Brigitte H. Becker - Rufe aus Morgania

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Eine Umweltgeschichte um eine junge Elfenkönigin und das Mädchen Lara, das Meridor nach langer vergeblicher Suche für die nach Hilfe rufende Erdmutter gewinnt. Liebesgeschichten werden einbezogen und verpönte aufgedeckt, die Mischwesen wie Kontrax hervorbringen, der für den Schattenmeister spioniert, der die Elfenprinzessin entführen lassen und Chaos im Elfenreich anrichten will, damit dessen Harmonie und Freude nicht mehr an Menschen weitervermittelt werden können, die von ihrer Seele und der Natur entfremdet werden sollen. Kontrax fühlt sich im Elfenschloss, wo die Seinen einziehen, viel wohler als auf der Schattenburg. Auch aus Sympathie für die Elfenprinzessin, mit der sein Sohn sich anfreundet, gerät er immer mehr zwischen die Fronten. Dann soll er im Wasserschloss, wo er die Alptraumfabrik des Wassermanns mit Material beliefert, nach den Kindern und anderen Vermissten suchen, und muss eine Entscheidung treffen.
Meridor zieht öfter die Kristallkugel der Wald-Fee zu Rate. Die kürzlich verstorbene alte Königin greift immer wieder überraschend ein und hilft der Tochter bei Lara weiter, deren Bruder zum Opfer von Schattenwesen wird.

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Er kam sich wie seine Marionette vor, die vergeblich verzweifelt an den Fäden riss und zerrte, die sie tanzen ließen.

Luft und Wasser konnten ihm nur kurzzeitig Erleichterung verschaffen.

In den Ausdünstungen der Schattenburg geriet Kontrax in den Bann ihres Herrn und Meisters. Ihm war, als ob ihn sein Feueratem streifte und ein stechender Blick seiner roten Augen träfe, als das schroffe Felsplateau mit der Burg in Sichtweite rückte, die mit dem Fels verwachsen schien. Halb verfallen wie sie war erweckte sie schon von weitem einen finsteren Eindruck, abweisend wie eine steinerne Faust, was die rostigen Eisensicheln auf den Turmzinnen noch unterstrichen, die bedrohlich in den Himmel stachen. Etliche Brandanschläge, angefangen vom Dreißigjährigen Krieg, hatten ihre Spuren hinterlassen. Das Mauerwerk der vier Türme innerhalb der erhaltenen drei Mauern war rauchgeschwärzt, und zahlreiche Löcher, teils vergittert, gähnten anklagend ins Leere. Die vierte Mauer war komplett zerstört und gewährte einen Einblick in den Innenhof. Überall lag Schutt herum; Berge von Mörtel, Mauerresten und zerbrochenen Schindeln türmten sich auf.

Menschen mieden schon lange diesen düsteren Ort. Keiner traute sich nicht mehr her, nicht nur wegen der Einsturzgefahr. Auch der Schwefelgestank dürfte die Leute davon abhalten, sich der Burg zu nähern. Unheimlich und verwunschen, wie sie schon von weitem wirkte, stieß sie den Betrachter ab: Selbst der Neugierigste hätte sie nicht zum Besichtigungsobjekt erkoren. Auch war es ein karger Ort. Außer dornigem Buschwerk wuchs hier nichts.

Weil sie von hier aus unbehelligt ausschwärmen konnten, erwies sich die Schattenburg als idealer Schlupfwinkel für die Nagajennen und wurde von ihrem Herrscher alsbald zum Hauptquartier erkoren.

Je näher Kontrax dem Burg Fels mit seinem Anhang kam, desto mehr spürte er in allen Gliedern ihren schweren Zug nach unten, als würden ihn Eisenketten in die Tiefe ziehen.

Aus der Vogelperspektive bot sich ein unwirkliches Bild.

Im gespenstischen Schein von im Winde flackernden Funzeln aus Kürbissen und Tierschädeln sah man Nachtalpen kopfüber an den Seilen flattern, die sich von Turm zu Turm über den Hof spannten, und dort dunkle Gestalten im Halbrund auf angehäuften Schindeln und Mauerresten um einen hohen, noch dunkleren Schlangenthron sitzen.

Durch den zunehmenden Sog der Burg geriet Kontrax mehr und mehr ins Schleudern, fing sich jedoch im entscheidenden Moment, um mit gekonntem Schwung vor dem Schemel am Thronsessel zu landen.

Die Seinen versuchten, es ihm nachzutun, was jedoch kläglich misslang.

Die Vier torkelten zu Boden, überschlugen sich mehrmals und stießen sich die Köpfe an. Einer kullerte über den anderen und landete stolpernd zu Nagajanas Füßen.

Es sah allzu komisch aus und löste in der zum Zerreißen angespannten Atmosphäre befreiende Lachsalven aus. Verlegen rafften sich die Männer auf, um mit ihrem Chef vor ihrem Herrn und Meister auf die Knie zu fallen.

Nagajana saß kerzengerade auf seinem pechschwarzen Thron, an eine gleichfarbige hölzerne Schlange angelehnt, die, sich hoch über seinem Haupte aufbäumend, bedrohlich sieben Hauben spreizend aus roten Steinaugen den Betrachter feinselig anfunkelte.

Die dunkle, schattenhafte Gestalt hob sich kaum vom Thronsitz ab. Sie war in einen langen, schattenschwarzen Umhang eingehüllt, der den schlangenhaften Körper nur erahnen und lediglich knochige Hände und übergroße Füße sehen ließ. Sowohl die Finger als auch die Zehen glichen Spinnenarmen. Der hohe Stehkragen ließ den langen Schlangenhals nur zur Hälfte frei. Der spärliche Flaum auf dem kleinen runden Kopf wirkte wie ein Hahnenkamm. Im Gesicht stachen dicht beieinander stehende, rote Schlitzaugen hervor, die, obwohl von stechendem Blick, im Ausdruck eigenartig leer und kalt anmuteten. Mund und Ohren waren nicht mehr als breite, vorgewölbte Striche und die Nase könnte man für Pferdenüstern halten.

Der Rumpf des Schlangenmanns schnellte ruckartig vor. Seine Stimme zischte wie ein Reibeisen so durchdringend über den Platz, dass nicht nur die vier ungeschickten Agenten erschreckt zusammenzuckten.

„Könnt ihr nicht aufpassen, ihr Tölpel?“

Blitzartig schlängelte Nagajana sich zu Kontrax vor, der sie mit sich hochgezogen hatte und nun zwischen ihnen stand. Aber der lange Spinnenfinger, den er ausgefahren hatte, galt zum Glück nicht ihm.

„Was bist du so zerrupft?“

Kontrax fuhr herum. Erst jetzt entdeckte er den Anführer der Nacht Alpen, der wie ein Häufchen Elend hinter ihnen zwischen den Seinen hockte.

Auf seinen Wink schwang Nachmort sich auf den ausgestreckten Arm des Schattenmeisters, um ihm auf Befehl seinen Bericht von den Ereignissen der Nacht ins Schlitzohr zu fauchen.

Obwohl Kontrax angestrengt hinhorchte, konnte er nichts mitbekommen. Wie sollte er auch?

Diese Flattergeister hatten eine eigenartige Sprach-und Ausdrucksweise.

Es herrschte Totenstille, die Ruhe vor dem Sturm.

Alle Anwesenden starrten wie gebannt hoch zum Sockel mit dem Schlangenthron.

Nagajana saß da wie eine Statue, sichtlich angespannt. Seine Miene verfinsterte sich beim Zuhören zusehends, die Augen verengten sich zu Strichen und die Mundwinkel rutschten bedenklich herunter. Als der Nacht Alp zu Ende kam, schloss er seine Augen für einen unendlich langen Augenblick.

Unvermittelt schnellte seine lange, blutrote, gespaltene Schlangenzunge flammengleich aus seinem Mund hervor. Kontrax konnte das gefährliche Funkeln in seinen Augen sehen.

„Hatte die Wald Hexe Recht! Ich weiß, was die Alte dem Königsbalg alles angedichtet hat. Dass ich nicht lache! Als ob eine Elfengöre mir gefährlich werden könnte!“

Mit einem kehligen Lachen, das einen frösteln ließ, schlug sich Nagajana auf die Schenkel.

Der vernichtende Blick, den er den Agenten zuwarf, ging Kontrax durch Mark und Bein.

„Die Fluggeister halten wenigstens Augen und Ohren offen im Gegensatz zu euch, auch wenn sie bei einem Windgeist schlapp machen.“ Er scheuchte den Nacht Alp von seiner Schulter und verkrallte die Spinnenfinger ineinander. „Dass so einer meinen Plan vereiteln musste! Aber der Kontakt zu Meridors Brut ist hergestellt, und Astrovinus wird wissen, ob das Gör tatsächlich Zauberkraft besitzt, die uns schaden könnte.“

Sein Schlangenrumpf schnellte zu Kontrax vor. Sein Blick bohrte sich in seinen wie immer, wenn er etwas aus ihm herausholen wollte.

„Und was hast du mir vom Elfenfest zu sagen?“

Nagajana legte eine Hand ans Schlitzohr, als er sich räuspern musste.

„Also los, ich höre! Was habt ihr gehört?“

Stockend trug Kontrax die wichtigsten Aussagen aus der Rede der Elfenkönigin vor.

Je weiter sein Bericht fortschritt, desto tiefer glitt Nagajanas Schlangenrumpf zu ihm herunter.

Er taxierte ihn mit einer Kälte, dass es ihn in der Seele gefror. Schauder durchliefen seinen Rücken. Er musste den Blick senken, als er zu Meridors Hilfeaufruf kam und wie ihre Elfen darauf reagierten. Er schaute hinterher kurz auf, sogleich aber wieder zu Boden in Erwartung eines Donnerwetters, als er das gefährliche Funkeln in den Augen des Schattenherrschers sah. Seine Züge waren wie erstarrt.

Erneut entstand eine schier endlose Schweigepause.

Nagajana schloss die Augen und schien sich zu versenken. Aber dann zischte er los, dass alle erschreckt zusammenzuckten, so laut, dass es in den Ohren der Nahestehenden dröhnte.

„Und ich werde diese heile Elfenwelt zerstören! Niemand wird mich daran hindern, schon gar irgendein Kind von Elfen- oder Menschen, und wenn es noch so adelig und besonders ist!“

Er beugte sich zu den Agenten vor.

„Ihr werdet das Elfenbalg im Auge behalten und beizeiten eingreifen!“

Beifälliges, wie befreites Zischen und Fauchen hallte über den Platz.

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