Lewis Cowley - Das Geheimnis der 5 Arme
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„Ihr Großvater ist todkrank.“ erinnerte der Direktor seine Angestellte. „Sie sollten ihm den letzten Willen erfüllen. Schließlich sind Sie und Ihr Bruder die einzigen Verwandten, an denen er wirklich hängt.“
„Ach, das ist doch nur gehackter Pfannkuchen.“ entgegnete Katrin argwöhnisch. „Ich will nicht hin, ist das angekommen?“
„Ich kann es Ihnen nur anbieten.“ sagte Thiele.
„Danke, keine Lust.“ sagte Katrin, stand auf und verließ das Büro.
Draußen wartete Helga. Katrin sah auf und fragte:
„Sag´ ‚mal, was machst du denn hier?“
Helga erkannte sofort, dass ihre Kollegin eine schlechte Nachricht bekommen haben musste, denn ihr Gesichtsausdruck war eindeutig.
„Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass er von dir verlangt hat, du sollst ihm einen blasen.“ sagte Helga. „Was war denn los?“
„Was geht dich das an?“ kam es verächtlich zurück, doch dann gestand sie. „Ich soll mit Jörg zu Opa gehen.“
Helga horchte auf.
„Jörg?“ fragte sie. „Das ist doch dein Bruder. Warum sollst du zu ihm kommen?“
„Ach, keine Ahnung.“ antwortete Katrin. „Und es interessiert mich auch nicht.“
„Du solltest aber trotzdem hingehen.“ meinte Helga. „Versöhn dich doch mit Jörg, wenigstens um eures Opa´s Willen.“
„Brauchst du eine Vollklatschenreinigung oder sowas?“ fragte Katrin. „Jeder nervt mich mit seinen blöden Bemerkungen. Du hörst dich echt so an, wie der Chef. Ich will meine Ruhe haben. Was soll der Quatsch?“
„Es gibt Menschen, die dir nahe stehen, ohne, dass du es merkst.“ erklärte Helga. „Wenn ich dir einen gutgemeinten Ratschlag geben darf: Triff dich mit deinem Bruder, versöhne dich mit ihm und geh mit ihm zu eurem Opa.“
„Ach, lass mich in Ruhe.“ herrschte Katrin ihre Kollegin an und verließ die Firma. Draußen auf dem Parkplatz stiegt sie in ihren Wagen und brauste davon.
In der Zwischenzeit ertappte sie sich dabei, wie sie an die früheren Zeiten mit ihrer Familie dachte. Ob Helga und ihr Chef recht hatten? Es konnte nur eine Antwort geben. Wieder mit ihrem Bruder Kontakt aufzunehmen und den Opa besuchen. Doch bald verwarf sie den Gedanken wieder, außerdem musste sie sich auf den Verkehr konzentrieren. Aber immer wieder dachte sie an ihren Bruder. Jahrelang hatte sie nicht mehr an ihn gedacht, doch jetzt kam alles wieder hoch. Immer wieder versuchte sie, es zu vergessen, doch die Gedanken kamen immer wieder, bis ihr klar wurde, dass es dennoch besser wäre, wenn sie mit ihrem Bruder Kontakt aufnehmen sollte, doch wieder verwarf sie den Gedanken.
Etwa zehn Minuten später war sie zuhause angekommen. Sie stieg aus ihrem Wagen und marschierte zielgerecht auf das Haus zu. Sie fuhr mit dem Lift nach oben und öffnete die Tür. Dann lehnte sie sich an die Eingangstür und stöhnte:
„Mann, war das wieder ein Tag!“
Danach ließ sie sich in ihren Sessel fallen und stöhnte.
Katrin war allein, denn ihr Freund Thomas wollte erst am Sonntag Abend wieder in Berlin sein. Das kam ihr wie gelegen, denn sie wollte heute mit einer Freundin ausgehen. Immerhin hatte sie Gabi Peters schon lange nicht mehr gesehen. Da sie wusste, dass Gabi ebenfalls zuhause war, rief sie dort an.
„Peters.“ meldete sich eine weibliche Stimme.
„Hi, Gabi, ich bin´s, Katrin.“
„Ach, servus.“ kam es im Hörer zurück.
„Kommst du heute mit zum Cafe Kaiser?“ fragte Katrin ohne Umschweife. „Ich muss mit dir reden. Kannst du gleich zu mir kommen?“
„Bin schon unterwegs.“ sagte Gabi.
Schon eine Stunde später war die blondgelockte Frau angekommen. Katrin hatte wegen der Hitze ihren blauen Minirock angezogen. Außerdem wollte sie beweisen, dass sie noch durchaus Erfolg bei Männern haben konnte. Leider hatte sie nicht daran gedacht, dass sie ein anderes Ziel anlocken könnte. Gabi dagegen kam in einem unvorteilhaften und geschmacklosen beigen Zweiteiler mit weiter knielanger Hose. Den Grund sagte sie Katrin.
„Wie siehst du denn aus?“ fragte diese.
„Na, im Gegensatz zu dir habe ich an anderen Männern kein Interesse.“ erklärte Gabi.
„Was heißt denn andere Männer?“ fragte Katrin. „Hast du etwa einen Mann?“
„Schon länger.“ gestand Gabi. Aber das ist doch egal.“
„Und mir sagst du nichts?“ fragte Katrin verwundert.
„Ach, wen kümmert´s.“ meinte ihre Freundin.
„Geh´n wir?“ fragte Katrin.
„Nehmen wir den Wagen oder fahren wir mit der U-Bahn?“ wollte Gabi wissen.
Schon waren die Frauen unterwegs. Gabi saß am Steuer ihres Autos.
„Also, du musst mir von diesem Typen erzählen.“ bohrte Katrin neugierig.
„Ich wüsste nicht, was dich das angeht.“ kam es von ihrer Freundin zurück. „Es gibt einen uralten Glamrocksong aus dem Jahr 1971. Der heißt Hot Love von T. Rex. Wir haben zusammen getanzt, und beim Tanzen blieb es zunächst, bis mehr daraus wurde.“
Am Kurfürstendamm angekommen, fand Gabi einen Parkplatz und parkte ein.
Nun gingen beide zum Cafe Kaiser. Da Katrin´s Freund recht gut verdiente, konnte sie etwas Geld zurücklegen. Ab und an haute sie auf den Putz. Auch Gabi war nicht gerade das, was man einen armen Schlucker nennt. Sie war Abteilungsleiterin in einer großen Firma und verdiente dabei auch nicht schlecht.
Kaum saßen die beiden im Eiscafe zusammen, ging es schon los.
„Hör zu, Katrin.“ begann Gabi. „Es gibt zwar einen Mann an deiner Seite, dennoch darfst du nicht die Menschen vergessen, die dich in deiner Kinderzeit begleitet haben.“
„Was wird denn das?“ fragte Katrin zurück. „Ein Kreuzfeuer?“
„Keineswegs!“ gab ihre Freundin zur Antwort. „Du bist einfach zu impulsiv. Was ist zum Beispiel mit Jörg?“
Katrin schreckte auf.
„Was soll das?“ fuhr sie ihre Freundin an. „Hört denn das nie auf?“
„Was meinst du damit?“ wollte Gabi wissen.
„Erst mein Chef, dann meine Kollegin Helga und jetzt du.“ gab die Chemikerin zurück. „Warum werde ich so attackiert?“
„Ich habe nie erfahren, was zwischen euch passiert ist.“ bemerkte Gabi. „Schließlich seid ihr Geschwister.“
„Das geht auch keinen etwas an.“ unterbrach Katrin ihre Freundin barsch. Doch dann wurde sie ruhiger und erwiderte:
„Na schön. Besonders gut verstanden haben wir uns eigentlich nie. Zumindest seit der Teenagerzeit nicht.“
„Aber ich hörte, dass ihr als Kinder oft zusammen gespielt habt.“ erinnerte Gabi.
„War auch so.“ bestätigte Katrin. „Ich weiß heute noch, wie wir damals in dem alten Haus bei Potsdam den Dachboden unsicher gemacht haben. Eigentlich war das ganz lustig. Aber als wir älter wurden, veränderte sich Jörg. Tja und dann, vor 10 Jahren, hat´s zwischen uns richtig gekracht. Wegen einer Kleinigkeit, jedenfalls war´s da ganz aus. Als er auszog, hat er mir noch gesagt, mich sollten die Ratten auffressen.“
„Zwei Kinder, die sich hassen, weil sie keine Kinder mehr sind.“ stellte Gabi fest.
„Machst du Witze?“ entfuhr es Katrin.
„Glaubst du nicht, dass er es inzwischen bereut hat?“ erkundigte sich Gabi. „Immerhin habt ihr euch ewig nicht mehr gesehen.“
„Der und bereuen?“ kam es äffend aus Katrins Mund.
„Das wäre doch immerhin möglich.“ glaubte Gabi.
„Jörg ist mir inzwischen gleichgültig.“ gab Katrin zurück. „Keine Ahnung, was er jetzt macht. Ich habe zwar seine Adresse und seine Telefonnummer, doch ich habe mich nie bei ihm gerührt.“
„Versteh´ ich irgendwie nicht.“ meinte Gabi. „Woher hast du dann seine Nummer?“
„Von Pa.“ erklärte Katrin. „Naja, das letzte, was ich über ihn weiß, war, dass er inzwischen seine Dauerfreundin geheiratet hat. Ich kenne sie übrigens aus der Zeit, als das mit Onkel Josef passiert ist.“
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