Lewis Cowley - Das Geheimnis der 5 Arme
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Sie arbeitete bereits seit vier Jahren in der Firma und an sich kam sie sowohl mit ihren Kollegen als auch mit dem Chef gut zurecht. Doch wie es in einem großen Betrieb nun üblich ist, ein Stinkstiefel war auch hier darunter.
Katrin war gerade dabei, eine neu entworfene Flüssigkeit in ein Reagenzglas zu schütten. Das übergab sie einem Kollegen.
„Das muss gleich zu Dr. Praster.“ sagte sie unmissverständlich zu ihm. „In einer Stunde muss es verarbeitet und dann eingefroren sein.“
„Bin schon unterwegs.“ sagte der Mann, der um die 40 sein mochte, packte das Glas und ging aus dem Raum.
Unterdessen machte sich Katrin an die Entsorgung von alten Farb- und Lackdosen. Vorher hatte sie die restlichen Farben und Lacke mit Hilfe einer von ihr entwickelten Lösung entfernt. Aus diesen Resten konnte ihre Firma neue Farben, Lacke und auch Medikamente machen, indem man die Ingredienzien stark verdünnte und neu mischte. Mit Hilfe dieser Lösung, die aus einer einzigartigen Mischung von Inhalten wie Terpentin, Methanol und Benzol bestand, konnte man sämtliche Chemikalien nicht nur lösen, sondern auch neu nutzen. Katrin, die vor über 20 Jahren eine Ausbildung in Sachen Chemie gemacht hatte, wusste genau, wie sie vorgehen musste.
Übrigens hatte die in Chemie hochbegabte Frau vor einigen Wochen eine Substanz entwickelt, die unheilbare Krankheiten heilen könnte. Das Ergebnis lag noch nicht vor, doch lange konnte es nicht dauern, denn ihr genialer Kollege Dr. Praster, dem sie sehr vertraute, verfeinerte immer ihre Rezeptur. Er war es, der ihre Ideen weiterentwickelte, was zu seinen Aufgaben gehörte.
Inzwischen war eine Stunde vergangen. Katrin war gerade mit den Entleerungen und der Neumischung fertig, als plötzlich ein älterer Mann hinter ihr stand. Es war Direktor Thiele. Doch Katrin war so in ihre Arbeit vertieft, dass sie ihren Chef nicht bemerkte. Erst, als sie sich umdrehte, um die leeren Dosen zu entsorgen, sah sie ihn. Vor Schreck ließ sie alles fallen. Sie atmete heftig und nahm ihre Hände an die Brust.
Das war typisch für sie, denn schon als Kind hatte sie Angst vor Männern. Ständig war sie ihrem älteren Bruder Jörg auf die Nerven gegangen, weil sie Nacht für Nacht einen schwarzen Mann unter ihrem Bett gesehen haben wollte. Natürlich stimmte das nicht und Jörg hatte sie schon damals für verrückt erklärt.
„Aber, meine Liebe.“ ertönte die sanfte Stimme des Unternehmers. „Seh´ ich denn wie ein Gespenst aus?“
„Natürlich nicht, Herr Thiele.“ gestand sie. „Ich hab´ Sie nur nicht bemerkt.“
„Wahrscheinlich könnte neben Ihnen eine Bombe hochgehen, ohne, dass Sie es merken.“ scherzte der Direktor.
„Nur nicht übertreiben.“ lachte Katrin. „Aber ich arbeite doch so gern hier und es macht richtig Spaß. Hier kann ich meine Ideen realisieren.“
„Dass Sie ein gutes Händchen für Chemie haben, weiß ich schon lange.“ bestätigte der Direktor. „Das war auch der Hauptgrund, warum ich Sie eingestellt habe.“
Katrin wusste auch den zweiten Grund: Thiele kannte ihren Vater recht gut. Das war typisch. Die Chemikerin schätzte ihren Chef sehr. Trotz vieler Arbeit war er immer für seine Mitarbeiter da. Doch Katrin ahnte, dass er aus irgendeinem persönlichen Grund bei ihr sein musste. Der Gedanke war nicht von der Hand zu weisen, denn Direktor Thiele und Katrin´s Vater waren alte Freunde. Dadurch hatte sie auch damals ihre Stellung bekommen und Thiele erlebte es immer wieder, dass seine Entscheidung, Katrin einzustellen, richtig war. Schließlich hatte sie ein Dutzend Chemikalien entwickelt, die mit großem Erfolg auf dem Markt erschienen waren. Dass der Direktor jetzt vor ihr stand, mochte wahrscheinlich mit dem neuen Präparat zusammenhängen, das sie vor wenigen Tagen entwickelt hatte.
„Sind Sie aus einem bestimmten Grund hier?“ fragte sie.
„Soweit ich weiß, waren Sie es doch, die das Parazilin entwickelt hat.“ sagte Thiele. „Aber was bezwecken Sie damit?“
„Ich will damit versuchen, Krankheiten zu heilen, die bisher nicht zu heilen waren.“ erklärte Katrin. „Krebs, HIV und solche Sachen. Wir alle kennen doch das Problem. Die Viren ändern sich ständig, so dass wir keinen Impfstoff entwickeln können. Verschiedene Giftarten, die in hoher Konzentration für Menschen tödlich sind, wie auch das Gift der Klapperschlange, könnten hochaufgelöst und stark verdünnt vielleicht die Lösung sein. Ich habe wochenlang damit experimentiert, aber ich müsste die Ingredienzien erst genau abstimmen. Die Frage ist nur, wie. Es ist so schlimm, dass ich nicht weiß, wie ich alles zuordnen soll.“
Katrin hatte nicht bemerkt, dass ein Mann um die 50 hinter ihr stand. Er verfolgte das Gespräch, mischte sich aber nicht ein. Er mochte etwa 50 Jahre alt sein, hatte weißes schütteres Haar und eine gewisse Ähnlichkeit mit dem legendären Physiker Albert Einstein.
„Aber die Idee, aus Schlangen- und Spinnengifte einen Mix zu machen, ist doch nicht schlecht.“ erklärte ihr Chef. „Vielleicht haben Sie doch Erfolg. Die meisten Erfolge in der Wissenschaft passieren durch Zufall.“
„Sie haben mir doch einmal gesagt, es gibt keine Zufälle,“ widersprach Katrin. „sondern nur das Gesetz von Ursache und Wirkung.“
Herr Thiele lachte.
„Aber bleiben wir bei der Sache.“ fuhr Katrin fort. „Vielleicht haben Sie recht und ich bekomme das Serum noch hin, irgendwie. Aber ob das mit meiner Methode möglich ist, keine Ahnung, ich weiß es nicht.“
„Aber ich.“ ertönte eine Stimme hinter ihnen.
Sofort wandten sich beide um.
„Dr. Praster.“ stieß Katrin erfreut aus.
„Ich habe gerade Ihre neue Entwicklung untersucht.“ erklärte der Mann. „Also, auf so eine Idee muss man erst kommen. Chemikalien, die sich eigentlich gegenseitig zerfressen, aber von anderen Ingredienzien zusammengehalten werden. Und daraus auch noch ein Serum zu entwickeln, das Krebs bekämpfen könnte, ist genauso gut. Ich muss sie erst noch auswerten, dann kann ich näheres sagen. Aber ich bin gleich dabei. Ich wollte ihnen nur sagen, dass Ihre Idee genial ist. Ich muss sie nur analysieren und auswerten. Wie sind Sie eigentlich auf diese Idee gekommen?“
„Weiß ich auch nicht so genau.“ gestand Katrin. „Ich habe kürzlich einen Artikel in „Mensch Gesundheit“ gelesen. Da standen Einzelheiten über die natürliche Zusammensetzung der Krebsmetastasen. Naja, und das habe ich am Computer analysiert. Das Problem war nur, weil sich doch die Viren immer wieder ändern und gegen alle Medikamente resistent werden, so dass man kein beständiges Medikament entwickeln kann. Außerdem stellt sich für mich die Frage ob und wie ich die genaue Zusammensetzung herausbringen kann. Aber vielleicht können Sie das. So, wie Sie das mit den anderen Sachen gemacht haben.“
„Ich möchte es so sagen:“ meinte Dr. Praster. „Was nützen Weiterbearbeiter, wenn die Idee nicht da ist? Das ist in jedem Beruf so. Erst kommt der Entwurf, dann die Ausführung.“
„Ich bin doch keine Modedesignerin oder sowas.“ sagte Katrin.
„Auch Gebäude aller Arten müssen zuerst entworfen und geplant werden, bevor man sie bauen kann.“ erklärte Dr. Praster. „Und in diesem Fall ist es Ihre Idee, die ich jetzt weiterentwickeln werde.“
„Na, da haben Sie ja unserer Firma wieder einen großen Dienst erwiesen.“ meinte Herr Thiele.
„Das weiß ich noch nicht.“ gab Katrin zurück. „Vielleicht, aber vielleicht auch nicht. Aber vielleicht doch.“
„Nun seien Sie doch nicht so bescheiden.“ entgegnete Dr. Praster. „Ich habe etwas herausbekommen, was Ihr Serum angeht. Das mag zwar eine Art Rohmaterial sein, aber es kann dennoch ein Hilfsmittel daraus werden. Vielleicht kann man daraus ein Serum machen, das Krebsmetastasen abbauen könnte.“
„Sind Sie sicher?“ fragte Katrin.
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