Lewis Cowley - Das Geheimnis der 5 Arme
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Katrin wusste, dass ihr niemand glauben würde. Selbst, wenn es so gewesen wäre, an wen hätte sie sich wenden sollen? Ihr Vater war nach Italien gereist und Jörg lebte schon lange mit seiner Frau Monika zusammen, die er, wie bereits erwähnt, schon aus der Schule kannte. Obwohl sie wusste, was damals in der Jungendzeit zwischen ihnen vorgefallen war, ahnte sie, dass nur Jörg ihr glauben würde.
Langsam schlich sie ins Haus, doch von den rätselhaften Armen war keine Spur mehr zu sehen. Fast geräuschlos nahm sie den Hörer des Telefons ab.
Doch ehe sie die Tasten am Hörer drücken konnte, wurde ihr dieser aus der Hand geschlagen. Ein Arm war wieder da und versperrte ihr den Weg zum Ausgang. Katrin sah sich um. Nein. Aus dem Fenster springen konnte sie nicht. Immerhin wohnte sie im dritten Stock. Und an der Wand entlang klettern konnte sie auch nicht, weil die Wände so glatt waren, dass es nur eine Fliege schaffen könnte. Blieb nur noch die Kammer, denn die hatte einen Hinterausgang, der zum Hausflur führte.
Langsam bewegte sie sich zum Abstellraum. Von dort aus, hoffte sie, könnte sie flüchten. Doch gerade, als sie die Tür öffnen wollte, sprang schon der Arm in den Weg, schlug die Tür wieder zu und blieb bedrohlich zuckend am Boden, so als wollte er ihr auflauern. Doch was hatte er vor?
Katrin hatte keine Möglichkeit, aus dem Haus zu kommen, denn der Arm saß ihr wieder im Weg. Der Ausgang war blockiert und das Fenster wäre der sichere Tod gewesen.
Jetzt hatte sie eine Idee: Im Schlafzimmer war der Baseballschläger von ihrem Freund Thomas. Der trainierte nämlich jeden Mittwoch auf dem Sportplatz mit seiner Clique. Langsam schlich sich Katrin zurück und schon hatte sie den Schläger in den Händen.
Sofort schwang sie ihn gegen den Arm, der sich auf sie stürzte. Ein Schlag auf die Hand und schon war der Arm aus der Wohnung verschwunden.
Zitternd brach Katrin zusammen. Sie schleppte sich noch in einen Wohnzimmersessel und ließ sich niederplumpsen. Dabei atmete sie so schwer, dass es fast so aussah, als ob sie einen Herzinfarkt bekommen würde. Bald darauf stand sie wieder auf und wollte die Polizei anrufen, doch bevor sie die letzte Nummer getippt hatte, legte sie wieder auf. Die Polizei hätte ihr das Erlebnis nie abgekauft. Aber an wen sollte sie sich sonst wenden? Von den Nachbarn war keiner da, Gabi würde alles nur für einen schlechten Scherz halten. Ihre Freundinnen, zu denen auch Stefanie Keller gehörte, würden auch nicht anders reagieren und andere Freunde hatte sie nicht, denn durch ihre bissige Art hatte sie sich jeden Menschen verscherzt. Dennoch hatte sie Erfolg bei Männern, diese aber nie genutzt. Immer wieder erfuhr sie solche Attacken, dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, in figurbetonter Kleidung aufzutreten. Auch heute trug sie das weiße Top und den blauen Minirock, doch die sonst so stolzierende Katrin wirkte jetzt wie ein Häufchen Elend.
Aber wem sollte sie sich anvertrauen? Eine Frage, auf die sie zunächst keine Antwort fand. Niemand würde ihr glauben.
Langsam stand sie auf und schaute aus dem Fenster. Die Arme waren genauso geheimnisvoll verschwunden, wie sie aufgetaucht waren. Keine Spur war zu sehen.
Katrin schlich sich leise zur Haustür. Kein Geräusch war zu hören. Zögernd öffnete sie die Tür, doch es war nichts zu sehen. Katrin zitterte immer noch, doch es schien, als sei die Gefahr vorbei.
Sie schloss die Tür, stolperte schnell zum Telefon und nahm den Hörer ab. Sie wählte die Notrufnummer, doch dann legte sie sofort wieder auf.
‚Es muss doch jemanden geben, der mir glaubt.´ dachte sie sich. Dabei machte sie eine Gebärde, als hätte sie sich auf etwas besonnen. Sie riss die Schublade des kleinen Kommodenschrankes auf, auf dem das Telefon stand und holte ein kleines altes Telefonbüchlein hervor, aber sie zitterte so sehr, dass sie es nicht schaffte, die Seiten richtig umzublättern. Doch der Arm tauchte nicht mehr auf, oder er schien irgendwo auf sie zu warten.
Offenbar hatte sie einen Namen im Kopf, doch zunächst suchte sie ziellos im Büchlein, aber dann hatte sie die Seite „J“ gefunden.
„Na komm schon!“ stieß sie erregt hervor. Unter dem Buchstaben J glitten ihre Finger zu einem Namen. „Jörg“, stand da, rechts davon eine Telefonnummer.
„Hoffentlich stimmt die noch.“ flüsterte sie und tippte mit zitternden Händen die Nummer ein.
KAPITEL 3: DER EISKALTE BRUDER
In der Zwischenzeit spielte sich im Stadtteil Treptow eine Szene ab, die im Grunde ein Alltagserlebnis war. Es war gerade 18.00 Uhr geworden. In der Hauptstraße stand ein kleiner Laden. Es war eine Straße, bei der kein anderer Markt war. Dort hatte Jörg Bauer vor 10 Jahren zusammen mit seiner Frau Monika seinen kleinen Laden eröffnet. Es war ein Gemischtwarenladen, kleiner als ein Supermarkt, aber größer als ein Kiosk. Dort wurden unzählige Lebensmittel und auch andere Waren wie Zeitschriften verkauft. An der Theke stand eine bildhübsche, dunkelhaarige Frau. Drei Kunden waren im Laden. Die Frau bediente noch die letzte Kundin, als ein jungwirkender und unscheinbarer Mann durch die Hintertür eintrat. Es war Katrins Bruder Jörg.
„Wie läuft´s denn, Bernstein?“ fragte er.
Er war tatsächlich keine Schönheit und er wich auch, was sein Äußeres anging, völlig von der Norm ab. So ein Gesicht hatte sicher noch keiner gesehen. Es war kantig, die Nase war recht groß und die Augenbrauen sehr buschig. Doch in den Augen war viel Wärme zu sehen.
„Alles paletti.“ gab die Frau zur Auskunft. Es war seine Frau Monika, die er einst in der Schule kennen gelernt hatte. „Ich mach gleich die Kasse zu. Dann komm ich nach oben.“
Jörg kannte seine Frau. Sie war äußerst zuverlässig und kümmerte sich neben dem Geschäft auch noch um die gemeinsame Tochter Jasmin. Die Kleine war erst fünf Monate alt und ein pflegeleichtes Baby. Monika hatte das Problem, den Laden zu schmeißen und gleichzeitig das Kind zu versorgen, genial gelöst. Mit Hilfe einer alten Brotmischmaschine, die im Laden nicht mehr gebraucht werden konnte, wurde das Kind geschaukelt, so dass es bald einschlummerte. Nur, wenn die Kleine Hunger hatte, schrie sie und das war nicht gerade selten, denn ihren gesunden Appetit hatte sie von ihrem Papa.
„Kommst du auch mit nach oben?“ fragte Monika.
„Ich mach noch die Abrechnung.“ erklärte er. „Kümmere du dich um Jasmin.“
Etwa eine Stunde später war auch Jörg in der Wohnung oben angekommen. Für den selbständigen Gemischwarenhändler war es selbstverständlich, seine Frau zu entlasten. Kaum war er durch die Tür gekommen, stürmte ein kleiner Junge auf ihn zu. Er mochte 5 Jahre alt sein, hatte kurze dunkle Haare und eine normale Figur, die für Kinder üblich war. Aus seinen blauen Augen blitzte es frech. Es war der Sohn von Jörg´s Schwager Hans und hieß Viktor.
„Hallo, Onkel Jörg.“ rief er.
„Mann, wen haben wir denn da?“ fragte Jörg überrascht, als der Kleine in seine Arme lief und sich an ihn schmiegte. „Grüß dich, Viktor.“
Jörg hatte seinen kleinen Neffen sehr gern. Trotz seines Temperaments und seiner Frechheit hatte der Junge etwas Liebenswertes, das Jörg so an ihm mochte. Einmal hatte er seiner Frau ein Geheimnis anvertraut.
„Schade, dass er nicht unser Kind ist.“
Schon tauchte Monika´s jüngerer Bruder Hans auf. Etwa 14 Monate Alter lagen zwischen den Geschwistern. Monika liebte ihren Bruder sehr, was Jörg schon lange wusste. Und jetzt erinnerte er sich an eine Szene aus der Schule, bei der er Hans zuerst begegnete.
Jörg saß wieder auf dem Stein im Pausenhof, als Monika mit einem Jungen herauskam, der genauso groß war als sie. Die beiden wirkten sehr vertraut, als ob sie sich schon lange kennen würden.
Jörg hatte den Jungen schon zweimal bei Monika gesehen. Doch wer war er? Er wirkte nicht wie ein eifersüchtiger Liebhaber, außerdem gingen die Verhaltensweisen der beiden in eine ganz andere Richtung. Jörg konnte beobachten, wie Monika mit dem Jungen sprach. Etwas Vertrautes und dennoch Distanziertes war zwischen ihnen, aber was?
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