Roland Enders - Der Schwarze Abt

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In den vier Ländern des zerfallenen Alten Königreichs ist Magie eine allgegenwärtige, wenn auch verborgene Kraft. Nur Personen mit besonderem Talent können sie spüren und anwenden. Vor langer Zeit achtete man die Magier hoch. Heute misstraut man ihnen und verfolgt sie, und sie sind gezwungen, ihre Begabung zu verbergen. Dieses Buch erzählt die Geschichte des jungen Magiers Traigar und seines Gegenspielers, des mächtigen und zwielichtigen Lordmagiers Semanius. Der zettelte vor langer Zeit einen Bürgerkrieg an, der Tausende von Menschen das Leben kostete, und stand kurz davor, die Macht im Alten Königreich an sich zu reißen. Am Ende besiegte ihn eine Allianz aus Magiern, und er beging Selbstmord. Etwa dreihundert Jahre später kommt Traigars Dienstherr, Lord Gadennyn, der begründete Verdacht, Semanius sei als Reinkarnation in Gestalt des Schwarzen Abts – des Vorstehers eines obskuren Ordens – von den Toten auferstanden und plane Übles. Der Lord beauftragt Traigar, den Schwarzen Abt zu töten, um schlimmes Unheil von der Welt abzuwenden. Der junge Magier macht sich mit einigen Begleitern auf. Doch der Plan läuft völlig aus dem Ruder, und die Geschichte entwickelt sich ganz anders als gedacht. Am Ende weiß Traigar nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Der Schwarze Abt ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie und wird mit den Bänden Die neue Macht und Die Dämonen fortgesetzt.

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„Und, wirst du?“

„Ihr werdet es ja merken. Ich hoffe, ich sehe euch unter den Zuschauern.“

Cora kicherte: „Das wird sich mein Ochse nicht entgehen lassen.“

„Worauf du einen Furz lassen kannst“, bekräftigte Boc.

Als die Glocke des Uhrturms zweimal schlug, war Traigar betrunken und verabschiedete sich von seinen beiden neuen Freunden. Zum ersten Mal seit Monaten fühlte er sich großartig. Das Publikum hatte ihm zugejubelt, er hatte sich satt essen können, sympathische Menschen kennengelernt, mit ihnen getrunken und gelacht. Der Tag hätte nicht besser verlaufen können.

Myra, die Wirtin, führte ihn in das zweite Obergeschoß zu Fitz’ Kammer. Das Bett des Jungen bot mehr als ausreichend Platz für beide. Innerhalb weniger Augenblicke schlief Traigar ein.

Am nächsten Morgen erwachte er von einem Geräusch, das in an das Schnauben eines Pferdes, gemischt mit dem Brummen eines Bären erinnerte. Es war der schnarchende Fitz, der sich im Bett breit gemacht hatte, weshalb Traigar nun halb über den Rand hinaushing. Durch die Ritzen der Fensterläden fielen dünne Lichtfinger. Leise stand er auf, um Fitz nicht zu wecken, der bestimmt bis zum Morgengrauen in der Schankstube gearbeitet hatte. Er zog die geliehenen Sachen an, da seine eigenen, die am Kamin hingen, noch nicht ganz trocken waren, und stieg die Treppe hinab. Es war still und dunkel im Haus. In der Küche stibitzte er einen Apfel und trat hinaus.

Die Stadt war schon längst erwacht und das Fest bereits wieder im Gang. Auf jedem Platz konnte man eine andere Attraktion bestaunen. Traigar blieb hier und da eine Weile stehen und schaute zu: Ein Seiltänzer hielt eine langen Stange in den Händen und balancierte mutig über ein zwischen zwei Häusern gespanntes Seil. Die Ahs und Ohs der Menge begleiteten jeden Wackler und Stolperer des Artisten. Traigar lächelte, denn er wusste aus seiner Zeit beim Wanderzirkus, die um Haaresbreite vermiedenen Abstürze waren nur vorgetäuscht.

An einer Bühne, auf der ein Zauberkünstler seine verblüffenden Tricks darbot, erkundigte er sich bei einem Mann in der Kluft eines Stadtdieners, ob er wisse, wo die Jongleure aufträten, denn er wolle an diesem Wettbewerb teilnehmen. Der Beamte musterte ihn zweifelnd.

Du bist ein Artist?“ Traigar nickte. „Dann musst du dich erst anmelden. Geh hinüber zum Palast. Dort erfährst du alles Wichtige. Keine Angst. Du hast noch genügend Zeit. Die Jongleure, Feuertänzer und Kraftathleten sind erst heute Abend an der Reihe.“

Wenig später hatte er den Palast gefunden. Er stieg eine breite Treppe hinauf und trat durch das offene, von mächtigen Säulen eingerahmte Tor in eine fast leere, sehr große Halle. Der Gasthof „Zur Gespaltenen Tanne“ hätte ohne weiteres hineingepasst. Hohe, schmale Fenster an den Seiten ließen das Licht hindurchfluten. Es bildete ein Muster aus gleißenden Balken auf dem glatt polierten Marmorboden. Traigar durchschritt Vorhänge aus glitzerndem in der Luft schwebendem Staub und näherte sich einem breiten Stehpult, vor dem einige Dutzend Männer und Frauen in der typischen bunten Kleidung der Artisten in einer Schlange warteten. Drei Livrierte standen hinter dem Pult. Der mittlere kratzte mit einer Schreibfeder über die Seiten eines dicken Buchs, das aufgeschlagen vor ihm lag. Der linke warf ab und zu ein paar Münzen in einen Geldtopf und teilte Papiere an die Teilnehmer aus. Der rechte setzte nur ein gelangweiltes, hochmütiges Gesicht auf und tat gar nichts.

Traigar stellte sich hinten an. Nach einer Weile sprach er neugierig den Mann vor ihm an:

„Was sind das für Leute da vorn?“

Geringschätzig antwortet der: „Beamte des Königs. Man erkennt sie daran, dass sie zu dritt eine Arbeit erledigen, die einen einzelnen Mann kaum auslasten würde.“

„Wohnt denn der König in diesem Palast?“

Der Mann sah ihn ungläubig an. „Der König? Ha! Du bist wohl nicht aus Koridrea, was?“

„Na ja, schon, aber…“

„Der Königspalast steht in Inay , das weiß doch jeder. Dieses Haus gehört Lord Gadennyn.“

„Lord wer?“

„Sag bloß, du hast noch nie von ihm gehört? Lord Gadennyn ist der Fürst der Provinz Shoala, und Shoal unsere die Provinzhauptstadt.“

Traigar erinnerte sich an den Boten des Fürsten, der ihn beinahe niedergeritten hatte. „Ich bin gestern seinem Meldereiter begegnet. Dann wohnt der Fürst also hier?“

„Ich habe nicht gesagt, er wohnt hier, aber der Palast gehört ihm. Er hat ihn dem Volk zur Verfügung gestellt. Das Gebäude dient jetzt als Sitz des Stadtrats, und auch der Rat der Fürsten tagt hier manchmal. Seine Lordschaft lebt in seiner Burg, eine halbe Tagesreise von hier. Lord Gadennyn zieht die Ruhe des Landes der Hektik der Stadt vor.“

Traigar bedankte sich bei dem Mann. Inzwischen war er in der Schlange weiter nach vorne gespült worden und stand bald vor dem Pult. Nachdem der Beamte seine Personalien in das Buch eingetragen hatte, zeigte er ihm auf einem Stadtplan die Bühne der Jongleure und ermahnte ihn, er habe sich eine Stunde vor Beginn des Wettkamps dort einzufinden. Dann musste Traigar fünf Kupferstücke als Teilnahmegebühr zahlen. Zum Glück hatte er am Abend zuvor genug verdient. Schließlich erhielt er ein Papier, das ihn als Teilnehmer des Wettbewerbs auswies.

Nachdem er den Palast verlassen hatte, bummelte er eine Weile durch die Straßen und betrachtete das bunte Treiben. Schließlich führten ihn seine Schritte zum Südtor, und er fühlte sich vom Meer und dem Hafen magisch angezogen. Staunend betrachtete er die Drei- und Viermaster mit ihren gerefften Segeln und knarrender Takelage. Sehnsüchtig blickte er hinaus über die scheinbar endlose Weite des Ozeans. Er würde so gerne mit einem dieser stolzen Schiffe davonsegeln, in ferne und exotische Länder.

Ein Raunen der auch hier zahlreichen Menschen lenkte ihn ab. Er wandte sich um und entdeckte einen Wettbewerb der Kunstschützen, bereits in vollem Gange. Neugierig trat er näher. Man hatte verschieden große Zielscheiben am Rande eines Kais aufgestellt. Nur noch drei Bogenschützen maßen sich gerade im Endkampf. Sie standen hinter einer Kreidelinie, sechzig Schritte von den Zielen entfernt. Die große und die mittelgroße Scheibe hatten sie bereits mit Pfeilen gespickt, jetzt schossen sie auf die kleine. Sie spannten ihre Bögen, zielten, und die Geschosse schnellten beim hellen Ton eines Gongs gemeinsam von den Sehnen. Alle drei trafen ihr Ziel. Der Kampfrichter maß zehn weitere Schritte ab, zog mit seinem Kreidestück eine neue Linie auf dem Boden, und die Bogenschützen stellten sich dahinter auf. Das Spiel wiederholte sich noch dreimal. Inzwischen betrug die Entfernung schon hundert Schritte. Wiederum schnellten die Pfeile von den Sehnen, aber nur zwei trafen. Der dritte flog knapp an der kleinen Scheibe vorbei und klatschte weit entfernt ins Hafenwasser. Der Schütze fluchte und warf den Bogen auf die Erde. Nachdem der Schiedsrichter ihm seine Prämie, drei Silbermünzen, gegeben hatte, trollte sich der Mann, noch immer ärgerlich. Jetzt blieben nur noch zwei übrig. Der eine war ein dicker, gut gekleideter Mann. Hosen und Weste bestanden aus blauem Brokat, um die Leibesmitte trug er eine goldene Schärpe und auf dem Kopf einen blauen Hut mit einer Fasanenfeder. Offenbar ein Adliger. Der andere war etwa sechs Fuß groß, sehnig und hager und trug die Kleider eines Waldläufers: brauner Lederwams, Leinenhose und weiche Lederschuhe. Auf seinem Kopf saß eine seltsame, mit Schlangenhaut gesäumte Fellmütze, die das wirre, braune Haar kaum bändigte. Sein zotteliger Bart verlieh ihm ein grimmiges Aussehen. Die Augen mit dem harten und durchdringenden Blick erinnerten Traigar an die eines Raubvogels.

Der Wettstreit ging weiter. Bei hundertdreißig Schritten blieb der Pfeil des Adligen gerade noch im Rand der Scheibe stecken, während der Waldläufer die Mitte traf. Doch das Schiedsgericht wertete das Ergebnis als Unentschieden. Bei hundertvierzig Schritten zögerte der Gutgekleidete nach dem Gong einen Augenblick, schien das Ziel verloren zu haben. Doch dann flog der Pfeil davon und traf wieder knapp die Scheibe. Beide waren sehr guten Schützen, aber es stand außer Frage: der Waldläufer würde gewinnen. Bei hundertfünfzig Schritten geschah jedoch etwas, das alle Zuschauer überraschte. Der Pfeil des geckenhaften Mannes traf, während der des hageren knapp am Ziel vorbeiflog. Lachend strich der Adlige die Siegprämie von einem Goldstück ein, während der Zweitplazierte nur zehn Silberstücke erhielt. Trotzdem gratulierte er dem Sieger höflich und klopfte ihm auf die Schulter.

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