Isabel Tahiri - Das neue Leben / Maxi I

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Eine Katastrophe wird prophezeit.
Maxis Heimatstadt könnte zerstört werden.
Niemand will etwas unternehmen.
Nur Maxi, eine junge Priesterin der MUS kann sich nicht damit abfinden.
Zusammen mit ihren Freunden nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand.
Sie machen sich auf den Weg, um eine neue Zuflucht zu finden.
Ihre Suche führt sie in ein wunderschönes Land und zur Quelle den Lebens.

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Autax erhebt seine Hand „Dann gibt es noch Katzen, auch wesentlich größer, sie lauern oft hinter einem Gebüsch. Ihnen ist sehr schwer zu entkommen. Sie haben die Angewohnheit, uns erst zu foltern bevor sie uns fressen.“

„Jetzt mach doch den Kindern keine Angst, Autax, wir haben ja nur ein kurzes Stück.“ Amo schüttelt den Kopf.

Autax zwinkert „Ok, ist ja schon gut, ich höre auf.“

Plötzlich hebt Amo die Pfote. „Psst“, er hört anscheinend ein Geräusch. Dann zeigt er auf einen Busch, in dem wir sofort verschwinden. Er schleicht schnell davon. Kurz darauf hören wir es rascheln, etwas quiekt verschreckt und Amo bricht mit Berti durchs Gebüsch.

Mein Bruder ist uns heimlich hinterher geschlichen. „Lasst mich mitkommen,“ ruft er. „Ich habe alles gehört und will helfen. Außerdem hört sich das sehr aufregend an.“ Er möchte auf jeden Fall auch ein Abenteuer erleben und unbedingt mitkommen.

„Hier können wir nicht reden, das ist zu gefährlich,“ erklärt Amo. „Ich kenne eine kleine Höhle gleich da hinter diesem Busch. Lasst uns dort weiterreden.“

Er läuft rasch voran und wir anderen folgen ihm schweigend. Kaum angekommen schlüpfen wir durch den Eingang und lassen uns zu Boden fallen. Alles ist herrlich weich mit Gräsern ausgelegt.

„Ich nutze die Höhle, wenn ich mal außerhalb der Stadt übernachten muss, ist sehr praktisch, wenn man ein paar Verstecke kennt,“ sagt Amo.

„Also,“ Tara fängt gleich an zu reden „Berti will mit. Einerseits ist es ja toll, das er soviel Motivation hat, aber vergesst nicht, ich habe ihm seinen Namen gegeben. Ich kenne ihn also ein wenig. Er ist ein kleiner Schlawiner,“ sie zwinkert freundlich in Bertis Richtung. „Ich schätze mal, er könnte viel Unsinn anstellen.“

Berti fällt ihr ins Wort „Ich werde ganz brav sein, ich verspreche es, bitte, nehmt mich mit.“

„Das müssen alle gemeinsam entscheiden, es ist wie auf der Ratssitzung, erinnert ihr Euch? Jeder darf dazu etwas sagen und danach stimmen wir ab.“

Amo räusperte sich „Also ich bin dafür, ihn mitzunehmen, er ist ganz wild drauf. Und sind wir mal ehrlich, weil wir jede Maus gebrauchen können. Für diese Aufklärungsmission sind wir sowieso viel zu wenig Leute.“

Autax zuckt mit den Schultern „Mir ist er auch willkommen, ich denke, er weiß, dass die Mission ernst ist, und benimmt sich entsprechend. Wenn er alles so genau gehört hat, muss ihm das eigentlich klar sein.“

Tara schaut Bene an „Er ist mein Bruder, warum nicht? Ich bin gern mit ihm zusammen.“ Wir müssen lachen.

„Na dann, ich bin auch dafür, wenn er nun schon da ist“. Seufzend erlaubt sie Berti, mit dabei zu sein.

„Ich gehe zurück, und sage Eurer Mutter Bescheid, sonst sorgt sie sich zu Tode,“ sagt Amo. „Ihr werdet schön hier warten, in dieser Höhle seid ihr einigermaßen sicher. Geht bitte nicht raus, und versucht Euch ruhig zu verhalten. Bis der Mond aufgeht, werde ich wahrscheinlich zurück sein und dann marschieren wir weiter.“ Er dreht sich grußlos um und verlässt schnell die Höhle.

*

Josselyn vermisste plötzlich Berti, eben war er doch noch da, wo ist der Bengel nur wieder hingelaufen? Sie rief laut nach ihm. “Berti....Berti, komm her, es ist Zeit fürs Nest.“ Aber sie erhielt keine Antwort.

Sie schaute auf den Gang vor der Höhle, von Berti war nichts zu sehen. Da fiel ihr wieder ein, wie aufmerksam er zugehört hatte, auch das Leuchten seiner Augen sah sie vor sich. Er war an der Expedition mehr als nur interessiert gewesen. Er wird ihnen doch nicht etwa nachgeschlichen sein? MUS hilf!

Zuzutrauen wäre es ihm, sie rief nochmals laut, „BERTI!“, aber sie bekam keine Antwort. Dann hörte sie ein Geräusch, vielleicht hatte er sie nicht gehört.

Auf ein Mal stand Amo vor ihr. „Vermisst Du nicht etwas?“ Fragte er lächelnd.

Josselyn ließ die Schultern hängen. „Er ist Euch nachgelaufen, stimmts?“

„Ja, er will unbedingt mit, sei ihm nicht böse. Er ist jung und abenteuerlustig...“

„Ach was, ich bin nicht böse, ich verstehe den Lausebengel sogar, aber er hätte wenigstens fragen können.“

„Hättest Du es denn erlaubt?“ Fragte Amo.

Josselyn lächelte, „Nein, natürlich nicht.“

*

Jeder sucht sich ein gemütliches Plätzchen und ruht sich aus. In der Wartezeit unterhalten wir uns leise über die Mission.

Berti sitzt in der Nähe des Eingangs und späht hinaus. „Meinst Ihr, wir werden eine Zuflucht finden?“

Tara winkt ihn zu sich her. „Wenn wir uns gründlich umsehen, und uns große Mühe geben, wird MUS uns beistehen. Sie versucht eigentlich immer ihren Kindern zu helfen. Ich habe Hoffnung, dass wir eine geeignete Stelle finden werden. Es muss ja noch irgendwo einen Ort geben, an der wir eine neue Stadt gefahrlos einrichten können.“

„Tara hat bestimmt recht,“ meint Autax, „wenn wir die Mauer überwinden können, und das ist im Moment das anstehende Problem, dann bin ich auch der Meinung, dass wir in dem neuen Land dahinter etwas finden werden. Ich glaube daran.“

Bene hat sich aufgerichtet und das Gespräch verfolgt. „Was muss denn getan werden, wenn wir etwas finden? Das wird ja nicht einfach auf uns warten, bestimmt muss einiges hergerichtet werden.“ Er hat offensichtlich nachgedacht.

Tara überlegt kurz. „Ja, das ist ein guter Gedanke, also, auf was müssen wir uns einstellen? Sollten wir eine Zuflucht finden, muss erst mal sichergestellt werden, dass kein anderer darauf einen Anspruch hat. Wir müssen den Ort und die Umgebung auf Spuren anderer Mäuse untersuchen, dann wissen wir auch gleich, ob dort vielleicht jemand lebt. Wenn das geklärt ist, und niemand die Höhle für sich beansprucht, geht die Arbeit erst richtig los. Die Räume, falls vorhanden, müssen gereinigt werden. Oder es gibt nur einen Raum, dann müssen wir uns ein paar Schlafhöhlen graben. Auch wenn wir nicht so gerne sammeln, als Stadtmaus sind wir das nicht mehr gewohnt, muss man doch ein paar Vorräte anlegen. Wenn die anderen nachkommen, sind sie von der langen Reise erschöpft und werden essen wollen. Wichtig ist auch der Zugang zu Wasser, wir können, ich schätze mal, höchstens vierundzwanzig Stunden ohne Wasser auskommen. Danach verdursten wir qualvoll.“

Autax unterbricht sie. „Ja, ich war mal acht Stunden ohne Wasser unterwegs, da litt ich schon schrecklichen Durst. Seitdem achte ich immer verstärkt auf jedes Rinnsal und jede Pfütze.“

Berti fragte „Kann man irgendwie erkennen, vielleicht anhand der Landschaft, ob es irgendwo Wasser gibt?“

„Ja, Berti, ich sehe, Du hast Dir bereits Gedanken gemacht, es gibt verschiedene Anzeichen.“ Tara erklärt gern. „Wenn zum Beispiel einige Libellen herumfliegen, kannst du ziemlich sicher sein, in einem Umkreis von dreihundert Mauslängen Wasser zu finden, oder hört man Frösche quaken, ist das Wasser sogar noch näher. Auch Bäume kann man für die Suche mit einbeziehen. Seht Ihr eine Pappel oder Weide, ist auch Wasser in der Nähe, diese Bäume lieben feuchte Untergründe. Manchmal sogar in Mulden und Talkesseln, da kann sich das Regenwasser oft lange halten. Auch andere Pflanzen sind Wasseranzeiger, wie Schilf oder Rohrkolben zum Beispiel. Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten.“

„Das ist ja toll,“ sagt Cito „Das wusste ich gar nicht, ist in den Geschichten nicht vorgekommen.“

„Ich könnte vielleicht auch davon träumen.“

„Ja, Maxi, das stimmt. Das ist auch einer der Gründe, auf eine lange Reise immer eine Priesterin mitzunehmen. Um wieder zum Anfangsthema zurückzukommen, wenn alles überprüft und gereinigt ist, sollte eine Priesterin ein Gebet über den neuen Wohnort sprechen. Der Segen von MUS ist wichtig, damit sich eine Siedlung gut entwickeln kann.“

Wir denken eine Weile über ihre Worte nach. Ich stelle mir vor, wie es wäre, eine erwachsene Priesterin zu sein. Man muss viel mehr wissen, als je in den Kindergeschichten vorkommt. Ich habe nach dieser Reise noch einiges zu lernen. Obwohl man auf jeden Fall auch jetzt schon eine Menge lernen kann. Tara erklärt immer alles sehr ausführlich.

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