Karin Firlus - Romanze in Schottland

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Romanze in Schottland: краткое содержание, описание и аннотация

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Ella ist Autorin. Um den Frust über ihre lieblose Ehe zu verarbeiten, lebt sie ihre Gefühle in ihren Büchern aus: Sie schreibt romantische Liebesromane.
Ihr aktueller erzählt die Geschichte von Sarah aus Heidelberg. Die Übersetzerin besucht ihre Freundin Erin in Schottland, wo sie deren Schulfreund Logan kennenlernt. Er findet Sarah auf Anhieb attraktiv, benimmt sich ihr gegenüber jedoch zunächst wie ein arroganter Schnösel. Und Sarah beschließt spontan, dass sie mit diesem Typen nichts zu tun haben will.
Logan jedoch hat Herausforderungen noch nie gescheut und wirft seinen ganzen Charme in die Waagschale, um Sarah davon zu überzeugen, dass sie wenigstens beruflich mit ihm zusammenarbeitet. Der Rest wird sich ergeben, denkt er.

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Für die alte Frau waren die Besuche ihrer Tochter nicht lang und nicht häufig genug. Für Ella waren sie Stress pur. Ihre Mutter hatte zwar eine Putzfrau, die alle zwei Wochen saubermachte und jedes zweite Mal ihr Bett frisch bezog, aber den ganzen Rest, einschließlich Arzttermine und den gesamten anfallenden Schriftverkehr, erledigte Ella. Sie tat es vom Prinzip her gern, aber in letzter Zeit wurde ihr dieses ständige Zur-Verfügung-Stehen und Präsent-sein-müssen manchmal zu viel.

Außerdem fand sie es nicht in Ordnung, dass ihr Bruder sich aus der Betreuung ihrer Mutter komplett heraushielt. Er ging zwar arbeiten, und Ella hatte vollstes Verständnis dafür, dass er unter der Woche keine Zeit hatte. Aber am Wochenende hätte er durchaus an einem Tag seine Mutter besuchen können, und Ella hätte somit nicht die ganze Verantwortung für ihr Wohlergehen allein tragen müssen.

Hans besuchte seine Mutter, wenn überhaupt, höchstens einmal im Monat. Dann kam er sonntags am Nachmittag für eine knappe Stunde vorbei, aß den Kuchen, den Ella gebacken oder gekauft, und trank den Kaffee, den seine Mutter gekocht hatte. Er erzählte von seinem Alltag, dann sah er gehetzt auf die Uhr, sagte, er müsse dringend noch einiges erledigen, und weg war er. Dennoch ließ die alte Dame nichts auf ihren Sohn kommen.

Es hätte vom Prinzip her eine Lösung für das Problem der Langeweile gegeben, aber ihre Mutter wollte davon nichts wissen. Ella beschloss spontan, sie zu überrumpeln.

„Weißt du was, Mama, morgen komme ich schon um neun zu dir und dann machen wir einen kleinen Ausflug.“

Ihre Mutter konnte zwar kaum noch gehen, und das auch nur langsam und mithilfe ihres Rollators, weil sie seit Jahren von schwerer Arthritis geplagt wurde, aber etwas unternehmen wollte sie dennoch immer. Da war der Kopf mobiler als der Körper.

„Oh schön. Und wohin?“

„Das ist eine Überraschung. Wie gesagt, morgen früh um neun bin ich bei dir.“

Ella hatte vier Wochen zuvor den Prospekt einer Seniorentagesstätte im Briefkasten vorgefunden. Sie war im Januar eröffnet worden und was in dem Prospekt von Haus Sonnenschein stand, klang gut. Es handelte sich um eine Tagesbetreuung für ältere Menschen.

Sie bekamen Frühstück, Mittagessen und Nachmittagstee mit Kuchen. Für ihre Siesta waren sogar Liegen mit Decken vorhanden. Aber was das Wichtigste wäre: Ihre Mutter wäre endlich nicht mehr allein. Sie hätte Ansprache, würde beschäftigt werden. Von Zeitung vorlesen, Rätsel lösen und einfache Spiele machen bis zu gelegentlich basteln war die Rede. Und die so nötige Mobilität käme auch nicht zu kurz. ‚Wir gehen bei trockenem Wetter jeden Tag zu einem kleinen Spaziergang raus‘ stand da.

Ella fand, dass dies ideal wäre für ihre Mutter. Sie könnte ja zunächst an einem Tag pro Woche dort hingehen, und wenn es ihr gefiele, auch öfter. Finanziell wäre es kein Problem. Ihre Mutter hatte eine gute Rente von Ellas Vater.

Am nächsten Tag wollte sie endlich ausprobieren, wie es ihrer Mutter dort gefallen würde. Es wurde ein kostenloser Schnuppertag angeboten, und da ihre Mutter sich bisher kategorisch geweigert hatte, ihn wahrzunehmen, würde Ella sie jetzt eben quasi zu ihrem Glück zwingen.

~

Am nächsten Tag schien eine kräftige Märzsonne. Ella war pünktlich um neun bei ihrer Mutter, die sie verwundert ansah. „Was machst du denn um diese Zeit schon hier? Du kommst doch immer erst mittags.“

Ella erinnerte sie an ihren Plan. Es lag ihr auf der Zunge zu sagen: „Aber Mama, hast du denn seit gestern Nachmittag schon vergessen, dass wir heute einen Ausflug machen?“ Doch das hatte keinen Sinn, denn ihre Mutter konnte ja nichts dafür, dass sie zunehmend die einfachsten Dinge vergaß.

Nach einigem Hin-und-Her verfrachtete sie die alte Dame schließlich auf dem Vordersitz ihres Autos, den Rollator klappte sie zusammen und schob ihn in den Kofferraum. Sie hatte dafür den Rücksitz ihres Kleinwagens seit Monaten auf einer Seite nach vorne geklappt, denn für die regelmäßigen Fahrten zum Arzt oder zum Essen gehen brauchte Hannelore Schmitz ihre Gehhilfe immer.

Sie fuhren ein Viertelstündchen, dann hielt Ella vor einem weiß getünchten Haus mit roten Balkons an der Vorderseite. Sie schnallte ihre Mutter ab, sagte: „Komm!“ und stieg aus. Sie holte den Rollator aus dem Kofferraum und schob ihn ihrer Mutter vor die geöffnete Autotür.

Sie brauchte zwei Anläufe, bis sie mit Ellas Hilfe endlich stand. Verunsichert sah sie ihre Tochter an. „Was wollen wir denn hier? Ich dachte, wir machen einen Ausflug.“

„Genau. Und der fängt hier an!“

Sie gingen langsam nebeneinander her. Ella öffnete die breite Glastür und hielt sie ihrer Mutter auf. Sie hatte das Ehepaar, das die Tagesstätte betrieb, am Nachmittag zuvor darüber informiert, dass sie ihre Mutter bringen würde und die wahrscheinlich nicht nur überrascht, sondern auch abweisend wäre.

„Das kennen wir schon!“, hatte die freundliche Frau gesagt. „Die alten Leute wollen zunächst alle nicht zu uns kommen, weil sie denken, ihre Angehörigen wollen sie abschieben. Aber wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr allein sind und beschäftigt werden, gefällt es ihnen bei uns.“

Ella hoffte, dass dies bei ihrer Mutter auch der Fall wäre.

Nun kam die Leiterin der Tagesstätte in den Vorraum hinaus. „Hab ich doch richtig gehört, wir bekommen Besuch!“ Sie lächelte der alten Dame freundlich entgegen. „Guten Tag, ich bin Brigitte Metzger. Kommen Sie herein!“

Hannelore Schmitz war so überrascht, dass sie der Aufforderung folgte. Als Ella hinter ihr den großen Raum betrat, sah sie weiter vorne vor dem breiten Fenster einen langen Tisch, an dem sieben alte Menschen saßen. Zur Linken stand ein breiter Schrank, der als Raumteiler diente und allerlei Utensilien enthielt, wie sie später erfuhr: Spiele, Scheren, Klebstoff und andere Dinge, die sich zum Basteln eigneten.

Die Leiterin bugsierte ihre Mutter samt Rollator zu dem Tisch, wo auch eine junge Frau mit einem Baby auf dem Arm saß. Sie lächelte Hannelore Schmitz freundlich entgegen, und die setzte sich auch prompt neben sie. Ella schien sie vergessen zu haben.

Die blieb unschlüssig nahe der Tür stehen. In dem Moment kam ein etwa fünfzigjähriger Mann aus der Küche neben dem Eingang. Er verbeugte sich lächelnd und reichte ihr die Hand. „Guten Morgen. Ich bin Herbert Metzger und leite hier zusammen mit meiner Frau die Tagesstätte.“

Ella schüttelte seine Hand und ließ sich von dem freundlichen Mann über einiges informieren. Zwischendurch warf sie immer wieder bange Blicke zu dem Tisch hinüber, wo Brigitte Metzger ihre Mutter gerade den anderen alten Leutchen vorstellte.

Hannelore Schmitz saß mit zusammengepressten Lippen auf einem Stuhl in der Mitte und sagte kein Wort.

Ella hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie sie nicht vorgewarnt hatte. Sie kam sich wie eine Rabenmutter vor, die ihr Kind am ersten Tag im Kindergarten ablieferte, obwohl es eigentlich nicht hin wollte.

„Wann ist die Betreuung zu Ende?“, fragte sie den Mann.

„Um halb fünf werden die Leute wieder abgeholt oder wir bringen sie heim, je nachdem, ob ein Familienmitglied sie fahren kann oder nicht.“

Ella nickte zögernd. Ob ihre Mutter freiwillig so lange hier bleiben würde? Sie nahm einen Zettel aus ihrer Handtasche und kritzelte ihre Festnetz- sowie ihre Handynummer darauf. „Für den Fall, dass sie zuvor heim möchte“, sagte sie und gab dem Mann den Zettel.

Er nahm ihn, sagte aber: „Ich glaube nicht, dass dies nötig sein wird. Sehen Sie mal!“ Er wies zu dem Tisch. Ella sah, wie ihre Mutter dem Baby auf dem Arm der jungen Frau liebevoll über die Wange strich. Und sie strahlte dabei!

„Die Frau kommt ab und zu mit ihrem Kind hier vorbei. Eine andere hat einen kleinen Terrier, mit dem sie uns besucht. Den Leuten gefällt das.“

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