Jürgen Ruhr - Danke Duke!

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Danke Duke!
Nach dem Bucherfolg 'Danke Doc!' folgen nun weitere 10 humorvolle Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Jürgen H. Ruhr:
– Duke die Fellnase (Ein gefundener Hund mischt die Familie auf)
– Der Modellbahnclub (Tag der offenen Tür beim Modellbahnclub)
– Die Nachbarschaftsfeier (Ein gemütlicher Grillnachmittag)
– Autokauf (Der Neffe benötigt Hilfe beim Kauf eines Fahrzeuges)
– Die Hochzeit (Die beste Freundin heiratet kirchlich)
– Im Freizeitpark (Ein entspannter Tag im Erlebnispark)
– Der Promotion Job (Nichts ist einfacher, als der Verkauf von Brillenputztüchern, oder?)
– Die Vernissage (Ein Elektriker wird unfreiwillig zum Künstler)
– Der Ostseeurlaub (Nichts ist schlimmer, als ein Urlaub mit den Schwiegereltern)
– Die Bootsmesse (Ein erlebnisreicher Tag auf der Bootsmesse)

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„Ich habe aber jetzt Hunger“, beharrte die Zehnjährige und verlangsamte ihren Gang. „Bis nach Hause schaffe ich es nicht mehr. Papiii - sag doch auch mal was.“

Wir hatten noch gut fünfzehn Minuten zu gehen.

„Wir sind doch gleich zu Hause, Steffi.“

„Papiii ...“

„Da vorne ist ja eine Frittenbude“, bemerkte mein Vater. „Sabine, wir könnten doch kurz ... Ich meine ... also, Tim hat bestimmt auch Hunger.“

Ich hätte jetzt sagen können: ‚Nein, habe ich nicht‘, doch uns Kindern war beigebracht worden, nicht zu lügen und so nickte ich nur.

„Und mir täte eine Stärkung auch ganz gut“, lächelte mein Vater und steuerte den Imbiss an.

Steffi hakte sich bei ihm unter, schenkte meinem Vater ein strahlendes Lächeln und meinte: „Du bist der beste Papi der Welt.“

Mutter und ich folgten den beiden in das kleine Lokal, in dem es nach Pommes Frites, Bratwurst und ... Schweiß roch. Mutter verzog angewidert das Gesicht, doch wir Kinder waren angesichts der zahlreichen Speisenangebote auf einer kleinen Tafel begeistert.

„Ich will eine Currywurst mit Pommes“, krähte meine kleine Schwester und drückte sich die Nase an der gläsernen Verkaufstheke platt. „Und das da, das sieht lecker aus.“ Sie zeigte auf einen großen Fleischklops, der eine Frikadelle darstellen sollte.

In dem kleinen Lokal gab es keine Sitzplätze und so stellten wir uns an einen freien Stehtisch. Mutter hatte sich für einen gemischten Salat entschieden, ich bekam eine Jägerwurst und Vater bestellte sich eine Flasche Bier. „Wir essen ja gleich noch zu Hause“, lächelte er, als Mutter ihn mit einem bösen Blick bedachte. „Da will ich mir doch jetzt nicht schon den Appetit verderben.“

„Thomas, du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass ich mich zu Hause noch hinstelle und koche, wenn ihr euch hier schon alle satt esst!“ Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr und fügte hinzu: „Außerdem beginnt gleich meine ... mein ... Dokumentarfilm.“

„Dann hole ich mir am besten auch noch etwas“, gab mein Vater von sich und trug die leere Bierflasche zurück zum Tresen. Kurz darauf kehrte er mit einem Zwiebelschnitzel, reichlich Pommes und einer neuen Flasche Bier zurück.

„Hast du nicht schon genug getrunken?“, fragte Mutter bitter und Steffi hackte mit ihrem Pommesgäbelchen in den Zwiebeln auf Vaters Teller herum.

„Was ist das?“

„Das sind Zwiebeln, mein Schatz. Möchtest du einmal probieren?“ Vater schaufelte ein paar der glitschigen, fettigen Zwiebeln auf das Schälchen meiner Schwester. Die probierte kurz und spuckte sie anschließend angeekelt über den Tisch.

„Die sind ja ekelhaft. So etwas kannst du essen, Papi? Tu das Zeug weg, tu es weg!“

Vater entfernte die Zwiebeln wieder von Steffis Schälchen und schnitt ein Stück von dem Schnitzel ab. „Möchtest du das probieren?“

„Nein!“ Meine Schwester verschränkte die Arme vor der Brust. „Und meine schöne Currywurst hast du verseucht. Ich will eine neue!“

Vater zeigte Stil und besorgte ihr ohne weitere Diskussionen eine neue Portion. Bei der Gelegenheit versorgte er sich mit einer frischen Flasche Bier.

„Das ist schon deine dritte“, ließ sich meine Mutter bissig vernehmen. „Darüber werden wir zu Hause einmal reden müssen!“

Vater ließ sich seine gewohnt gute Laune nicht verderben und erwiderte: „Alle guten Dinge sind drei, Sabine. Heute sollten wir uns - und den Kindern - doch einmal etwas gönnen. Schließlich haben sie ja Ferien.“

„Aber keine drei Bier, mein Lieber!“

Steffi matschte in der neuen Portion herum, vermischte Soße mit Mayonnaise und pikste ein Stück Wurst auf, das sie anschließend in die Höhe hielt und verkündete: „Ich bin satt. Können wir nicht bald gehen?“

Mutter blickte auf ihre Uhr - sie dachte bestimmt an ihre Fortbildung im Fernsehen - und nickte. „Ja, wir sind alle satt. Gehen wir.“

Ich hatte noch nicht aufgegessen und versuchte noch schnell so viel von meiner Wurst, Pilzen und den Pommes wie möglich in den Mund zu stopfen, bevor wir das Lokal verlassen würden.

„Nun sieh dir einmal an, wie gierig der Junge isst“, ließ sich meine Mutter auch prompt vernehmen. „Das Kind kommt ganz auf dich, Thomas.“

Ich schaffte es nicht, meine Mahlzeit zu beenden, sondern wurde von ihr vom Tisch fortgezogen. Dabei fiel die kleine Pappschale um und Soße ergoss sich auf mein Hemd.

„Das war das letzte Mal, dass wir dich in ein Restaurant mitnehmen“, giftete meine Mutter. So etwas hatte sie beim letzten Mal auch gesagt ...

Während wir fast im Laufschritt zurück zu unserem kleinen Häuschen strebten, begann es in Strömen zu regnen. Innerhalb von Minuten waren wir vollständig durchnässt, wodurch auch ein Großteil der braunen Soße von meinem Hemd gewaschen wurde. Leider floss jetzt alles an mir herunter und färbte meine Hose ebenfalls braun.

„Das ist nur Tims Schuld“, krähte Steffi. „Hätte der aufgegessen, dann würde es jetzt schönes Wetter geben. Aber der isst ja nie seinen Teller leer ...“

Wie gerne hätte ich doch meine Wurst aufgegessen, doch ob das an dem Wetter etwas ändern würde?

Wir waren nur noch zwei Straßen von zu Hause entfernt, als Steffi plötzlich stehenblieb. Mutter, die wie immer voranging und ein sehr zügiges Tempo vorgab, bemerkte wieder nicht, dass der Rest der Familie zurückblieb und wenige Sekunden später war sie im dichten Regen verschwunden. Kurz flammte in mir die Angst auf, jetzt - wie zuvor im Zoo - den Rest des Tages und vielleicht sogar die halbe Nacht durch die Stadt irren und Mutter suchen zu müssen, doch dann beruhigte ich mich: Wir konnten uns ja zu Hause treffen.

„Steffi, was ist?“, fragte mein Vater besorgt. „Warum bist du stehengeblieben?“

„Da, da vorne.“ Die Kleine zeigte mit dem ausgestreckten Arm auf eine Laterne, hinter der ein dichter Strauch wuchs.

Vater lachte. „Das sind Brombeersträucher, Steffi. Die Früchte sind aber noch nicht reif, sie sind ja noch ganz rot. Die darfst du erst essen, wenn sie schwarz sind, sonst schmecken sie noch nicht. Du kannst zu Hause aber ein paar Erdbeeren bekommen, es sind noch welche im Kühlschrank.“

Nun, da irrte sich mein Vater, im Kühlschrank befanden sich keine Erdbeeren mehr. Das musste ich ja schließlich wissen, denn die hatte ich heute Morgen heimlich aufgegessen. Allerdings sagte ich lieber nichts.

„Nein, da, da“, beharrte meine Schwester. „Sieh doch, Papiii.“

Mein Vater und ich blickten genauer hin und tatsächlich: Mitten in dem dornigen Gesträuch saß ein kleiner Hund, der sich vor dem Regen dorthin geflüchtet hatte. Er war mit einem einfachen Strick an der Laterne festgebunden.

Mein Vater hasste Hunde, denn irgendwann einmal - zu der Zeit, als er noch im Außendienst der Post gestanden hatte und (wie er selbst sagte) ‚die hochwichtige Aufgabe vertreten hatte, den Leuten gute und weniger gute Nachrichten überbringen zu dürfen‘ - war er (nach seinen Worten) von einer riesigen Bestie angefallen und in den Hintern gebissen worden. Ich habe später erfahren, dass es ein Jack Russel gewesen war, der meinen Vater bewogen hatte, vom gefährlichen Außendienst in den (seine Worte) ‚weitaus wichtigeren Innendienst‘ zu wechseln.

Jedenfalls tat Vater so, als würde er den Hund nicht sehen und fasste Steffi am Arm. „Komm, mein Schatz, wir müssen nach Hause, es regnet.“

„Papiii, Papiii der arme Hund.“

Vater tat erstaunt. „Ein Hund? Ich sehe keinen Hund. Nun komm schon, mein Schatz ...“ Doch sein Widerstand erlahmte zusehends.

„Papiii ...“ Steffi zog meinen Vater zu der Laterne. „Den hat hier jemand angebunden. Der arme, arme Hund.“

„Bestimmt kommt der Besitzer gleich wieder“, meinte mein Vater unbehaglich. „Der holt bestimmt nur ein Leckerli für seinen Fiffi. Komm, Steffi, Mama wartet bestimmt schon auf uns.“

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