Hans Müller-Jüngst - Morde und Leben - Kerger und Richter

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Morde und Leben - Kerger und Richter: краткое содержание, описание и аннотация

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Klara Buchloh lebt allein in einem reparaturbedürftigen Haus in einer mittelgroßen Stadt. Eines Tages findet man ihren Torso mit Kopf in ihrem Keller, ihre Gliedmaßen sind im Quadrat um ihren Wohnort ausgelegt. Die beidenmit dem grausamen Fall betrauten Kommissare stehen zunäxchst or einem Rätsel, lösen den Fall aber schließlich wie gewohnt.

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An ihrem Geburtstag, der im August lag, saßen sie immer alle draußen auf der Terrasse, und die Kinder tobten im Garten herum. Besonders der Schuppen, den Herr Buchloh dort errichtet hatte, hatte es ihnen angetan, und sie durchwühlten ihn von oben bis unten. Entsprechend verdreckt kamen sie wieder zur Terrasse und wurden dort von ihren Müttern erst einmal wieder saubergemacht, sofern sich das dort regeln ließ. An Frau Buchlohs Geburtstagen war auch immer Herr Kuczinsky eingeladen, und er kam sehr gern. Er brachte für die Kinder Bonbons mit und war deshalb von ihnen besonders geschätzt, aber sie bekamen natürlich auch von Oma Buchloh Süßigkeiten. Frau Buchloh hatte eine alleinstehende Schwester, die in Hamburg lebte und immer zu ihrem Geburtstag und an Weihnachten erschien, so auch an dem 72. Geburtstag. Sie war zwei Jahre jünger als ihre Schwester und sah ihr zum Verwechseln ähnlich. Herr Kuczinsky fühlte sich durch die Anwesenheit der unwesentlich älteren Damen geradezu herausgefordert und übertraf sich beinahe selbst mit Komplimenten. Die Schwestern saßen nebeneinander und hatten sich viel zu erzählen. Gerti, die Schwester aus Hamburg, war die redseligere:

„Also, ich muss Dir unbedingt erzählen, was ich neulich bei mir in Hamburg erlebt habe...“. So fing sie an und hörte fast nicht mehr auf, wenn Klara, so der Vorname von Frau Buchloh, sie nicht regelmäßig unterbrochen hätte. Gerti hielt sich beim Kuchen nicht zurück, genau wie Herr Kuczinsky, sie nahm sich zwei Stücke Buttercremetorte und war danach pappsatt.

Natürlich hatte Klara auch noch weiteren Kuchen, eine Buttercremetorte hätte für alle sicher nicht gereicht. Die Kinder stromerten durch den Garten, während sich die Erwachsenen unterhielten, und sie nahmen sich wieder den Schuppen vor. Nachdem sie dort alles von oben nach unten geräumt hatten, kamen sie voller Dreck zur Terrasse und die Mütter wussten sich nicht anders zu helfen, als den Wasserschlauch zu nehmen, den Klara dort liegen hatte und die Kinder so lange abzuspritzen, bis sie sauber waren. Lotti und ihre Familie wohnten nicht weit von Oliver und seiner Familie am anderen Ende von Stavenkirchen, sie brauchten mit ihren Wagen eine Viertelstunde, um Klara zu besuchen. Lotti war eine Mitvierzigerin, die sich ihrer Schönheit bewusst war. Bernd arbeitete als Informatiker bei einer Computerfirma in der Nachbarstadt Nordwyk, die auch gleichzeitig Kreisstadt war. Er war das, was man einen Nerd nennen würde, wenn man ihn nicht näher kannte. Oliver war Einzelhandelskaufmann im örtlichen Baumarkt, er war vom Äußeren her rundlich und hatte auch schon ein Kränzchen. Die beiden Frauen waren Hausfrauen. Lotti und Bernd legten großen Wert auf sportliche Betätigung und das sah man auch an deren Figuren, sie waren durchtrainiert und schlank. Lotti trug langes Blondes Haar, und wenn sie in Jeans die Straße entlanglief, hätte an sie für ein junges Mädchen halten können. Bernd sah in dem Anzug, in dem er zur Arbeit ging, aus wie ein junger Mann. Bei Oliver und Gabi lag die Sache etwas anders, beide hielten sie von Sport nicht so viel, sie setzten sich nach Feierabend zusammen und tranken jeder Bier. Sie waren nicht gerade dick, aber man konnte erkennen, dass sie übergewichtig waren.

Die Kinder gingen auf die Grundschule in Stavenkirchen, nur Felix besuchte die Gesamtschule in Nordwyk. Sie verbrachten ihre Freizeit wie alle Kinder vor ihren Computern und tauschten sich mit Freunden regelmäßig in der Schule über die neuesten Spiele aus. Die jungen Familien trafen sich in lockeren Abständen mal bei dem einen und mal bei dem anderen, sie wohnten 2 Minuten zu Fuß auseinander.

Bei Klara ging es langsam auf den Abend zu, und sie hatte natürlich alle zum Abendessen eingeladen. Auch hier ließ sie sich nicht lumpen und brachte gute Sachen auf den Tisch: es gab verschiedene Fleisch- und Fischsalate, kalten Braten, selbstgemachte Sülze, die die Kinder nicht so gern mochten, viele Wurst- und Käsesorten und vor allem ausgezeichnetes Brot. Sie hatte in der Nachbarschaft einen Bäcker, dessen Spezialität ein sehr gutes Roggenbrot war, es war sehr kräftig und hatte eine knusprige Kruste. Zum Essen gab es für die Erwachsenen Bier und Wein und für die Kinder Sprudel. Meist war es so, dass eine der beiden Mütter den Fahrdienst übernahm und deshalb auch zum Sprudel griff, die drei anderen konnten trinken und hielten sich auch nicht zurück. Obwohl der Platz reichlich eng bemessen war, fuhren sie mit nur einem Wagen, sie mussten eben zusammenrücken und die Kinder auf den Schoß nehmen.

Herr Kuczinsky sah sich immer genötigt, eine kurze Rede zu halten und er stand dazu auf:

„Liebe Frau Buchloh, wir freuen uns alle, heute mit Ihnen Ihren 72. Geburtstag feiern zu dürfen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und noch viele weitere Lebensjahre!“ Daraufhin erhob er sein Bierglas und prostete mit allen anderen Klara zu, die sich sichtlich gerührt über die netten Worte freute.

„Lieber Lezek“, fing sie mit einem Male an, „wir beide kennen uns nun schon so lange, ich biete Dir hiermit das Du an!“ Herr Kuczinsky wusste im ersten Moment gar nichts zu entgegnen und sagte schließlich:

„Ich heiße Lezek“ und Frau Buchloh:

„Und ich Klara“.

Die beiden sahen sich an, hakten sich unter und gaben sich eine Kuss auf die Wangen. Die anderen brachen in lautes zustimmendes Gegröle aus und freuten sich darüber, dass sich die beiden Alten endlich duzten. Gegen 21.00 h machte Klara Schluss, die Kinder mussten ins Bett, am nächsten Tag mussten sie früh aufstehen, um in die Schule zu gehen, und Felix musste mit dem Bus fahren. Ihre Väter mussten noch früher hoch, um zur Arbeit zu gehen und zu fahren.

Gerti blieb noch bei Klara und würde erst am nächsten Tag den Zug zurück nach Hamburg nehmen. Lezek wünschte den jungen Familien eine angenehme Rückfahrt und bedankte sich bei Klara für das schöne Geburtstagsfest, danach ging er nach nebenan zu sich. Klara und Gerti saßen noch eine Zeit draußen am Tisch und unterhielten sich.

„Was empfindest Du eigentlich für Lezek?“, fragte Gerti ihre Schwester und Klara antwortete:

„Ich finde, dass Lezek ein sehr entgegenkommender Mensch ist, der mir jeden Gefallen tut, er hat mir über die schwere Zeit nach dem Tod meines Mannes hinweggeholfen. Ich weiß nicht, wie ich diese schwere Zeit sonst hätte überstehen sollen. Wenn Du aber darauf abhebst, dass sich da eine Beziehung zwischen ihm und mir anbahnt, muss ich Dich enttäuschen, für eine neue Beziehung ist es noch zu früh.“

Gerti fuhr am nächsten Tag gegen Mittag wieder nach Hamburg zurück, Klara hatte sie zum Bahnhof begleitet. Sie stand bei der Abfahrt des Zuges auf dem Bahnsteig und winkte, bis von Gerti nichts mehr zu sehen war. Gerti schloss das Zugfenster und setzte sich auf ihren reservierten Platz. Sie dachte an das Exorzistentreffen, das an diesem Abend bei ihr stattfinden sollte. Es trafen sich mit ihr zusammen immer fünf Frauen abwechselnd, mal bei der einen, mal bei der anderen, dieses Mal bei Gerti, in lockerer Runde. Es ging gar nicht erst immer um exorzistische Gespräche oder Handlungen, sondern man saß einfach beieinander und fühlte sich wohl. Diejenige, bei der das jeweilige Treffen stattfand, musste sich um Speisen und Getränke kümmern und die musste Gerti noch besorgen, sobald sie zu Hause bei sich angekommen war.

Es kamen Lydia, Gerda, Helene und Doris zu ihr, und alle hatten sie in etwa das Alter von Gerti, nur Helene war etwas älter. Es wurde bei ihren Zusammenkünften immer gut gegessen und getrunken, und manchmal kam es sogar vor, dass sie so betrunken waren, dass niemand mehr zu sich nach Hause gefunden hätte. Sie mussten dann bei der betreffenden Einladenden übernachten. An die Durchführung ihres exorzistischen Rituals war dann natürlich kein Denken mehr, und sie ließen es einfach ausfallen. Sie hatten sich schon einen Namen als die exorzierenden Frauen erarbeitet und es in ihrem näheren Wohnumfeld in Hamburg zu einiger Bekanntheit gebracht. Dennoch wusste Klara nichts von den exorzistischen Umtrieben ihrer Schwester, und sie hätte mit Sicherheit alles getan, um sie von diesem Übel abzubringen. Gerti, deren Mann vor mehr als zehn Jahren gestorben war, war schon kurz nach seinem Tod zu ihren exorzistischen Freundinnen gestoßen, und ihr Erfolg, wenn auch noch sehr bescheiden, beflügelte sie.

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