Werner Karl - Odyssee

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"Sie ist gut."
"Sind Sie sicher?" Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. «Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.»
Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. «Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste»
"Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?"
"Black Ice."
"Ich verstehe." Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand.
"Okay, wir nehmen sie."

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Kaum hatte sie ein Wartungsluk in der Außenhülle nah des Treibstofftanks wieder geschlossen, war auch schon ein Hüllenalarm erschollen. Sie hatte ohnehin damit gerechnet und sich bereits auf eine Flucht eingestellt. Aber was dann folgte, grenzte schon eher an das Drei-Planeten-Iron-Species-Rennen, an dem sie zwei Mal teilgenommen hatte. Das erste Mal hatte sie es überraschend locker gepackt, doch beim zweiten Mal wäre sie beinahe draufgegangen, so hatte sie sich verausgabt. Nun, die Drei-Planeten-Iron-Species-Rennen fanden immer auf neuen Planeten statt, und ein Rennen war auf keinen Fall mit einem anderen vergleichbar. Dieser Umstand hätte sie damals fast das Leben gekostet. Heute hatte ihr ihre Fitness schlichtweg das Leben gerettet.

Alles hing mit diesem verdammten Anzug zusammen. Am Beginn ihrer Flucht vor den Reparaturteams und Wachtrupps hatte sie sich geweigert, den Anzug irgendwo zu verstecken. Schließlich konnte es sehr gut sein, dass sie ihn noch einmal brauchte. Als sie recht rasch danach erkannte, dass sie diese Möglichkeit höher einschätzte als den Nachteil, den ihr das Ding beim Rennen verursachte, wäre es um ein Haar zu spät gewesen. Sie hatte einfach keine Zeit mehr gehabt, das Ding unbemerkt loszuwerden. Sie hatte sich geschworen, dies sobald als möglich nachzuholen. Mindestens einmal hatte man sie aus der Entfernung gesehen, vielleicht sogar bei einer zweiten Gelegenheit. In beiden Fällen war sie nicht sicher gewesen, ob man sie als Mensch erkannt oder für einen zu kleinen oder missgestalteten Sambolli gehalten hatte. Auf jeden Fall musste es verdächtig gewirkt haben, dass sie sich verdrückt und auf die Anrufe nicht so reagiert hatte, wie man es von einem unbescholtenen Stationsmitglied erwartet hätte. Ob man sie für einen Schmuggler, flüchtigen Verbrecher oder was auch immer hielt, war ihr schlussendlich egal. Eine Gefangennahme würde sofort offenbaren, was und wer sie war.

Ihre Rettung war eine beschädigte Bodenklappe gewesen, durch die sie in eine kleine Halle gestürzt war, in der Dichtungsmaterial für alle möglichen Zwecke lagerte. Sie fiel fast zwanzig Meter tief, landete aber auf weichen Ballen mit dicken schwarz-grünen Matten und ebensolchen Würfeln. Sie versank weitere fünf, vielleicht sechs Meter und war schließlich völlig von dem Zeug umgeben. In der ersten Sekunde war sie in Panik geraten, da sie die Orientierung verloren hatte und in allen Richtungen die Ballen wie verrückt gefedert hatten. Sie zwang sich zur Ruhe und wühlte sich nach unten. Die Arbeit in völliger Dunkelheit, umgeben von wackeligen Ballenstapeln und merkwürdig schmatzenden Geräuschen, trieb ihr zusätzlich Schweiß aus allen Poren. Als sie endlich den Boden erreicht hatte, war sie schon wieder durchnässt und fluchte ausgiebig vor sich hin.

Ihr war sonnenklar, dass man sie früher oder später auch hier entdecken konnte, also zwang sie ihre mittlerweile müden Glieder nach vorne und kroch über den Boden. Fast hätte sie vor Wut und Enttäuschung das Katana gezogen und sich einen Weg freigehackt, aber bevor sie dazu kam, stießen ihre suchenden Hände auf simple Verriegelungshebel, die aus der Halle führen mussten. Wohin konnte sie natürlich nicht ahnen. Nach Luft ringend hielt Bérénice fast 5 Minuten inne und lauschte mit einem Ohr an dem Schott. In völliger Dunkelheit und Stille wartete sie. Die Einfachheit der Schottverriegelung und das Fehlen irgendwelcher elektronischen Anlagen ließen sie hoffen, dass das Öffnen des Schotts nicht einen neuen Alarm auslösen und die abgeschüttelten Suchteams wieder auf ihre Spur bringen würde.

Der Gang hinter dem Schott war gottlob leer und sie zögerte nicht lange, als sie einen Zugang zu einem Wartungsschacht fand. Anscheinend war der ganze Trakt voller Treibstofftanks, Hüllenmaterial und Ähnlichem so schwach frequentiert und daher für eine elektronische Überwachung unbedeutend, sodass Bewegungsmelder, Kameras und anderer Hightech-Schnickschnack den zivilen Betreibern der Station an dieser Stelle zu teuer gewesen sein mussten. Auf einer militärischen Raumbasis wäre das ganz sicher anders gewesen. Die Staubschicht im Wartungsschacht unterstrich ihre Annahme und Bérénice fand zu ihrem normalen Atemrhythmus zurück.

Sie richtete sich auf und schälte sich in gebückter Haltung mühsam aus dem Anzug. Mit einem Fluch auf den Lippen stieß sie mit den Füßen das Ding zur Seite und hockte sich wieder hin. Mit gierigen Schlucken trank sie von ihrem ziemlich geschrumpften Wasservorrat und kaute anschließend lustlos auf den deutlich ramponierten Früchteresten des Samboll-Dschungels herum. Der fremde, aber sehr aromatische Geschmack hatte sich längst verloren und sie war sich auch nicht sicher, ob das Zeug noch bedenkenlos verdaubar war. Aber im Moment hatte sie nichts anderes. Also schlang sie die Brocken hinter und spülte mit dem letzten Schluck Wasser ihren Mund aus.

»Scheiße, wenn das so weiter geht, werde ich die Erde nur als klapperndes Skelett erreichen.« So langsam gewöhnte sie sich an Selbstgespräche. Dr. Muramasa fiel ihr wieder ein.

»Haben Sie keine Angst davor, mit sich selbst zu reden. Sie werden nicht verrückt. Es ist für einen einsamen Menschen völlig normal, fehlende Gesprächspartner durch sich selbst zu ersetzen. Es ist sogar eine Überlebensstrategie. Ein Mensch kann auf Dauer nicht alleine leben, ohne geistigen Schaden zu nehmen. Allerdings sollten Sie nicht dazu übergehen, einen Gegenstand zu ihrem Gesprächspartner zu machen, ihm vielleicht sogar einen Namen geben: Das ist krank.«

Mit diesem Gedanken sank sie auf den weichen Anzug nieder und war eingeschlafen, bevor sie sich bequem ausgerichtet hatte.

Bérénice Savoy erwachte und stöhnte augenblicklich auf, als ihre verspannte Muskulatur bei der ersten Bewegung unangenehme Schmerzschauer durch den Körper schickte. Sie schloss die Augen wieder und versuchte, sich in eine gerade Position zu legen. Über eine halbe Stunde blieb sie so liegen und tat nichts anderes als Lauschen und Atmen. Anschließend begann sie, in kleinen Übungen die Gliedmaßen zu bewegen, anzuspannen, anzuhalten und loszulassen. Anspannen, halten und loslassen. Immer wieder und wieder. Danach erhob sie sich in Sitzposition und wiederholte einige der Übungen und fügte neue hinzu. Leider konnte sie sich nicht völlig aufstellen, dazu war der Schacht zu niedrig, aber am Ende war sie mit dem Ergebnis zufrieden.

Weniger zufrieden war sie mit ihrem Äußeren, geschweige denn mit dem Duft , den sie verströmte. Auf ihrer Haut lag eine Schicht aus getrocknetem Schweiß, durchsetzt von Fasern der innersten Anzugschicht und samboll´schem Staub, aus was zur Hölle der auch immer sich zusammensetzte. Alles in ihr schrie nach einer Dusche. Sie würde sich auch mit einer Waschschüssel zufriedengeben, wobei sie bezweifelte, dass sich hier auf der Station so etwas finden ließe.

»Nun denn, Mädchen«, sagte sie und machte sich fertig. Nach kurzer Zeit stand sie gebückt vor dem Wartungsluk, den Anzug zu einem dichten Packen in ihren Vorratssack gefaltet, der aufgrund geschwundener Vorräte gerade genug Platz dafür bot. Die beiden Sauerstoffbehälter inbegriffen. Sie hatte sich überlegt, den Anzug zwar bei nächster Gelegenheit loszuwerden, wollte ihn aber картинка 5wenn möglich  vernichten. Wenn sie ihn irgendwo versteckte und er würde doch von jemandem gefunden, konnte auch ein Sambolli Eins und Eins zusammenzählen. Ein wenig unschlüssig hielt sie das Katana vor sich.

»Soll ich es auspacken oder nicht?« Mit grimmiger Entschlossenheit wickelte sie die dreifache Verpackung ab und warf diese achtlos in die Dunkelheit des Schachtes hinter sich. Der manipulierte Anzug wäre eine zu deutliche Spur, ein bisschen Verpackungsmaterial konnte von wo-weiß-wer herstammen. Die Wahrscheinlichkeit einer DNS-Analyse war dagegen äußerst gering. Die Scheide samt Schwert schob sie an die übliche Position auf dem Rücken, zwischen Schultergurt und Vorratssack. Ein letztes Mal horchte sie an dem Luk, dann trat sie hinaus.

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