Jetzt, am Abend, ist André zusammen mit Justin auf Kneipentour. Ob mein Cousin auch Frauen fickt? Vielleicht ist er bi? Ist wir eigentlich wurscht. Wenn ich ehrlich bin: Ich will nicht bei ihm Wurzeln schlagen. Das auf der Waldwiese war mein Start. Jetzt muss es richtig losgehen! :-D
Donnerstag, 19. Juli
Und es ist losgegangen! Sonst habe ich Donnerstag immer Berufsschule, aber jetzt in den Schulferien muss ich stattdessen ganz früh in die Konditorei. Der einzige Vorteil vom frühen Arbeitsbeginn ist der frühe Feierabend. Gegen Mittag war Schluss mit der Arbeit. Ich wollte gleich ins Freibad am Seilersee, da sprach mich Flynn an, der Geselle aus der Konditorei. Er machte auch gerade Feierabend und fragte mich, ob ich Lust hätte, mit ihm was zu unternehmen. Das hat er früher schon manchmal gefragt, aber ziemlich selten. Ich schlug das Freibad vor, doch das wollte er nicht.
»Ich war schon ewig nicht mehr im Felsenmeer«, sagte er. »Wollen wir da mal hin?«
»Ins Felsenmeer? Wie kommst du denn darauf?«
»Da ist's schön kühl bei dieser Wärme.«
»Stimmt. Aber man kann nicht baden.«
»Willst du nun – oder nicht?«
»Okay! Gehen wir zur Haltestelle, wo der Bus nach Hemer fährt?« Ich hatte keine Lust, bei der Hitze die ganze Strecke mit dem Rad zu fahren.
»Okay!«
Das Felsenmeer liegt östlich von Iserlohn, eben in Hemer, dem Nachbarort. Es ist was ganz Besonderes und steht unter Naturschutz. Uralte, große, schroffe Felsen liegen da unter schattigen Buchen, als ob ein Riese mit den Brocken gespielt und dann nicht aufgeräumt hat. Dazwischen gibt es tiefe Abgründe und alte Höhlen, auch Reste von Bergwerksstollen aus dem frühen Mittelalter.
Flynn stand neben mir an der Haltestelle. Wie ich schon schrieb – er ist keine Schönheit. Mittelblond, mittelgroß, 27 Jahre alt. Seine Schwanzbeule erschien mir auch nicht besonders verlockend. Aber egal, vielleicht wollte er ja wirklich nur einen Ausflug mit mir machen. Eigentlich ist er ganz nett.
»Unser Bus kommt!«
Wir stiegen ein und redeten während der Fahrt nicht, denn der Bus war ziemlich voll.
Als wir in dem schön schattigen Buchenwald ankamen, guckten wir uns das Felsenmeer erst mal von einer hölzernen Aussichtsplattform aus an. Dann suchten wir einen der alten Wege, die am Boden zwischen den Felsen entlangführen, denn das ist irgendwie interessanter.
»Meine Mutter hat mir erzählt, dass man früher einfach so ins Felsenmeer konnte, ohne diese ganzen Brücken und Holzstege und Plattformen, die es heute gibt«, meinte Flynn.
»Stimmt! Da sind auch ein paar Leute in irgendwelche Höhlen und Spalten gerutscht und kamen nie mehr raus.«
»Ist schon urig hier!« Er ließ seine Blicke über die schroffen, viele Millionen Jahre alten Kalksteinfelsen schweifen. Einige waren grün bemoost, andere sahen aus wie frisch abgesplittert. Die Buchen wurzelten manchmal direkt auf den Felsen, ein paar waren abgestürzt und lagen kreuz und quer in den tiefen Schluchten. Dazwischen wuchsen Farne und Jungbäumchen, die um Licht kämpften. Ein modrig-feuchter Geruch nach verwesendem Laub stieg uns in die Nase, während wir zwischen den Felsbrocken herumschlenderten. Hier waren wir ganz allein.
»Kennst du die Sage von den Riesen?«, fragte ich.
»Welche Riesen?«
»Früher war das hier eine Felsenburg, die gehörte den Zwergen, die holten Gold und Silber und Edelsteine aus den Höhlen und Bergwerken. Der Zwergenkönig hieß Alberich.«
»Echt jetzt?«, fragte Flynn.
»Mann, das ist eine Sage! Dann kamen ihre Nachbarn, die Riesen, und wollten den Zwergen die Schätze klauen.«
»Krass! Ist ja wie in Wirklichkeit! Neulich ist in unserer Straße eingebrochen worden.«
»Na bitte! Aber Alberich war schlau. Er versteckte sich mit seinen Zwergen hinten in den niedrigen Höhlen, und als die Riesen vorne in den großen Felsensaal kamen, sprach er einen Zauberspruch. Die ganze Felsenburg krachte zusammen und erschlug die Riesen. So ist das Felsenmeer entstanden.«
Flynn lachte. »Super! Ich könnte auch mal einen Zauberspruch gebrauchen, wenn der Meister mich antreibt, ich soll schneller arbeiten.«
»Ja, zaubern ist gut«, gab ich zurück.
»Na, du kannst ja zaubern.« Er guckte mich listig an.
»Ich? Wieso?«
»Du hast doch diesen Typen verhext, der immer ins Café kommt und dich anglotzt.«
»Wen meinst du?«, fragte ich scheinheilig.
»Na, den Dunkelhaarigen, der immer Schulbücher liest.«
»Woher kennst du den denn? Du bedienst doch gar nicht im Café.«
Er grinste. »So was kriegt man mit, das wird rumerzählt. Ihr sollt euch ja gegenseitig anschmachten wie verknallte Idioten.«
Ich sagte nichts vor Verblüffung. Da gab es also Gerüchte … Hab ich diesen Lehrer wirklich angeschmachtet?
»Soll wohl geheim bleiben?«, erkundigte er sich süffisant.
Nun war es also vorbei mit dem Versteckspielen. Ich zuckte mit den Schultern. »Ehrlich gesagt, meine Mutter und mein Bruder sollen es nicht wissen. Du musst es ja nicht rumtratschen.«
»Das kostet aber was!«, meinte er. Seine blauen Augen verengten sich.
»Erpressung?«
»Nee, nur … was du mit dem machst, kannst du ja auch mit mir machen.«
»Und was soll das sein?«, fragte ich kampflustig. »Ich hab doch gar nichts mit dem gemacht!«
Er spitzte die Lippen.
»F-I-C-K-E-N!«, buchstabierte er.
»Du spinnst ja!«, knurrte ich. »Ich kenn den Typen gar nicht näher.«
Flynn packte mich an den Schultern und drängte mich vom Weg ab zwischen schroffe, dunkle Felsen.
»Das kannst du deiner Großmutter erzählen«, zischte er. »Los! Ich will dich ficken! Ich hab auch was mitgebracht.« Er zog eine kleine Gelpackung aus der Hosentasche.
»Lass mich los!«, erwiderte ich unsicher. »Und das ist auch nicht erlaubt, hier von den Wegen weg zwischen die Felsen zu gehen.«
»Ach, ja?« Er grunzte spöttisch. »Es ist nicht erlaubt, vom Wege abzuweichen«, äffte er mich nach. »Da kommt der böse Wolf und vögelt das Rotkäppchen!«
»Blödmann!«, schnaufte ich.
Er drängte mich immer tiefer in die Schlucht zwischen den schroffen Felsen, bis uns vom Weg aus niemand mehr sehen konnte. Schon presste er seine Schwanzbeule an meinen Hintern und machte Fickbewegungen. Klar, dass ich auch geil wurde.
»Los! Zieh die Hosen runter!«, keuchte er und riss sich die Jeansverschlüsse auf. »Ich will in deinen Arsch spritzen!«
Ich machte, was er sagte, aber wohl war mir nicht. Warum sollte ich ihm das erlauben, hier in der Wildnis, ohne Zärtlichkeit, ohne Vorbereitung? Wenn, dann wollte ich es romantisch!
Jetzt spürte ich Flynns nackten Ständer an meinen Arschbacken. Ich drehte mich etwas und griff nach ihm. Flynns Schwanz war nicht besonders groß, eigentlich gut – für mich Anfänger. Seine Geilheit war schon super, damit machte er mich heiß. Aus der Pissritze quoll etwas Vorsaft. Flynn stieß und hämmerte wahllos an meine Hinterbacken, er zielte gar nicht richtig. Dabei walkte er meinen Po durch, als ob er Kuchenteig knetete.
»Wow, bist du geil!«, stöhnte er. »Ist dein Arsch geil! Komm her! Los, halt mir dein Fickloch hin!« Er fingerte fahrig an der Gelpackung herum, bis er sie endlich aufbekam, und spritzte sich das Zeug in Mengen auf die pralle Eichel. Dann packte er mich wieder und drückte die nasse, glitschige Kuppe in meine Po-Ritze. Irgendwann traf er in seiner wilden Sucherei mein Loch.
Ich zuckte zurück und drehte mich weg. Ich wollte das nicht! Nicht mit Flynn!
»Hej! Was machst du?«, keuchte er. »Ich will dich ficken! Ficken! Ficken!« Er hechelte wie ein Hund, der hinter einer läufigen Hündin her ist. Wieder versuchte er, mit seinem dünnen, harten Teil zuzustoßen, noch mal, noch mal, und immer drehte ich mich ein bisschen weg. Ich fühlte das steife Rohr an meiner Haut. Es machte mir sogar Spaß, Flynn immer wieder auflaufen zu lassen, ihn heiß zu machen und nicht ranzulassen.
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