Bianka Kitzke - Zwischen den Fronten

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Marie ist glücklich mit Erik verheiratet – bisher!!!
Doch ihr Glück wird auf eine harte Probe gestellt, als Marie erfährt, dass ihr Mann eine Geliebte hat und sie seit Monaten schon betrügt.
Marie ist am Boden zerstört, will ihre Ehe jedoch nicht kampflos aufgeben.
Als sie Daniel kennenlernt, sieht sie das als Chance Erik genauso weh zu tun wie er ihr weh getan hat.
Maries Liebe zu Erik ist jedoch stärker, als die Verliebtheit zu Daniel.
Nun steht sie zwischen den Fronten.
Soll sie einen Neuanfang wagen? Oder weiter um ihre Ehe kämpfen?

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„Schatz, nicht böse sein. Ich bin morgen früh zum Frühstück wieder zu Hause und dann reden wir noch mal über alles“. Er küsste Marie leicht auf die Lippen und verschwand hinter der nächsten Ecke, während Marie den Flur hinunterlief in Richtung Ausgang. Erik schaute seiner Frau nach und eilte dann ins Schwesternzimmer zu Larissa.

„Denkst du sie hat was mitbekommen?“, fragte sie ihn, als Erik die Tür hinter sich geschlossen hatte.

„Ach Quatsch … die hat andere Sorgen. Sie haben sie entlassen. Keine Sorge meine Süße. Du und ich, das ist ein gut gehütetes Geheimnis. Allerdings müssen wir jetzt noch vorsichtiger sein. Denn wenn Marie den ganzen Tag zu Hause sitzt, wer weiß auf was für Ideen sie kommt“, sagte Erik zu Larissa, nahm sie in den Arm und küsste sie, bevor er sie anlächelte.

Marie erwachte am anderen Morgen allein in ihrem großen Ehebett. Nachdem sie sich gestreckt hatte und langsam zu sich kam, dachte sie an den vorherigen Tag. Sie war entlassen worden! Na super , - dachte sie sich als sie aufstand um sich im Bad etwas frisch zu machen. Marie kam gerade aus der Dusche als die Haustür aufgeschlossen wurde.

„Ich bin daheim! Und ich habe uns auch gleich das Frühstück mitgebracht. Marie?“

Erik kam ins Schlafzimmer als sie sich gerade angezogen hatte und gab ihr leicht einen Kuss auf die Wange.

„Guten Morgen. Na, gut geschlafen?“

„Nein! Aber Du anscheinend. Du bist ja richtig fit“.

„Naja ich konnte ja auch genügend schlafen. War nix los heute Nacht. Kein Notfall, keine Babys … alles ruhig“, sagte er zu ihr. Dachte dabei aber an die vergangene Nacht, die er mit Larissa im Bereitschaftszimmer verbracht hatte.

„Prima!“, antwortete ihm Marie und lief mürrisch an ihm vorbei. - „Ich geh Frühstück machen“.

Erik stand da und schaute ihr einfach nur hinterher.

„Ich geh vorher noch schnell duschen“, rief er ihr noch nach, bekam jedoch keine Antwort mehr von ihr. In der Küche lehnte sich Marie erst mal an den Tresen.

Was glaubte ihr Mann eigentlich wie blöd sie war.

Nachtdienst! Bereitschaft!

Nie im Leben!

Marie hatte den weiblichen Duft gerochen. Erik roch normalerweise immer nach Klinik. Er roch nach Desinfektionsmittel, Babypuder oder anderem Klinikzeugs wenn er heimkam,- aber nicht nach Parfüm. Und da sie ein solches Parfüm nicht benutzte, musste dahinter wohl ein anderes weibliches Wesen stecken. Marie ließ sich nichts anmerken. Sie spielte weiterhin das glückliche Weibchen. Auch wenn sie die leise Vorahnung hatte, dass ihr Mann sie wohl betrog.

Die nächsten Tage waren für Marie der reinste Horror. Sie saß zu Hause, blätterte Tag für Tag diverse Zeitungen nach Stellenangeboten ab, doch nichts! Und langsam aber sicher fiel ihr die Decke auf den Kopf. Von Erik konnte sie keine Hilfe erwarten, denn er war ja wie immer in der Klinik oder womöglich bei dieser Frau, die nach billigem Parfüm roch. Und so sehr sich Marie auch anstrengte sich darauf zu konzentrieren einen neuen Job zu finden, es gelang ihr einfach nicht. Immer wieder kreisten ihre Gedanken um ihren Mann und diese andere Frau.

Was hatte Erik dazu bewegt sich eine Freundin zuzulegen? Was stimmte nicht an ihr? Was stimmte nicht an ihrer Ehe? Tausende und abertausende Fragen wimmelten in ihrem Kopf und Marie kam zu keiner Antwort.

Erik las wie jeden Morgen die Zeitung, während Marie in ihrem Müsli herumstocherte. Das Frühstück der beiden verlief eigentlich wie jeden Morgen bevor beide wieder zur Arbeit mussten – schweigend! Nur, dass Marie nun Hausfrau war und es sie tierisch ankotzte.

„Wann musst Du wieder in die Klinik?“, fragte Marie schließlich, um das Schweigen das sie um sich herum hatte zu beenden. Erik sah auf seine Uhr und murmelte ein unverständliches „um elf“ in die Zeitung.

„Warum?“

„Naja, weil ich mich mit einer Freundin später in der Stadt treffe, wir einen Kaffee trinken, danach noch einen Besuch im Sexshop machen und dann wieder nach Hause gehen“.

„Schön. Mach das“, murmelte er und Marie riss endgültig der Geduldsfaden.

„Erik sag mal, was ist eigentlich los? Du hörst mir seit Wochen, - nein seit Monaten,nicht mehr richtig zu. Du bist fast nie zu Hause und anscheinend interessiert es dich einen Scheißdreck was ich den ganzen Tag tue“.

Erik legte seine Zeitung beiseite und musterte seine Frau.

„Du hast recht. Es stimmt was nicht. Ich wollte dir nicht wehtun und habe immer meinen Mund gehalten, aber nun hast du angefangen. Weißt du warum ich nie zu Hause bin? Weil Du auch nie da bist,- oder warst. Immer bist du in deiner blöden Firma gewesen. Wir haben uns einfach auseinander gelebt“.

„Was? Aber …“.

„Nichts aber. Es hat damit angefangen, als wir versuchten ein Baby zu bekommen und nie hat es geklappt. Und wenn es dann endlich mal geklappt hatte, hattest du eine Fehlgeburt. Von da an bist du ständig in dieser blöden Agentur gewesen. Selbst zu Hause bist du über diesen Werbeplakaten gehangen.“

„Ich ... wie sollte ich mich denn ablenken, wenn nicht mit Arbeit? Außerdem machst du mich jetzt dafür verantwortlich, dass ich …? Du bist Arzt! Du müsstest wissen, dass …“

„Ich weiß es und ich gebe dir auch keine Schuld. Keinem von uns. Zehn Jahre sind wir zusammen. Wir sind durch dick und dünn gegangen. Marie, aber nun … ist die Luft raus. Ich kann es nicht ändern. Ich wünschte ich könnte es, aber ich kann es nicht. Ich habe mir immer eine Familie gewünscht. Einen ganzen Stall von Kindern wenn ich abends nach Hause komme und sie mich begrüßen. Aber nun …“.

„Aber es ist nicht alleine meine Schuld gewesen. Du warst auch nie zu Hause. Was sollte ich denn den ganzen Tag alleine hier machen? Stricken, nähen oder was weiß ich. Erik … ach vergiss es …“, schrie Marie und wollte gerade an ihm vorbei als Erik sie am Arm packte.

„Wo willst du hin?“

„Packen!“, brüllte sie und riss sich los. „Wenn wir uns schon auseinandergelebt haben, kann ich ja auch gehen!“

Packen? Nein! Sie konnte ihn nicht einfach so verlassen. Erik sprang auf und lief hinter Marie ins Schlafzimmer. Er fand sie weinend auf dem Bett. Langsam setzte er sich neben sie und nahm sie in den Arm.

„Baby! Komm her“. Baby? So hatte er sie schon Jahre nicht mehr genannt, das letzte Mal als sie noch Teenager waren. Aber es kam ihm ganz leicht über die Lippen. - „Ich … es tut mir leid“, sagte er und küsste sie auf ihr Haar.

„Ich wollte mich nicht mit dir streiten. Aber du musst zugeben, dass in unserer Beziehung wirklich was nicht in Ordnung ist“.

Marie schniefte und löste sich dann von ihm. Schweigend sah sie ihm in die Augen. Sollte sie ihn fragen ob er eine andere hatte? Nein, lieber nicht!

„Ja, irgendwas stimmt nicht. Und wenn wir beide uns nicht zusammennehmen, dann wird es bald keine Ehe mehr geben. Ich liebe dich Erik und habe keine Minute der letzten zehn Jahre bereut. Aber ich will auch nicht, dass ich in einem Jahr hier sitze und eine geschiedene Frau bin. Das kann ich nicht. Ich werde für meine Ehe kämpfen“.

„Ich auch! Denn auch ich will nicht als … geschiedener Mann rumlaufen. Und ich verspreche dir, dass ich nun mehr Zeit mit dir verbringen werde. Großes Ehrenwort!“

Erik drückte Marie an sich und hielt sie fest in seinen Armen. In Gedanken war er allerdings bei Larissa. Wie sollte das weitergehen? Er konnte nicht noch mehr Zeit mit ihr verbringen und gleichzeitig um seine Ehe kämpfen. Larissa war ein Abenteuer … Marie seine große Liebe. Erik musste sich entscheiden … nur wie?

Ertappt

Nachdem Erik eine Stunde später wieder in die Klinik gefahren war, machte sich Marie auf den Weg in die Stadt wo sie sich mit Claudia, ihrer besten Freundin aus Kindertagen treffen wollte. Diese Freundschaft war ihr ziemlich wichtig, denn Claudia merkte immer gleich, dass etwas nicht stimmte und was in Marie vorging. Schon oft hatte sie ihr aus peinlichen Situationen geholfen wenn Marie mal wieder in der Klemme steckte.

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