Sheyla McLane - Die Rache des Mondes

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Das Volk von Peiramos kann aufatmen – nach Jahrhunderten der Tyrannei herrscht endlich Frieden. Für die zehnjährige Estana sind die Trümmer der Schreckensherrschaft nur ein aufregender Spielplatz voller Rätsel, die gelüftet werden wollen: Welches Geheimis versteckt sich in der verlassenen Burg? Warum verschwand Estanas Mutter kurz nach ihrer Geburt? Und welcher böse Geist lebt in dem Amulett, vor dem alle so große Angst zu haben scheinen?
Plötzlich werden die Reliquien dunkler Magie wieder lebendig, Raben beginnen zu sprechen und Estana gerät zwischen die Fronten eines Kampfes, der nicht nur ihre Familie, sondern das gesamte Land bedroht.
Vor zehn Jahren stahl ein einfaches Bauernmädchen der Mondgöttin Trivia deren wertvollsten Schatz. Nun ist die Göttin gekommen, um zurück zu erobern, was ihr gehört. Und ihr Zorn kennt keine Grenzen…
Die Abenteuer um Seynako & Peiramos wenden sich ihrem Finale zu! Um das Spektakel ganz genießen zu können, ist es hilfreich, zuerst Teil 1 «Die Sonne über Seynako» zu lesen. Triff Deine Lieblingscharaktere wieder und entdecke neue Orte in einer fantastischen Welt. Können Deine Verbündeten auf Dich zählen?

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Diesmal sorgte Estana sich nicht um die Süßigkeiten, die ihr womöglich entgingen. Tallulahs Stimme erklang in ihren Gedanken: „Etwas geschieht, Estana. Ich kann es mir nicht erklären.“

„Was meinst du?“ Sie empfing ein Bild, als blicke sie einen Herzschlag lang durch Tallulahs Augen. Sie saß auf dem Dachgiebel der Villa und spähte über die Dächer der Stadt. Etwas näherte sich aus der Ferne, ein winziger Punkt am Horizont, in der Dunkelheit war er selbst für einen Raben schwer auszumachen, doch sie spürte ihn deutlich. Er besaß eine Aura, die weit stärker war als die eines Menschen, und noch etwas kam Estana verdächtig vor.

„Fühlst du es auch?“, fragte sie in Gedanken.

„Was immer es ist, es scheint zweigeteilt zu sein“, antwortete Tallulah. „Als wären es zwei Wesen. Aber alles, was ich sehe, ist…“

Nun erschien wie ein Blitzlicht vor Estanas innerem Auge ein Bild aus Tallulahs Erinnerung. Sie flog ganz nah über den Ankömmling hinweg. Es war ein Tier, das zielsicher Kurs auf die Stadt der Ritter von Donovon nahm. In seiner Nähe verstärkte sich das unterschwellige Vibrieren, das Estana bereits beim ersten Blick wahrgenommen hatte. Tallulah behielt recht, hier lagen zwei Mächte Wange an Wange, einander nah, doch eindeutig unterscheidbar, als ob sie sich umarmten.

Dabei hätte ein Außenstehender in ihnen nicht mehr gesehen als eine schwarze Ziege, die dem Raben nachblickte, der über ihr flog.

Kapitel 4

Das Wesen wartete auf sie, als sie vom Fest heimkamen. Sie waren noch meterweit von Blairs Haus entfernt, als die beiden Gesichter Estana anblickten.

Sie erlebte es nicht zum ersten Mal, das gegenseitige Abtasten und Umkreisen, das ohne eine körperliche Regung stattfand. Lancelot hatte es bei ihrer ersten Begegnung getan. Es reichte, beisammen zu sitzen oder sich gegenüber zu stehen, nah genug, um geistigen Kontakt herstellen zu können. Diese Art der Berührung reichte tiefer, war ehrlicher als jeder Dialog. Auf diese Weise sprach sie mit Raben und auch mit anderen Tieren, wenn die es zuließen.

Das hier aber war größer und listiger als selbst die Ältesten und Erfahrensten unter den Raben, imposanter selbst als Lancelot – wobei kein Mensch außer Estana den schmalbrüstigen Rabenzüchter mit Größe assoziierte.

Sie klammerte sich an die Hand ihres Vaters und versicherte sich, dass Tallulah in der Nähe war.

Blairs Daumen rieb zärtlich über die kleine Hand in seiner. „Was ist denn?“ Er ahnte nichts von der schwarzen Ziege mit den zwei Gesichtern. Wie alle normalen Menschen ließ er den Moment der ersten Begegnung verstreichen, unbemerkt und ungenutzt.

„Schau, wir sind da“, sagte er, um sie zu beruhigen.

Estana brachte keinen Ton heraus. Würde er eine Erklärung verlangen, wenn sie ihn zurückhielt, konnte er überhaupt glauben, was für sie längst Gewissheit war? Obwohl er um ihre Gabe wusste, hatte sie zu oft erlebt, dass er ihre für seine Begriffe unerklärlichen Anwandlungen überging. Er verstand sie nicht, weil er nicht das sehen konnte, was sie sah.

Sie biss sich auf die Unterlippe und hielt die Luft an, um nicht zu weinen. Tränen passten nicht zu ihr, das hatte Lada einmal gesagt. Die Worte dieser schönen Frau, die von jedermann begehrt wurde, und die Art wie sie es sagte, hatten sich tief in Estanas Gedächtnis verwurzelt. So wenig Sympathie sie mit der Kokotte verband, so sehr bewunderte Estana die Perfektion, mit der alles an Lada zusammenspielte. Sie hätte blind und obendrein vollkommen zurückgeblieben sein müssen, um sich ihrer Wirkung zu entziehen und dabei zu übersehen, wie Männer auf sie reagierten. Männer wie ihr Vater.

Arglos öffnete Blair die Tür.

„Um zu verhindern, dass wir aneinandergeraten…“, begrüßte eine fremde Stimme sie, als sie eintraten. Blitzschnell war Blair vor seine Tochter und griff nach dem Waffengurt mit dem Schwert, das er von innen an den Türrahmen gelehnt zurückgelassen hatte. Es war nicht da. Er verfluchte sich für seinen Leichtsinn. Andererseits tat Lada gut daran, die Ritter dazu aufzufordern, ihre Waffen daheim zu lassen, wenn sie das Fest besuchten. Allein die Auseinandersetzung mit Urden hätte sonst zu einem handfesten Kampf ausufern können.

„Um zu verhindern, dass wir aneinandergeraten“, wiederholte die näselnde Männerstimme, „habe ich Eure Waffe an einem sicheren Ort verwahrt.“

Ein Streichholz flammte zischend auf, ein Fleck im Dunkeln, und entzündete die Öllampe auf dem Esstisch. Ihr Schein fiel auf ein bärtiges Gesicht und einen stämmigen Brustkorb, der Rest des Besuchers blieb unsichtbar.

„Deutet mein Eindringen nicht falsch. Ich nahm mir die Freiheit nur aus dem Grund, da Ihr es abgelehnt hättet, mich einzulassen, wenn ich Euch die Wahl zugestanden hätte.“

Zu Recht, dachte Estana. Trotz dem ihr Vater sie mit seinem Körper abschirmte, um sie zu schützen, erkannte sie den ungebetenen Gast. Sein Ton erinnerte sogar entfernt an das tiefe Meckern eines Ziegenbocks, sein schwarzer Bart besaß die gleiche Farbe wie sein Fell, wenn er die Gestalt des Tieres wählte.

Sie war vorher noch nie einem Gestaltenwandler begegnet, hatte nicht einmal die Existenz dieser Geschöpfe erahnt. Dennoch war es nach allem, was Tallulah ihr gezeigt hatte, leicht, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

„Schließt die Tür und setzt Euch zu mir“, sagte der Fremde bestimmt genug, um keinen Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass es sich nicht um eine Bitte handelte.

„Wer seid Ihr?“, fragte Blair. Als er der Aufforderung des Fremden nicht sofort nachkam, krachte die Tür hinter ihnen zu, als habe ein Windstoß sie ins Schloss geworfen und die Flamme der Öllampe flackerte auf, gleißender als Estana es jemals erlebt hatte.

„Man nennt mich Pooka“, antwortete er. „Und es beliebt mir ganz und gar nicht, mich in der Menschenwelt aufzuhalten, das dürft Ihr annehmen. Kommen wir darum gleich zum Punkt, Blair von Donovon. Wenn Ihr nun endlich die Güte besäßet, näher zu treten.“

Er schwenkte etwas an einer Kette, das im Licht der Lampe funkelte. Und nun durchschaute Estana, wo das zweite Gesicht, die zweite Präsenz herrührte, die Tallulah und sie wahrgenommen hatten. Der Gestaltenwandler musste das Schmuckstück eng bei sich getragen haben, sodass ihre Felder nahezu verschmolzen. Sie sandte die Erkenntnis hinaus, wo Tallulah noch immer wachte.

„Er kann die Form einer Ziege annehmen. Und er trägt etwas bei sich, das eine eigene Aura besitzt, viel bedrohlicher als seine. Einen Gegenstand.“

„Das kann ich mir nicht vorstellen“, erfolgte prompt Tallulahs Resonanz. „Aber wenn du es selbst ohne Zweifel vor dir siehst, muss es wohl wahr sein.“

„Ohne Zweifel“, bestätigte Estana.

„Lauf zu Ivar“, sagte Blair, ohne seine Tochter anzublicken. „Na los.“

Doch als Estana sich im Schutze seines Schattens aus der Haustür stehlen wollte, war diese auf unerklärliche Weise verschlossen.

„Es ist weder in meinem noch in Eurem Interesse, dass jemand von unserer Unterredung erfährt“, näselte der Fremde. „Leider ist schon viel zu viel über die Art meines Besuches bekannt geworden.“ Er bedachte Estana mit einem Blick. „Die Raben werden es von den Dächern schreien. Dennoch muss ich Eure Hilfe in Anspruch nehmen.“

„Unsere Hilfe?“ Beschützend legte Blair eine Hand auf Estanas Hüfte und verstärkte mit den Fingerkuppen kaum merklich den Druck gegen das Heft des Dolches, den sie an einem Lederriemen um den Oberschenkel trug, unsichtbar unter dem Rock ihres Kleides. Die Klinge war so kurz, dass sie sich nicht einmal zum Zerteilen von Äpfeln eignete. Nichtsdestotrotz war sie scharf und konnte dem Ziegenmann beträchtlichen Schaden zufügen, wenn Estana sie schnell genug erreichte und an der richtigen Körperstelle ansetzte.

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