Werner Karl - Odyssee

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"Sie ist gut."
"Sind Sie sicher?" Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. «Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.»
Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. «Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste»
"Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?"
"Black Ice."
"Ich verstehe." Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand.
"Okay, wir nehmen sie."

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Einen halben Tag später stand Bérénice Savoy angespannt hinter einem dicken rechteckigen Stützpfeiler eines Frachthangars und beobachtete die lärmende Betriebsamkeit in der riesigen Halle. Ein übergroßer Frachtraumer beanspruchte mit seiner Teleskoprampe die halbe Fläche der Außenschleuse, die andere Hälfte flimmerte silbern glitzernd im halbtransparenten Doppelschutzschirm. Vage waren dahinter der freie Raum und etliche weitere Raumschiffe zu erahnen. Allein durch die Größe konnte Bérénice davon ausgehen, dass sich alle möglichen Schiffstypen im Umfeld der Station herumtrieben. Das übliche Szenario also.

»Ganz schön viel los, Mädchen«, flüsterte sie sich selbst zu und verfolgte das Gewusel mit voller Aufmerksamkeit. »Gut für mich. Je mehr los ist, desto besser!«

Überhaupt fühlte sie sich auch selbst wohler. Den verräterischen Anzug hatte sie in einem Abfall-Konverter entsorgt, der jedermann frei zur Verfügung zu stehen schien. Im Laufe des individuell empfundenen Vormittages – sie hatte keine Ahnung, welches Datum und welche Uhrzeit es wirklich war – hatte sie eine Waschanlage für Frachtcontainer entdeckt und sich im letzten Abschnitt ausgiebig der Spülvorrichtung ausgesetzt, welche nach der Grobreinigung und Desinfektion die Behälter mit klarem Wasser nachspülte. Sie hatte sogar die Gelegenheit wahrgenommen, ihre Kleidung zu waschen, die sie längst durch Körperwärme getrocknet wieder trug. Ein kleiner Schluck hatte ihr allerdings verraten, dass es sich in keinem Fall um Wasser in gewohnter Trinkqualität handelte, aber es war besser als nichts. Sie hatte es trotzdem bei dem kleinen Schluck belassen.

Mittlerweile knurrte ihr der Magen, leider hatte sie nichts Genießbares – und vor allem Unbewachtes – gefunden. Der Weg in eine Kombüse oder Mannschaftsmesse schloss sich selbstverständlich aus. Auf ihrem Zickzackkurs durch die Station – schließlich kannte sie deren Aufbau nicht und hatte auch keine Übersichtstafel oder Ähnliches entdeckt – hatte sie alles Mögliche gesehen, nur keine Nahrung. Und jetzt hatte sie zwar Hunger, aber keine Lust mehr, diese Position im Frachtraum aufzugeben. Was wusste sie schon vom Zeitplan der Station? War diese Geschäftigkeit immer so oder gab es auch Ruhezeiten? Wenn die Sambolli auch nur annähernd dachten wie Menschen, gäbe es im Frachtsektor niemals Ruhe. Time is money! Oder auch: Eine Stadt schläft nie! Und nichts anderes war eine zivile Raumstation: eine Stadt, eine Großstadt, ein Geschäft. Und was für eines!

Bérénice hatte sich längst den Plan zurechtgelegt, ein möglichst großes Schiff als blinder Passagier zu nutzen. Je größer, desto besser. Bei kleineren Frachtern wären vielleicht die Kontrollen schlampiger, da weniger Raum für Schmuggelware zur Verfügung stand, aber die Versteckmöglichkeiten wären sicher erheblich geringer. Sie hatte ausgiebig darüber nachgedacht, einen der kleinen Frachter zu kapern, aber rasch die Idee in den Lokus geworfen, schließlich war sie allein und nur mäßig bewaffnet. Und die Sambolli, als verschriene Kontrollfreaks, würden wohl auch die kleinen Schiffe gründlich inspizieren. Schlampigkeit konnte man ihnen nicht vorwerfen. Also war ihre Wahl auf einen der großen Brummer gefallen.

Sie registrierte erfreut, dass sich außer Sambolli auch andere Spezies auf der Station tummelten, vor allem hier im Frachtsektor, und noch erfreulicher: in geradezu bunt gemischter Vielfalt besonders hier im Hangar. Aber sie hatte auch eine unerfreuliche Zahl bewaffneter Posten und kleinerer Wachtrupps entdeckt, allesamt Sambolli mit ihren typischen Dreiecksköpfen.

»Wie soll ich an denen vorbei ko…«

Sie hielt inne, als aus dem großen Frachter ein neuer Container die teleskopartig ausgezogene Rampe herunterschwebte. Das Prallfeld unterhalb des halb offenen Containers brummte seine Anstrengung bis zu ihr herüber. Das Ding war nur deshalb kein geschlossener Behälter, da sich eine große Zahl lebender Tiere darin befand. Bérénice erschauerte, als sie die Viecher erkannte. Es war die gleiche Art, die sie im Dschungel erlebt hatte. Der blutige Tanz der Bestie auf dem zermanschten Sambolli-Jäger stand ihr noch hochaktuell im Gedächtnis. Die Tiere waren nicht betäubt, vielleicht würden sie bei ihrem Gewicht sich sonst gegenseitig erdrücken. Andererseits würden die Bestien auch auf einem längeren Transport ungemütlich werden. Bérénice konnte eigentlich nicht sicher sagen, ob es samboll´sche Wesen waren oder von einem anderen Planeten nach Samboll gebracht wurden.

»Für die Jagd …« Der Gedanke erschien ihr nur logisch. Es konnte aber auch umgekehrt sein, sodass auf anderen Planeten ebenfalls Jäger in den Genuss solcher Beute kommen sollten.

»Ein Exportartikel, in welche Richtung auch immer«, stellte Bérénice fest.

Als eines der Biester seinen typischen Schrei ausstieß und sofort alle anderen einfielen, richteten sich sämtliche Augen und ähnliche Körperteile gleicher Funktion in der Halle auf die Tiere. Mit scheinbar lang erworbener Übung schlenderten einige der begleitenden Händler an den Container heran und warfen riesige Brocken Grünzeug durch die großen Maschen des Stahlkäfigs, die den oberen Teil des wannenartigen Containers bildeten. Die Tiere machten sich sofort an die Mahlzeit und innerhalb weniger Augenblicke war der Lärm verebbt und die Aufmerksamkeit sämtlicher Lebewesen im Hangar wandte sich wieder ihrer Arbeit zu. Der Container mit den mampfenden Tieren wurde am Rand der Halle abgestellt und das Personal entfernte sich. Nur Sekunden später lächelte Bérénice.

Ich hab´ da eine Idee.

Es hatte sie fast eine Stunde gekostet, sich hinter den Rand des Tiercontainers zu schleichen. Eine weitere halbe Stunde, in der sie sich an dem Schloss des Behälters abarbeitete und unbeobachtet die mehrfach gesicherten, aber rein mechanischen Verschlüsse öffnete. Jetzt brauchte sich nur eines der Tiere mit seinem gewaltigen Körper der kurzen Seitenwand zu nähern, die auch als Verladerampe diente, und die Show konnte beginnen. Bérénice hatte anschließend die unmittelbare Umgebung des Containers verlassen, schließlich wollte sie in dem zu erwartenden Chaos nicht das erste Opfer sein.

Und auch nicht das letzte , fügte sie in Gedanken hinzu.

Sie stand nun zwischen anderen Kisten, Ballen und Containern. Versteckt in einer Entfernung, die sie aus der Gefahrenzone hielt. Von wo aus sie aber bei der ersten passenden Gelegenheit zu der Teleskoprampe eilen könne, aus der unentwegt weiter entladen wurde. Sie hatte allerdings den Eindruck, dass die Händler nun mit weniger Elan arbeiteten. Die Schinderei über fast den ganzen Tag hinweg war ihnen anzusehen. Einmal hatte Bérénice bereits einen Schichtwechsel verfolgt, aber die zweite Besatzung zeigte mittlerweile auch schon Anzeichen von Ermüdung.

Entweder kommt bald die nächste Schicht oder die Entladung ist beendet, überlegte sie angespannt. Und dann geht sicher das Beladen los … Also keine Pause, Jungs. Mit bösem Blick schaute sie zu den Tieren im Container hinüber. Nach stundenlangem Mampfen und ausgiebigem Wiederkäuen standen die Biester nur still und friedlich herum, dämliche Trägheit verbreitend. So kam sie nicht weiter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Empfänger mit seinem Team antrabte und seine Lieferung abholte. Also musste sie aktiv werden.

Dabei hatte ich so ein schönes Plätzchen gefunden, dachte sie und zog vorsichtig und lautlos das Katana aus der Scheide. Den leeren Sack ließ sie zwischen den Behältern liegen. Sie nahm den gleichen Weg zurück, den sie vom Container bis zu ihrem jetzigen Versteck genommen hatte, hielt drei, vier Mal in der Deckung unbenutzter Frachtkräne und Laderoboter an, bis sie wieder bei den Tieren war. Beinahe wäre sie in einer Pfütze stinkender Bestienpisse ausgerutscht, die orange aus Schlitzen und Rissen tropfte. Sie ging auf die Seite, welche dem losen Schloss gegenüberlag und suchte sich ein Opfer aus. Ein letzter Blick in die Halle, dann stach sie zu.

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