Karin Spieker - Im Bann der Quelle

Здесь есть возможность читать онлайн «Karin Spieker - Im Bann der Quelle» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Im Bann der Quelle: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Im Bann der Quelle»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die magische Quelle sorgt dafür, dass Luise und ihre Freunde alles haben können, was sie sich wünschen. Aber dafür zahlen sie einen hohen Preis: Der Rat von Südental regelt das Leben aller Dorfbewohner. Freundschaften außerhalb Südentals sind streng verboten. Und niemand darf Südental den Rücken kehren. Mysteriöse Todesfälle ereignen sich, wann immer jemand die Regeln der Quelle missachtet. Luise passt sich an – bis ein Neuer an ihre Schule kommt: Leander. Versehentlich liest sie seine Gedanken und auf einmal schlägt ihr Herz Purzelbäume. Sie muss sich entscheiden: zwischen dem Leben, das sie kennt, und ihrer großen Liebe… Luxus oder Freiheit – was würdest du wählen?
(aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Romans «Das Geheimnis der Quelle» von Karin Marold)

Im Bann der Quelle — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Im Bann der Quelle», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Sicher. Es leben viele Leute im Dorf, die nicht in Südental geboren sind. Alle diese Zugezogenen haben aber zwei Dinge gemeinsam: Sie haben außerhalb von Südental keine Familie und sie waren hundertprozentig bereit, sich unserer Dorfgemeinschaft anzuschließen und nach unseren Regeln zu leben. Sie alle sind lange Zeit vom Rat gründlich gelesen worden, bevor die Beziehungen enger wurden. Und das Wichtigste: Sie waren einverstanden, alle Brücken nach außen abzubrechen.“

Immer wieder schob sich die Szene von heute Morgen vor mein inneres Auge. Ja, gestand ich mir ein, gegen alle Regeln wollte ich diesen Fremden näher kennenlernen. Und ich war nicht sicher, ob meine Vernunft auf Dauer gegen diesen Wunsch gewinnen würde.

5.

Am nächsten Morgen konnte ich das Klingeln zur ersten großen Pause kaum erwarten. Mir war ausnahmsweise gleichgültig, worum es in Mathe ging, obwohl das sonst eins meiner Lieblingsfächer war. Ich konnte nur an die fremden Gedanken von gestern Vormittag denken. Wenn ich ehrlich war, dachte ich auch ganz kräftig an den dazugehörigen Jungen und seine dunklen Augen, in denen sich so deutlich seine Gefühle gespiegelt hatten.

Würde er heute wieder da sein? Hatte mich das überhaupt zu interessieren?

Hatte es natürlich nicht.

Sei nicht albern Luise, konzentrier dich auf den Stoff, nächste Woche schreibst du eine Arbeit und wenn du dann keine Gedanken lesen möchtest, solltest du jetzt besser aufpassen!

Aber egal, wie gut ich mir zuredete: Ich konnte nicht verhindern, dass mein Herz bis zum Hals schlug, als es nach der Mathestunde klingelte.

„Geh schon mal runter, ich muss noch schnell für kleine Mädchen!“, behauptete ich Sina gegenüber. Ich war heilfroh, dass sie mir glaubte und mit Johanna, Kim und Alina verschwand. Auf der Toilette rückte ich mein Top gerade, bürstete hektisch meine Haare und trug sogar ein wenig farbloses Lipgloss auf. Sehr, sehr untypische Handlungen für mich, hoffentlich bemerkten die anderen nichts! Dann machte ich mich mit immer noch klopfendem Herzen auf den Weg nach unten.

Ich sah ihn sofort, als ich aus dem Schulgebäude hinaus ins Freie trat. Er stand mit seinen Klassenkameraden unter der alten Kastanie, genau wie gestern. Aber heute sah er kein bisschen düster aus, im Gegenteil, gerade lachte er über irgendetwas, das sein Nebenmann zu ihm gesagt hatte. Lachend sah er fast noch besser aus, stellte ich nervös fest.

Eigentlich hatte ich ihn in Gedanken ja „Der dunkle Fremde“ getauft. Sollte ich das noch mal überdenken? Ihn „Der fröhliche Fremde“ nennen, bis ich endlich seinen Namen herausgekriegt hatte? Nein, „Der dunkle Fremde“ klang eindeutig romantischer, mehr nach Romanheld. Da konnte er lachen, so viel er wollte.

Ich löste mühsam den Blick von meinem romantischen Helden, ging hinüber zu Sina und den anderen und klinkte mich in die Unterhaltung ein. Nach wenigen Sätzen fühlte sich alles ganz normal an, mein Herzschlag beruhigte sich wieder. Kim erzählte von einer Party, auf der sie am Wochenende gewesen war: total viele Leute, total süße Jungs, auch welche aus der Oberstufe, total viel Alkohol, ehrlich. Prompt sah Sina wütend aus, was ich verstand. Wenn andere von Partys erzählten, wallte auch in mir der Neid auf.

Partys waren für die Südentaler Jugend völlig tabu, denn die Kombination aus Alkohol und durchdrehenden Hormonen wurde von den Erwachsenen als äußerste Bedrohung für das kollektive Geheimnis betrachtet.

Sina ließ sich nicht einen Millimeter auf Kims Bericht ein. Stattdessen prahlte sie mit unseren regelmäßigen Südentaler Open-Air-Kinoabenden, sobald Kim verstummte. „Eine riesige Leinwand und jede Menge Sitz- und Kuschelkissen auf dem Rasen. Irre romantisch, das Ganze!“ Alina und Kim machten dann auch prompt „Oh!“ und „Ah!“ und Sina lächelte zufrieden.

Kurz darauf zog Johanna Sina am Ärmel. „Rauchen wir noch eine?“, wollte sie wissen.

Natürlich. Auch das noch. Neuerdings rauchten Johanna und Sina heimlich hinter der Schule und taten so, als wäre Rauchen nicht extrem dämlich und ungesund, sondern cool und erwachsen. Wirklich, manchmal war mir Sina so fern, als wären wir auf verschiedenen Planeten aufgewachsen.

Kaum waren Johanna und Sina abgezogen, erzählte Kim wieder von ihrer Party. Diesmal gab es keine Sina, die ihre Geschichte abblockte, und so kam Kim recht schnell auf das einzig interessante Detail zu sprechen: Sie hatte am Samstag einen Jungen kennengelernt und die beiden hatten ihre Nummern getauscht. Und bisher hatte sie nichts davon erzählen wollen, weil sie sich nicht sicher gewesen war, ob er überhaupt an ihr interessiert war. Aber gestern, da habe er sie angeschrieben und um ein Date gebeten. Eis essen, heute Nachmittag.

„Oh, wie klasse!“, ich lächelte sie warm an. „Wer ist es denn? Ist er hier auf unserer Schule?“

Kim lächelte zurück. Ihre Wangen röteten sich und sie nickte. „Ja. Wartet, ich zeige ihn euch. Seht ihr die Jungs da hinten, beim Baum? Die Elfer?“

Was für eine Frage! Ich war regelrecht fixiert auf die Elfer beim Baum! „Seht ihr den Typen mit dem roten T-Shirt? Den mit der Brille, der ein bisschen aussieht wie Harry Potter?“

Klar sah ich den, er stand direkt neben meinem dunklen Fremden. Ich hatte ihn schon öfter gesehen, er sah wirklich ein bisschen aus wie der berühmte Zauberer mit seiner runden, prägnanten Brille. „Der ist es, das ist Patrick!“ Sie lächelte glücklich. „Süß, oder? Und der Typ daneben, der Dunkelhaarige, mit dem war er auf der Party. Ist auch ganz süß, nicht?“

Ich nickte, vielleicht etwas zu enthusiastisch.

Kim plapperte zum Glück unbeirrt weiter. „Aber er hat einen komischen Namen – Leander heißt er.“

Alina kicherte.

Mein Herz nahm wieder an Fahrt auf, während wir zu den beiden hinüber sahen. Leander also. Ich fand den Namen schön. Leander, das war ein Name aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt. Romantisch und traurig zugleich. Sehr passend für meinen düsteren Romanhelden.

„Und?“ Ich bemühte mich, einigermaßen gleichgültig zu klingen, dabei interessierte mich brennend, was Kim über Leander wusste. „Dieser Leander – der ist neu an unserer Schule, oder?“

Kim nickte, sah dabei aber nur Harry Potter an. „Glaube schon. Ich hab mich nicht allzu viel mit ihm unterhalten, schließlich stand Patrick direkt daneben!“ Sie kicherte glücklich. „Aber – doch, du hast Recht. Er hat erzählt, dass er gerade erst mit seiner Mutter hergezogen ist. Hat vorher in der Nähe von Köln gewohnt. Seine Eltern haben sich scheiden lassen, glaube ich …“

Hatte ich also richtig gelegen.

Armer Leander. In unserem Alter bildet man sich gerne ein, dass man seine Eltern nicht mehr braucht. Wenn sie dann aber plötzlich nicht mehr beide ständig zur Verfügung stehen, merkt man wahrscheinlich schnell, wie sehr man doch noch an ihnen hängt. Zumindest schien Leander in seiner Stufe schnell Anschluss gefunden zu haben, tröstete ich mich über meine Welle von Mitleid hinweg.

Kim starrte weiterhin hinüber zu den Elfern und endlich bemerkte ihr Patrick sie. Er stieß Leander mit dem Ellbogen an und ich sah die beiden kurz tuscheln. Dann kamen sie zu uns hinüber, Patrick mit einem breiten, Leander mit einem angedeuteten Lächeln im Gesicht, das bei mir sofort nervöses Herzrasen auslöste.

Kim und Patrick begrüßten einander etwas verlegen, aber begeistert. Ich sah konzentriert zu Boden und ließ meine Haare über meine verdächtig warmen Wangen fallen. Normalerweise bin ich überhaupt nicht schüchtern, im Gegenteil, aber über Leander wusste ich schon zu viel, als dass ich ihm unbefangen hätte entgegenstrahlen können. Das „Wow!“ von gestern – war das erst gestern gewesen? – stand laut und bedeutsam zwischen uns. Und er wusste es nicht einmal! Was für eine absurde Situation.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Im Bann der Quelle»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Im Bann der Quelle» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Im Bann der Quelle»

Обсуждение, отзывы о книге «Im Bann der Quelle» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x