Sheyla McLane - Die Rache des Mondes

Здесь есть возможность читать онлайн «Sheyla McLane - Die Rache des Mondes» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Rache des Mondes: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Rache des Mondes»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das Volk von Peiramos kann aufatmen – nach Jahrhunderten der Tyrannei herrscht endlich Frieden. Für die zehnjährige Estana sind die Trümmer der Schreckensherrschaft nur ein aufregender Spielplatz voller Rätsel, die gelüftet werden wollen: Welches Geheimis versteckt sich in der verlassenen Burg? Warum verschwand Estanas Mutter kurz nach ihrer Geburt? Und welcher böse Geist lebt in dem Amulett, vor dem alle so große Angst zu haben scheinen?
Plötzlich werden die Reliquien dunkler Magie wieder lebendig, Raben beginnen zu sprechen und Estana gerät zwischen die Fronten eines Kampfes, der nicht nur ihre Familie, sondern das gesamte Land bedroht.
Vor zehn Jahren stahl ein einfaches Bauernmädchen der Mondgöttin Trivia deren wertvollsten Schatz. Nun ist die Göttin gekommen, um zurück zu erobern, was ihr gehört. Und ihr Zorn kennt keine Grenzen…
Die Abenteuer um Seynako & Peiramos wenden sich ihrem Finale zu! Um das Spektakel ganz genießen zu können, ist es hilfreich, zuerst Teil 1 «Die Sonne über Seynako» zu lesen. Triff Deine Lieblingscharaktere wieder und entdecke neue Orte in einer fantastischen Welt. Können Deine Verbündeten auf Dich zählen?

Die Rache des Mondes — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Rache des Mondes», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Wenn es jemanden gab, der das Entsetzen, den Schmerz, den übermächtigen Hunger verstand, der Jahrhunderte lang in Alefes gewohnt hatte, dann war es Azur, denn all das war in ihr zurückgeblieben. Nur Pooka und seinem magischen Schmuckstück war es zu verdanken, dass sie noch lebte. Obwohl sie sich kaum daran erinnern konnte, wie es aussah, schwebte das Amulett des Gestaltenwandlers in dieser Nacht durch ihre Träume.

Kapitel 3

In Peiramos

Blair wartete vor der Villa, in der die Bewohner der Stadt Versammlungen abhielten und Feste feierten. Gerade wollte er sich abwenden und hineingehen, als er Estana herbeistürmen sah. Kurz bevor sie ihn erreichte, strauchelte sie und hüpfte die letzten Meter auf einem Bein, um ihren linken Schuh nicht vollends zu verlieren.

Außer Atem schaute sie zu ihm auf. „Ist noch Torte übrig?“

Wahrscheinlich hätte er schimpfen sollen, weil sie zu spät kam. Aber beim Anblick ihres strahlenden Gesichts mit den vom Laufen geröteten Wangen war ihm eher danach, ihr durchs Haar zu zausen und sie an sich zu drücken. Er hätte ihre Frisur ohnehin nicht noch mehr in Unordnung bringen können. Stattdessen schenkte Blair ihr einen halb amüsierten, halb strafenden Blick und ging vor ihr in die Knie, um ihre Schuhe zuzubinden. An ihren Füßen klebten Staub und Schmutz, eine Beleidigung für die zierlichen, weißen Lederschuhe, für die er ein halbes Vermögen ausgegeben hatte.

„Wie hast du das wieder angestellt?“ Er hob den Saum ihres Kleides an. „Hast du damit den Boden der Kathedrale gewischt?“

„Ich wollte das nicht anziehen“, entgegnete sie, ganz der Trotzkopf den er liebte, doch verlegen, da er sie ertappt hatte. Dabei konnte Blair sich ausrechnen, dass Estana sich an keines seiner Verbote hielt, sondern sie viel mehr als Herausforderung betrachtete.

„Rein mit dir.“ Er schob sie in das Herrenhaus, das wie alle anderen Gebäude der Stadt aus grauem Bruchstein bestand. Alefes hatte die Siedlung am Fuß des Burgfelsens für die Ritter anlegen lassen.

Der Clan war aus einem Geschlecht reicher Landbesitzer aus Donovon hervorgegangen, die Alefes Gefolgschaft geschworen und ihm seinen ganzen Besitz inklusive ihrer Waffengewalt dargeboten hatten – nicht, dass den Menschen eine andere Wahl geblieben wäre.

Von den heutigen Mitgliedern des Clans stammte niemand mehr in direkter Linie von den Familien der Gründer ab. Jeder der Ritter, so wie Blair selbst, war im Jungenalter rekrutiert worden. Blutsverwandtschaft zwischen ihnen war Jahrhunderte lang verboten gewesen, denn Alefes fürchtete, Familienbande könnten die bedingungslose Ergebenheit der Ritter schwächen. Darum drohte jedem Mann des Clans, der es wagte, Nachkommen zu zeugen, Vergeltung. „Strafe“ war ein Wort, das schlimmer klang als „Tod“, wenn es aus Alefes‘ Mund kam.

Auch Blairs Strafe war unvorstellbar gewesen. Aber er lebte, war nach Alefes‘ Sturz wieder in Ehren als Mitglied des Clans aufgenommen worden, und auch Estana lebte. Ein Wunder, das er nie für möglich gehalten hätte, nachdem er damals die unverzeihliche Dummheit begangen hatte, den Halbgott um Gnade für sich und seine Familie zu bitten.

Heute durfte er es denken, durfte es laut aussprechen: Estana und er waren eine Familie, ungeachtet dessen, wie klein diese sein mochte. Blair hatte in Erwägung gezogen, die Stadt zu verlassen, um seine Tochter vor den zurückgebliebenen Zeugnissen der Tyrannei zu schützen. Es wäre besser für sie gewesen, wenn sie weit fort vom Schloss, der Kathedrale und den Waffenübungsplätzen aufgewachsen wäre. Aber wohin sollte er gehen?

Die Ritter hatten ihn zu sich geholt, als er gerade vierzehn gewesen war. Ein Waisenjunge, dessen einziger Wert darin bestand, harte Arbeit ertragen zu können und der sich aus seiner Not heraus mit einem lächerlichen Hungerlohn zufriedengab. Ein Junge, der ahnte, dass er seinen dreißigsten Geburtstag wahrscheinlich nie erleben würde und um den sich niemand sorgte. Er hatte in Ställen übernachtet, gemeinsam mit dem Vieh der Bauern, für die er arbeitete, oder in verrotteten Verschlägen, wo er am Morgen regennass und zitternd vor Kälte erwachte. Ihm war es wie ein schönes Märchen erschienen, als die Ritter ihn auswählten. Plötzlich lebte er in einem Haus, durfte Besitz anhäufen, sie lehrten ihn das Reiten und Kämpfen, aber auch Lesen und Schreiben und den Glauben an die Mondgöttin.

Alles, was vorher gewesen war, hatte er beinahe vollständig aus seinem Gedächtnis verdrängt. Wenn er zurückdachte, stiegen vage Empfindungen von Hunger, Schmerz und Trostlosigkeit in ihm auf. So musste sich Armut anfühlen.

Nun hatte Blair die Vierzig überschritten und noch immer war die Stadt der Ritter von Donovon seine Heimat. Er konnte nicht fort, aus Angst, zu all dem zurückkehren zu müssen, was er verdrängt hatte.

Indem er die Geschäfte des Clans mitbestimmte, brauchte er sich nicht um seinen und Estanas Unterhalt zu sorgen. Hier war er ein geachteter Mann. Die Ritter zollten ihm Bewunderung, weil er sich von Alefes abgewandt und seinen Sturz mit herbeigeführt hatte, woraufhin der Halbgott aus Rache Blairs Geliebte Lilene getötet hatte.

Was Blair allerdings gründlich unterschätzt hatte, war Estanas Faszination für die alten Stätten des Grauens, das er hinter sich zu lassen versuchte – und ihre Neigung zum Ungehorsam.

Gerade tauchte seine Tochter unter Ladas ausgebreiteten Armen hindurch und verschwand ohne Umweg in Richtung des Buffets. „Blair, mein Liebster, ich hatte schon befürchtet, ich müsste den Abend ohne dich verbringen.“

„Bitte verzeih Estanas Nachlässigkeit.“ Er küsste sie auf die rechte Wange, irritiert von den Fächern, die überall von ihrem Kleid abstanden. Winzige, bemalte Fächer steckten auch in ihrem aufgetürmten Haar wie die Flügel bunter Vögel, die sich darin ein Nest gebaut hatten.

„Offensichtlich kann dein kleiner Wildfang es nicht erwarten, dem Fest beizuwohnen. Ich verstehe das als Kompliment“, winkte Lada ab und zwinkerte ihm zu. „Eher solltest du darauf Acht geben, mich nicht durch deine Zurückhaltung zu kränken.“ Sie beugte sich zu ihm und berührte seinen Arm, eine wohlgeübte Geste, bei der ihr Dekolleté sich ihm einladend entgegen neigte.

Zwar bemerkte Blair es nicht, aber quer durch den Raum beobachtete Estana ihn missbilligend. In der einen Hand hielt sie zwei Törtchen, von den Fingern der anderen leckte sie die Sahne. Sie hatte nie vorgetäuscht, Lada zu mögen. Aber die Feste der Kokotte waren sehenswert. Bouquets aus duftenden Blumen zierten die Tische, Bier und Wein wurde in echte Gläser eingeschenkt, um die Kerzenleuchter an der Decke und den Wänden wand sich Efeu. Lada trug Kostüme, die sie selbst entwarf und Wochen im Voraus für sich anfertigen ließ.

Für den Empfang der Gäste hatte sie ein gelbes Kleid mit Reifrock gewählt, dessen Korsage mit verschieden großen, handbemalten Fächern verziert war. Sie pflegte, ihre Garderobe während eines Festes mehrmals zu wechseln, eine Kreation verschwenderischer als die andere.

Gerade drängte ein Ritter namens Urden ihren Vater beiseite, um sich freien Anflug auf Lada zu verschaffen. Er war größer als Blair, breitschultrig und schwerfällig und besaß mehr graue Strähnen. Der Begrüßung nach zu urteilen, war er einer von Ladas besten Freiern, denn sie gestattete ihm, sie auf die Stirn zu küssen, und führte ihn umgehend zu einem Ehrenplatz an der Tafel nahe dem Buffet.

Die übrigen Anwesenden waren Männer, viele von ihnen Würdenträger des Clans, die die Verwaltung der umliegenden Dörfer und Städte übernahmen. Selbst unter Alefes‘ Alleinherrschaft war dies immer die Aufgabe des Clans gewesen. Die Mitglieder lebten in Städten wie diesen überall in Peiramos verstreut, wobei diese Stadt seit jeher der größte und einflussreichste Stützpunkt des Clans gewesen war. Die Ritter, die hier lebten, waren die einzigen, die Alefes von Zeit zu Zeit zu Gesicht bekommen hatten, wenn er seine Burg verließ, um die Kathedrale aufzusuchen. Von hier aus hatten sich seine Befehle verbreitet.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Rache des Mondes»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Rache des Mondes» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Rache des Mondes»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Rache des Mondes» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x