Isabel Tahiri - Das neue Leben / Maxi I

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Eine Katastrophe wird prophezeit.
Maxis Heimatstadt könnte zerstört werden.
Niemand will etwas unternehmen.
Nur Maxi, eine junge Priesterin der MUS kann sich nicht damit abfinden.
Zusammen mit ihren Freunden nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand.
Sie machen sich auf den Weg, um eine neue Zuflucht zu finden.
Ihre Suche führt sie in ein wunderschönes Land und zur Quelle den Lebens.

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Amos Eintritt in unsere Höhle beendet meine ungeduldige Wartezeit, ich bin froh, ihn zu sehen. Er begrüßt Mutter und ruft dann nach Bene und mir. Auf dem Weg zu Tara sammeln wir Cito ein, er hat, wie es scheint, genau so begierig, gewartet. Unterwegs sind wir dennoch alle sehr still, jeder ist in Gedanken versunken.

Endlich treffen wir im Klosterbereich ein, es ist etwas abgelegen, damit die Priesterinnen die nötige Ruhe für ihre Gebete finden. Die Wohnhöhlen sind kreisförmig um einen freien Platz angelegt. Dieser innere Kreis ist die Plattform für alle Rituale der Priesterschaft. Jede Priesterin hat die Möglichkeit einfach aus ihrer Wohnung herauszutreten und sofort ihre Gedanken auf MUS richten. Es ist auch der Treffpunkt für gemeinsame Gebete und Beratungen. Hier werden die Kranken behandelt und bekommen seelischen Beistand, sofern sie den benötigten und wünschen. MUS drängt sich nie auf. Sie hilft bei unseren Sorgen und Nöten, bei Entscheidungen, sie berät uns, allerdings nur, wenn wir es wünschen. Sie spricht in den meisten Fällen durch die Priesterinnen, gelegentlich durch einen Priester, zu uns, es sind aber auch direkte Kontakte in den Geschichten überliefert. Kommt man in Bedrängnis, wird sie immer einen Weg finden zu helfen.

In Taras Wohnbereich angekommen, sehen wir, dass noch mehr Bewohner sich Sorgen machen. Einige Priesterinnen sind anwesend. Tara stellt uns vor und kommt dann gleich zur Sache.

„Wir wollten es erst draußen machen, aber ein paar warfen uns schiefe Blicke zu, deshalb hier drin bei mir. Also, habt Ihr Euch überlegt, was man tun könnte, außer beten natürlich, und das werde ich auf jeden Fall tun.“

„Ich könnte mit den Kindern einen Ausflug nach oben machen und nachsehen, wie die Dinge stehen. Wir brauchen erst mal gesicherte Informationen,“ meint Amo.

„Ich habe wieder geträumt, Tara, es war schrecklich!“ Tara fordert mich auf zu erzählen. Während ich meinen Traum beschreibe, werden die Gesichter, die mich anblicken, immer besorgter. Tara wendet sich an Amo.

„Macht das am Besten, schaut selbst nach. Wenn Ihr zurück seid, könnt Ihr uns alles erzählen.“

*

Wir verlassen Tara und machen uns auf den Weg hinaus. Bene läuft einen kleinen Umweg, um Zuhause Bescheid zu geben. Wir Kinder haben heute zum ersten Mal die Gelegenheit, aus der Stadt zu gelangen. Eigentlich hätte es aufregend sein sollen, aber die Sorge, was wir oben vorfinden werden, überwiegt. Es führt bergauf und ist etwas anstrengend, ich bin halt nichts gewöhnt. In der Ferne wird es hell, wir gehen geradewegs darauf zu.

„Maxi, Bene, Cito, hört mir zu,“ sagt Amo, „wir kommen gleich nach draußen, dort bleiben wir erst mal einen Moment stehen, um uns an das Licht zu gewöhnen. Das Wichtigste, und das sage ich Euch nur einmal, ist zusammen zu bleiben. Die Welt ist groß und jetzt können wir keine verlorenen Mäuse gebrauchen. Wir haben eine wichtige Mission. Verstanden!“ Wir nicken.

Dann treten wir in den Sonnenschein. Es ist wirklich sehr hell, so hell, wie in meinen Träumen und viel wärmer als in unserer Erdhöhle. Erst kneife ich die Augen zusammen, aber nach einer Weile merke ich, dass ich mich daran gewöhnt habe. Ich sehe eine hügelige Landschaft und über allem – das Haus – riesig, so etwas Großes habe ich mir, trotz des Traumes, nicht vorgestellt. Auch die Maschinen sind da, sie bewegen sich nicht, es sind keine Menschen zu sehen. Vorsichtig gehen wir weiter. Bene hält sich dicht bei Amo, Cito rennt voraus und ich laufe langsam hinterher, um mich in Ruhe umsehen zu können. Das Gelände ist von einer hohen Mauer umgeben, auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, als könne man sie überwinden. Das müsse man vielleicht auch nicht, meint Amo, nachdem ich ihn gefragt habe, manchmal gibt es geheime Gänge um durch oder darunter hindurch zu kommen. Und wenn nicht, kann man immer noch einen Tunnel graben, darauf sind wir Mäuse doch spezialisiert.

*

Josselyn war in Gedanken bei Bene und Maxi. Heute sind sie zum ersten Mal draußen. Eigentlich wäre sie gerne selbst mit den Kindern hinausgegangen, aber die gegenwärtige Situation erforderte es eben anders. Sie vertraute Amo, er würde vorsichtig sein und auf ihre Kinder aufpassen. Wenn sie genau darüber nachdachte, waren es auch die seinen. Amo war mit ziemlicher Sicherheit der Erzeuger ihrer Brut. Hoffentlich erklärte er ihnen alles sorgfältig, es gibt schon einige Gefahrenquellen da oben. Insbesondere für so junge Mäuse, wie ihre Kinder.

*

Es wachsen einzelne Grasinseln, aber der größte Teil der Grundfläche ist umgegraben und mit tiefen Kratern übersät. Überall liegen gleichförmige Steine zu kleinen Bergen aufgehäuft.

„Man könnte sich gut verstecken hier. Wenn wir zur Mauer gehen wollen, glaube ich, dass wir relativ ungesehen hinkommen würden.“

„Maxi, Du erstaunst mich immer wieder, woher weißt Du das alles?“

„Nun, das Meiste weiß ich aus den Geschichten, aber als ich mich hier umsah, sprang mir der Gedanke durch den Kopf.“

Amo schüttelt den seinen. „Also, die Bedrohung ist echt, so wie es aussieht, sollen die Maschinen irgendetwas bauen oder zerstören. Das würde sich auf jeden Fall auf unsere Stadt auswirken.“

Cito kommt angerannt, „Es ist gar nicht so weit zur Mauer, wir könnten schnell da sein, wenn wir wollen.“

„Stimmt, Ich werde auf jeden Fall mitgehen,“ sagt da Bene, „Ich bin überzeugt, das es das Richtige ist.“ Ich bin froh, dass er mein Bruder ist, wie Tara schon gesagt hatte, auf ihn kann man sich verlassen. Leider haben wir nicht genug Zeit, um mehr herauszufinden. Daheim wird sich Mutter um uns sorgen. Aber ich nehme mir fest vor, so bald wie möglich nach einer Zuflucht zu suchen. Natürlich nicht allein, Bene hat ja schon von sich aus zugesagt, auch die Anderen teilen meine Meinung. Eine Expedition muss sofort geplant werden, so ruhig, wie im Moment wird es nicht bleiben. Wenn die ganzen Maschinen zum Leben erwachen, wird es hier nicht mehr sicher sein. Auf dem Rückweg vereinbaren wir, nach einer Runde Schlaf aufzubrechen, auf die Suche zu gehen. Wir schlafen oft, wenn wir jung sind, vier bis fünfmal am Tag, sonst sind wir einfach nicht aufnahmefähig. Amo verspricht Tara zu informieren und sich später wieder hier einzufinden.

*

Nach ein paar Stunden treffen wir uns wieder, Amo hat Tara und einen Freund mitgebracht, der ebenfalls bei den Wächtern dient. Er heißt Autax und kennt die Mauer.

Unsere Mutter Josselyn umarmt Bene und mich ganz fest und ermahnt uns.

„Seid vorsichtig meine Lieben, ich werde für Euch beten... ach jetzt muss ich doch noch weinen, aber dass die Kinder schon mit Siebzehn aus dem Haus und auf eine lange Reise gehen, ist auch etwas Besonderes. Passt auf Euch auf und denkt daran, Eure Geschwister und ich warten hier auf Euch. Ich hoffe, Ihr findet was Ihr sucht.“

Mein Hals ist ganz trocken und mir versagt die Stimme.

Ich küsse sie auf die Nase und renne aus der Höhle.

II

Als wir an die Oberfläche kommen, dämmert es bereits. Amo und Autax klären uns über die Gefahren der Nacht auf.

„Es gibt Jäger, die jagen uns nachts. Eulen zum Beispiel. Die sind viel größer als wir, hocken auf einem Baum und warten darauf, dass sie uns erwischen. Eulen gleiten meistens von oben auf uns herab und sind dabei relativ lautlos. Das ist gefährlicher, als ein brüllender Angreifer, Ihr erkennt es meist erst, wenn ihr Schatten auf Euch fällt.“

„Aber Amo,“ sagt Bene, „Wie können wir uns dann überhaupt schützen?“

„Kinder, wenn wir uns bemühen immer im hohen Gras und unter den Büschen laufen, können wir nicht so leicht gesehen werden und wären zumindest einigermaßen sicher. Am Besten ist es, zusammenzubleiben, sehr wenig oder gar nicht zu reden und rasch zu gehen.“

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