Sheyla McLane - Die Rache des Mondes

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Das Volk von Peiramos kann aufatmen – nach Jahrhunderten der Tyrannei herrscht endlich Frieden. Für die zehnjährige Estana sind die Trümmer der Schreckensherrschaft nur ein aufregender Spielplatz voller Rätsel, die gelüftet werden wollen: Welches Geheimis versteckt sich in der verlassenen Burg? Warum verschwand Estanas Mutter kurz nach ihrer Geburt? Und welcher böse Geist lebt in dem Amulett, vor dem alle so große Angst zu haben scheinen?
Plötzlich werden die Reliquien dunkler Magie wieder lebendig, Raben beginnen zu sprechen und Estana gerät zwischen die Fronten eines Kampfes, der nicht nur ihre Familie, sondern das gesamte Land bedroht.
Vor zehn Jahren stahl ein einfaches Bauernmädchen der Mondgöttin Trivia deren wertvollsten Schatz. Nun ist die Göttin gekommen, um zurück zu erobern, was ihr gehört. Und ihr Zorn kennt keine Grenzen…
Die Abenteuer um Seynako & Peiramos wenden sich ihrem Finale zu! Um das Spektakel ganz genießen zu können, ist es hilfreich, zuerst Teil 1 «Die Sonne über Seynako» zu lesen. Triff Deine Lieblingscharaktere wieder und entdecke neue Orte in einer fantastischen Welt. Können Deine Verbündeten auf Dich zählen?

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Alle Muskeln seines Körpers verhärteten sich und die Sehne des Bogens schnitt in seine Finger, als er mitten auf ihre Brust unter dem hochgeschlossenen, bronzebestickten Kleid zielte. Das Pferd stand ruhig, vom Tumult auf der Lichtung ebenso unbeeindruckt wie seine Reiterin. Innerhalb weniger Sekunden gelang es Itamo, sein Ziel zu fokussieren. Er fragte sich, ob die anderen genug Geistesgegenwart besaßen, das Überraschungsmoment der Jäger, wenn sie ihre Gebieterin vom Pferd stürzen sahen, zur Flucht zu nutzen. Viel Zeit würde ihnen nicht bleiben.

Im selben Augenblick, in dem er die Sehne nach vorn schnellen ließ, packte ihn jemand, der sich von hinten angeschlichen hatte, und riss ihn zurück, sodass der Pfeil seiner Kontrolle entglitt. Er rammte dem Angreifer seinen Bogen in den Bauch und wirbelte herum.

Sein Bruder krümmte sich vor Schmerz und taumelte rückwärts. „Nein“, keuchte er. „Nicht auf sie schießen.“

„Was tust du!“, fuhr Itamo in an.

„Sie hat versprochen, niemanden zu töten.“ Seine Stimme ging fast im Lärm unter, der auf der Lichtung ausgebrochen war. Und Itamo starrte ihn an, viel zu lange, gebannt durch die schreckliche Erkenntnis. Das gab den Jägern genug Zeit, um ihn zu fassen.

Sie zerrten Itamo unter Geschrei aus seinem Versteck. Er bäumte sich auf, ließ die Fäuste fliegen, doch für jeden Mann, den er niederstreckte, kamen drei weitere nach. Itamo sprang hoch und sein Tritt traf einen der Jäger an der Schläfe. Es knackte, als die Wucht des Angriffs seinen Schädel traf und er zu Boden ging.

Sie warfen einander Seile zu und umkreisten Itamo, der sich mit jeder Bewegung mehr in ihrem Netz verfing. Das grobe Tau schürfte über seine Haut und zog sich gewaltsam um ihn zusammen, presste ihm die Arme fest an die Seiten. Er glaubte, sein Atem müsse versiegen und seine Knochen bersten. Ein letzter Stoß ließ ihn zusammenbrechen, unfähig, sich zu rühren. Die Klinge eines Säbels fand seine Kehle und zwang ihn, den Kopf zu heben.

Sie ritt auf ihn zu, erhaben auf ihrem hellgoldenen Pferd, doch ihr Lächeln war verschwunden. „Gehört dieser seiner Familie an?“, fragte sie.

„Ja“, sagte sein Bruder.

Sie hielt direkt vor Itamo, der vor ihr knien musste, halb hernieder gestreckt und nach Luft ringend. Bronzene Ringe steckten an ihren Fingern und umschlossen ihr graziles Handgelenk. Er hätte es mit einem Griff brechen können. Da war kein Schmutz unter ihren Nägeln, keine Spur von Unordnung an ihrer Erscheinung.

Sie betrachtete ihn mit mäßigem Interesse. „Was glaubt er, wäre gewonnen gewesen, wenn der Pfeil sein Ziel getroffen hätte? Glaubt er, unsere Männer hätten sich zurückgezogen und seine Sippe verschont?“

Die Klinge des Jägers schnitt in Itamos Haut. Ein dünnes Rinnsal Blut rann an den hervortretenden Sehnen seines Halses entlang. Sie verfolgte, wie es sich in der Senke zwischen seinen Schlüsselbeinen sammelte und auf die Seile tropfte, die ihn bändigten.

„Sie hätten alle niedergemetzelt“, antwortete sie sich selbst. „Männer, Frauen, Kinder. Er hat den Tod mehr als alle anderen verdient.“

„Verehrte königliche Schwester, Feriah, Ihr habt zugesichert…“

„Wage er es nicht. Keinem Mann steht es zu, uns an unsere Versprechen zu erinnern. Wir sind dazu geboren, sie zu brechen, wann immer wir den Wunsch danach verspüren“, sagte Feriah kalt. „Aber wir sind gnädig, dieses Mal. Sabio!“

Ein Diener, gut einen Kopf kleiner als Itamo, trat neben sie. Offensichtlich nahm er eine höchst bedeutende Position ein, denn seine Weste war aus dem gleichen bronzedurchwirkten Brokat geschneidert wie das Reiterkleid seiner Herrin. Beim ersten Blick in seine längliche Visage wusste Itamo, dass dieser Mann gefährlicher war als ein ganzes Heer von Jägern, da ihn mehr mit der königlichen Familie verband als nur blinder Gehorsam.

„Er wird ohne Verzug den Preis für den Jäger zahlen, den er uns gekostet hat“, ordnete Feriah an. „Aber gib Acht, ihn nicht zu stark zu versehren. Einer von solchem Wuchs ist ein Prachtexemplar in unserer Sammlung.“

Sabio vollführte einen heuchlerischen Knicks, doch als er wieder aufsah, blitzten seine Kojotenaugen vor Vergnügen. Feriah hatte sich abgewandt und ritt entlang der Reihen der gefangenen Oduaki, musterte sie, und wenn ihr Finger auf jemanden zeigte, trennten die Jäger ihn von der Gruppe und schleppten ihn fort.

Es blieb Itamo keine Gelegenheit, zu verfolgen, wen Feriah aussuchte. Sie drückten ihn zu Boden, das Gesicht ins Gras, und lösten das Gewirr der Seile um ihn. Dennoch war er nicht imstande, sich zu befreien. Sie zwangen ihn, die Arme nach vorn zu strecken und banden seine Hände zusammen. Einige knieten sich auf seine Beine, jemand legte ihm eine Schlinge um den Hals.

„Haltet ihn gut fest.“

Aus den Augenwinkeln erfasste er Sabios Füße. Plötzlich setzten die Geräusche um ihn wieder ein, die verstummt waren, als er den Pfeil auf Feriah abgeschossen hatte. Verzweifelte Rufe, Weinen, Schluchzen. „Nicht sie“, flehte Itamos Bruder irgendwo in der Nähe. „Nicht sie, sie gehört zu meiner Familie. Ihr habt versprochen, meine Familie zu verschonen. Bitte, Ihr habt es mir versprochen.“

Begleitet von einem zischenden Knall traf eine Peitsche Itamos Rücken. Zwei Mal, drei Mal. Er glaubte, es ertragen zu können. Doch nach wenigen Schlägen schoss der Schmerz wie flüssiges Feuer durch ihn hindurch, der Lärm der Hiebe erschreckte ihn.

Sabio verstand sich auf sein Handwerk. Anstatt wild auf Itamo einzuprügeln, zog er die Abstände zwischen den Schlägen in die Länge, gab dem Schmerz Zeit, anzuschwellen, sich auszubreiten, und er zielte nie nur auf einen Punkt, viel mehr fühlte es sich an, als schlitze er ihn der Länge nach auf. Itamo schrie. Wissend, dass es ihm nichts nützte. Als er sich umzudrehen versuchte, zurrten sie den Strick enger um seinen Hals. Seine Adern pochten, wehrten sich gegen den Druck, das Blut staute sich hinter seiner Stirn und Sabio ließ die Peitsche wie zu einem trägen Rhythmus auf seinem Rücken tanzen, während er laut zählte: „…elf, zwölf, dreizehn…“

Itamo nahm das Chaos aus Stimmen und den Hall seiner eigenen Schreie nur noch als ein fernes Rauschen wahr, unterbrochen von den Amplituden des Schmerzes in seinem Fleisch. Er konnte nicht sagen, bei welcher Zahl Sabio angelangt war, als es endlich aufhörte und er wieder atmen konnte.

Sie richteten ihn auf. Er blickte in das entsetzte Gesicht seines Bruders, doch es war zu spät für Reue.

Jemand rief seinen Namen. Mutter. Es war die Stimme seiner Mutter. Trugen sie ihn fort oder schwebte er?

Das Letzte, was Itamo sah, bevor Ohnmacht sich gnädig über ihn senkte, war Feriahs makellose Gestalt, die sich vom Rücken ihres Pferdes aus über sein Volk erhob.

Kapitel 2

Jahre später in Peiramos

Estana zog an der Eisenklinke. Sie musste ihr ganzes Gewicht einsetzen, um die Tür wenige Zentimeter weit zu öffnen. Das Holz war wurmstichig und die Angeln standen in ihrem Rost. Vertrocknetes Gras, das ihr bis zur Hüfte reichte, blockierte den Öffnungswinkel. Sie trampelte es nieder und zog noch einmal, zwängte sich schließlich zwischen den Spalt zwischen Holz und Mauerwerk und stemmte ihren Rücken gegen die Tür, bis sie sich genug Platz verschafft hatte, um hindurch zu schlüpfen, hinein in den schwarzen Raum dahinter.

Mit ihrem Eintritt in die Kathedrale war es, als sei sie in ein anderes Land gereist. Ein einziger Schritt nur und die Zeit schien sich zurückzudrehen. Nicht Frühling umgab sie länger, sondern winterliche Kälte, eine Landschaft aus kahlem Stein und Dunkelheit. Wo Licht durch Löcher im Mauerwerk fiel, zeichnete es bleiche Flecke auf den Boden.

Vorsorglich ließ Estana ihre Schuhe am Eingang zurück, um sie dem Staub und Schmutz, der im Laufe der Zeit in jede Fuge gekrochen war, nicht auszusetzen. Obwohl sie häufig barfuß ging und Kälte gewohnt war, biss die eisige Temperatur des Steinbodens ihr in die Fußsohlen.

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