Lewis Cowley - Das Geheimnis der 5 Arme

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Das Werk ist ein Action-Thriller, der alllerdings auch viel Humor besitzt und zum Teil auch Sience Fiction. Doch im Mittelpunkt steht die Beziehung der Geschwister, welche nach einem jahrelangem Streit erst zueinander finden müssen.

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„Danke, Mike.“ Jörg drückte ihm herzlich die Hand und fuhr fort:

„Machs gut.“

„Bis dann.“ sagte Paul.

Eines Tages war es soweit, Jörg saß in der Pause auf der Betonbank, als Paul auftauchte. Jörg begrüßte ihn.

„Hallo, Paul. Weißt du etwas Neues über sie?“

„Ich habe bemerkt, dass sie dich dauernd anschaut.“ erklärte Paul. „Nur, wenn du sie anschaust, schaut sie weg.“

„Und warum?“ fragte Jörg.

„Ich glaube, sie ist wahnsinnig schüchtern und wird wegen ihren altmodischen Kleidung gehänselt.“ vermutete sein Schulfreund. „Niemand will mit ihr reden.“

„Hat sie denn keine Freundinnen?“ wollte Jörg wissen.

„Nein, soviel ich weiß, nicht.“ antwortete Paul. „Aber mir ist aufgefallen, dass sie dich häufig beobachtet.“

„Ich glaube eigentlich nicht, dass sie mich meint.“ erkannte Jörg. „Eher hat sie Appetit auf Gewürzschnitten.“

„Es ist möglich, dass du recht hast.“ meinte Paul. „Aber wenn ich dir einen gutgemeinten Ratschlag geben darf: Probier´s doch einfach aus. Man sieht sich.“

„Bis dann.“

Ein Handschlag, dann haute Paul ab.

Jörg aß eine Gewürzschnitte. Das waren damals braunfarbige, kuchenartige und rechteckige Leckerbissen, die in den 70er Jahren weit verbreitet waren.

Ob Paul rechte hatte? War das Mädchen wirklich an Jörg interessiert? Das wollte der Junge herausfinden.

Nun tauchte das Mädchen wieder auf. Auch heute war sie allein. Kein Wunder: Paul hatte recht. Sie wirkte recht still und ihr verblasstes Kleid mit den vielen Blumen entsprach damals sicher nicht gerade der neuesten Mode. Außerdem hatte er entdeckt, dass sie selten etwas zu essen dabeihatte, zumal er durch Paul und Michael herausgefunden hatte, dass ihre Eltern sehr arm waren, so dass sie sich kaum das Nötigste leisten konnten.

Jetzt sah sie, wie Jörg auf der Betonbank am hinteren Gebüsch saß. Langsam kam sie näher und schaute ihn an.

Jörg bemerkte sie zunächst nicht, bis er einen Schatten entdeckte. Sofort blickte er auf. Das Mädchen stand vor ihm.

Jörg lächelte freundlich, doch das Mädchen zuckte verschreckt zusammen. Zuerst wollte sie weglaufen, doch der ebenso freundliche wie ruhige Blick von Jörg fesselte sie.

„Hallo.“ grüßte er ruhig.

Das Mädchen sagte nichts. Jörg wusste bereits, warum. Paul hatte ihm gesagt:

„Ich glaube, sie ist wahnsinnig schüchtern.“

Wortlos schauten sie sich an. Wenige Sekunden vergingen, als Jörg das Mädchen ansprach:

„Magst du was essen?“

Dabei hielt er ihr eine Gewürzschnitte hin.

Sie sagte nichts, sondern nickte leicht.

Zögernd streckte das Mädchen seine Hand aus. Sie schwieg, doch der Blick in ihren Augen sagte mehr als tausend Worte. Anstatt sich zu bedanken, fragte sie:

„Wie nennt man sowas?“

„Das ist eine Gewürzschnitte.“ erklärte Jörg. „Ich ess´ sie wahnsinnig gern.“

Schon hatte das Mädchen ein Stück probiert, dann den Rest gierig verschlungen. Jörg hatte also Recht: Sie hatte wirklich großen Hunger.

Danach schaute sie ihn mit einem Blick an, den Jörg erriet. Sie wollte noch eins.

Doch Jörg hatte nur noch zwei Stück. Eines gab er ihr. Auch dieses hatte sie schnell vertilgt.

„Du darfst dich ruhig zu mir setzen, wenn du willst.“

Das Mädchen schaute ihn an. Jörg sah ihr an, dass sie sich etwas unbehagen fühlte.

„Na komm schon.“ forderte er sie auf. Dabei achtete er darauf, dass seine Stimme ihr keine Angst machte.

Das Mädchen folgte seiner Bitte und setzte sich langsam zu ihm. Katrin, die immer noch hinter der Schulhofsäule stand, hatte alles genau verfolgt, doch sie wollte nicht eingreifen. Schließlich sollte ihr Bruder seine eigenen Wege gehen. Damals stand noch kein Hass zwischen ihnen.

Jetzt lächelte Katrin. Allerdings war sie erst 11 Jahre alt und verstand nicht genau, was zwischen ihrem Bruder und dem fremden Mädchen vorging.

Nun saßen Jörg und das Mädchen nebeneinander und Katrin beobachtete belustigt das Miteinander der beiden.

„Äh, wie heißt du denn?“ fragte das Mädchen.

„Jörg.“ stellte er sich vor. „Und du?“

„Monika.“ kam es zurück.

„Monika, die Einsame.“ erkannte er. „Ein wunderschöner Name. Fast so schön wie du.“

Monika lächelte, als sie das gehört hatte. Was sie damals noch nicht wusste: Jörg befasste sich mit der Herkunft von Namen.

Katrin hatte sich diese Szene belustigt angesehen, doch sie konnte nichts hören, da sie zu weit weg war und der Lärm der anderen Schüler das Gespräch Ihres Bruders mit dem Mädchen weit übertönte. Allerdings konnte sie auch nicht feststellen, was sich zwischen den beiden abspielte. Vertraut wirkten die beiden nicht, dazu verhielten sie sich zu sachlich. Außerdem hatte er bislang noch kein Interesse an Mädchen gezeigt. Schließlich war er erst 14.

Jörg, der seine Schwester dennoch am Pfeiler des vorderen Tors entdeckt hatte, ahnte bereits, was ihn zuhause erwarten würde, denn er kannte seine Schwester nur zu gut. Schon als erstes würde sie damit prahlen, war sie am Schulhof gesehen hatte. Leider schaffte er es nicht mehr, sie zu ermahnen, denn die Pause war bereits zu Ende und die einzelnen Klassen mussten in die Räume zurück.

Der Junge war nicht wenig in Verlegenheit. Zumal er das Pech hatte, dass seine Schwester eine Schulstunde vor ihm Schluss hatte. Wenn Mutter bereits von ihrem Teilzeitjob im Supermarkt zuhause war, konnte er sich auf etwas gefasst machen. Außerdem wollte er sich noch mit seinem Freund Mike treffen, der später Polizist werden wollte. Dessen Vater, ein bürokratischer Polizeibeamter, hatte ihm versprochen, eine Art Tag der offenen Tür zu veranstalten, um Kindern und Jugendlichen einen Einblick in den Polizeialltag zu geben. Der Polizeipräsident war begeistert von der Idee, so dass diese bald in ganz Deutschland erweitert wurde.

Jörg´s Eltern wussten das und ebenso, dass er erst spät nach Hause kommen würde. Doch sie machten sich weniger Sorgen um den Sohn, als um Katrin, denn die Geschwister waren nicht nur äußerlich völlig verschieden. Jörg war schon als Kind sehr selbständig, ruhig, sachlich und konnte gut auf sich aufpassen. Katrin dagegen war ein unsicheres Mädchen, eher hilflos, naiv und außerdem sehr temperamentvoll.

Auch in der Schule waren beide völlig verschieden. Jörg interessierte sich sehr für Musik, Mathematik und Physik. Katrin war eher für Chemie.

Nachdem Jörg vom Besuch seines Freundes zurückkam, ahnte er bereits, was ihn erwarten würde. Seine schwatzhafte Schwester hatte sicher schon dafür gesorgt. Die Mutter Barbara arbeitete seit Katrin´s Einschulung vormittags in einem Supermarkt. Allerdings nicht, weil sie Geld brauchte, denn ihr Mann Klaus arbeitete in einer Bank und verdiente für damalige Verhältnisse sehr gut. Nach Katrin´s Einschulung war es ihr zuhause zu langweilig geworden. Da ihre alten Freundinnen vormittags keine Zeit hatten, da sie, aus welchen Gründen auch immer, selbst arbeiteten, traf sie nur selten jemanden, denn wenn Klaus und die Kinder zuhause waren, war kaum Zeit für andere Dinge.

Obwohl die Geschwister völlig verschieden waren, ihre Eltern liebten sie gleichermaßen. Allerdings mit dem Unterschied, dass nur Jörg Taschengeld bekam und früher Pfandflaschen sammelte. Er sparte viel, doch er gab es auch aus. Allerdings wusste er für seine Zukunft zu sorgen. Katrin dagegen hatte nie gelernt, mit Geld umzugehen. Das mochte wohl auch ein Auslöser gewesen sein, warum der Streit mit ihrem Bruder anfing.

Kaum war er zuhause angekommen, wurde er bereits von seiner Mutter erwartet. Man sah ihr die Ähnlichkeit mit ihrem Sohn wirklich an. Jörg war voll nach ihr geraten. Die gleichen dunklen Haare, die gleichen braunen Augen. Auch die Nase hatte er von ihr geerbt.

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