Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Feuermond

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Die Krieger des Horns - Feuermond: краткое содержание, описание и аннотация

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"Was würdest du tun, wenn du mit einem Schlag alle deine Träume verlieren könntest? Würdest du kämpfen? Würdest du sterben?"
Als Piper in die verschlafene Kleinstadt ins tiefste Texas ziehen muss, denkt sie nicht im Traum daran, wie rasant sich ihr Leben in wenigen Wochen verändern wird. Von den abergläubischen Menschen dort erfährt sie die Legende um die Krieger des Horns, die auserwählt sein sollen, die letzten Einhörner ihrer Welt vor finsteren Mächten zu bewahren – und sie selbst soll dazugehören! Erst als sie in einem Moment des Schreckens ihre eigene übernatürliche Fähigkeit entdeckt, glaubt Piper tatsächlich, dass es in ihrer Welt mehr geben muss, als sie bisher geahnt hat. Aber für ihre beste Freundin ist es da schon zu spät…
Der erste Band der vierteiligen Fantasy-Saga «Die Krieger des Horns» bildet den Auftakt einer abenteuerlichen Mission, die den Leser in eine andere Welt führt, und erzählt von tiefer Freundschaft, Liebe und Verrat – bis über den Tod hinaus!

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„Hast du denn ein Pferd?“, will ich wissen.

„Ach, jeder hier hat doch Pferde ... Meinen Eltern gehört die Wertel Farm im Süden der Stadt. Ich werd' mit dem Bus nach Hause fahren, aber du läufst am besten gleich von hier aus, ich erkläre dir den Weg!“ Sie knufft mich in die Seite. „Du hast doch Proviant dabei?“

Der Fluss, dem ich folgen soll, heißt Bloody River, ein seltsamer Umstand, der mich sofort wieder an die Cemetery Road und die stabilen Zäune denken lässt.

Während ich über Gillian nachdenke, höre ich Total Eclipse of the Heart, einen Song, der ihr bestimmt auch gefallen hätte, wenn sie düstere Filme so liebt. Ich kann kaum in Worte fassen, wie glücklich ich über den Zufall bin, sie getroffen zu haben. Das Mädchen aus Kalifornien hat doch mal ein bisschen Glück, denke ich fröhlich, und wandere durch die Mittagshitze.

IV

Piper

Als ich vor dem Hoftor der Davis Ranch stehe, fühle ich mich wie auf einer Hacienda in Mexiko. Die Mauer, die das Gut umgibt, ist in der Farbe von gebranntem Ton gestrichen, und das Tor steht einladend offen. Aus den Fensterkästen wachsen Dahlien, dazwischen ruht sich eine dicke Katze aus. An den Wänden lehnen Besen und Stallgerätschaften; einige Autos parken auf dem Hof. Den Pferdestall umrahmt ein Säulengang, der Schatten spendet. Darunter liegen große Fenster, aus denen die Pferde neugierig herausschauen. Als ich die klaren Augen sehe und das erste Wiehern höre, fühle ich mich wie zu Hause. Und dieses Mal wirklich.

Ein paar Kerle in Boots und Westernhüten sehen dabei zu, wie ein junger Mann eine Stute hin und her führt, die den Schweif stolz erhoben trägt, sodass er im federnden Trab mit wippt. Einen Moment sehe ich gebannt zu, aber sie diskutieren so angeregt, dass ich mich nicht näher heran traue. Plötzlich komme ich mir ein bisschen fehl am Platz vor und bereue, mir einen Job hier zugetraut zu haben. Jetzt weiß ich gar nicht mehr so richtig, ob ich überhaupt noch jemanden ansprechen will.

Dann höre ich Hufgetrappel aus einer anderen Richtung. Ich vermute einen Reitplatz auf der Rückseite des Stalls und schlendere unauffällig um das Gebäude herum. Gerne hätte ich das Pferd noch weiter beobachtet, aber was ich jetzt zu sehen bekomme, fasziniert mich noch mehr.

Auf einem umzäunten Sandplatz tänzelt ein großer Wallach, sein dunkles Fell glänzt in der Sonne. Vor Anstrengung schäumt sein Maul, als er sich weich unter seinem Reiter biegt und aus einer engen Volte heraus angaloppiert.

Ich setze mich auf eine Bank und sehe ihm zu – gebannt von der Harmonie, die so leicht aussehen lässt, was in Wirklichkeit harte Teamarbeit ist. Der Junge, der im Sattel sitzt, ist wahrscheinlich etwas älter als ich und sieht aus, als hätte er sein Leben lang nichts Anderes gemacht.

Als er einen Moment aufschaut, bemerkt er mich und pariert zum Schritt durch. Ich bekomme einen kurzen Schreck, als er auf mich zu reitet, aber dann sage ich mir, dass es ja eigentlich das ist, was ich wollte – jemanden treffen!

„Hallo“, ruft er lachend, aber ich erwidere es nur kleinlaut. Er ist etwas außer Atem von der Arbeit und reitet noch ein Stück näher an mich heran, bevor er fragt: „Bist du schon lange hier?“

„Nein, ich bin eben erst gekommen“, sage ich schnell, um nicht gestehen zu müssen, dass ich ihn beobachtet habe. „Ich suche eigentlich nach Mr. Davis, ihm gehört doch die Ranch, oder?“ Ich bemerke, dass ich vor Verlegenheit an meinem Shirt herumspiele.

„Ja, das ist mein Vater. Ich sage ihm Bescheid, wenn du willst.“

Ich schaue noch immer zu ihm auf und nicke hastig. Die Sonne im Rücken steht ihm gut und an seinem Hemd hat er zwei Knöpfe geöffnet wegen der Hitze. Er springt aus dem Sattel und landet vor mir im Sand. Dann nimmt er seinen Hut ab und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

„Ich bin Andy“, sagt er. „Wie heißt du?“ Mir kommt es vor, als hätte ich noch niemals so dunkle Augen gesehen.

„Piper“, stammele ich, „ich bin neu hier … in der Stadt.“

Er nickt nur. Entweder ist es ihm egal oder er will mich nur nicht ausfragen.

„Was für ein schönes Pferd“, bemerke ich und streiche dem Braunen über den Hals. Sein Maul schäumt noch immer, als er auf der Kandare kaut und sein Fell ist ganz nass.

„Ich bringe ihn in den Stall, willst du mitkommen?“, fragt er mich.

Wieder kann ich nur nicken. Ich komme mir langsam ziemlich blöd dabei vor, aber ich weiß nicht, was ich zu ihm sagen soll. Wahrscheinlich interessiert er sich überhaupt nicht für mich und ist nur aus Höflichkeit nett zu mir.

Stumm folge ich ihm in den Stall. Das kräftige Pferd schreitet stolz aus – ein junger Hengst, bemerke ich und habe Respekt vor Andys Reitkünsten. Ich kann mich erinnern, in meiner alten Reitschule in Kaliforniern nur einmal jemanden einen Hengst reiten gesehen zu haben. Auch dort war das der Sohn des Stallbesitzers und nur er konnte das Pferd kontrollieren.

„Ist das einer von den Mustangs?“, frage ich, obwohl ich es mir denken kann.

Andy nickt und erklärt: „Wir züchten sie und reiten die Pferde alle ein, bevor wir sie verkaufen. Wir haben hier fast nur Mustangs, außer meinem eigenen Pferd, das ist ein Albino.“

„Ein Albino?“

„Die Rasse heißt Cream and White, sie sind sehr schön. Ich kann ihn dir zeigen, wenn du willst.“

Da ich nicht schon wieder nur nicken will, sage ich: „Ja gerne. In Kalifornien bin ich auch geritten, als ich noch dort gewohnt habe.“

Andy lächelt mich an. „Das klingt gut. Und jetzt willst du hier arbeiten?“

Wieder werde ich verlegen.

„Du hast Glück, wir können jemanden brauchen!“ Er führt den Hengst zurück auf den Hof und bindet ihn hinter den Säulen neben der Stute an, die ich vorhin schon gesehen habe. Die Pferde beschnuppern sich, während Andy den Sattelgurt löst. Die anderen Männer haben sich zurückgezogen.

„Komm mit!“, sagt er, und ich folge ihm in den Stall. „Dragón ist da hinten in einer Box. Er verträgt das Sonnenlicht etwas schlecht.“

Die Boxenwände sind nur halbhoch und ich erkenne einen Schimmel, der den Kopf gesenkt hat und frisst. Als wir uns nähern, blickt das Pferd auf, und ich weiche erschrocken ein Stück zurück. Seine Augen sind leuchtend blau und sehen etwas glasig aus, nur die Pupille ist schwarz und zu einem Strich geformt wie bei einer Ziege. Sein Blick scheint mich zu durchdringen und ist irgendwie unheimlich.

„Das hast du wahrscheinlich noch nie gesehen, oder?“, fragt Andy lächelnd.

Ich schüttele den Kopf, obwohl er es nicht sieht, weil er die Boxentür öffnet „Ist es blind?“

„Nein“, lacht er. „Er ist eben ein Albino, er wurde weiß geboren und hat kaum Pigmente in der Haut, siehst du? Seine Haut ist hell, bei Schimmeln ist sie schwarz.“ Er krault dem Pferd die Stirn, und jetzt traue auch ich mich, ihn anzufassen.

„Das ist toll“, flüstere ich begeistert. Ich kann selbst nicht sagen, was mir an dem Pferd so gefällt, aber Dragón strahlt eine seltsame Ruhe aus, die mich ansteckt.

„Wo wohnst du denn jetzt?“, fragt Andy unvermittelt. Er sieht ehrlich interessiert aus. Aber als ich es ihm sage, wird sein Gesicht skeptisch, und ich verstehe zuerst nicht, warum.

„Dann bist du dorthin gezogen ...“, meint er nachdenklich. Ich blicke ihn fragend an und er lächelt entschuldigend. „Die Leute haben schon ein bisschen darüber geredet, weißt du?“ Er mustert mich plötzlich mit einer seltsamen Art von Interesse, als hätte er jemand ganz anderen erwartet. „Weißt du, ich kenne Danny Shore, er arbeitet manchmal für uns.“

Ich bin überrascht. „Er arbeitet für euch?“

Er nickt. „Es ist nicht immer einfach.“

Ich erkläre: „Ich hätte gedacht, dass das ... na ja sozusagen gegen seine Prinzipien geht ...“ Ich schäme mich für den Gedanken, aber ich zwinge mich, in Andys Augen zu sehen, um ihm zu zeigen, dass wenigstens ich ihn respektiere.

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