Jürgen Ruhr - Danke Duke!

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Danke Duke!
Nach dem Bucherfolg 'Danke Doc!' folgen nun weitere 10 humorvolle Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Jürgen H. Ruhr:
– Duke die Fellnase (Ein gefundener Hund mischt die Familie auf)
– Der Modellbahnclub (Tag der offenen Tür beim Modellbahnclub)
– Die Nachbarschaftsfeier (Ein gemütlicher Grillnachmittag)
– Autokauf (Der Neffe benötigt Hilfe beim Kauf eines Fahrzeuges)
– Die Hochzeit (Die beste Freundin heiratet kirchlich)
– Im Freizeitpark (Ein entspannter Tag im Erlebnispark)
– Der Promotion Job (Nichts ist einfacher, als der Verkauf von Brillenputztüchern, oder?)
– Die Vernissage (Ein Elektriker wird unfreiwillig zum Künstler)
– Der Ostseeurlaub (Nichts ist schlimmer, als ein Urlaub mit den Schwiegereltern)
– Die Bootsmesse (Ein erlebnisreicher Tag auf der Bootsmesse)

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„Nein, nein“, beharrte meine Schwester. „Den hat bestimmt jemand abgesetzt.“

„Ausgesetzt“, korrigierte ich sie und spürte im selben Moment den bösen Blick meines Vaters.

„Nein, wahrscheinlich nicht“, gab Vater von sich und hielt eine Hand über seinen Kopf. Doch das schützte ihn nicht vor dem Regen, der jetzt in seinen Jackenärmel lief. Rasch nahm er den Arm wieder herunter. „Der Besitzer kommt bestimmt gleich wieder.“

Wir warteten eine geschlagene Stunde im Regen auf den Besitzer, weil Steffi sich vehement weigerte, weiterzugehen. Dann endlich gab mein Vater auf.

„Na gut“, seufzte er schließlich. „Wir können ihn ja erst einmal mit nach Hause nehmen ...“

„Papi, du bist der beste Papi der Welt“, ließ sich Steffi vernehmen und es klang irgendwie sehr selbstzufrieden.

Vater löste das Seil von der Laterne, wobei er sehr langsam vorging. Vermutlich hoffte er immer noch, dass sich der Besitzer des Hundes zeigen würde, doch das geschah natürlich nicht. „Komm Hundchen, komm“, lockte er schließlich und zog an der Schnur. Doch das Tier bewegte sich nicht einen Millimeter. „Nun komm schon du Kö... lieber Hund. Du kriegst auch ein Leckerli.“ Erneut zerrte er an der Leine, diesmal etwas fester.

„Papi, du tust ihm ja weh“, krähte meine Schwester. „Nicht so feste. Sieh mal, wie der arme Hund zittert.“

Der arme Hund zitterte aus dem gleichen Grund, wie wir alle: Es regnete und es war saukalt. Bestimmt würde ich mir einen Riesenschnupfen holen.

Vater zog noch einmal mit einem Ruck an dem Seil, worauf der Hund gequält jaulte.

„Papi, sei vorsichtig. Der liebe Hund. Er jammert ja schon. Du musst gaaanz gaaanz vorsichtig sein!“

Mein Vater nickte und sah ratlos auf den Hund. Am liebsten hätte er das Seil wieder an die Laterne gebunden, doch Steffi stand mit beiden Fäusten in den Hüften da und sah ihn böse an. „Nun mach doch endlich was. Der kleine Kerl wird dort noch erfrieren.“

Würde er bestimmt nicht, so kalt war es jetzt im Sommer auch wieder nicht. Aber ich sagte nichts und versuchte weiterhin unbeteiligter Zuschauer zu bleiben. Nicht, dass mein Vater noch auf die Idee käme, ich sollte in das Gebüsch kriechen und den Hund dort herausholen.

Doch zum Glück kam er nicht auf solche Gedanken, sondern wickelte sich die Schnur um die Hand, ließ sich auf alle Viere herunter und kroch langsam in den Dornenbusch herein.

„Gaaanz vorsichtig, Papi, gaaanz vorsichtig“, ließ sich Steffi wieder vernehmen.

Aber meinem Vater brauchte sie das nicht extra zu sagen, da er schon mit äußerster Vorsicht durch die Dornen navigierte. Allerdings nützte ihm das nichts, denn plötzlich verhakte sich ein Zweig in seiner Hose und riss ein großes Loch in den Stoff.

„Scheiße“, schimpfte er und versuchte den Zweig beiseite zu schieben, wobei er sich blutige Hände holte, als die Dornen sich dort in die Haut bohrten. „Scheiße, Scheiße, Scheiße“, fluchte er und bewegte sich plötzlich ruckartig, was zur Folge hatte, dass ein Ärmel seiner geliebten Jacke ebenfalls einriss.

„Papiii?“

„Ja mein Schatz.“

„Scheiße sagt man nicht, Papi.“

„Ja mein Schatz, da hast du vollkommen recht. Tut mir leid, das wird nicht wieder vorkommen.“

Wenigstens hatte er sich jetzt näher an das Tier herangekämpft, auch wenn inzwischen in seinem Gesicht einige blutige Striemen zu erkennen waren. Mein Vater streckte die Hand aus und wollte den Hund greifen, als dieser sich auf seine kurzen Beinchen erhob und seelenruhig an ihm vorbei aus dem Gebüsch stiefelte.

Steffi ließ sich auf die Knie nieder und hielt dem Tier die Hände hin. „Du bist aber ein Lieber. Und so hübsch ...“

Das Vieh war potthässlich, hatte kurze, dicke Beine, einen gedrungenen Körper und eine platte Schnauze. Ein typischer Mops eben. Das Tier schnaufte wie eine kaputte Dampfmaschine - ich hatte noch nie eine Dampfmaschine gesehen oder gehört, doch so musste sich eine anhören, wenn sie kaputt war - und ließ sich von Steffi den Kopf kraulen.

Mein Vater kroch derweil langsam rückwärts aus dem Gebüsch, konnte dabei aber nicht die Dornenzweige kontrollieren und riss sich den Hosenboden auf. Leise fluchend - aber so, dass Steffi es nicht mitbekam - zog er dann Dornen aus seinem Handrücken und dem Gesicht.

Meine Schwester hätte aber ohnehin kaum etwas mitbekommen, denn sie verwöhnte jetzt den Hund nach Strich und Faden. Sie strich ihm über das nasse Fell, ließ sich das Gesicht ablecken und versuchte das Tier auf den Arm zu nehmen, was aber nicht gelang, da es zu glitschig war.

Vater hatte sich inzwischen wieder zu seiner vollen Größe aufgerichtet und hielt Steffi das Seil hin, doch die schüttelte den Kopf.

„Du musst ihn tragen, Papi. Schau doch mal, wie geschwächt der kleine Kerl ist.“

Nun, einen geschwächten Eindruck machte das Tier jetzt nicht auf mich, zumal es sich direkt vor meiner Schwester auf den Gehweg hockte und dort sein großes Geschäft verrichtete.

Mein Vater sah sich gehetzt um, ob uns jemand beobachtete, denn er wusste, dass er verpflichtet war, die Hinterlassenschaften seines Hundes zu beseitigen. Auch wenn es ja eigentlich gar nicht sein Hund war. Schnell nahm er den Mops auf den Arm, der sich dagegen vehement wehrte, und rief uns ein ‚nun kommt schon‘ zu.

Schnellen Schrittes entfernten wir uns von der Laterne, dem Dornenbusch und dem Hundehaufen auf dem Gehweg.

Endlich zu Hause angekommen, stürmten Steffi und ich direkt zum Badezimmer, wobei die kleine Kröte Sekunden schneller war, als ich. Während sie die Tür zuschlug, streckte sie mir noch die Zunge heraus. Ich schlich auf mein Zimmer und trocknete mich dort mit einem alten T-Shirt ab, zog frische Kleidung an und lauschte auf das Knurren meines Magens. Die wenigen Wurststückchen vorhin hatten mich einfach nicht satt gemacht und schließlich ging ich in die Küche.

Stefanie befand sich immer noch im Badezimmer und das Rauschen der Dusche war bis in die Küche zu vernehmen. Ich sah mich nach meiner Mutter um und fand sie schließlich im Wohnzimmer vor dem Fernseher, in dem einer ihrer ‚Dokumentarfilme‘ lief. Vor ihr auf dem Tisch stand eine halbvolle Schachtel Pralinen.

„Ich bekomme ein Kind von dir“, klang eine weibliche Stimme aus dem Fernseher und ein schrilles Lachen erklang. Ein Mann antwortete: „Wie konnte das passieren?“

Ich grinste. Mit meinen dreizehn Jahren hätte ich es dem Mann dort schon recht gut erklären können.

„Tim, geh auf dein Zimmer“, ließ sich meine Mutter vernehmen. „Das hier ist nichts für dich, dafür bist du noch zu jung.“

„Aber ich habe Hunger. Gibt es nichts zu essen?“

„Du hast doch gegessen. Bist du denn mit der riesigen Jägerwurst und den Pommes immer noch nicht zufrieden?“ Meine Mutter seufzte. „Ja, ja das Wachstum. Schau doch mal im Kühlschrank nach und stör mich jetzt nicht.“

„Wir haben doch nur einmal gevögelt“, meldete sich der Mann im Fernsehen wieder. „Wie kann da so etwas passieren?“

„Nun geh schon, Tim.“ Meine Mutter stopfte sich drei Pralinen gleichzeitig in den Mund.

„Was ist vögeln?“, ließ sich Steffi, die endlich das Bad freigegeben hatte, von der Tür her vernehmen. Ich schoss aus dem Zimmer zum Bad, doch gerade schloss sich die Tür hinter meinem Vater. Achselzuckend kehrte ich in die Küche zurück.

Der Mops hatte inzwischen auch seinen Weg dorthin gefunden, lief kreuz und quer zwischen dem Tisch und den Stühlen umher und hob schließlich am Türrahmen sein Bein. Ich wandte mich angeekelt ab und öffnete den Kühlschrank. Irgendetwas Essbares musste doch zu finden sein. Ein dickes Stück Fleischwurst lachte mich an und ich wusste, dass ich es auch ohne Brot herunterbekommen würde. Ich sah mich noch einmal um, doch was sollte mir passieren: Schließlich hatte Mutter mich doch selbst zum Kühlschrank geschickt. In dem Moment, als ich nach der Wurst greifen wollte, sauste ein Schatten an mir vorbei, polterte in den Kühlschrank hinein, schnappte sich die Wurst und rannte damit - so schnell ihn seine kurzen Beinchen tragen konnten - aus dem Zimmer. Ich fiel vor Schreck auf meinen Hintern und blieb vor dem offenen Kühlschrank sitzen.

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