Kurt Mühle - Zelenka - Trilogie Band 2

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Zelenka - Trilogie Band 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein brutales Verbrechen an der jungen Britta klärt sich nur scheinbar von alleine auf. Doch dann schlägt der Schlächter von Duisburg wieder zu. Und das nicht nur einmal …
Haben die Ermittler voreilige Schlüsse gezogen?
In einem Berliner Kino wird Kommissarin Marion Zelenka Zeugin eines ebenso seltsamen wie heimtückischen Mordes. Besteht ein Zusammenhang mit den Verbrechen in Duisburg?
Uneinigkeit und Intrigen belasten dort das Klima im Polizeipräsidium. Aus persönlicher Abneigung entsteht blinder Hass, und Marions Überlegenheit steigert sich zum Hochmut und generiert Fehler, bis die Situation dramatisch eskaliert.
Doch plötzlich geschieht ein Attentat, und danach ist nichts mehr wie vorher.

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Marion war eine schlanke, attraktive Frau, die mancher eher auf dem Laufsteg als bei der Polizei vermutet hätte. Ihr mittellanges blondes Haar schimmerte ein wenig rötlich, aus dem schmalen Gesicht leuchtete ein Paar himmelblauer Augen, die je nach Mimik ausdrucksvoll mild und wohlwollend dreinschauten, manches Mal aber auch abweisend, kalt und misstrauisch ihr Gegenüber mustern konnten. Ihr Wesen strahlte Ruhe und Besonnenheit aus, - dennoch, viele nannten sie spröde, weil sie mit weiblichem Charme im Alltag arg zu geizen pflegte. In ihren Augen aber blitzte und funkelte es, als seien sie die Bühne all ihrer Emotionen.

Seit Kriminalrat Dr. Sowetzko sie nach ihrer Versetzung von Düsseldorf nach Duisburg hier zur Hauptkommissarin und Leiterin des K21 ernannt hatte, war sie überaus erfolgreich gewesen. Viele ihrer Alleingänge hatte ihr Chef daher mit geradezu väterlicher Nachsicht gedeckt. In ihrem Kommissariat arbeitete sie nur mit Männern zusammen, doch ihre Geradlinigkeit, ihre hohe Fachkompetenz und Verlässlichkeit schweißten das K21 zu einer schlagkräftigen Einheit zusammen. Dennoch wahrte sie als Chefin eiserne Distanz: mit all ihren Kollegen blieb es bislang bei der förmlichen Sie-Anrede. Petzold machte da eine Ausnahme, aber nur wenn Marion und er unter sich waren. Dann gab es das vertraute Du, was aus dem gemeinsamen schrecklichen Erleben um Marions Tochter Svenja herrührte. –

Das Telefon läutete, Marion nahm den Hörer ab.

“Wa-a-a-s!?”, rief sie entsetzt. “Sofort die Fahndung einleiten!” Und zu ihrem Kollegen gewandt: “Brittas Stiefvater, dieser Rohrbach ist verschwunden. Einfach abgehauen aus dem Krankenhaus. - Los, komm! Rasch zu der Heike Boritzki! Die ist ja immer noch nicht eingetroffen. Wer weiß, was der Rohrbach vorhat ... Ich hab’ so ein dummes Gefühl, als ob das arme Ding vielleicht in großer Gefahr ist!“ -

Heike war allein zu Hause. Auf das mehrmalige Klingeln reagierte sie nicht, verhielt sich stattdessen ganz ruhig und wagte kaum zu atmen. Erst als Petzold zum Sturmklingeln auch noch mit der Faust gegen die Tür trommelte und „Polizei – bitte aufmachen!“ rief, öffnete sich die durch eine Sperrkette gesicherte Wohnungstür einen Spalt weit. Die Beamten zeigten ihre Polizeiausweise, und nach einigem Zögern ließ Heike sie eintreten.

Ungefragt schossen gleich Erklärungen aus ihr heraus: Sie habe den Termin bei der Polizei schlicht vergessen und in die Schule sei sie nicht gegangen, weil sie sich nicht wohl fühle. Die Mutter sei arbeiten, der Vater wohne nicht mehr bei ihnen sondern in Essen mit einer anderen Frau zusammen und ihr Bruder sei beim Bund. Und im übrigen sei sie wegen Brittas Tod völlig fertig ...

Für Marion klang das wie auswendig gelernt und zu hastig vorgetragen. Ein seltsames Flackern lag dabei in Heikes Augen. Hinzu kamen nervöse, abrupte Gesten. Waren hier eventuell Drogen im Spiel? Öffnete sich damit ein weiteres Feld für ein Tatmotiv? – Oder waren diese Symptome nur Ausdruck purer Angst? - Oder beides? – Hatte Rohrbach sie nach seiner Flucht schon aufgesucht oder telefonisch bedroht? - Um etwas Vertrauen aufzubauen, begann Marion eine ganz allgemeine Unterhaltung. Petzold hörte dieser Plauderei sichtlich gelangweilt zu. Er wäre lieber gleich zur Sache gekommen. Na mach’ man, Chefin , dachte er bei sich.

Vorsichtig lenkte die Kommissarin schließlich das Gespräch auf Britta und hatte urplötzlich die Eingebung, auch vom Schicksal ihrer eigenen Tochter zu erzählen. Als die Rede auf den Missbrauch kam, zuckte Heike zusammen. Ihr Gesicht wurde noch blasser. Ihr Kopf senkte sich als suche sie auf dem fleckigen Teppich nach Worten. Marion spürte die Widerstandskraft des Mädchens schwinden.

“Sag’ mir, was war mit Britta?”, fragte sie mit warmer Stimme und ergriff dabei Heikes Hand. „Vertraue mir. Ich werde dich schützen. Versprochen.“

Einige Augenblicke des Schweigens vergingen, dann hob Heike langsam den Kopf und blickte Marion mit verzweifeltem Gesicht und Tränen in den Augen an. “Dieses Schwein, dieses perverse Dreckschwein!”, brach es aus ihr heraus “Immer wieder musste sie diesem alten Ekel gefügig sein ... Und gedroht hat er ihr, ständig gedroht. Britta hatte panische Angst. - Aber jetzt sollte Schluss sein, wir wollten zusammen zur Polizei gehen. Und das hat Britta diesem Dreckskerl auch gesagt ...”

“Also doch. - Heike, wirst du alles, was du dazu berichten kannst, auch zu Protokoll geben? – Nur so können wir den Mann daran hindern, weiter sein Unwesen zu treiben. – Bitte! Es ist wichtig für uns alle.”

Das Mädchen nickte zögernd und bekannte schließlich: “Ich habe Brittas Tagebuch. Hat sie mir gebracht, weil sie solche Angst hatte, dass es ihr Vater finden könnte.” Aus einem Schuhkarton, den sie unter einem Schrank versteckt hatte, kramte Heike ein rotes Tagebuch hervor, das mit einem zierlichen Messing-Schloss versehen war. “Den Schlüssel hab’ ich aber nicht ...”

Marion reichte das Büchlein ihrem Kollegen weiter, der mit einem Taschenmesser in wenigen Augenblicken das winzige Schloss geöffnet hatte. Marion nahm es wieder an sich, schlug es auf und begann darin zu lesen, während Petzold mit ernster Miene zu Heike sagte: “Wir wissen leider nicht, wo Rohrbach - also Brittas Vater - sich derzeit aufhält, aber die Fahndung nach ihm läuft. Und wir werden ihn fassen, verlass dich darauf. Bis dahin bekommst du Polizeischutz.” Doch in diesem Augenblick sprang Heike auf und sah mit weit aufgerissenen Augen voller Entsetzen die beiden Beamten an.

“Wie?! – Was?! - Brittas Papa?!” – Heike schrie die Worte völlig irritiert aus sich heraus. “Wieso der ...?! - Was hat der damit zu tun? - Der hat Britta geliebt! - Das ist ein Traum-Papa! Den hat Britta vergöttert, der hätte doch nie ... Von ihm weiß ich überhaupt, das Britta umgebracht wurde. Und ihm hab’ ich auch alles erzählt, was die arme Britta so lange ertragen musste bei diesem verdammten Schwein ...”

Marion fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. „Ich Idiotin“, sagte sie leise zu sich selber. „Wie konnte ich nur so betriebsblind sein?“ Dann klappte sie entschlossen Brittas Tagebuch zu und wandte sich an Petzold. „Wir müssen die Fahndung nach Rohrbach verschärfen. Ich ahne nun, was der wirklich vorhat.“ –

Der nächste Tag begann mit diesigem Sommer-Wetter. Über allem lag ein Feuchtefilm, als es allmählich heller wurde und im Ruhrorter Hafen die Frühschicht begann.

Betriebsführer Sonnborn schlenderte am Hafenbecken 4 entlang auf eine Kranbrücke zu, blieb stehen und zündete sich eine Zigarette an. Beim ersten genießerischen Zug erblickte er etwas Merkwürdiges: Das Kranseil hing vom Auslegerarm hinab bis ins Wasser. Nichts zu sehen vom Kranhaken. Er fluchte innerlich über die vermeintliche Schlamperei. Vorschrift war es nämlich, den Kranhaken nach Schichtende ganz nach oben zu fahren. Und noch etwas fiel ihm auf: Die Tür zur Kranführer-Kabine stand weit offen.

Da stimmt doch was nicht, dachte Sonnborn und kletterte zur Kabine hoch. Zu seinem Erstaunen entdeckte er, dass sogar der Hauptschlüssel im Steuerpult steckte. Er schaute sich um, ob eventuell irgendwo ein Kollege in Sicht war. Aber niemand war zu sehen. Kurz entschlossen drückte er auf den Taster “AUF”, um das Seil aus dem Wasser zu hieven. Der Kranmotor lief an. Die Krantechnik schien völlig intakt zu sein.

Sonnborn beobachtete, wie das Seil langsam aus dem Hafenbecken nach oben gezogen wurde. Plötzlich erstarrte er in schauerlichem Entsetzen ... Da tauchte aus dem Wasser die Gestalt eines Mannes auf, am Hals aufgehängt an dem schweren rostigen Kranhaken, schlaff hingen die Arme nach unten, Wasser floss aus Ärmel und Hosenbeinen. Der Kopf war schräg zu einer Schulter geneigt, der Mund stand weit offen, und die starren Augen erinnerten an die Fratze eines Schreckensgemäldes.

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