Hans Müller-Jüngst - Morde und Leben - Kerger und Richter

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Klara Buchloh lebt allein in einem reparaturbedürftigen Haus in einer mittelgroßen Stadt. Eines Tages findet man ihren Torso mit Kopf in ihrem Keller, ihre Gliedmaßen sind im Quadrat um ihren Wohnort ausgelegt. Die beidenmit dem grausamen Fall betrauten Kommissare stehen zunäxchst or einem Rätsel, lösen den Fall aber schließlich wie gewohnt.

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Bernd, der es als Informatiker gewohnt war, rational zu denken, tat sich anfangs schwer mit den paranormalen Vorlieben der Frauen, bis er sich aber damit vertraut machte und sie gewähren ließ. Nie verlor er aber ein Wort über Hellsehen, Tischerücken oder Telekinese auf der Arbeit, seine Arbeitskollegen hätten ihn für verrückt gehalten.

Auch Oliver hielt sein Wissen über diese Dinge für sich, nicht auszudenken, wenn die Kunden des Baumarktes, die er so gut wie alle kannte, ihn in Verbindung zu so etwas wie Okkultismus bringen würden. Auch wenn Gabi sehr weit in ihrer Hellseherei ging, er wollte sich einfach nicht damit beschäftigen und ließ seine Frau in die Zukunft sehen. Die Kinder blieben völlig außen vor, es geschah schon einmal, dass Felix, das Älteste der Kinder, etwas von seinen Eltern erfahren wollte, was denen aber nicht recht war, und sie beschieden ihn dann immer sehr knapp. Untereinander sprachen die Kinder nicht über die Treffen ihrer Eltern, weil sie auch gar nicht wussten, worum es dabei ging, und sie im Übrigen im Bett waren. Der kleine Sascha war einmal aufgestanden und wollte von seiner Mutter etwas zu trinken haben. Da sah er die Erwachsenen, wie sie um den Tisch saßen und ihre Hände zu einem Kreis auf die Platte gelegt hatten. Aber Gabi sprang schnell auf, gab ihm zu trinken und legte ihn wieder in sein Bett. Er hat dann kaum etwas von dem Tischerücken mitbekommen.

Wenn die Frauen später allein waren, tranken sie im Regelfall Kaffee auf der Terrasse miteinander und sprachen über das letzte Treffen oder bereiteten das nächste Treffen gedanklich vor. Wenn die Kinder oder die Männer nach Hause kamen, hörten sie sofort damit auf und gingen ihren normalen Alltagsbeschäftigungen nach.

Als Klara einmal bei Lotti zu Besuch war, waren auch Gabi, Oliver und deren Kinder bei Lotti, und sie machten einen richtigen Familienabend aus dem Treffen. Es war warm, und sie saßen draußen und grillten. Oma Buchloh hatte ihren Kartoffelsalat mitgebracht, und alle hauten ordentlich rein. Plötzlich fing Gabi an zu erzählen:

„Ich weiß, dass bei Dir in den nächsten Tagen die Handwerker im Haus sein werden und das Dach eindecken, die Wasserleitungen austauschen und die Stromleitungen ersetzen werden!“ Klara schaute ihre Schwiegertochter ganz erstaunt an und fragte sie:

„Woher weißt Du das, es stimmt nämlich, dass ich Handwerker zu mir bestellt habe, die die von Dir beschriebenen Arbeiten ausführen sollen?“

„Gabi besitzt präkognitive Fähigkeiten, das heißt, dass sie Dinge im voraus weiß“, sagte Oliver zu seiner Mutter.

„Du willst mir doch wohl nicht weismachen wollen, dass Du weissagen kannst!“, konterte Klara.

„Doch, das kann sie, vieles von dem, das sie vorhergesagt hat, ist auch wirklich schon eingetreten!“, sagte Lotti.

„Das ist ja allerhand, vielleicht sollte ich einmal mit meinem noch nicht ausgefüllten Lottoschein zu Dir kommen und Dich bitten, die richtigen Zahlen für mich einzutragen!“, wunderte sich Klara. Als die Kinder vom Tisch aufgestanden waren, um auf dem Rasen zu spielen, fragte Klara ihren Sohn:

„Seid Ihr jetzt unter die Hellseher gegangen?“

„Keine Angst“, antwortete Oliver, „soweit werde ich es bei uns nicht kommen lassen, aber wir beschäftigen uns schon mit paranormalen Erscheinungen, wir treffen uns zum Beispiel regelmäßig und veranstalten Tischerücken und Telekinese.“ Als er sah, dass seine Mutter ihre Stirn runzelte, erklärte er:

„Beim Tischerücken geht es darum, mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Lotti hat auf diese Weise schon Kontakt zu Vater aufbauen können.“

„Wie, und dann erscheint Euer Vater in Eurem Zimmer und Ihr könnt Euch mir ihm unterhalten?“, fragte Klara misstrausich.

„Nun, so sicher nicht!“, mischte sich Lotti ein, „vielmehr können wir Ja/Nein-Fragen stellen, und der Angesprochene gibt Klopfzeichen als Antwort.“ So ganz überzeugt war Klara noch nicht und sie fragte nach:

„Und was hat es mit der Telekinese auf sich?“

Bernd antwortete:

„Telekinese ist die Fähigkeit, verschiedene Gegenstände auch über Entfernungen hinweg mithilfe der eigenen Gedanken zu bewegen. Stell Dir vor, wir säßen hier in einer telekinetischen Runde zusammen und würden uns alle derart konzentrieren, dass sich zum Beispiel der Teller in der Tischmitte bewegt. Das sollte er dann auch tun, wenn nicht, hat sich einer von uns nicht richtig konzentriert und an etwas anderes gedacht.“

Jetzt hatten sie Klara also doch in ihr geheimes Wissen um Paranormalität eingeweiht, und Klara blieb skeptisch, erklärte aber immerhin nicht alle für verrückt. Nach und nach kamen die Kinder wieder an den Tisch, und neugierig, wie Kinder nun einmal sind, wollten sie von Oma Buchloh wissen, was Opa Buchloh für ein Mensch gewesen und warum er so früh gestorben war.

„Euer Großvater war ein herzensguter Mensch“, sagte Klara, „Ihr kanntet ihn doch alle noch, er hat alles für Euch getan. Niemals konnte er schlecht über seine Enkelkinder reden, und er konnte fuchsteufelswild werden, wenn einem von Euch ein Unrecht widerfuhr. Sicher wisst Ihr noch, dass Opa ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler war, er saß früher mit Euch bei uns im Garten und hat Euch um sich versammelt. Ihr habt alle um ihn gehockt und ihn beinahe erdrückt, so sehr seid Ihr ihm auf die Pelle gerückt. Seine Geschichten dauerten immer so an die zehn Minuten, und wenn die um waren, war Euer Gezeter groß. Ihr wolltet natürlich noch eine Geschichte hören und noch eine und noch eine...

Aber irgendwann war Schluss, Opa ließ sich dazu überreden, noch eine Geschichte zu erzählen und vielleicht auch noch eine dritte, dann hörte er aber auf, und wir mussten in Eure traurigen Gesichter blicken. Wenn ich dann aber ins Haus gegangen und mit einem Eis für jeden von Euch wieder herausgekommen bin, kehrte das Strahlen in Eure Gesichter zurück.

Eines Tages starb Opa an dem Lungenemphysem, das, wie ich vermutete, ein Überbleibsel aus der Kriegszeit gewesen war. Ihr müsst Euch das so vorstellen: die Lunge gibt den Sauerstoff aus der Atemluft an das Blut ab, das macht sie über ganz kleine Gefäße, die Zugang zu den Adern haben. Und wenn diese Gefäße beschädigt oder ganz kaputt sind, kann der Sauerstoffaustausch mit dem Blut nicht mehr stattfinden, und der Mensch stirbt.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass mich der Tod meines geliebten Mannes sehr getroffen hat. Mit der Zeit habe ich aber lernen müssen, alleine klarzukommen. Das fiel mir anfangs sehr schwer, nach und nach ging das dann aber immer besser. Ich denke oft an Euren Opa, ich habe ihn geliebt und wir waren mehr als fünfzig Jahre zusammmen.“ Klara zupfte ihr Taschentuch und tupfte sich ein paar Tränen aus den Augen.

„Oma, weinst Du?“, fragte die kleine Dorith und legte ihre Arme um ihre Großmutter. Und in diesem Augenblick sah Klara die kleine Dorith an und musste lachen, und auch Dorith lachte, alle mussten lachen. Kurze Zeit später halfen alle, den Tisch abzuräumen und die Kinder mussten ins Bett. Die Erwachsenen saßen noch eine Weile am Tisch und erzählten sich Geschichten vom guten Großvater. Sie hatten viele schöne Stunden gemeinsam mit ihm verbracht, gerade auch beim Grillen. Dann wurde es aber auch für die Erwachsenen Zeit und sie legten sich schlafen.

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