Herbert E. Große - Abseits aller Routen

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Der Unternehmer N kann noch kurz vor der Insolvenz seinen Betrieb verkaufen. Jetzt hat er endlich Zeit, seinen Jugendtraum, eine Extremwanderung durch die Pyrenäen, zu verwirklichen.
Schon am zweiten Tag seiner Tour kommt alles ganz anders als geplant. Er gerät in akute Lebensgefahr. Nach einem furchtbaren Bergsturz muss er sich zusammen mit der ihm unbekannten Urlauberin Maria auf ein Plateau durchkämpfen. Dort sind beide jedoch von der Außenwelt völlig abgeschnitten. N kann nach einem waghalsigen Abstieg Rettung für Maria organisieren und setzt seine Extremwanderung allein fort.
Wieder zu Hause erhält er die Möglichkeit, seine Werkhalle von dem Konzern, der seinen Betrieb gekauft hat, für einen symbolischen Euro zurückzuerhalten. Bedingung dafür ist aber, dass er mit vier problematischen leitenden Angestellten des Konzerns eine erneute Extremwandertour absolvieren muss.

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N schaute interessiert und fragte, an was das liegen könnte.

„Weiter oben muss der Zulauf unterbrochen sein. Das sieht nicht gut aus. Hoffentlich finden wir die Ursache“, sagte Joseph und drängte auf ein sofortiges Weiterfahren.

Nach der übernächsten Wegbiegung schoss ein starker Wasserlauf quer über den Weg und Joseph musste mit Vollgas den Gué passieren und hielt erst danach an. Beide Männer stiegen aus und betrachteten voller Sorge die unmittelbar links vom Weg liegende Waldwiese, die unter Wasser stand. Maria beschwerte sich kaum hörbar über die Fahrweise des Jeepfahrers.

„Ich befürchte Schlimmes“, sagte Joseph und bemerkte, dass er froh sei, dass er N an seiner Seite hätte.

„Ich bin zwar Ingenieur, habe aber von Melioration keine Ahnung, lieber Freund.“

„Ein Ingenieur ist mir in dieser Situation tausendmal lieber als ein Schneidermeister. Auf jeden Fall reden sie als Ingenieur in dieser Situation keinen Unsinn. Wir müssen von der Quelle aus den Wasserlauf verfolgen, um Genaueres sagen zu können.“

„Das ist logisch; auf zur Quelle“, erwiderte N.

Da Maria im Auto sitzen geblieben war, konnte es sofort weitergehen. Der Weg wurde immer steiler und Joseph hatte Mühe den Geländewagen zügig nach oben zu chauffieren. Maria schrie von Zeit zu Zeit auf, aber keiner der beiden Männer reagierte darauf. Für N stand fest, dass der Jeep auf diesem Weg nicht zum Stillstand kommen durfte.

An zwei weiteren Stellen floss ebenfalls Wasser über den Weg und Joseph wurde immer unruhiger. Endlich war das kleine Plateau im Quellbereich erreicht.

„Oh mein Gott“, schrie Joseph, „die Quelle ist weg. Ein Erdrutsch hat hier alles verändert.“

N bemerkte als erster, dass der Erdboden völlig durchnässt war. Er hatte den Eindruck, dass sich das Quellplateau auch leicht bewegte.

„Joseph, ich befürchte Schlimmes. Wenden sie den Jeep und danach nichts wie weg hier“, schrie er. Der Kaufmann gab ihm recht und sagte, dass Maria aussteigen und N das Wendemanöver außerhalb des Wagens dirigieren und vor Gefahren warnen solle.

Kaum hatten beide Passagiere den Geländewagen verlassen und waren auf einen kleinen Felsvorsprung gestiegen, als Joseph versuchte, den Jeep auf dem engen Platz mit den steilen Abhängen zu wenden. Bevor N einen Warnschrei ausstoßen konnte, rutschte Joseph mit seinem Auto rückwärts den steilen Hang hinunter. Im gleichen Moment entstand ein gewaltiger Erdrutsch, der nicht nur das Quellplateau, sondern den gesamten Hang mit einem ohrenbetäubenden Lärm ins Tal gleiten ließ. Wasser und auch Staub stiegen auf. Maria und N hielten sich mit aller Kraft an dem Felsvorsprung, auf dem sie standen, fest.

Das war nicht nur ein Erdrutsch, sondern ein riesiger Bergsturz verbunden mit einer Schlammlawine.

Maria krallte sich nicht nur an dem Felsvorsprung, sondern auch an N fest; ihr wurde übel und N legte sie in sicherer Lage hin. Jetzt konnte er fasziniert und mit offenem Mund das Naturschauspiel beobachteten.

Nach ungefähr einer halben Stunde war es vorbei. Jetzt sah alles anders aus. Den Weg, auf dem sie hochgekommen waren, gab es nicht mehr. Kein Baum oder Strauch war mehr zu sehen. Nur noch Felswände und riesige Geröllhalden und Schlammflächen. Voller Entsetzen stellte N fest, dass die Bergwerksstadt verschwunden war; nur noch Geröll war zu sehen.

Vorsichtig stand N auf und sondierte das Gelände. Ein Abstieg war nicht mehr möglich, zumal er nicht allein war und Maria sicherlich keine Bergerfahrung hatte.

Wohin sollten sie auch absteigen? Den Ort, von dem sie am Morgen aufgebrochen waren, gab es nicht mehr. Bestimmt war auch die einzige Zufahrtsstraße, auf der N mit dem Linienbus das kleine, hochgelegene und verfallene Örtchen erreicht hatte, unpassierbar.

N drehte sich um und sah nach oben. Auch hier war nur noch Felsgestein. Aber ungefähr 100 Meter höher schien der große Sattel zwischen dem Hausberg der alten Bergwerksstadt und dem Pic, auf dem Boris einsiedeln sollte, noch erhalten geblieben zu sein.

„Es wird uns nichts anderes übrigbleiben, als aufzusteigen, um den Sattel zu erreichen“, sagte er recht laut zu sich selbst, weil er vermutete, dass Maria noch immer geistesabwesend war. Dem war aber nicht so. Maria starrte ihn an und weinte.

N versuchte, sie zu beruhigen. „Das ist im Prinzip gar kein Problem. Es gibt so gut wie kein Geröll und die Felsenkanten erlauben einen festen Griff und Tritt.“

Maria setzte sich, schaute nach oben und weinte noch heftiger. Plötzlich suchte sie in ihren Taschen etwas und war noch enttäuschter. „Mein Handy ist nicht mehr da“, sagte sie und N versuchte sie erneut zu trösten, indem er ihr sagte, dass man hier oben ohnehin keinen Empfang hätte.

„Aber wie wollen wir jetzt Hilfe rufen?“

„Wir müssen uns selbst helfen!“

„Und wie soll das aussehen“, fragte sie und N erklärte noch einmal, dass man hoch auf den Sattel müsse, um mit einem längeren Marsch auf das westliche Gipfelplateau zu gelangen.

„Wenn wir erst einmal bei Boris sind, lösen sich alle Probleme. Ich weiß, dass man auch von Westen kommend den Einsiedler erreichen kann. Also muss es auch in dieser Richtung einen Abstieg geben.“

„Wir wollen sogleich losgehen“, bat Maria.

„Langsam, langsam! Zunächst müssen wir prüfen, ob einer von uns Verletzungen hat.“

„Ich bin fit, nur mein Hintern schmerzt etwas von den Steinen, auf denen ich gesessen habe“, sagte Maria und N wollte wissen, ob sie sich sicher sei.

Maria stand auf, um ihre Feststellung zu dokumentieren. Jetzt sah auch sie den riesigen Bergsturz, konnte aber nicht erkennen, dass die kleine alte Bergwerksstadt, aus der sie heute Morgen aufgebrochen waren, nicht mehr zu sehen war. N machte sie auch nicht darauf aufmerksam und dachte sich, dass sie dieses Unglück noch rechtzeitig erfahren würde.

Er hatte bereits festgestellt, dass auch er keine nennenswerten Verletzungen hatte.

„So, da wir körperlich fit sind, müssen wir feststellen, über welche Hilfsmittel wir verfügen.“

„Wie muss ich das verstehen“, fragte Maria.

„Checken wir zunächst ihre Kleidung. Eine lange Hose und einen recht modischen Anorak kann ich erkennen. Auch sehe ich, dass sie Turnschuhe tragen. Ich muss aber auch wissen, welche Unterwäsche sie heute Morgen angezogen haben; insbesondere die Unterhose und das Unterhemd.“

„Was erlauben sie sich, sie Satyre.“

„Maria, in unserer Situation ist es unangebracht, mich einen Lüstling zu nennen. Die Lust an der Lust ist mir vergangen. Ich habe eine mindestens zweimonatige Überlebenstour geplant und bin entsprechend gekleidet.“

„Das glaube ich ihnen. Aber was hat ihre Tour mit meiner Unterwäsche zu tun?“

„Madame, wenn wir den Sattel erreichen sollten, wird es Abend sein und wir müssen ein Nachtlager bereiten. Der Weg zu Boris wird mit ihnen auch kein Spaziergang. Klartext! Haben sie richtige Unterhosen oder solche modernen Furchenknipper an? Ich muss auch wissen, ob ihr Unterhemd wärmt, weil sie ohne Daunendecke und auf hartem Untergrund schlafen müssen.“

„Oh mein Gott, das klingt furchtbar, was sie da sagen. Aber ich kann sie beruhigen. In meinem Alter trägt man keinen String-Tanga; auch habe ich keine Periode mehr. Zufrieden Überlebenskünstler?“

„Bitte schauen sie in ihren Taschen nach, was sie eventuell für Hilfsmittel bei sich tragen. Aber bitte keine blöden Antworten, unsere Lage ist mehr als ernst.“

„Ich sagte schon, dass ich mein Telefon verloren habe. Außer einem Taschentuch und einer defekten Armbanduhr habe ich nichts mehr.“

Jetzt durchsuchte N seine Taschen und stellte fest, dass er außer seinem Bowiemesser, einem Sacktuch und dem Brustbeutel mit seinem Pass, Kreditkarten und Bargeld nichts bei sich hatte.

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