Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Feuermond

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Die Krieger des Horns - Feuermond: краткое содержание, описание и аннотация

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"Was würdest du tun, wenn du mit einem Schlag alle deine Träume verlieren könntest? Würdest du kämpfen? Würdest du sterben?"
Als Piper in die verschlafene Kleinstadt ins tiefste Texas ziehen muss, denkt sie nicht im Traum daran, wie rasant sich ihr Leben in wenigen Wochen verändern wird. Von den abergläubischen Menschen dort erfährt sie die Legende um die Krieger des Horns, die auserwählt sein sollen, die letzten Einhörner ihrer Welt vor finsteren Mächten zu bewahren – und sie selbst soll dazugehören! Erst als sie in einem Moment des Schreckens ihre eigene übernatürliche Fähigkeit entdeckt, glaubt Piper tatsächlich, dass es in ihrer Welt mehr geben muss, als sie bisher geahnt hat. Aber für ihre beste Freundin ist es da schon zu spät…
Der erste Band der vierteiligen Fantasy-Saga «Die Krieger des Horns» bildet den Auftakt einer abenteuerlichen Mission, die den Leser in eine andere Welt führt, und erzählt von tiefer Freundschaft, Liebe und Verrat – bis über den Tod hinaus!

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Die Mails mit Danny lenkten sie ab und ließen sie ganz ohne ihre Freundinnen lächeln. Plötzlich vertrockneten unsere Blumen nicht mehr aus Gleichgültigkeit, sondern aus gestresster Vergesslichkeit heraus – auch wenn das Ergebnis dasselbe war. Während ich aus dem Autofenster sehe, erinnere ich mich, wie ich immer mit der Gießkanne durchs Haus ging, während Mom mir hastig einen Kuss auf die Wange drückte, weil sie mit ihren „Mädels“ einen Film im Kino sehen wollte – Frauen, die fast alle von ihren Männern sitzengelassen worden waren oder dazu noch nicht einmal die Gelegenheit bekamen ...

Aber dann wurden aus den Mails Telefonate. Ich räumte den Geschirrspüler immer öfter alleine ein und begann, den Fernseher in meinem Zimmer lauter zu drehen, um ihr Rumgealber mit Danny nicht hören zu müssen – die Art, wie Mom übertrieben in den Hörer kicherte, machte mich krank! So aufgedreht habe ich sie sonst nur mit Marina, Rachel und Belinda gesehen, aber die wollten sie nun immer seltener mitnehmen. Sie machten ihr Mut, es „ernster“ werden zu lassen, und wahrscheinlich waren auch sie daran schuld, als Mom eines Tages den Entschluss fasste.

„Es wird dir total gefallen, Piper!“, sagt sie, während ich neben ihr im Wagen sitze und gelangweilt mit meinem Handy spiele. Ich brumme nur, aber sie lässt nicht locker. „Drei Pferde hatten sie auf der Ranch, als ich dort war! Und schau mal, hier sind überall Koppeln, ist das nicht toll?“

Ich hebe den Blick. Aber meine Mutter passiert schon den Ortseingang – der Schriftzug Coastville saust in einer halben Sekunde an mir vorüber.

Die Menschen in den Vorgärten sehen misstrauisch aus, nur kühl mustern sie unser Kennzeichen, aber trotzdem sind sie neugierig genug, um sich nicht abzuwenden. Mom winkt und lächelt, aber niemand lächelt zurück. Sie bauen Zäune um ihre Häuser – hohe, stabile Zäune, die aussehen, als wären die Nachbarshunde hier mutierte Bestien, die nachts kleine Kinder rauben ...

„Sieht nett aus“, behaupte ich eintönig und widme mich wieder meinem Spiel.

Wahrscheinlich werden wir nie richtig dazugehören. Warum auch, wir sind die Leute aus der Stadt, die Zugezogenen, die nicht wissen, wie es hier läuft. Aber ich kann es mir vorstellen. Meine Mom lebt glücklich bis ans Lebensende und ich bleibe ewig „das Mädchen aus Kalifornien“.

„Oh, da ist deine Schule!“, ruft sie begeistert. Mein Blick bleibt an einem Gebäude hängen, das so groß ist, dass es wahrscheinlich die Schüler im Umkreis von vierzig Meilen beherbergen könnte.

„Wow, und das in der Einöde“, murmele ich. Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich noch einen Tag frei habe und hier erst einmal nicht hin muss. Der Gedanke daran, mich vor der neuen Klasse vorstellen zu müssen, macht mir Bauchschmerzen. Aber Moms gute Laune kann er nicht trüben.

„Vielleicht können wir morgen zusammen hingehen“, überlegt sie, „dich vorstellen und deinen Stundenplan abholen, was meinst du?“

Ich zucke mit den Schultern. Um vom Thema abzulenken frage ich: „Und wo sind jetzt die Pferde, die du mir versprochen hast?“

Sie lacht und ihre roten Locken wippen. Wenn sie lacht, sieht sie aus wie Julia Roberts, hat Sandra einmal zu mir gesagt. Sie war meine beste Freundin und hatte selber Locken. Mir wollte sie auch ständig welche einreden, aber ich habe mich immer gewehrt. Und das, obwohl ich meine glatten dunklen Haare von meinem Vater geerbt habe, von dem ich eigentlich nichts mehr wissen will. Vielleicht trage ich sie gerade deswegen, um ihn nie zu vergessen, als eine Art Mahnung. Und manchmal glaube ich, ich erinnere auch meine Mutter an ihn.

„Gleich wirst du sie sehen!“, kündigt Mom an und reißt mich aus meinen Gedanken.

„Sind wir denn endlich da?“

„Es ist nicht mehr weit, da drüben ist schon der Friedhof. Wir müssen nur noch diese Straße hier rauf.“

Es ist die Cemetery Road, von der sie spricht, ich habe vorhin das Straßenschild gelesen. Aber Mom achtet natürlich nicht auf solche Kleinigkeiten. Na das passt ja gut zu meiner Stimmung, denke ich ironisch. Fühl dich wie zu Hause, Piper! Und mach die Gruft zu, es zieht!

Auf der linken Seite zweigt eine lange Einfahrt zu einer Ranch ab, eine ganze Herde Pferde grast auf der riesigen Koppel. Ich frage mich, ob das echte Mustangs sind ...

„Das ist es! Wir sind da!“

Mom deutet auf ein heruntergekommenes Anwesen rechts vor uns, und ich spüre förmlich, wie die Last der Fahrt von ihr abfällt. Unterwegs haben wir in Arizona und New Mexico übernachtet – trotzdem klemmt sie schon wieder seit fünf Stunden hinter dem Lenkrad, ihre Bluse ist zerknittert und das Make-up vom Schweiß zerlaufen.

Als ich aus der Tür springe, strecke ich meine schmerzenden Glieder und versuche dabei, mich unauffällig umzusehen. Der Stall ist winzig und heruntergekommen, von den Zäunen blättert die Farbe und das Haus sieht aus, als müsste ich darin meinen Kopf einziehen, um mich nicht an der Decke zu stoßen.

Mom hupt wie verrückt, während sie mit einer Hand unbeholfen ihre Haare richtet, und aus der Scheune kommt ein kräftiger Mann, der sich die Finger an einem Lappen abwischt, als er auf uns zu schlendert.

„Hallo, ich bin Oliver“, sagt er grinsend und streckt uns die Hand entgegen. Mom zögert einen Moment zu lang, als sie sieht, wie schmutzig er ist, aber ich schüttele sie energisch und stelle mich vor. „Piper, von dir habe ich schon viel gehört!“, behauptet er fröhlich.

„Ach so?“, frage ich. Mein Blick springt zu meiner Mutter.

Aber bevor Oliver antworten kann, wirbelt eine kleine, vor Freude kreischende Frau aus dem Haus und fällt meiner Mom überschwänglich um den Hals. Der Mann, der ihr folgt, mustert mich mit einem Ausdruck, den ich nicht deuten kann, aber ich erkenne sofort das Gesicht, das in letzter Zeit eingerahmt bei uns im Esszimmer stand: Danny.

Ich stelle fest, dass Mom bei ihren Schwärmereien etwas übertrieben hat – vielleicht war der Blick durch ihre rosa Brille aber auch etwas verklärt. Seine Muskeln, die von der Rancharbeit kommen, sind schmal und sehnig, und er ist mindestens einen Kopf kleiner als ich ihn mir vorgestellt habe. Sein Haar ist fast bis zum Ansatz gefärbt und inzwischen deutlich grauer. Das Gel darin lässt es nur im ersten Moment aussehen, als wäre es nass vom Schweiß. Und obwohl er geschäftig mit einem Soßenlöffel hantiert, als hätte er eigentlich gar keine Zeit für uns, ist sein Shirt makellos weiß.

„Mein Schatz“, sagt er zu Mom, und mir kommt es vor, als ob er mich absichtlich übergeht. „Die Fahrt war sicher anstrengend! Aber ich habe eine tolle Überraschung: Ich habe etwas für dich gekocht!“ Er reißt sie aus den Armen der kleinen Frau, die sich nun mir widmet.

„Hallo Piper, wie schön, dass du bei uns bist! Ich bin Allie, Dannys Schwester.“ Ich will auch ihr die Hand geben, aber sie schließt mich strahlend in die Arme. „Oliver ist mein Mann“, sprudelt sie los, „wir führen die Ranch alle zusammen und züchten verschiedene Arten Rinder, die wir dann an die Konzerne im Norden verkaufen. Das läuft eigentlich gar nicht so schlecht, nicht wahr, Danny? Piper wird es doch bestimmt gefallen, hier auf dem Land, mit den Pferden und so weiter ...“

Erst jetzt scheint er sich an mich zu erinnern.

„Ach, Piper!“, sagt Danny überrascht und dreht sich zu mir herum, ohne Mom loszulassen. Sein Gesicht ist zu einer freudigen Maske geworden, mit weit hochgezogenen Brauen und einem Lächeln, das seine Augen nicht erreicht.

„Hallo“, sage ich möglichst neutral, aber zu mehr kann ich mich nicht durchringen. Die Hand kann er mir ohnehin nicht geben, da er in der einen den Löffel und in der anderen Mom hat.

Während er sie nach der Fahrt ausfragt, schiebt er sie ins Haus und erklärt, dass sie sich erst einmal ordentlich ausruhen soll ... Einen Augenblick später stehe ich allein da.

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