Sheyla McLane - Die Rache des Mondes

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Das Volk von Peiramos kann aufatmen – nach Jahrhunderten der Tyrannei herrscht endlich Frieden. Für die zehnjährige Estana sind die Trümmer der Schreckensherrschaft nur ein aufregender Spielplatz voller Rätsel, die gelüftet werden wollen: Welches Geheimis versteckt sich in der verlassenen Burg? Warum verschwand Estanas Mutter kurz nach ihrer Geburt? Und welcher böse Geist lebt in dem Amulett, vor dem alle so große Angst zu haben scheinen?
Plötzlich werden die Reliquien dunkler Magie wieder lebendig, Raben beginnen zu sprechen und Estana gerät zwischen die Fronten eines Kampfes, der nicht nur ihre Familie, sondern das gesamte Land bedroht.
Vor zehn Jahren stahl ein einfaches Bauernmädchen der Mondgöttin Trivia deren wertvollsten Schatz. Nun ist die Göttin gekommen, um zurück zu erobern, was ihr gehört. Und ihr Zorn kennt keine Grenzen…
Die Abenteuer um Seynako & Peiramos wenden sich ihrem Finale zu! Um das Spektakel ganz genießen zu können, ist es hilfreich, zuerst Teil 1 «Die Sonne über Seynako» zu lesen. Triff Deine Lieblingscharaktere wieder und entdecke neue Orte in einer fantastischen Welt. Können Deine Verbündeten auf Dich zählen?

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Im ganzen Rest des Landes hatte sich seit seiner Abwesenheit kaum etwas verändert, abgesehen von der Senkung der Zwangsabgaben und dem Umstand, dass es nicht mehr als Hochverrat geahndet wurde, die Existenz des Halbgottes anzuzweifeln. Die Menschen huldigten noch immer der Mondgöttin Trivia, wie sie es seit Generationen gewohnt waren. Doch der Clan führte keine Hinrichtungen mehr durch, bloß weil jemand ihren Namen nicht ehrfürchtig genug aussprach.

Blair tauchte aus seinen schwermütigen Gedanken auf, als Ivar ihm auf die Schulter klopfte. „Wie ich höre, beabsichtigst du, aus dem Rat auszutreten“, begrüßte ihn der Freund. „Wieso erfahre ich das von Urden?“

„Weil Urden seine Freude zu gern mit anderen teilt“, antwortete Blair und leerte sein Glas. „Schon seit letztem Jahr spricht er davon, wie sehr sein Sohn sich eigne, dem Rat beizutreten.“

Ivar schnaubte. „Sein Sohn ist zwar fetter als du, aber dein Sitz ist dennoch zu groß für ihn.“

„Wenn er etwas von seinem Vater geerbt hat, ist er ehrgeizig und zäh“, gab Blair zu bedenken.

„Und ein großer Frauenversteher“, fügte Ivar herablassend hinzu. „Darauf trinke ich.“

Seine Mutter war bereits verheiratet gewesen, als Urden sie geschwängert hatte. Sie stammte aus bitterarmen Verhältnissen und Gerüchten zufolge sei die Zeugung ihres Sohnes alles andere als freiwillig abgelaufen. Damals herrschte noch Alefes‘ Gesetz, wonach es jedem Ritter verboten war, Kinder in die Welt zu setzen. Man musste Urden zugutehalten, dass er den Säugling nicht im nächsten Brunnen ertränkte, als er davon erfuhr, dass sein Sohn zur Welt gekommen war. Stattdessen leugnete er alles und überließ es der armen Familie, den Jungen großzuziehen.

Erst nach Alefes‘ Sturz erinnerte er sich seines Sohnes, der inzwischen dreiundzwanzig Jahre vollendet hatte. Offenbar hoffte er, mehr Einfluss auf die Entscheidungen des Rates nehmen zu können, indem er seinen Bastard rekrutierte und ihm zu Blairs freiwerdendem Sitz verhalf.

„Der Rat wird ihn nicht aufnehmen“, sagte Ivar. „Er ist zu jung.“

„Und wir werden allmählich alt, mein Freund. Es wird Zeit, die Führung der nächsten Generation zu überlassen.“

„Alt? Einen wie den schlage ich im Vorbeigehen. Nachdem ich ihn unter den Tisch gesoffen habe“, spielte Ivar den Beleidigten. Aber dann richteten seine forschenden, blauen Augen sich auf Blair. Dieser kannte den Blick, mit dem Ivar sein Gegenüber zu durchleuchten pflegte und probierte gar nicht erst, sich zu verstellen. Sie standen einander viel zu nah, um sich etwas vorspielen zu können.

„Dann stimmt es also. Du willst Lada den Hof machen.“

„Nein.“ Blair wand sich. „Hast du das auch von Urden? Oder war das vertrautes Bettgeflüster?“

„Du weißt, ich bin nur als Mitglied des Rates hier. Sie als Freier aufzusuchen, liegt mir fern.“

„Wie kommst du dann darauf, ich könnte eine Kokotte heiraten wollen?“, fragte Blair und schaute verstohlen hinüber zu Lada, die eben einem Gast, der an einem ihrer Fächer zupfte, spielerisch auf die Finger klopfte.

„Sie geht oft bei dir ein und aus“, bemerkte Ivar.

„Unsinn. Ich nehme ihre Dienste nicht häufiger in Anspruch als sämtliche andere Männer der Stadt.“

Gerade als Ivar etwas erwidern wollte, warf Estana von hinten ihre Arme um seinen Nacken. „Ivar!“

„Sieh an, da kommt ja meine kleine Mondelfe.“ Lachend zog er sie auf seinen Schoß und drückte sie an sich. „Was für hübsche Kleider du heute trägst!“

„Aber sie sind unbequem“, quengelte Estana und meinte damit gleichzeitig das Kleid und die Schuhe. „Egal, was ich mache, sie werden sofort schmutzig.“

„Du hättest ihr ein braunes Kleid nähen lassen sollen“, sagte Ivar.

„Ja, auf dem wären die Sahneflecken besser zur Geltung gekommen.“ Blair unternahm einen halbherzigen Versuch, die hellen Fingerabdrücke mit dem Ärmel zu säubern. „Vielleicht kaufe ich dir demnächst doch eine Hose.“

„Nein!“, widersprach Estana und reckte ihr Kinn. „Ich bin eine Frau, Papa. Eine Frau trägt Kleider.“

„Du bist zehn“, sagte Blair. „Und ein Dreikäsehoch.“

„Ivar, sag ihm, ich bin schon groß! Fast so groß wie Lada! Stimmt’s?“

„Hm, aber nicht halb so kultiviert.“ Blair gab nun doch der Versuchung nach, ihr die Haare zu zerzausen.

Inzwischen hatte Lada sich zurückgezogen, um ihr Kostüm zu wechseln. Als sie wieder auftauchte, trug sie ein dunkel violettes Ensemble, bestehend aus einem mehrlagigen, gerafften Rock, Korsett und einem Bolero aus enganliegendem Stoff, dessen Ärmel spitz bis zu den Mittelfingern hin ausliefen und Ladas langgliedrige Hände in Szene setzten. Nun, da sie keine Rücksicht mehr auf diverse Fächer nehmen musste, kehrte die Anmut ihrer Bewegung zurück. Ihre ausladenden, graziösen Gesten.

Die Ritter klatschten Beifall. Strahlend drehte Lada sich einige Male um sich selbst, um ihr Kostüm zu präsentieren. Aus ihrem aufgetürmten Haar ragten dünne Stäbchen wie eine Krone aus violetten Strahlen und ein silbernes Collier schmückte ihren Hals.

„Danke, danke!“, flötete sie und brachte es fertig, dezent zu erröten. „Ich schätze mich mehr als glücklich, euch alle um mich zu haben. Starke und großzügige Männer, von denen viele mit solcher Leidenschaft gesegnet sind, dass ich mich manchmal frage, ob nicht ich diejenige bin, der gedient wird, anstatt andersherum.“

Die Gäste lachten auf, Urden am lautesten, der die Schmeichelei anscheinend allein auf sich bezog. Geblendet von seiner Selbstzufriedenheit entging ihm, wie Lada zu Blair hinübersah. Nur flüchtig, so als habe ihr Blick ihn zufällig gestreift. Aber Estana ließ sich dadurch nicht täuschen. Nichts von dem, was Lada tat, kein Wort und kein Wimpernschlag, geschah unbewusst. Auch Ivar musste es mitbekommen haben, denn er stieß ein kaum vernehmbares Zischen aus.

„Regieren, Reiten, Fechten, Lieben. Diese Prüfungen habt ihr bestanden. Doch nun“, Lada schnippte mit den Fingern, „will ich sehen, wie ihr tanzen könnt. Und wie es um euren Durst bestellt ist. Musik!“

Gläser hoben sich, ihr zuzutrinken, und Geige und Mandoline setzten ein.

Lächelnd lehnte Ivar sich zu Estana. „Ich könnte mir vorstellen, mit dir zu tanzen.“

„So geht das nicht! Weißt du nicht, wie man eine Frau richtig auffordert?“

Ivar erhob sich. Eine schwarz gelockte Strähne fiel ihm in die Stirn, als er sich vor Blair verneigte. „Wenn Ihr es nicht für zu anmaßend haltet, oh edler Ritter von Donovon, gestattet es mir, Eure liebreizende Tochter für einen Augenblick zu entführen.“ Obwohl sein Alter das ihres Vaters um wenige Jahre übertraf, hätte man Ivar für den Jüngeren von beiden halten können. Er war auf eine ungeschliffene Art gutaussehend, auch weil er von Geheimratsecken und Bauchansatz verschont geblieben war.

„Ihr habt recht, es ist anmaßend“, antwortete Blair nicht weniger gestelzt.

„Lady Estana, ein ehrenwerter Angehöriger Eures Clans bittet Euch in aller Demut um diesen Tanz.“ Ivar bot ihr seine offene Hand dar und Estana ergriff sie.

„Besser?“, flüsterte Ivar.

„Besser.“

Endlich lachte auch Blair, wodurch ein Teil seiner Anspannung von ihm abfiel. „Geht ihr nur. Ich kümmere mich derweil um den Teil mit dem Durst.“

Estana und Ivar fassten sich bei den Händen und schaukelten sich am Rand der Tanzfläche, wo niemand sie beachtete. Wenn das Tempo der Musik zunahm und Ivar sie herumwirbelte, erfüllte ihr klares Lachen den Raum.

Außer Lada und Estana befand sich keine einzige Frau in der Villa. Es war ungeschriebenes Gesetz, dass ein Mann seine Ehepartnerin - so er sich denn seit der Aufhebung des Verbots vermählt hatte - von der Beziehung ausschloss, die er zur Kokotte pflegte. Beide, Eheweib und Liebesdienerin, verkörperten verschiedenartige Vorzüge. Wie zwei Leben, die zusammengehörten und doch strikt getrennt stattfanden, da sie unterschiedlichen Bedürfnissen entsprangen.

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