Jasmin Salfinger - Teufels Träume

Здесь есть возможность читать онлайн «Jasmin Salfinger - Teufels Träume» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Teufels Träume: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Teufels Träume»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wenn all deine Träume wahr werden, gilt das auch für deine Albträume. Was ein Segen sein sollte entpuppt sich als Fluch und Emilia Schwarz erfährt am eigenen Leib was es bedeutet ein Monster zu sein. Ihre Träume stürzen sie und alle die sie liebt in eine Katastrophe. Sie steht alleine da. Sie ist die Ursache allen Übels und das Schicksal hat nur einen auserkoren ihr beizustehen. Darren Newcorn, er hat nichts zu verlieren denn er ist das personifizierte Böse selbst.

Teufels Träume — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Teufels Träume», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Emilia nahm die Zeitung in die Hand und las fassungslos einen abscheulichen Artikel über sich selbst. Wer auch immer diesen Artikel geschrieben hatte, er stellte sie wie eine Geisteskranke dar. Ein schizophrenes labiles Monster, das verrückte Geschichten über Vorahnungen erzählte. Wütend zerknüllte sie die Zeitung und umschloss sie fest mit der Faust. Die Schritte draußen auf dem Gang wurden lauter. Schnell wie der Blitz und leise wie eine Maus flitzte Emilia aus dem Büro, zurück in ihr Zimmer und wickelte sich ins Bett.

Gerade noch rechtzeitig, denn ein Arzt gefolgt von einer Krankenschwester trat ein.

„Miss Schwarz, richtig?“ sagte der Arzt und blickte sie über seine Nase hinweg an. Emilia nickte.

Ein älterer Herr mit zur Glatze neigenden, angegrautem Haar. Seine Brille war leicht verschmiert und die kahlen Stellen auf seinem Kopf glänzten fettig.

Dann schenkte er bereits dem Klemmbrett, dass an dem Fußende ihres Bettes befestigt war, mehr Aufmerksamkeit als der Patientin vor ihm.

Mit müden Augen überflog er kurz das Blatt, kritzelte etwas hinzu und teilte ihr in monotoner Stimmlage mit, dass sie übermorgen um fünfzehn Uhr für ein paar Tests angesetzt war. Emilia nickte abermals und der Arzt rauschte mit der Schwester im Schlepptau wieder ab.

Emilia hatte kaum mehr zu tun, als die Uhr anzuglotzen und den Sekundenzeiger zu beobachten wie er seine Kreise zog. mit unwohlem Magen grübelte sie über die bevorstehenden Tests nach. Was ist, wenn sich herausstellte, dass sie tatsächlich verrückt war? Konnte das sein? Verdammt Nein! Sie wurde eher dadurch verrückt, dass sie hier in Haft war. Wenn man sie doch nur gehen lassen würde… wenn man sie doch nur ihre Unschuld beweisen lassen würde. Emilia hatte eine Idee, sie war riskant und vermutlich kaum umsetzbar... aber vielleicht sollte sie es wagen.

Die blaue Tür knarrte als eine schwarzhaarige, vollbusige Krankenschwester eintrat. Emilia wand ihr den Kopf zu.

„Ich bringe bloß frische Handtücher.“ Sagte sie und legte eben jene in ein Regal neben der Tür. Die schwarzhaarige Frau drehte sich zu Emilia herum und musterte sie durch eine Brille hindurch mit grünen Augen.

„Ja?“ fragte Emilia betont abweisend, als sie von ihr immer noch angestarrt wurde. Sie fand es nicht wirklich charmant von einer Krankenschwester begafft zu werden. Jaja sie war die neue Attraktion in dem Irrenhaus. Was für eine Sensation.

„Möchtest du mit jemandem reden?“ fragte sie aus heiterem Himmel heraus.

Ha? Emilia sah sie kurz an „Nein Danke…“

„Es muss bestimmt schrecklich sein, wenn einem niemand glauben will.“

„Das können sie vielleicht laut sagen.“ sagte Emilia halblaut zur Decke.

Die Schwarzhaarige ging ums Bett herum und lehnte sich mit dem Rücken an den Tisch unter dem Fenster.

„Hattest du wirklich eine Vorahnung, wolltest du sie wirklich nur retten?“

Emilia drehte ihr träge das Gesicht zu.

„Egal was ich sage, sie glauben mir ja doch nicht.“

„Hm... lass es doch mal auf einen Versuch ankommen.“

Emilia musterte sie wachsamer „Was soll das heißen?“

„Weißt du, ich denke, dass vieles nicht so ist, wie es vielleicht scheinen mag.“

„Vieles ist nicht so wie es scheinen mag? Moment, soll das heißen sie glauben mir?

„Nun ja, sagen wir mal so, dass ich aufgeschlossener bin als andere Menschen.“

Emilia sah sie kurz ungläubig an. „Wirklich?“

„Das ist verrückt, sie kennen mich doch gar nicht wirklich?! Ich meine… wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich diese Geschichte niemals glauben. Naja vielleicht bin ich nicht die einzige Verrückte hier in dem Raum.“ sagte Emilia. Schwarzer Humor, ein Bewältigungs-Mechanismus.

„Du bist ziemlich misstrauisch was?!“ stellte Sulane fest.

„Würden sie sich in meiner Situation anders verhalten?“ fragte Emilia und zog eine Augenbraue hoch. „Meine Familie, meine Freunde, niemand will mir glauben, da hinterfrage ich es natürlich, wenn ich jemanden ohne irgendwelche Anstrengungen so einfach überzeugen konnte.“ Sulane schwieg, was sie als stilles Beipflichten deutete.

„Vielleicht bin ich tatsächlich nur ein krankes, verrücktes Mädchen.“ sagte sie und ließ sich kraftlos wieder zurück in die Kissen sinken. „Ich hab nie an irgendwelche mystischen Phänomene geglaubt oder an Magie oder an Wunder oder was weiß ich alles. Verschwörungstheoretiker halte ich für amüsant, aber auch für Spinner. Ich bin nicht mal religiös, ich glaub an gar nichts! Zumindest in diesem Sinne. Ich verstehe ja alle, die mir nicht glauben, aber…. Es ist einfach die Wahrheit. Es ist verrückt, es ist unfassbar, es ist unglaublich und doch ist es wahr. Es wäre so viel rationaler, wenn ich mir das alles nur eingebildet hätte, aber das habe ich nicht.“

Die Krankenschwester sah sie lange an.

„Du wirkst nicht wie eine der üblichen Patienten.“

Emilia würde nicht erfahren, wie sie das genau meinte, denn Schritte hallten durch den Gang.

„Verdammt!“ zischte die schwarzhaarige Krankenschwester, stieß sich vom Tisch ab und lief hinaus.

Verwirrt blickte Emilia ihr nach, bevor noch die Tür ins Schloss fallen konnte, wurde sie auch schon wieder aufgestoßen. Eine Pflegerin kam herein und brachte Emilia ebenfalls frische Handtücher.

Sulane Robertson drückte sich in einen Seitenflur der Anstalt. Da war sie noch einmal um Haaresbreite davongekommen. Sich als Journalistin in ein Irrenhaus zu schleichen, könnte man wohl als illegal bezeichnen. Egal, sie hatte was sie wollte. Sie hatte sich selbst einen kurzen Eindruck von Emilia Schwarz verschaffen können. Nun stahl sich hinaus um sich zu überlegen, wie sie das gesammelte Wissen gewinnbringend verarbeiten konnte.

Emilia war ziemlich kalt. Die leichte Krankenhauskluft die man hier allen Patienten aufzwang war nicht gerade warm.

Der Untersuchungsraum in dem sie stand, war kühl und ungemütlich. Ein Stuhl, mit vielen Sonden und Kabeln stand in der Mitte. Eine große Röhre befand sich hinter dem Stuhl. Ihr graute es, dass sie jetzt darauf Platz nehmen musste.

„Warte einfach hier, okey?! Der Doktor kommt gleich“ sagte die Pflegerin, die sie hineingeleitet hatte und ging.

Eine Wolke aus ätzendem Aftershave wehte Emilia entgegen als der Doktor eintrat. Es war ein anderer Arzt als zuvor, dieser hier war etwas jünger, wahrscheinlich mitte vierzig.

Emilia rümpfte die Nase und versuchte unbemerkt zu hüsteln. Wah! War der Geruchssinn des Onkel Doktors etwa Tod? Warum badete man freiwillig in so einer ätzenden Duftwolke.

„Hier haben wir sie ja, Miss Schwarz! Bitte, bitte setzten sie sich Mademoiselle.“ Frohlockte er und entblößte eine Reihe schiefer, gelber Zähne. Zahnarzt war der definitiv nicht.

Er legte seine Hand um ihre Hüfte und schob sie leicht zu dem Stuhl hin. Emilia widerstrebte diese Berührung, seine Hand lag für ihren Geschmack etwas zu tief.

„Danke, ich schaff das schon.“ sagte sie und wand sich aus seinem Griff. Doch da hatte er seine Hand auch schon an ihrem Schlüsselbein und drückte sie hinab auf den Stuhl. Emilia war der Versuchung nahe ihm seine Finger weg zu schlagen. Es gefiel ihr nicht, wie dieser Arzt sie ansah, wie er sie kurz und nebensächlich berührte, wie er sich geifernd über die wulstigen Lippen leckte. Es gefiel ihr absolut nicht.

Er befestigte Noppen mit Kabeln an Emilias Schläfen, ehe er von ihr abließ und kurz über ihren Arm strich.

„Lassen sie das!“ knurrte Emilia leise und innerlich brodelnd.

„Hm?“ tat er ganz unschuldig, als ob er sie nicht verstanden hätte. „Keine Sorge meine Dame, hier sind sie in guten Händen. Wir werden nur einen kurzen Blick in ihren Kopf werfen.“ sagte er und setzte ein dämliches, breites Grinsen auf. Er drehte an einem Ventil einer großen metallenen Flasche und näherte sich Emilias Gesicht mit einer kleinen, durchsichtigen Beatmungsmaske in der Hand.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Teufels Träume»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Teufels Träume» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Teufels Träume»

Обсуждение, отзывы о книге «Teufels Träume» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.