Erschöpft breche ich auf ihr zusammen und ziehe mich schließlich zurück. Cécile liegt leicht wund, mit gespreizten Beinen vor mir und erholt sich, als uns beiden bewusst wird was wir gerade getan haben. Ohne etwas zu sagen, sammeln wir unsere Kleider zusammen.
„Tut mir leid“, sage ich schließlich und sehe sie an.
„Muss es nicht!“
„Das hätte nicht passieren dürfen!“, antworte ich stattdessen und gehe leicht schwankend in mein Zimmer. An der Tür drehe ich mich nochmal um und sehe nur noch wie Cécile ihre Tür schließt.
Fuck! Was habe ich getan? Mein Kopf dreht sich und ich lasse mich aus das Bett sinken.
Ich bin allerdings so wacklig, dass ich auf den Boden rutsche. Kichernd bleibe ich liegen und fange an zu lachen. Ich hatte gerade Sex mit dem schärfsten Junggesellen und es war … fantastisch. Im nächsten Moment verstirbt allerdings mein Lachen und ich breche in Tränen aus. Verdammter Mist! Ich habe mit meinem Chef geschlafen! Fuck! Verdammt nochmal … Versuch dich zu beruhigen!
Langsam greife ich meinen Intimbereich, spüre das leichte brennen. Solchen Sex hatte ich noch nie. Mit offenen Augen liege ich auf dem Boden und starre an die Decke. Was für ein Sexualleben hatte ich bisher? Hatte ich überhaupt je einen Orgasmus? Ich weiß es nicht! Nur so viel, das die Erfahrung eine ganz neue für mich war. Vorsichtig rapple ich mich auf und lege mich ins Bett. Das ist das erste Mal, dass ich nicht duschen gehe nach dem Sex und so schlafe ich mit dem Geruch von Lennox auf meiner Haut ein.
Mein Kopf drückt und brennt am Morgen, als das grelle Tageslicht in mein Zimmer scheint. Noch immer liege ich mit Unterwäsche da, denn ich habe mir nicht die Mühe gemacht mich noch umzuziehen, als ich … die Erinnerung kommt schleichend und lässt mich grinsen. Ich habe mit Lennox geschlafen. Fuck! Rasch springe ich unter die Dusche, ziehe mir anschließend bequeme Sachen an und verlasse das Zimmer. Lennox sitzt bereits mit seinen Unterlagen auf einem der Sofas und würdigt mich keines Blickes.
„Guten Morgen Lennox … Äh Sorry! Herr Kelsey!“
„Guten Morgen“.
„Ähm … wann beginnt die Messe?“, möchte ich wissen und er sieht mich an.
„Wir haben noch eine Stunde. Ich habe auf Sie gewartet, damit wir alles durchsprechen können wie der Ablauf sein wird und … wir noch frühstücken gehen können!“
Ich nicke zustimmend, nehme die Liste entgegen und sehe sie kurz durch, ehe ich diese in die Mappe lege die Lennox mir gegeben hat. Gemeinsam fahren wir in den Speisesaal. Siebenundvierzig Stockwerke nach unten in schweigender Stille. Irgendwann halte ich es einfach nicht mehr aus und muss was sagen.
„Sind Sie böse auf mich?“
Sein Blick gleitet über mein Gesicht und über meinen Körper. Er weiß genau auf was ich anspiele, wendet jedoch seinen Blick erneut ab.
„Nein! Wir waren betrunken und hatten beide einen schwachen Moment“.
„Ok! Ich verstehe!“
„Was verstehst du?“
„Du hast mich gevögelt, hast selbst gemerkt, dass ich ein sexuell unbefriedigtes Brett bin und das war's. Ich habe es kapiert!“
Der Blick, den er mir zuwirft ist eisig und wütend.
„Du weißt ganz genau, dass dies nicht stimmt“.
Die Türen des Fahrstuhls öffnen sich und ich gehe vor Lennox hinaus.
„Du hast deinen Standpunkt bereits klar ausgedrückt!“
„Cécile!“
Die Messe verläuft so wie es geplant war. Wir schlendern durch die Gänge, bleiben an den Ständen mit den Neuerungen stehen, sehen uns die Bühnenshow mit den Dessous Models an, und ich schreibe alles schön mit. Hin und wieder stehen Fotografen da und möchten auch Fotos von uns machen und Lennox ist ganz Gentleman like und nickt. Er lächelt in die Kamera während er seine Hand an meiner Hüfte hat. Macht man das bei seiner Assistentin? Ich weiß nur eins. Ich begehre diesen Mann und muss mich unter Kontrolle halten ihn nicht zu begehren.
Am Ende des Tages habe ich eine Liste voll mit Bestellungen. Wir haben den Tag nur über Geschäftliches gesprochen, was sehr anstrengend war. Nach dem Abendessen, das ebenso schweigsam war, wie der Rest des Tages, ziehen wir uns in unsere jeweiligen Suiten zurück. Ist vielleicht auch besser so. Ich habe es mir auf dem Bett gemütlich gemacht, als es an der Tür klopft.
„Herein!“
„Hey!“. Lennox steht in einer schwarzen Stoffhose und Poloshirt im Türrahmen gelehnt und sieht mich an. „Ich wollte fragen, ob du vielleicht Lust hast einen kleinen Spaziergang mit mir zu machen“.
„Nein danke!“
„Bitte!“
Na schön … er wird ja eh keine Ruhe geben. Also ziehe ich meine Schuhe an und gehe mit ihm spazieren. Wir laufen durch die Wiener Gassen bis hin zum Prater wo wir durch den Park schlendern.
„Wir haben heute nicht viel miteinander geredet. Außer das Geschäftliche. Ähm … Pass auf, bevor du denkst ich bin böse auf dich oder was auch immer … Es stimmt nicht“.
„Es ist ok. Ich kann damit umgehen!“
„Cécile, es ist … es hätte nie passieren dürfen!“, höre ich Lennox sagen und sehe ihn an. „Ich hätte mich nie so nah an dich heranwagen dürfen. Es darf nicht sein und … sobald wir wieder zuhause sind, müssen wir uns was überlegen“.
„Was? Du willst mich doch nicht rauswerfen? Ich brauche den Job!“
„Nein, aber .... Ich kenne mich, ich weiß dass wenn wir weiterhin zusammen arbeiten, und ich dich täglich zu Gesicht bekomme, ich die Finger nicht bei mir behalten kann! Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie bringst du mich durcheinander“.
„Lennox bitte. Ich tue alles, um dir aus dem Weg zu gehen, aber wirf mich nicht raus. Ich brauche den Job wirklich!“
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