Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Feuermond

Здесь есть возможность читать онлайн «Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Feuermond» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Krieger des Horns - Feuermond: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Krieger des Horns - Feuermond»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Was würdest du tun, wenn du mit einem Schlag alle deine Träume verlieren könntest? Würdest du kämpfen? Würdest du sterben?"
Als Piper in die verschlafene Kleinstadt ins tiefste Texas ziehen muss, denkt sie nicht im Traum daran, wie rasant sich ihr Leben in wenigen Wochen verändern wird. Von den abergläubischen Menschen dort erfährt sie die Legende um die Krieger des Horns, die auserwählt sein sollen, die letzten Einhörner ihrer Welt vor finsteren Mächten zu bewahren – und sie selbst soll dazugehören! Erst als sie in einem Moment des Schreckens ihre eigene übernatürliche Fähigkeit entdeckt, glaubt Piper tatsächlich, dass es in ihrer Welt mehr geben muss, als sie bisher geahnt hat. Aber für ihre beste Freundin ist es da schon zu spät…
Der erste Band der vierteiligen Fantasy-Saga «Die Krieger des Horns» bildet den Auftakt einer abenteuerlichen Mission, die den Leser in eine andere Welt führt, und erzählt von tiefer Freundschaft, Liebe und Verrat – bis über den Tod hinaus!

Die Krieger des Horns - Feuermond — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Krieger des Horns - Feuermond», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich bin froh, dass ich meine Mom schon am Abend um Erlaubnis gefragt habe, allein in die Stadt zu gehen; das erspart mir jetzt nervige Diskussionen. Ich packe meine Anmeldeunterlagen für die Schule in meinen Rucksack – irgendwann muss ich es schließlich hinter mich bringen – und melde mich nur bei Allie ab, weil Mom schon wieder schwer beschäftigt ist.

Als ich aus dem Haus gehe, überlege ich kurz, noch im Stall vorbei zu schauen. Aber dann entscheide ich mich dagegen. Ich beschließe, dass ich heute noch genug Pferde sehen werde – und Mustangs sind ja so viel cooler als Dannys verzogene Ranchponys!

Eine ausgefahrene Reifenspur führt die ewig lange Zufahrt hinunter bis zum Abzweig der Friedhofsstraße. Ich mache meinen mp3-Player an (so ein billiges Ding mit Wackelkontakt), und während Jack Johnson in meinem Ohr mich etwas beruhigt, genieße ich die friedliche Landschaft. Auf dem Weg vor mir tanzen zwei Schmetterlinge, auf den Feldern glitzern noch Tautropfen und ein leichter Wind weht durch mein Haar, das ich offen gelassen habe.

Das neue Jahr ist noch nicht einmal drei Monate alt und für die Jahreszeit ist es eigentlich viel zu warm – sagt das Mädchen aus Kalifornien (das in Pferdebettwäsche schläft).

Nach zwanzig Minuten passiere ich einen Truckstop, nach einer halben Stunde die ersten Wohnhäuser und einen kleinen Shop für Lebensmittel und Haushaltsbedarf. Überhaupt nicht mit den riesigen Supermärkten und Shoppingmeilen in Goldvalley zu vergleichen, denke ich grinsend, aber ich stelle fest, dass mich das am allerwenigsten stört.

Die Straßenblocks sind linear angelegt, sodass man sich kaum verlaufen kann. Als ich die Schule finde, ist es trotzdem schon fast mittags, und jetzt bereue ich mein sparsames Frühstück.

Der Schriftzug Connally High School sticht golden aus der grauen Fassade heraus. Der Klotz sieht aus wie ein Gefängnis – fehlen nur noch die Gitter an den Fenstern – und eine doppelflügelige Tür gähnt mich an, als ob sie mich verschlingen wollte.

Die Treppe hinauf erscheint mir endlos, aber vielleicht gehe ich auch unwillkürlich ziemlich langsam. Die Flure sind leer, wahrscheinlich ist noch Unterricht. Der Reihe nach lese ich die Aufschriften an den Türen und finde schließlich das Sekretariat.

Bewaffnet mit Stundenplan, Bücherliste und Schließfach-Code trete ich ein paar Minuten später wieder auf den Gang. Ich krame den Zettel hervor, auf dem steht, wo sich das Biologie-Zimmer befindet, wo ich den Bezugslehrer für mein Hauptfach finde. Plötzlich läutet es zur Pause, augenblicklich öffnen sich die Türen und ein reißender Strom von Schülern flutet den Gang. Während ich gleichzeitig versuche, auszuweichen und mich an den Nummern der Räume zu orientieren, mustere ich die Jungen und Mädchen, die an mir vorbei laufen. Eigentlich sehen sie nicht viel anders aus als in Kalifornien. Sie haben die unterschiedlichsten Haut- und Haarfarben, asiatische, südamerikanische oder europäische Gesichtszüge, und sie tragen Klamotten, die vielleicht nicht ganz so der letzte Schrei sind wie in Goldvalley. Aber daran kann ich mich hervorragend gewöhnen.

Niemand beachtet mich, während ich mir einen Weg durch quasselnde Mädchencliquen, verwirrte Unterstufler und durchtrainierte Mannschaftssportler bahne, bis ich endlich die Tür zum Biologie-Raum finde.

Als ich schnell hinein schlüpfen will, laufe ich mit einem kleinen stämmigen Mann zusammen. Ich entschuldige mich – ganz im Gegensatz zu ihm, der mich von oben bis unten mustert und mich mit einem seltsamen Grinsen fragt: „Und wer sind Sie, hübsches Fräulein?“

Ich suche einen Moment nach Worten, da drängt sich eine blonde Schülerin an ihm vorbei und begrüßt mich mit einem strahlenden Lächeln. „Ach, du bist die Neue, nicht wahr? Piper?“

Der Lehrer richtet seine Krawatte, ohne mich aus den Augen zu lassen.

Ich nicke, dankbar, dass mir das Mädchen auf die Sprünge hilft. Sie stellt sich mir als Gillian vor, bei dem Mann kann ich mir nur denken, dass er mein Englischlehrer Mr. Harker sein muss. Er starrt mich an wie ein Habicht, was gut zu seiner gebogenen Nase passt, und ich halte mich an Gillian, die mich auf angenehme Art an meine Freundin Sandra erinnert. Sie trägt ihr welliges Haar offen wie sie, und in ihren Augen liegt eine unvoreingenommene Freundlichkeit.

„Soll ich dich ein bisschen rumführen?“, fragt sie mich. „Dann findest du dich besser zurecht, wenn du mit dem Unterricht anfängst!“

Ich ergreife die Gelegenheit, ohne nachzudenken, und drehe Harker den Rücken zu. Erst danach fällt mir auf, dass ich mich gar nicht verabschiedet habe. Wahrscheinlich sind meine guten Manieren auch noch in Kalifornien.

Gillian zeigt mir die Kantine und die Sportanlagen und kommt mit, als ich in der Bibliothek meine Lehrbücher abhole. Ich stelle fest, dass sie dieselben Romane liebt wie ich, und auch dass sie über diese Schule und die Stadt jedes Detail zu wissen scheint. Ich versuche, das Gespräch noch einmal auf unseren Lehrer zu lenken, aber sie übergeht meine Fragen und erzählt mir von den interessanten und den nervigen Dingen an der Schule. Ich hab das Gefühl, dass sie nicht alles sagt, was sie denkt, aber ich höre ihr zu und nicke nur, um sie nicht zu unterbrechen.

Als Letztes gehen wir zu den Schließfächern, wo wir unsere Bücher verstauen.

Ich sehe ein Foto in ihrer Schranktür hängen, einen älteren Jungen mit eisblauen Augen. Ich frage sie, ob das ihr Freund ist, aber sie druckst herum. Schnell macht sie die Tür zu.

„Vielleicht erzähle ich dir das später“, erklärt sie. Ich mache mir keine Gedanken darüber – immerhin kennt sie mich kaum –, aber weil ihr das Thema anscheinend ein bisschen peinlich ist, kommt sie plötzlich doch wieder auf unseren Lehrer zu sprechen.

„Ich kann dir über Harker kann ich dir nicht viel sagen“, meint sie fast entschuldigend. „Er ist erst seit ein paar Wochen auf der Connally High. Aber ich finde, er verdient eine Chance. Hier in der Stadt sind manche Menschen ... ein bisschen komisch.“ Sie grinst schräg.

„Ja, das habe ich schon bemerkt“, erkläre ich. Und weil ich froh bin, mit jemandem reden zu können, erzähle ich ihr, wo ich wohne, und wie meine ersten Eindrücke waren.

„Auf der Ranch von Danny Shore?“, fragt sie mit gespieltem Entsetzen. Aber über ihn scheint sie nichts zu wissen. „Meine Güte, das liegt doch total weit außerhalb ... Hast du ein Auto?“

„Nein, ich kann auch noch gar nicht fahren“, erkläre ich.

Gillian erklärt mir stolz, dass sie in zwei Wochen sechzehn wird. Sie will eine kleine Party machen und lädt mich spontan dazu ein.

Ich kann ihr gar nicht glauben, dass sie das ernst meint – außerdem denke ich immer noch über das Autofahren nach –, aber sie beteuert, dass sie sich wahnsinnig freuen würde.

„Es sind nur ein paar Leute aus der Schule da, die solltest du kennenlernen! Ach ja, und übrigens auch der geheimnisvolle Typ auf dem Foto ...“ Sie zwinkert verschwörerisch. „Wir hören Musik oder schauen uns ein paar Horrorfilme an, das wird super!“ Als sie mich erfreut angrinst, erinnert sie mich an Allie. Warum eigentlich nicht, denke ich, wenn es mir schon einmal jemand leicht macht, sollte ich das wohl auch nutzen.

Wir gehen über den Schülerparkplatz zur Straße, wo der Bus hält und wo man Gillians Geheimtipp nach ganz ausgezeichnete Muffins in einem kleinen Backshop bekommt.

Ich erkläre ihr, dass ich einen Job suche, und frage, ob sie etwas über die Ranch der Familie Davis weiß.

„Die Davis Ranch? Klar, die kennt doch jeder hier!“, meint sie überrascht. „Im Grunde haben wir es dieser Familie zu verdanken, dass unsere Stadt in der Gegend um Amarillo so bekannt ist. Sie züchten schon seit vielen Jahren erfolgreich Mustangs, gute Pferde.“ Plötzlich tut sie, als ob sie mich kritisch von oben bis unten mustern würde, dann fängt sie wieder an zu lachen. „Also wenn du kein Auto hast, solltest du zukünftig mit dem Pferd dorthin reiten! Oder hast du deine Wanderschuhe dabei?“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Krieger des Horns - Feuermond»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Krieger des Horns - Feuermond» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Krieger des Horns - Feuermond»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Krieger des Horns - Feuermond» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x