Karin Spieker - Im Bann der Quelle

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Die magische Quelle sorgt dafür, dass Luise und ihre Freunde alles haben können, was sie sich wünschen. Aber dafür zahlen sie einen hohen Preis: Der Rat von Südental regelt das Leben aller Dorfbewohner. Freundschaften außerhalb Südentals sind streng verboten. Und niemand darf Südental den Rücken kehren. Mysteriöse Todesfälle ereignen sich, wann immer jemand die Regeln der Quelle missachtet. Luise passt sich an – bis ein Neuer an ihre Schule kommt: Leander. Versehentlich liest sie seine Gedanken und auf einmal schlägt ihr Herz Purzelbäume. Sie muss sich entscheiden: zwischen dem Leben, das sie kennt, und ihrer großen Liebe… Luxus oder Freiheit – was würdest du wählen?
(aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Romans «Das Geheimnis der Quelle» von Karin Marold)

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„In den falschen Jungen? Wen meinst du damit? Ist er schon vergeben? Wer ist es denn?“ Neugierig sah sie mich an.

„Er ist kein Südentaler“, sagte ich kurz und ein wenig trotzig.

„Oh, Luise!“ Meine Mutter stellte das Wasser ab und drehte sich zu mir um. In ihrem Gesicht mischten sich Mitleid, Sorge und eine gehörige Portion Entschlossenheit. „Luise, dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen … Du kennst die Regeln.“

„Ich weiß!“, fiel ich ihr angriffslustig ins Wort. „Südental den Südentalern. Glaub mir, dass ist mir vollkommen klar. Wenn du es genau wissen willst: Er hat mich heute gefragt, ob ich mich Montag in der Pause wieder mit ihm unterhalten will und ich habe nein gesagt, obwohl ich es nur allzu gern gewollt hätte!“

„Gut!“ Die Erleichterung war deutlich hörbar. „Ich fände es furchtbar, wenn du dein Herz an einen Fremden hängen würdest, Luise!“

„Warum? Weil ich dann keine brave Jüngerin der Quelle mehr wäre, so wie ihr?“

„Nein! ‚Brave Jüngerin der Quelle’ – so ein Quatsch, Kleines! Nein, weil es viel zu gefährlich für dich wäre, mit einem Fremden gesehen zu werden.“

„Aber viele Südentaler haben Bekanntschaften nach außen!“

Eine steile Falte bildete sich auf der Stirn meiner Mutter. „Tu doch nicht so, also wüsstest du nicht, worum es hier geht! Oberflächliche Bekanntschaften, ja, die werden geduldet, die sind ungefährlich für die Gemeinschaft. Liebesbeziehungen hingegen …“

„Jaja, ich weiß, diese ganzen Verbote hängen mir zum Hals heraus!“

Angriffslustig funkelte ich meine Mutter an. Es war absurd: Ich wusste genau, dass nicht sie es war, die die Regeln machte, aber ich wollte einfach auf jemanden sauer sein und sie war gerade da.

„Vielleicht probiere ich einfach mal aus, was passiert. Vielleicht verabrede ich mich am Montag doch mit ihm.“ Jetzt wollte ich meine Mutter provozieren, schließlich war ich ein Teenager und wenigstens von Zeit zu Zeit wollte ich mich auch mal wie einer benehmen! „Vielleicht frage ich auch einfach mal Sina, was sie von ihm hält.“ Lauernd sah ich meine Mutter an.

Es funktionierte. Die Falte auf ihrer Stirn wurde noch steiler und sie stemmte die Hände in die Hüften. Prima! Ein Streit würde mich ganz herrlich von meinem Leander-Elend ablenken. Aber von einem Moment auf den anderen fiel die Haltung meiner Mutter in sich zusammen. Sie ließ ihre Hände sinken, öffnete den Mund, schloss ihn wieder und sagte schließlich: „Sarah Feldmann ist tot.“

Bumm! Was für eine heimtückische Bombe!

Meine Mutter sah erschrocken aus. „Entschuldige.“ Sie nahm mich in den Arm. „Die Pferde sind mit mir durchgegangen. Ich hätte dir das schonender beibringen müssen.“

Mir traten Tränen in die Augen, die kurz darauf zu laufen begannen. Die arme Sarah! Ich hatte letzte Woche noch mit ihr gesprochen! Letzte Woche, als ihr Freund – oder sogar Verlobter - noch gelebt hatte. Als sie selbst noch gelebt hatte. Nichts Aufregendes, wir hatten einander gegrüßt und zwei Sätze über das Wetter gewechselt. Dennoch. Sie hatte so … gut gelaunt und quicklebendig gewirkt. Ich schluchzte kurz auf.

„Was ist passiert?“

Meine Mutter schob mich sanft ins Wohnzimmer und auf die Couch.

„Ich weiß es nicht genau, ich weiß nur das, was ich von den Schreckenbergs eben gehört habe. Es sieht wohl so aus, als sei sie heute Morgen die Kellertreppe runtergefallen.“

„Oh Gott, die Arme!“ Ich schluchzte wieder ein bisschen lauter, als ich mir Sarah vorstellte, wie sie am Fuß der Kellertreppe lag, über und über mit blauen Flecken bedeckt. „Erst ihr Freund, dann sie … Hat sie sich das Genick gebrochen?“, flüsterte ich.

Meine Mutter nickte. „Vermutlich.“

„Aber du warst ganz normal eben, als ich runter kam. Sogar ganz gut gelaunt!“

„Nun“, sie zögerte lange, bevor sie weiter sprach, „mich hat ihr Tod nicht wirklich überrascht. Es lief darauf hinaus, irgendwie. Ich lebe schon länger in Südental als du.“

„Was willst du damit sagen?“

Meine Mutter antwortete langsam. „Sarah Feldmann hat die Quelle verraten, indem sie sich mit einem Fremden einließ und Südental verlassen wollte. Und jetzt ist sie tot. Das ist alles, was ich sage.“ Sie klang erschreckend normal.

„Willst du damit andeuten, die Quelle sei … böse?“ Meine Schluchzer verebbten langsam angesichts dieser neuen, unfassbaren Entwicklung unseres Gesprächs.

„Nein, das glaube ich nicht. Die Quelle verleiht die Gabe, mehr nicht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht gefühlt, dass irgendetwas Bösartiges von dem Wasser ausgeht. Nicht von der Quelle. Nie. Der Rat allerdings …“, meine Mutter verstummte.

Sie sah sich hektisch um, dann ging sie zum Fenster, vergewisserte sich, dass es fest verschlossen war und überprüfte ebenso die Küchentür. Sie zog einen Stuhl zu mir ans Sofa, setzte sich mir direkt gegenüber, Knie an Knie, und legte mir die Hände auf die Beine.

Dann beugte sie sich vor und begann zu sprechen. „Ich denke, dass unser Bürgermeister mehr über den Unfall von heute Morgen weiß.“

Mit weitaufgerissenen Augen starrte ich sie an. „Moment mal! Du behauptest, dass Sinas Vater hinter Sarahs Tod steckt?“

„Ich glaube es nicht, ich weiß es. Er hat sich die Hände bestimmt nicht selbst schmutzig gemacht, aber irgendwen wird er schon gefunden haben, der … Das arme, arme Ding.“

„Woher weißt du das? Wie kommst du darauf?“

Meine Mutter seufzte tief und presste ihre Handflächen gegen den Kopf, als wollte sie einen schlimmen Anfall von Migräne lindern. „Nun gut. Ich habe dir wahrscheinlich jetzt schon zu viel erzählt. Luise. Was ich dir jetzt erzähle, darfst du niemals – ich betone: niemals! – irgendjemandem erzählen. Wenn die folgende Geschichte den falschen Leuten zu Ohren kommt, sind wir womöglich alle in Gefahr. Dein Vater weiß Bescheid und sonst niemand! Ist das klar? Versprichst du mir zu schweigen?“

Aufgeregt nickte ich. Es sah meiner Mutter überhaupt nicht ähnlich, so in Wallung zu geraten. Normalerweise war sie ein sehr ruhiger und beherrschter Mensch. Sie machte mir Angst!

„Gut. Ich vertraue dir. Erinnerst du dich vielleicht noch an die Familie Hermann?“

Die Hermanns … Ich überlegte kurz. Es gab niemanden dieses Namens in Südental. Dann fiel es mir ein. „War das nicht dieser furchtbare Unfall? Als ich noch klein war? Wo die ganze Familie mit dem Auto verunglückt ist? Und alle waren tot?“

„Mutter, Vater und zwei Kinder, ja. Genau diese Hermanns meine ich. Ich habe dir das damals nicht erzählt, warum ein Kind unnötig aufregen, dachte ich, aber die Hermanns hatten geplant, Südental zu verlassen, das ganze Dorf wusste davon. Sie, Rita Hermann, wollte sich der Macht der Quelle entziehen, sie fand, dass wir hier im Dorf zu abgeschottet leben. Keiner hat sich gewundert, als die Familie die Gabe verlor, kurz nachdem ihr Entschluss bekannt geworden war. Am Abend vor der Unfallnacht war ich zufällig im Garten der Hermanns. Rita hatte damals herrliche Himbeersträucher und sie hatte mir erlaubt, einen davon abzuernten. Die Hermanns hatten an diesem Abend einen Gast von außerhalb, gegen die ausdrückliche Empfehlung des Rates! Er saß auf der Terrasse. Plötzlich, ich kniete gerade zwischen den Sträuchern, tauchte Bernd Henke durch das Gartentor auf. Bernd begrüßte den Gast, sah sich gründlich im Garten um und warf auch einen Blick in die Nachbargärten, es war purer Zufall, dass er mich nicht entdeckt hat. Dann setzte er sich zu dem Fremden auf die Terrasse. Ich weiß nicht, warum ich mich nicht bemerkbar gemacht habe, aber ich tat es eben nicht. Bernd fing an zu plaudern, über das Wetter, den Garten. Dann plötzlich veränderte sich das Gesicht des Fremden. Er bekam den typischen, gelenkten Blick. Ganz leere Augen. Ganz entspannte Gesichtszüge. Und dann murmelte Bernd etwas, mehrere Sätze lang, und es klang nicht nett. Verstanden habe ich nur die Worte: ‚Die Hermanns werden unser Geheimnis nicht verraten‘.“

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