Hans Müller-Jüngst - Morde und Leben - Kerger und Richter
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„Damit bin ich einverstanden“, entgegnete Lezek, „aber Klara, Du musst langsam einmal daran denken, Dein Haus auf Vordermann bringen zu lassen!“
„Ich weiß, und ich habe auch schon einmal darüber nachgedacht, eine Firma anzurufen“, entgegnete sie. „Lass uns das doch Morgen gemeinsam machen, da musst Du einmal in den sauren Apfel beißen und mit dem Dreck, den die Arbeiter in Deinem Haus hinterlassen, zurechtkommen, ich denke, dass das alles in allem höchstens eine Woche lang dauern wird“, sagte Lezek.
„Das machen wir, komm doch Morgen früh einfach zu mir, und ich tätige die Anrufe, erst das Dach, dann der Strom und zum Schluss das Wasser“, freute sich Klara.
„Du kannst in der Zeit, in der bei Dir gearbeitet wird, gerne bei mir wohnen und Dich hier wie bei Dir zu Hause fühlen“, bot Lezek ihr an.
„Das ist sehr lieb von Dir, dass Du mir das anbietest, ich werde darauf zurückkommen“, antwortete Klara.
„Wie Du Dich sicher erinnerst, habe ich mein Dach vor fünf Jahren eindecken lassen, nach einem Tag waren die Dachdecker damit fertig“, sagte Lezek.
„Ich glaube, auf meinem Dach liegen immer noch die ersten Pfannen, es wird Zeit, dass das Dach einmal neu gedeckt wird!“, sagte Klara.
„Die benutzen heutzutage Betonpfannen, bis die kaputtgehen, bist Du längst unter der Erde!“, sagte Lezek.
Klaras Kinder
Am anderen Ende von Stavenkirchen saßen Lotti, Bernd, Gabi und Oliver an einem Tisch und hatten ihre Hände so auf die Tischplatte gelegt, dass sich die eigenen Daumen berührten, und die kleinen Finger Kontakt zu den kleinen Fingern der anderen hatten, sodass sich ein großer Kreis von Händen bildete. Unter dem Tisch hatten sie ihre Beine derart gekreuzt, dass das rechte Bein um das linke Bein des rechten Nachbarn und das linke Bein um das rechte Bein des linken Nachbarn gelegt wurde. Sie hatten sich zu einer Sitzung des Tischerückens getroffen. Sie glaubten an das Spiritistische und Paranormale und riefen den Geist einer verstorbenen Person, in diesem Fall den Geist von Herrn Buchloh. Lotti hatte sich zur Sprecherin der Gruppe gemacht und rief den Geist an, indem sie die anderen in gleichmäßigem und ruhigem Ton aufforderte, sich zu konzentrieren und dem Geist zu öffnen.
War dann in dem Tisch ein Knistern oder Klopfen zu hören, war der Geist anwesend und man konnte mit ihm kommunizieren. Man stellte ihm Ja-Nein-Fragen, die er durch dreimaliges Klopfen für Ja und einmaliges Klopfen für Nein beantwortete. An diesem Abend saßen sie alle bei Lotti und Bernd, die Kinder von Gabi und Oliver waren in dem Alter, in dem sie anrufen konnten, wenn irgendetwas nicht stimmte. Lotti hatte etwas zu essen mitgebracht und sie verbrachten den Abend auch noch mit anderen spiritistischen Dingen. So wie andere ihre Abende mit Kartenspielen verbrachten, beschäftigten sie sich mit den Erscheinungen des Paranormalen. Lotti tat sich dabei besonders hervor, sie glaubte an das Übersinnliche, denn der Glaube an die Existenz des Paranormalen spielte eine große Rolle. Lotti sah die Möglichkeit, mit ihrem Vater in Verbindung zu treten, als sehr verlockend an, und sie war auf den Sitzungen mit den anderen auch sehr erfolgreich gewesen. Wenn es an diesem Abend auch nicht geklappt hat, so ließ sie sich dadurch nicht entmutigen, vielleicht waren sie alle nicht konzentriert genug gewesen, der Fehlschlag konnte viele Ursachen haben. Gabi, Bernd und Oliver waren zwar auch sehr interessiert an den Sitzungen, sie brachten oft aber längst nicht die Energie mit, die dazu nötig war, und Lotti musste sie dann antreiben. Ein weiteres Spiel mit dem Paranomalen, das sie praktizierten, war die Telekinese.
Dabei ging es darum, Gegenstände über eine Entfernung hinweg allein durch die Kraft der Gedanken zu bewegen. Dazu setzte sich die Gruppe wieder an den Tisch, und Lotti forderte alle dazu auf, ihre Gedanken auf den Gegenstand, den sie vorher ausgesucht hatte, zu richten. Niemand durfte an etwas anderes denken, damit die Energie seiner Gedanken nicht geschmälert würde. Wenn im Anschluss auch alle der Überzeugung waren, dass sich der betreffende Gegenstand bewegt hatte, und war es auch nur ein ganz klein wenig, so musste ein neutraler Beobachter doch sagen, dass sehr viel Einbildung dazu gehörte, eine Bewegung des Gegenstandes festgestellt zu haben. Ihre spiritistischen Sitzungen hielten sie geheim, niemand sollte davon wissen und sie womöglich als Spinner abqualifizieren. Die Kinder aber bekamen natürlich mit, was ihre Eltern so trieben. Wenn sie abends auch im Bett waren, so wussten sie doch genau, dass ihre Eltern sich in Hellsehereien ergingen.
„Mama, was habt ihr gestern Abend denn alles gesehen?“, fragte Felix seine Mutter am nächsten Morgen schon einmal, und seine Mutter antwortete dann meist etwas unwirsch:
„Wenn ich Dir das jetzt erkläre, verstehst Du das sowieso nicht!“ Sie lebten alle in dem Neubaugebiet von Stavenkirchen, und jede Familie bewohnte dort ein Reihenhaus, die alle gleich aussahen. Lotti und Bernd wohnten mit ihren Kindern in der einen Stichstraße und Gabi und Oliver mit ihren Kindern um die Ecke, sie sahen sich beinahe jeden zweiten Tag, die Kinder täglich. Man hatte zu den Nachbarn das übliche oberflächliche Verhältnis, blieb aber immer freundlich. Sommertags saßen sie oft auf ihrer Terrasse und grillten, mal bei den einen, mal bei den anderen. Ihre Nachbarn taten das gleiche und man durfte sich nicht allzu laut unterhalten, weil man jedes Wort verstand, das gesprochen wurde. Besonders wenn die Sprache auf paranormale Phänomene kam, wurde das Gespräch schnell wieder abgebrochen. Es wäre ja kaum zu erklären gewesen, was sie so umtrieb, ihre Nachbarn hätten verständnislos dreingeschaut.
Die Kinder mochten das Grillen sehr, weil man sich beim Essen nicht so benehmen musste, und man auch schon mal vom Tisch aufstehen und zur Schaukel rennen durfte. Es kam vor, dass Klara alle an einem schönen Sommertag zu sich einlud, und es wurde dann bei ihr gegrillt. Die Kinder tobten in Omas Garten herum und nahmen den Schuppen nicht aus, natürlich sahen sie danach aus wie die Ferkel. Klara hatte auch Lezek immer zu solchen Grillabenden eingeladen, und Lezek kam sehr gerne. Sie machte dann ihren legendären Kartoffelsalat, der einfach unerreicht war und auch den Kindern so gut schmeckte, dass sie gar nicht aufhören wollten zu essen. Ihre Mütter hatten sich das Rezept von Oma geben lassen und versucht, den Kartoffelsalat nachzumachen. Sie waren damit aber in den Augen der Kinder regelmäßig gescheitert und gaben irgendwann den Versuch auf.
Lotti, Bernd, Gabi und Oliver lasen schon mal die Magazine der Regenbogenpresse, und immer, wenn sie auf die Seiten mit den astrologischen Artikeln oder das Horoskop stießen, regten sie sich über den Unsinn auf, der dort geschrieben stand. Nur anhand des Sternzeichens lassen sich sicher keine bis ins Detail gehenden Aussagen zum Schicksal des einzelnen treffen. Dennoch wurden gerade solche Zeitschriften in Millionenauflage gedruckt und verkauft. Abonniert hatten sie diese Zeitschriften natürlich nicht. Sie lasen sie beim Arzt oder Lotti und Bernd bei sich im Fitnessstudio, ansonsten kamen sie ihnen nicht in die Hände! Sie sahen schon mal die Nachbarn, wie sie bei sich auf der Terrasse in den bunten Blättern lasen, sie saßen dann bei einer Tasse Kaffee und erkundigten sich über das Neuste aus den Königshäusern.
Gabis Spezialität war das Hellsehen, sie hatte sich da letztlich zu einer Fachfrau entwickelt und hasste jeden Dilettantismus, besonders solchen, wie er in der Regenbogenpresse verbreitet wurde. Das Hellsehen war für Gabi keine Wissenschaft, man musste sich dabei aber an bestimmte Standards halten, wollte man einigermaßen glaubhafte Ergebnisse erhalten. Gabi hatte sich auf das in die Zukunft gerichtete Hellsehen festgelegt, das also, was im Volksmund das Wahrsagen ist. Es gab auch Hellseherei, die sich auf die Vergangenheit oder die Gegenwart richtete, um Ergebnisse zu erzielen, die sich der Kenntnis der Fragenden entzogen. Gabi wies den Gedanken, sie stünde mit dem Okkultismus im Bunde, weit von sich. Sie sagte aber, dass sie über ein dem Unkundigen verborgen bleibendes Wissen verfügte, das es ihr erlaubte, in die Zukunft zu schauen.
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