Felix Leitner - TERM

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Term wächst in der perfekten gerechten, nachhaltigen und gleichen Gesellschaft auf. Die Umweltkatastrophe ist abgewandt, die Dominanz der Männer beseitigt und die Allgemeine Wohlfahrt kümmert sich um die Gesundheit und Rente jedes Menschen: Von Geburt bis zum Tod und darüber hinaus. Nur, dass die Menschen immer älter werden und der Nachwuchs immer weniger. Aber Defizite im System werden durch Terms Lebenszeit ausgeglichen, das bestimmt die Ökologische Sozialistische Partei.
Terms Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt automatisch auch von seinen Mitmenschen, ein eigenes Leben zu führen. Das geht nicht im Ideal der Gleichheit. Außerdem ist seine Arbeitskraft schon fest von der Allgemeinen Wohlfahrt einberechnet. Ein frühzeitiges Ausscheiden ist nicht vorgesehen.
Dann trifft er auf Roland, der ihn vor eine unmögliche Wahl stellt: Entweder begeht er ein unglaubliches Verbrechen und wird für immer frei sein, oder er verrät das geplante Verbrechen und wird sein Leben weiterhin eingesperrt verbringen.

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»Du spielst wie ein bescheuerter Egoist«, fuhr ihn Karol nach dem Spiel an. Das Spielfeld befand sich in einer Wohnsiedlung. Es war mit einem grünen Netz umgeben und ausgiebig beleuchtet. Im Hintergrund summten die E-Wagen auf einer Stadtautobahn vorbei. Er und Karol zogen sich auf einer Bank in der Umkleide am Rande des Spielfelds um.

»Ich spiele nach meinen Fähigkeiten und mit vollem Einsatz für uns alle. Was maulst du mich an? Zermscheiße, wir haben gewonnen.«

»Ja, aber nur knapp. Es wäre viel sicherer gewesen, wenn du nicht so oft ins grüne Feld gewechselt wärst. Bestimmt vier deiner Angriffe hast du versiebt. Die Vorgaben machen schon Sinn, ich frage mich warum noch keine offizielle Regel eingeführt wurde, die auch das Übertreten ins Sprinterfeld verbietet.«

»Weil dann wirklich niemand mehr zusieht. Erst haben sie den Körperkontakt eingegrenzt, würden sie jetzt auch noch die wenigen spannenden Momente eliminieren, kannst du Farbball vergessen.« Term nahm einen langen Schluck aus seiner Wasserflasche. »Deine Lösung ist also wirklich mit immer der gleichen Taktik und dem gleichen Angriff zu gewinnen?«

»Durch das gleiche Vorgehen wird wenigstens keiner benachteiligt. Lars ist sauer, dass du mehrmals in sein Feld eingebrochen bist. Das kannst du dir doch vorstellen.« Karol hatte damit natürlich recht, aber Term machte dies nicht, um Lars zu ärgern. Term wollte gewinnen.

»Es ist nicht Lars‘ Schuld, dass das Spiel Macken hat. Damit wir alle gewinnen, muss einer von uns etwas wagen und riskieren, sonst würde es immer noch Gleichstand stehen.«

»Das liegt an Stefan, der lahmen Sau. Ein Smartphone aus dem Museum läuft schneller als dieses Mädchen.« Philipp fühlte sich nur dann stark, wenn jemand anders dafür litt. Stefan war eines seiner Lieblingsopfer.

»Das ist keine gendergerechtes Ver…«, meldete sich Karol.

»Halt die Fresse, du System-Nazi.« Das brachte Karol zum Verstummen, denn er schnappte empört nach Luft. Term war baff von Philipps forschem Auftreten. Wusste er nicht, wie riskant seine Bemerkungen waren? Wenn das jemand vom Trio Infernale gehört hätte, wäre er sofort in ein Camp eingewiesen worden. Ganz egal ob Gender- oder Lebensberater – bei solchen heftigen Schimpfwörtern zog das Gesetz zur Erziehung asozialer Jugendlicher sofort.

»Stefan, kannst du mal ein Update fahren? Wir brauchen echte Läufer!«, schnauzte er seinen Teamkameraden weiter an.

»Wieso soll ich mich denn anstrengen? Jeder Spieler auf dem Feld weiß, wie sich die grünen Spieler bewegen. Das ist stupider Schwachsinn«, verteidigte sich Stefan. »Die Position, das ganze Spiel langweilt mich.«

»Schwachsinn. Du bist ein Mädchen. Ja genau Term, hör gut zu. Stefan gehört zu den Umoperierten. Er hat so viele Minuspunkte angesammelt, dass er strafoperiert wurde. Er war nämlich früher ein Mädchen. Ein langsames Mädchen. Nicht wahr, Stefanie?« In der Umkleidekabine grölten einige Jungs. Stefan schnaubte und packte seine Sachen zusammen.

Term lief es kalt den Rücken hinunter: War das wirklich möglich? Seine Genderbeauftragte Karla Schulze machte immer solche Andeutungen. Als Stefan sich anschickte zu gehen, zog ihn Term zu sich und flüsterte: »Können die vom Staat wirklich eine Geschlechtsumwandlung anordnen?«

»Du bist ein Idiot, Term.« Stefan stieß ihn beiseite und ging.

»Term ist als nächstes dran. Wenn er die tausend Minuspunkte sprengt, heißt er …«, Phillipp grübelte nach. »Was ist denn die bescheuerte weibliche Form von Term. Was ist das überhaupt für ein Name?«

»Termine«, schlug einer aus der Dusche durch den Wasserdampf hindurch vor.

Karol und er schwiegen bis sich das Gelächter verzogen hatte und wieder über ein neues virtuelles Game gesprochen wurde.

»Das lassen wir uns nicht gefallen! Ich werde eine Meldung schreiben.« Karol war wie aufgelöst. Seine Unterlippe zitterte.

»Uns? Vergiss den Idioten.«

»Beleidigungen, Drohungen und angsteinflößendes männliches Auftreten. Philipp, deine zuständigen ÖSP-Berater in deinem Wohnviertel werden davon erfahren.«

Term blickte sorgenvoll zu Philipp. Er konnte wirklich ein Arschloch sein. Aber er war, wie alle hier in der Pubertät oder hatte sie gerade erst hinter sich gelassen. Sie waren keine politisch korrekten Bürger hier, sondern hormongetriebene junge Erwachsene, die sich ausprobierten.

»Karol, lass das verfickte System aus dem Spiel«, fuhr Term ihn an.

Aber Philipp hatte auf Karols Drohung reagiert und baute sich vor ihm auf. Er trug nur ein Handtuch um die Lenden und plusterte seinen trainierten Oberkörper vor Karol auf. Karol wich an die Wand der Umkleide zurück.

»Gewalt wird sich nur noch negativer auf deine Punktebilanz auswirken. Vielleicht stecken sie dich endlich in ein …«

»Hör mal zu, du Moralscherge. Meine Mutter ist die Genderbeauftragte in meinem Viertel. Sie, der Lebensberater und der Nachhaltigkeitsberater sind beste Freunde. Mein Konto ist in guten Händen. Wenn du also meinst, Nachrichten schreiben zu müssen, werde ich dir die nächsten Male den Ball nicht mehr so freundlich aus der Hand nehmen. Ein Foul tut mir weniger weh als dir.«

»Ich verstehe das nicht, deine Mutter müsste dir doch dann die Grenzen aufzeigen … es ist doch ihr Job.« Karol war überfordert und machte dabei einen schwerwiegenden Fehler.

»Meine Mutter? Was sagst du über meine Mutter«, brüllte ihn Philipp an, so dass Karol Speichel ins Gesicht flog.

»Wir wollten gehen«, sprang Term dazwischen und drängte einen paralysierten Karol zum Ausgang.

Draußen zog Term sich ein frisches T-Shirt an und stopfte seine Sportschuhe in die Tasche. Er kannte Karol seit einigen Jahren. Seine Eltern und er lebten einige Straßen weiter in einem gleichgroßen Wohnblock. Die Mutter hatte eine hohe Position in einem Ministerium inne. Aber nicht in der AW, was eine mathematische Seltenheit darstellte. Seit vier Jahren gingen Karol und er in dieselbe Gemeinschaftsschule.

»Karol, was ist eigentlich aus deiner Bewerbung für das Biologieprojekt geworden?« Karol hatte sich um die Förderung durch ein Biologieunternehmen mit einem Beobachtungsprojekt von Bienen beworben.

»Bitte sage doch nicht ‚Biologieprojekt‘ «, ermahnte ihn Karol. Term bereute bereits, dass er Karol von Philipp weggezogen hatte.

»Ja, ja … böse Wissenschaft. Also was ist nun aus deinem Naturphänomen-Projekt geworden?« Biologieunterricht gab es nicht mehr in Deutschland. Die ÖSP hatte die alten Lehrbücher verboten, da sie voller gefährlicher Darstellungen moderner Medizintechniken gewesen waren und Menschen und Umwelt aus einer rein biologischen Perspektive betrachtet hatten.

»Wurde eingestampft«, sagte dieser ohne Bitterkeit. »Weißt du, so eine Förderung würde mir einen ungerechten Vorteil gegenüber dir und den anderen Schülern meines Alters verschaffen. Daher wurde ein Gesetz erlassen, dass sich Unternehmen aus den Schulen heraushalten sollen. Es schafft Ungleichheit, wenn eine Schule oder eine Schülerin oder Schüler stärker gefördert wird als alle anderen. Eine Schule im Saarland kann doch nichts dafür, dass es weniger Wirtschaftskraft vor Ort gibt wie zum Beispiel in Sachsen. Ich darf dafür in der Schule mehr Naturphänomen-Unterricht nehmen, so wie es alle Schülerinnen und Schüler machen können.«

»Mir ist es scheißegal, ob du einen Vorteil mir gegenüber hättest. Verdammte Zermscheiße, das hast du dir doch erarbeitet. Ich interessiere mich nicht für Biologie … ja, Biologie … und würde nie auf die Idee kommen, meine Zeit dafür zu opfern. Hättest du nicht in dem Unternehmen mit forschen können? Einen Lohn für deine Arbeit bekommen und wertvolle Erfahrungen machen können?« Karol nickte. »Und jetzt, jetzt hast du anstatt zwei Stunden Biologie – vier?«

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