Tilman Janus - Frisch gebacken - heiß gefüllt

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Frisch gebacken - heiß gefüllt: краткое содержание, описание и аннотация

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Konditorlehrling Tom will endlich seine Unschuld verlieren, doch der hübsche Achtzehnjährige ist ungeoutet und schüchtern. Zahlreiche Anbeter stehen bereits stramm, um den knusprigen Azubi zu vernaschen. Und dann ist da noch David in Australien, Toms erste – platonische – Liebe. Voller Sehnsucht bricht Tom nach Down Under auf, um den Freund zu suchen. Ob David sich überhaupt noch an ihn erinnert? Außerdem gibt es im Outback etliche andere Kerle, die Appetit auf eine frisch gebackene Sahneschnitte haben … Leseprobe auch auf www.tilmanjanus.de

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»Scheiße, du Miststück!«, fluchte er. »Halt still!« Wieder glitschte seine Eichel über meinen Hintern. Plötzlich stieß Flynn einen kleinen Schrei aus. Ich spürte etwas Warmes, Nasses an meiner Arschbacke.

»Scheiße! Scheiße!«, jammerte er. Dann stieß er mich so heftig weg, dass ich fast an den nächsten Felsen geprallt wäre. Ich drehte mich um.

Flynn stand da, dampfend vor Erregung und Hitze, die Jeans auf den Schuhen, das Shirt verschwitzt. Sein Schwanz hing halb herunter, die Kuppe tropfte noch. Flynns Gesicht war knallrot vor Wut.

»Du blöder Affe! Du alte Zicke! Du bist so was von bescheuert!«, tobte er.

Ich begriff, dass er so wütete, weil er schon gekommen war, ohne auch nur einen Millimeter von meinem Fickkanal erobert zu haben.

»Sorry!«, sagte ich leise. Nicht sehr nett hatte ich mich da benommen. Aber … ich konnte auch nichts dagegen machen.

Flynn zog sich an und ließ mich einfach im Wald stehen. Er stampfte aufgebracht davon, ohne noch ein Wort mit mir zu reden.

Ich fragte mich, ob er jetzt so sauer war, dass er alles über mich herumerzählen würde. Inzwischen war mir das schon fast egal. Mit Genuss wischte ich sein Sperma von meiner Arschbacke und schmierte es auf meine Eichel. Ich begann zu wichsen. Flynns extreme Geilheit hatte mich wirklich heiß gemacht. Warum hatte ich mich so zickig angestellt? Ich wollte es doch! Wollte doch gefickt werden!

Ich schloss die Augen und stellte mir David vor, seinen fetten Bolzen, seine zärtlichen, geschickten Finger, so, wie ich mir David jetzt dachte. Ich rubbelte schneller und wilder. Ich sehnte mich so nach ihm, nach meiner ersten und einzigen Liebe.

»David!«, hauchte ich, als mein Rohr anfing, Sahne zu spucken und zu spritzen. Ich fühlte in meiner Hand das Pumpen und wünschte mir, Davids Kolben zu halten.

Da hallten die Töne einer Trompete durch das Felsenmeer. Ich schreckte zusammen. Dann fiel mir ein, dass Musiker öfter hier üben, weil Musik in der Felsenlandschaft so bombastisch klingt.

Mit weichen Knien ließ ich mich auf den Waldboden fallen. Mein Schwanz blieb noch eine Weile lang steif, das dauert immer etwas bei mir, bis die Entspannung richtig da ist.

Beim Klang des Trompetenkonzerts schwor ich mir, ich blöde Zicke, dass ich meinen nächsten Lover in mich reinficken lassen wollte, tief und geil. ;-]

4. Ein langer, schlanker Finger

Sonntag, 22. Juli

Heute ist schon wieder was passiert! Ich bin noch total durcheinander! Aber ich versuche mal, alles der Reihe nach aufzuschreiben.

Nach dem Donnerstag im Felsenmeer war am Freitag wieder normale Arbeit in der Konditorei, schrecklich früh aufstehen. Das ist eben das Blöde an dem Beruf, dass man so früh raus muss. Das Backen und Dekorieren macht mir wirklich Spaß. Manchmal darf ich mir selbst was ausdenken, das der Meister dann als »Neuheit« in den Verkauf nimmt. Neulich habe ich ganz besondere Pralinen erfunden, mit gemahlenen Mandeln, gehackten Pistazien, Butter, Rum und etwas Kardamom. Überzogen habe ich sie mit dunkler Schokolade und oben drauf eine Flocke Blattgold getupft. Die waren in null Komma nichts ausverkauft!

Ach so, ich will ja was anderes schreiben. Bin noch ganz durch den Wind!

Samstag – wie üblich – erst Arbeit in der Backstube, dann Bedienen im Café, und heute, am Sonntag, ab elf Uhr Kellnern. Diesmal war es nicht so sehr heiß, schönes Sommerwetter. Natürlich kam am Nachmittag wieder dieser Lehrer und bestellte den Latte macchiato und das Teilchen.

Als ich abkassierte, fragte er mich ganz leise, wann ich Feierabend hätte, und ob er mich zum Abendessen einladen dürfte. Ich hatte irgendwann damit gerechnet, aber als er es wirklich machte, wurde mir doch ziemlich heiß unter meiner Kellnerschürze.

»Ich bin der Michael«, sagte er noch leiser und lächelte. »Du bist Tom, das habe ich schon mitbekommen.«

»Sieben Uhr!«, flüsterte ich nur.

Er nickte und schob mir das Trinkgeld hin.

»Am Bootssteg vom Seilersee, direkt an der Brücke!«, murmelte er noch und verschwand.

Am Bootssteg? Wollte er mich in einem Tretboot verführen? Sehr merkwürdig!

Ich war aufgeregt und verwechselte zweimal die Kuchensorten für die Gäste. Sollte ich wirklich hingehen? Kurz verließ mich der Mut. André kenne ich schon lange, er ist kein Fremder, genauso wie Flynn. Aber Michael? Vielleicht ein Sado-Fan? Oder ein Lustmörder? Erst Vergewaltigung im Tretboot, dann Entsorgung meiner Leiche im See? Ich musste selber lachen über meine albernen Gedanken.

Um halb sieben rechnete ich im Eiltempo mit dem Meister ab. Eigentlich hätte ich gerne geduscht vor meinem Date, aber dazu blieb keine Zeit. Ich wusch Schwanz, Sack und Po-Spalte kurz im Toilettenraum der Konditorei und warf mich dann aufs Fahrrad.

Da es um sieben im Sommer noch sehr hell ist, sah ich Michael schon von Weitem am Bootssteg stehen. Jetzt merkte ich bewusst, dass er schlank und cool aussieht. Sein dunkles Haar ist kurz, aber sehr dicht. Als er mich entdeckte, strahlte er übers ganze Gesicht.

»Hi!«, sagte ich und sprang vom Rad.

»Schön, dass du kommst, Tom!«, erwiderte er fast zärtlich.

»Wollen Sie mit mir Boot fahren?«, erkundigte ich mich.

Er lachte. »Nein! Ich wollte nur einen Treffpunkt vorschlagen, bei dem es keine Verwechslungen geben kann. Und sag bitte >du< zu mir!«

»Okay!« Ich schaute über die leicht gekräuselte Wasserfläche. Am Ufer standen lila Blumen und niedrige Sträucher. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.

»Hier in der Nähe ist ein kleines, hübsches Restaurant«, erklärte Michael. »Ist dir das recht?«

Plötzlich stellte ich mir vor, dass alle, die mich kennen, genau an diesem Abend in genau diesem Restaurant auftauchen und mit Fingern auf mich zeigen würden, allen voran der schreckliche Justin.

»Ich … es … ich weiß nicht …«, stotterte ich.

Michael lächelte. »Wir können auch zu mir fahren und das Essen bestellen«, sagte er ruhig.

Ziemlich direkt! Aber was sollte ich machen? Ich wollte doch unbedingt Sex haben! Ich schaute ihm in die braunen, sanften Augen. Sieht so ein Mörder aus? Kann man einem Kerl ansehen, was er vorhat?

»Okay!«, seufzte ich. »Wo wohnst du?«

»Iserlohner Heide«, sagte er und zeigte nach Norden. »Mein Auto steht gleich hier auf dem Parkplatz.«

Ich stieg in seinen Wagen ein, war aber so aufgeregt, dass ich gar nicht registriert habe, was für ein Auto er fährt. Besonders groß ist es nicht.

»Du bist schon Geselle in der Konditorei?«, fragte er während der kurzen Fahrt.

»Nein, Azubi, jetzt im dritten Lehrjahr.«

»Ich dachte, du bist schon fertig, weil du immer selber kassierst.«

»Mein Meister weiß, dass ich ehrlich bin«, versetzte ich. »Außerdem bin ich achtzehn.«

»Du siehst jünger aus – oder darf ich das nicht sagen?«

»Ist mir egal.« Ich war angespannt und wollte mich eigentlich nicht unterhalten.

»Ich bin Referendar am Gymnasium, Geschichte und Geografie.«

Ich bekam einen ganz schönen Schreck – am Gymnasium? Etwa das von Justin? Er erklärte mir dann, wo, und es war eine andere Oberschule. Iserlohn ist die größte Stadt des Sauerlandes, aber es gibt weniger als 100 000 Einwohner, da weiß man nie, ob man nicht Bekannte trifft. Er erzählte mir noch, dass er 24 ist und aus Unna stammt. Dann hielten wir schon vor seinem Haus, einem kleinen Bungalow mit Garten.

»Vom Erbe meiner Großeltern gekauft«, meinte er. »Ich bin Garten-Fan. Ohne Blumen fehlt mir was.« Er lachte wieder. Wahrscheinlich war er auch aufgeregt und redete deshalb so viel dummes Zeug. »Ich rufe gleich wegen des Essens an.«

»Ach, lass mal«, sagte ich. »Vielleicht hast du 'ne Scheibe Brot da, das reicht mir.« Ich wollte nicht, dass er viel Geld für mich ausgab.

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