Herbert E. Große - Abseits aller Routen

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Der Unternehmer N kann noch kurz vor der Insolvenz seinen Betrieb verkaufen. Jetzt hat er endlich Zeit, seinen Jugendtraum, eine Extremwanderung durch die Pyrenäen, zu verwirklichen.
Schon am zweiten Tag seiner Tour kommt alles ganz anders als geplant. Er gerät in akute Lebensgefahr. Nach einem furchtbaren Bergsturz muss er sich zusammen mit der ihm unbekannten Urlauberin Maria auf ein Plateau durchkämpfen. Dort sind beide jedoch von der Außenwelt völlig abgeschnitten. N kann nach einem waghalsigen Abstieg Rettung für Maria organisieren und setzt seine Extremwanderung allein fort.
Wieder zu Hause erhält er die Möglichkeit, seine Werkhalle von dem Konzern, der seinen Betrieb gekauft hat, für einen symbolischen Euro zurückzuerhalten. Bedingung dafür ist aber, dass er mit vier problematischen leitenden Angestellten des Konzerns eine erneute Extremwandertour absolvieren muss.

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Entsetzt war er, weil er keine Hilfsmittel fand, um ein Feuer zu machen. Genauso schrecklich war es, dass die Trinkflasche fehlte. Er sagte nur, dass es schade wäre, dass sein Rucksack im Jeep geblieben sei und versuchte, eine unbekümmerte Miene zu machen.

Maria spürte nichts von seiner Unruhe und nahm alles gelassen.

Ein Unbeteiligter hätte vermuten können, dass sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden hatte. Nur der Blick nach oben verschlug ihr den Atem. Noch niemals hatte sie eine richtige Wanderung in den Bergen unternommen; und jetzt diese Felswand.

4. Kapitel

Wenn Maria und N eine Verbindung zur „Zivilisation“ gehabt hätten, würden sie gesehen haben, dass die Stadt mit den verfallenen Fabrikgebäuden in heller Aufregung war.

Der Gouverneur war eigens angereist, um sich ein Bild von den Verwüstungen, die der Bergsturz angerichtet hatte, zu machen. Die kleine Stadt war voller Gendarmerie und Militär. Schweres Räumgerät wurde herbeigeschafft, obwohl diese Stadt selbst von der Naturkatastrophe nicht betroffen war. Aber hier war es möglich, die Einsatzleitung des Katastrophendienstes zu etablieren.

Als die ersten Meldungen aus den Helikoptern eintrafen, stand fest, dass es für die kleine Bergwerksstadt, in der N übernachtet hatte, keine Rettung mehr geben konnte.

Auch die Helfer, die über die Straße versucht hatten, den Ort zu erreichen, kamen zurück und meldeten, dass der kleine Ort unter einer mindesten 20 Meter hohen Schlamm- und Gerölllawine begraben sei.

Die Einsatzleiter waren sich schnell einig, dass selbst mit schwerem Räumgerät und Bergepanzern eine Suche nach Überlebenden aussichtslos sei.

Auch der herbeigerufene Chefgeologe warnte vor einer überhasteten Freilegung des Ortes. Wegen der vielen Bergwerksstollen und des Ausmaßes des Bergsturzes mit den großen Schlammmassen bestünde die Gefahr, dass sofort neues Gestein und neuer Schlamm nachrutschen würde. Außerdem sei die Chance, noch lebende Einwohner zu bergen, gleich null, weil die großen Schlammmassen jegliches Überleben unmöglich machen würden.

Die anderen Verantwortlichen der Bergungsmannschaften bestätigten den Geologen und wiesen auf die Gefahren für die Rettungsteams hin.

Nur der Gouverneur teilte die Meinung der Fachleute nicht und bestand auf einer sofortigen Bergung. Dabei wusste jeder der Anwesenden, dass der Gouverneur aus politischen Gründen so reagieren musste. Schließlich änderte auch er seine Einschätzung der Lage und wies die Gendarmerie an, festzustellen, mit wie vielen Opfern zu rechnen sei und möglichst die Namen der Verschütteten zu registrieren.

Als die ersten Pressevertreter und Fernsehteams eintrafen, waren die Fachleute den Gouverneur los; er kümmerte sich um die Medienleute.

Umweltschützer machten den Klimawandel für die Katastrophe verantwortlich und der eingetroffene Meteorologe schaffte es nicht, die Umweltschützer und Teile der Presse davon zu überzeugen, dass dieser Bergsturz rein gar nichts mit dem viel gescholtenen Klimawandel zu tun hätte.

Lediglich der Vertreter der örtlichen Presse fragte unvoreingenommen, ob es eine Verbindung mit dem Starkregen der letzten Tage und dem globalen Klimawandel gebe würde.

„Der weltweite Klimawandel führt unstreitig zu einer allgemeinen Erwärmung, auch hier in dieser Bergregion“, begann der Meteorologe seine Antwort zu formulieren und fuhr fort: „Die starken Regenfälle mit mehr als 250 Millilitern sind aber eher auf eine typische lokale Gegebenheit zurückzuführen. Wenn die Wassertemperaturen des Mittelmeeres hoch sind und wir eine starke Luftströmung vom Meer her haben, regnen sich die Wolken an den Bergen ab. Das ist normal und wiederholt sich in unregelmäßigen Abständen. So kam es zum Beispiel im Oktober 1940 dazu, dass in weniger als 24 Stunden 1000 Milliliter Regen fielen.“

Nach diesen Bemerkungen fragte der Zeitungsreporter, ob es eine Statistik über die Häufigkeit dieser Wetterphänomene gäbe und erhielt zur Antwort, dass zwar keine Statistiken, aber Wetteraufzeichnungen vorhanden seien.

„Und was besagen diese Aufzeichnungen?“

„In den Jahren 1999, 2002, 2003 kam es häufig zu solchen starken Regenfällen. In den letzten beiden Jahren blieb der starke Regen aus; dieses Jahr häufen sich jedoch die starken Niederschläge wieder“, antwortete der Meteorologe.

„Eine abschließende Frage habe ich noch“, sagte der Reporter, „sind die Regenfälle die Ursache für den riesigen Bergsturz?“

„Ich glaube schon. Aber warum es zu dem Abgang der Erd- und Schlammmassen gekommen ist, müssen sie den anwesenden Geologen fragen“, war die Antwort und der Reporter suchte den Geologen, um auch diesen zu interviewen.

Dieser erklärte: „Die Pyrenäen sind, so wie auch die Alpen, im Tertiär entstanden. Die Besonderheit ist aber, dass im Westen, oben am Atlantik, der Kalkstein vorherrscht. Hier bei uns haben wir ein Granitgestein, das härter und glatter als der Kalkstein ist. Durch das Auftauen des Permafrostbodens und ständiger Erosionen haben sich über dem festen und glatten Granit lose Geröllmassen und Humusschichten abgelagert. Wenn sich zwischen dem festen Untergrund und der relativ losen Oberschicht genügend Wasser sammelt, kommt alles ins Rutschen.“

„Konnte man den heutigen Bergsturz nicht voraussagen“, wollte der Zeitungsmann noch wissen und erhielt zur Antwort, dass dies theoretisch schon möglich wäre; praktisch aber unmöglich sei.

Der Lokalreporter war mit den Ausführungen der beiden Fachleute zufrieden und tippte alles fleißig in seinen Computer.

Zur Befragung des Gouverneurs kam er nicht mehr, weil diesem seitens der Gendarmerie berichtet wurde, dass man mit mindestens fünf vermissten Personen rechnen müsste. Diese Bewohner der verschütteten Ortschaft wären heute Morgen im Dorf geblieben; alle anderen seien zur Arbeit oder zum Markt in die Stadt gefahren.

Der Busfahrer sei noch nicht befragt worden, sodass die genaue Zahl der möglichen Opfer noch nicht feststünde. Außerdem habe der Lebensmittelhändler Feriengäste beherbergt. Das könnten aber maximal zwei Personen gewesen sein, weil es in seinem Haus nur zwei Gästebetten gebe.

Bevor der Reporter seinen Bericht an die Redaktion senden konnte, erschien der Busfahrer und erzählte, wie viele Personen er heute Morgen aus dem Ort chauffiert habe.

Danach stand für die Gendarmerie fest, dass die vermuteten fünf Einwohner verschüttet sein müssten. Da von den Marktbesuchern berichtet wurde, dass beim Lebensmittelhändler zwei Feriengäste wohnten, stand die Zahl der Opfer mit sieben jetzt ziemlich sicher fest.

„Es muss ein achtes Opfer geben“, sagte der Busfahrer und berichtete von N, der mit Sicherheit ebenfalls im Bergwerksdorf übernachtet habe. Selbst wenn er sehr früh zu seiner Tour aufgebrochen sein sollte, wäre auch er verschüttet worden.

5. Kapitel

„Maria lassen sie uns bald aufbrechen. Es ist schon früher Nachmittag. Wenn wir den Sattel vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollen, müssen wir bald aufsteigen“, sagte N und schaute erneut nach oben. Sie bemerkte den sorgenvollen Blick ihres Begleiters und erklärte wenig überzeugend, dass man das schon schaffen würde.

N gingen die Grundregeln des Kletterns und des Extremwanderns durch den Kopf.

„Es hat keinen Zweck, der Stadtfrau vor dem Einstieg die Regeln zu erklären“, überlegte er und entschloss sich, nur zwei oder drei wichtige Punkte zu erwähnen. Er dachte sofort daran, dass er keine Wasserflasche mehr hatte.

„Maria, wichtig ist, dass wir vor Beginn unserer Kletterei so viel wie möglich trinken, weil meine metallene Wasserflasche im verlorenen Rucksack war. Ich werde deshalb vorsichtig von unserem Felsvorsprung hinunter zur ehemaligen Quelle gehen. Sie bleiben hier und rühren sich nur, wenn ich es ihnen sage. Haben sie das verstanden?“

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