, stammelt Fabien überrascht; „aber mehr noch wollte ich euch um etwas bitten, Abbe` Cremon.“

„Na dann, heraus mit der Sprache, Junge“, fordert ihn der Abbe´ auf.

Daraufhin erzählt der junge Besucher, was sein Vater ihm aufgetragen hatte und was ebenfalls der Rat des Arztes war; zu lernen, als könnte man es nie erreichen. Geduldig hört Abbe` Cremon seinem Gast zu.

„Junge, es ist eher ungewöhnlich, dass eines der Kinder aus den Orten zu mir kommt, um das Lesen und Schreiben zu erlernen. Meist sind sie damit beschäftigt, die Ställe auszumisten, das Vieh zu füttern oder sich im Handwerksbetrieb der Eltern nützlich zu machen. Und du willst deiner Mutter nicht zur Hand gehen?“, fragt der Abbe´ mit einem forschenden Blick auf Fabienne nach.

„Doch, schon, Monsieur Abbe`, natürlich, aber wie denn, wenn ich weder des Lesens, noch des Schreibens mächtig bin. Zudem möchte ich noch viel mehr lernen, damit ich einmal so klug werde, wie ihr es seid, Monsieur“, strahlt Fabien voller Euphorie den Abbe´ an.

„Möchtest du denn einmal Priester werden?“

„Priester vielleicht nicht, Abbe` Cremon, aber Arzt vielleicht, doch so genau weiß ich das auch noch nicht.“

„Nun, mein Junge“, sinniert der Gottesmann und streicht sich dabei eine graue Strähne aus dem Gesicht, „wenn es dir so wichtig ist zu lernen, dann werde ich dich gerne dabei unterstützen. Allerdings“, fährt sich der Abbe` abermals mit den Fingern durch sein Haar, „allerdings muss ich die Zeit dafür an anderer Stelle einsparen. Wie können wir das nur anstellen?“, scheint er zu überlegen und geht dabei einige Schritte hin und her und schaut sich wie suchend dabei um. „Das Beste wird sein“, steuert er nun an dem Altar vorbei und öffnet am Ende der Kapelle die Tür zu einem kleinen Verschlag, wo er einen Besen herausfischt, „das Beste wird sein, wenn wir uns umgehend an die Arbeit machen.“

Mit seinen Worten drückt er dem überraschten Fabien den Besen in die Hand und meint dabei: „Fege ordentlich durch, damit kein Mist aus den Ställen oder sonstiger Unrat, der hier reingetragen wurde, die Räume des Herrn verunziert.“

Der Knabe stellt sorgsam seine Krücke beiseite und macht, was ihm aufgetragen wurde; und die vormals kleine Kapelle erscheint ihm mit einemmal riesig groß zu sein. Kaum, dass der Junge den letzten Halm und das letzte lehmige Stück Erde hinaus gefegt hat, erhält er vom Abbe´ eine weitere Aufgabe zugeteilt, der wiederum weitere folgen. Als wäre es ein völlig sinnloses Unterfangen, schleppt er das eine Ding von links nach rechts und gleichfalls das andere Ding, von rechts nach links. Derweil Fabien die aufgetragenen Arbeiten dennoch stumm und wortlos erledigt und von einer Ecke in die Nächste humpelt, sitzt Abbe´ Cremon über ein dickes Buch gebeugt und lugt nur gelegentlich über dessen Rand hinweg um zu schauen, wann er dem Knaben eine neue Aufgabe zuteilen kann.

„Wenn du jetzt noch zwei Eimer mit Wasser vom Brunnen heranschaffst, dann sollten wir das Gröbste hinter uns gebracht haben“, meint der Abbe` freundlich, nachdem der fleißige Helfer alle vorherigen Arbeiten hinter sich brachte.

Der Brunnen liegt nicht weit entfernt, sondern befindet sich gleich neben dem Gebäude. Dennoch ist es für den kleinen Knaben äußerst mühsam, das Wasser heranzuschaffen, denn schon die hölzernen Eimer an sich sind schwer genug. So schleppt Fabien, mit beiden Händen den Trageriemen umfassend, den ersten gefüllten Eimer Schritt für Schritt und humpelnd in das Gotteshaus. Etliches vom Inhalt schwappt dabei über den Rand des Eimers auf den Boden. Nachdem er den zweiten Eimer ebenfalls herangeschafft hat, dessen Großteil des Inhalts sich gleichfalls auf dem Kapellenboden wiederfindet, setzt er sich erschöpft auf eine der Holzbänke, da sein ramponierter Fuß nun doch zu schmerzen beginnt. Der Diener Gottes indes liest scheinbar unbeeindruckt von alledem in seinem Buch und schweigt zunächst. Mit einem Blick auf die Pfützen innerhalb des Gotteshauses weist er Fabien dann noch an, diese zu beseitigen. Auch diesem Wunsch kommt der Lernwillige nach. Danach macht sich eine Stille breit, die nur vom Keuchen des Kindes unterbrochen wird.

„Monsieur Abbe´“, wagt sich Fabien nach einer gefühlten Ewigkeit zu fragen, „werden wir nun mit dem Unterricht beginnen?“

„Oh, ich denke, dass wir für den ersten Tag schon reichlich hinter uns gebracht haben. Du siehst erschöpft aus und hast noch einen langen Rückweg vor dir, deshalb sollten wir für heute Schluss machen. Komm morgen zur gleichen Zeit vorbei, dann werden wir den Unterricht fortsetzen.“

Völlig irritiert verabschiedete sich der Knabe mit einem „Auf Wiedersehen, Abbe` Cremon“, und machte sich auf seine Krücke gestützt, humpelnd auf den Heimweg.

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